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22.12.2009
Engagement, das ankam und Perspektiven eröffnete
Erfolgreicher Abschluss des Wiederaufbauprogramms der Bundesregierung nach dem Seebeben im Indischen Ozean 2004
Zum Abschluss der Wiederaufbauhilfe nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe vom 26.12.2004, bei der über 230 000 Menschen starben und 1,7 Millionen Menschen obdachlos wurden, zieht Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel eine positive Bilanz:
"Mit dem 500 Millionen Euro Hilfspaket der Bundesregierung hat Deutschland rasch und professionell helfen können. Im indonesischen Aceh konnten wir zudem ein stabiles Umfeld schaffen, in dem die Menschen wieder eine Existenzgrundlage haben und ein normales Leben führen können. Allein hier haben wir über 6.000 neue Häuser, 17 Berufs- und Sekundarschulen und ein Krankenhaus aufgebaut sowie mehr als 12.000 Kredite für Klein- und Mittelunternehmen vergeben. Gesundheitsversorgung, Bildungschancen, das Gefühl von Sicherheit, aber auch die Möglichkeit, sich durch Kredite eine wirtschaftliche Existenz zu schaffen, gaben den Menschen wieder Mut und Kraft und die Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Leben.
Mein besonderer Dank und Respekt gilt den vielen Aufbauhelferinnen und -helfern, die sich vor Ort mit viel Engagement und zum Teil unter widrigen Lebensumständen eingesetzt haben und den vielen privaten Spendern, die durch ihre bisher nicht gekannte Spendenbereitschaft eine Vielzahl von zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Hilfsprojekten ermöglicht haben.
Zum Abschluss des Wiederaufbauprogramms ist klar: Das Engagement kam an und hat den Menschen wieder eine Perspektive eröffnet."
Das 500-Millionen-Euro-Hilfspaket der Bundesregierung umfasste je ein Länderprogramm für Indonesien und Sri Lanka sowie ein Regionalprogramm Indischer Ozean. Daneben sind Indonesien, Malediven, Myanmar, Somalia und Sri Lanka Nahrungsmittelhilfe gewährt worden.
Im Länderprogramm Indonesien wurden unter anderem folgende Maßnahmen durchgeführt: Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems, Bau eines Provinzkrankenhauses, Errichtung eines Berufsschulzentrums, Wiederaufbau von Schulen und Kindergärten, Wiederherstellung des Einwohnermeldewesens, Bildungs- und Beratungsmaßnahmen, Frauenfördermaßnahmen und die Förderung von Volkskreditbanken.
In Sri Lanka konnte trotz massiver Behinderungen der Hilfsmaßnahmen durch den Ende 2006 erneut ausgebrochenen Bürgerkrieg vor allem der Wiederaufbau einer Distriktwasserversorgung, ein umfangreiches Wohnungsbauprogramm sowie Infrastrukturvorhaben zur Verbesserung von Straßen und zur Entwässerung von Wohngebieten zu Ende geführt werden.
Durch das Regionalprogramm konnten viele Soforthilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen der Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, politischen Stiftungen und weiterer Organisationen vor allem in Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und auf den Malediven unterstützt werden.
Ausführliche Informationen finden Sie in unserem
Fact-Sheet (PDF 50 KB).






