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Arbeitsweise

Der Weg der Weltgemeinschaft


Die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands im Rahmen von internationalen Organisationen

Flaggen verschiedener Nationen im Hauptgebäude der Weltbank. Urheberrecht: photothek.netBreite Mitgliedschaft, politische Neutralität, Kapital und Know-how – das macht internationale Organi­sationen zu wichtigen Akteuren der Entwicklungs­zusam­menarbeit. Sie bieten Foren für die Diskussion entwicklungs­politischer Grundsätze oder die Entwicklung internationaler Standards in der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik.

Bei der Durchführung und Koor­dinie­rung der Entwicklungs­zusammen­arbeit in den Partnerländern spielen multilaterale Institutionen eine führende Rolle. Sie verwirklichen in den Partnerländern groß angelegte Programme und koordinieren aufgrund ihrer besonderen Legitimation häufig die Leistungen verschiedener Geber.

Im Rahmen Technischer Zusammenarbeit bieten internationale Organisationen Fonds und Programme zur Politikberatung und unterstützen ihre Partnerländer beim Auf- und Ausbau ihrer Fähigkeiten. Als internationale Finanzierungsinstitute mobilisieren sie privates Kapital für Entwicklungszwecke, gründen Fonds und vergeben Darlehen zu günstigen Konditionen.

Die internationalen Organisationen finanzieren sich durch ihre Mitgliedsländer. Diese zahlen entweder freiwillige Beiträge oder Pflichtbeiträge, sie hinterlegen Schuldscheine, die im Bedarfsfall eingelöst werden können oder beteiligen sich am Kapital der Organisationen. Durch die Mitgliedschaft in den internationalen Organisationen hat Deutschland die Möglichkeit, seine Positionen und Erfahrungen in die Weltgemeinschaft einzubringen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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