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06.11.2009
Mikrofinanz vor neuen Herausforderungen

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel im Gespräch mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. Urheberrecht: BildschönBundes­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Dirk Niebel sprach heu­te auf der Ver­an­stal­tung "Mi­kro­finanz vor neu­en Heraus­for­derun­gen" im Haus der Deut­schen Wirt­schaft in Berlin.

Zu Gast war auch der Frie­dens­nobelpreisträger und Gründer der Grameen Bank Professor Muhammad Yunus. "Mikrofinanzierung ist ein unverzichtbares Instrument erfolgreicher Ent­wick­lungs­po­li­tik", hob Minister Niebel gleich zu Beginn seiner Rede die Be­deu­tung dieses Instruments heraus.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt derzeit in 63 Ländern den Aufbau von Finanzsystemen mit einem Volumen von rund 130 Millionen Euro – darunter sind Länder wie Afgha­nis­tan, die Demokratische Republik Kongo und Indonesien.

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. Urheberrecht: BildschönDie im Auftrag der Bundes­regierung tätige KfW Ent­wick­lungs­bank ist der weltweit größ­te Investor in Mi­kro­fi­nanz­ins­ti­tu­tio­nen. Niebel be­ton­te, dass die Kernaufgabe der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit die Bekämpfung der Armut ist: "Ziel ist, dass Menschen ihren eigenen Lebens­unterhalt er­wirt­schaf­ten können. Mit der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit tragen wir dazu bei, dass Men­schen aus eigener Kraft wirtschaftlichen Wohlstand erlangen."

In seiner Rede ging Bundesminister Niebel auf die drei großen Heraus­for­de­run­gen ein, vor denen die Mikrofinanzierung gegen­wärtig steht:

  • Die bessere Versorgung kleiner und mittlerer Unternehmen mit Kapital.

  • Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Mikro­fi­nan­zie­rung.

  • Die Entwicklung angepasster Finanzierungsprodukte für den ländlichen Raum.

Rede von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel am 06.11.2009 in Berlin:

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