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Vereinte Nationen

Weltgesundheitsorganisation


Logo: Weltgesundheitsorganisation (WHO)"Allen Völ­kern zur Er­rei­chung des best­mög­lichen Ge­sund­heits­zu­standes zu ver­hel­fen", ist das Ziel der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation (World Health Orga­ni­za­tion, WHO). Sie ist die wich­tigste UN-Sonder­orga­ni­sa­tion im Gesund­heits­bereich und wurde 1948 in Genf ge­grün­det. Der Schwer­punkt ihrer Arbeit liegt auf dem Auf- und Aus­bau leis­tungs­fähiger Gesund­heits­dienste und auf der Unter­stüt­zung von Industrie- und Ent­wick­lungs­ländern bei der Be­kämp­fung von Krank­heiten. Zu­dem för­dert die WHO me­di­zi­nische For­schung und über­nimmt die Auf­gabe eines welt­weiten Gesundheits­warndienstes.

2009 waren 193 Staaten Mitglied der WHO. Die Bundes­republik Deutsch­land ist seit 1951 Mit­glied und dritt­größter Bei­trags­zahler. Der deutsche An­teil zum regu­lären Haus­halt der WHO wird aus Mit­teln des Bundes­gesund­heits­ministeriums be­strit­ten. Das BMZ för­dert zu­sätz­lich seit vielen Jah­ren Son­der­pro­gramme der WHO mit Treu­hand­mitteln, die ins­be­son­dere der Be­kämp­fung von In­fek­tions­krank­heiten, vor allem Tuber­ku­lose und Kinder­läh­mung (Polio), dienen. 2008 wurden hier­für ins­ge­samt rund 2,4 Mil­lionen Euro bereitgestellt.

Für die globale Kampagne zur Aus­rot­tung von Polio (Global Polio Eradication Initiative), die unter dem Dach der WHO ko­or­di­niert wird, hat die Bundes­regierung bis Ende 2008 – neben den Treu­hand­mitteln – ins­ge­samt un­ge­fähr 220 Millionen US-Dollar aus bi­la­te­ralen Mit­teln bei­ge­tragen. An­fang 2009 hat das BMZ weitere 100 Mil­lionen Euro für den Zeitraum 2009 bis 2013 zugesagt.

Für die deutsche Entwicklungspolitik ist die WHO eine zen­trale Instanz zur fach­lichen Orien­tie­rung von Pro­jekten und Pro­gram­men im Gesundheitsbereich.

Komplementär zu den An­stren­gungen der WHO zur Be­kämp­fung der pan­de­mischen In­flu­enza H1N1 (2009) hat die deutsche Ent­wick­lungs­politik Mit­tel bereit ge­stellt für Prä­ventions­maß­nahmen zur Ein­däm­mung der pan­de­mischen Influ­enza H1N1 in Entwick­lungs­ländern sowie zur Durch­füh­rung von Impf­kam­pag­nen ins­be­son­dere in Subsahara-Afrika.

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Kontakt

Weltgesundheits­organisation (WHO)

20, Avenue Appia
1211 Genf 27
Schweiz
Telefon: 00 41 / 22 / 7 91 21 11
Fax: 00 41 / 22 / 7 91 31 11

Lexikon der Entwicklungspolitik

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