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Was wir machen

Grundsätze und Ziele

Mutter mit Kind im Dorf Kabunyata, Uganda.

Warum brauchen wir Entwicklungspolitik?

Jeden Tag sterben Tausende Kleinkinder – an Hunger, an Krank­heiten, durch Gewalt und Kriege. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt leben in extremer Armut. Jedes Jahr wird eine Wald­fläche von 13 Millionen Hektar zerstört, das entspricht etwa einem Drittel der Fläche der Bun­des­re­pu­blik. Immer mehr Tier- und Pflanzen­arten und ganze Öko­systeme gehen unwiederbringlich verloren. Rund 2,6 Milliarden Menschen – das ist fast die Hälfte der Bevölkerung der Ent­wick­lungs­länder – haben keinen Zugang zu Spül­toiletten und anderen hygienischen Formen der Sanitär­ver­sorgung. Etwa 67 Millionen Kinder im Grund­schul­alter haben keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Auf den ersten Blick haben diese Probleme mit unserem Alltag in Europa nur wenig zu tun. Ist das wirklich so? Weiterlesen


Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Die Agenda 2030 wurde im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. Sie wurde mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt entwickelt und stellt einen Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Vereinten Nationen dar. Weiterlesen


Politikkohärenz: Bessere Abstimmung für nachhaltige Entwicklung

Nach­hal­tig­keit ist ein wichtiges Prinzip nationaler und inter­na­tio­na­ler Politik: Nach­hal­tig­keit oder nach­hal­tige Ent­wick­lung bedeutet, die Be­dürf­nisse der Gegen­wart so zu befriedigen, dass die Mög­lichkeiten zu­künf­ti­ger Ge­ne­ra­tio­nen nicht ein­ge­schränkt werden. Dabei ist es wichtig, die drei Dimen­sionen der Nach­hal­tig­keit – wirt­schaft­lich effizient, sozial gerecht, ökologisch trag­fähig – gleich­berech­tigt zu betrachten. Die Ent­wick­lungs­po­li­tik leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Doch auch andere Politik­bereiche be­ein­flussen das Leben der Menschen in den Partner­ländern der deutschen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit, etwa die Wirt­schafts- und Handels­politik, die Außen- und Sicher­heits­politik, die Agrar- und Umwelt­politik. Weiterlesen


Wirksamkeit der Zusammenarbeit steigern

Mit der Verabschiedung der Millenniumserklärung und der aus ihr abgeleiteten Entwicklungsziele wurde eine Diskussion über grundlegende Verbesserungen der Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit (Aid Effectiveness) angestoßen. Seit 2003 haben dazu vier hochrangige Foren zur Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit stattgefunden: in Rom (2003), in Paris (2005), in Accra (2008) und in Busan (2011). Industrie- und Entwicklungsländer suchten dabei gemeinsam nach Wegen, die Zusammenarbeit effizient zu gestalten und möglichst große Wirkungen zu erzielen – auch in Krisenzeiten. Deutschland hat die Vorbereitung dieser Konferenzen aktiv unterstützt und die Diskussionen entscheidend mitgestaltet. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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