Hauptinhalt

Akteure

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Cooperation and Development, OECD) mit Sitz in Paris gibt es seit 1961. Ihre Vorgängerorganisation war die Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (Organisation for European Economic Co-operation, OEEC). Die OEEC wurde 1948 von 18 europäischen Ländern gegründet, um ein gemeinsames Konzept zur Zusammenarbeit und zum wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zu entwickeln. Hauptaufgabe der Organisation war die Verwaltung der Gelder aus dem Marshall-Plan.

Die OECD hat inzwischen 34 Mitgliedsländer.

Ziel der OECD ist es, eine Politik zu fördern, die darauf ausgerichtet ist,

  • in den Mitgliedsstaaten unter Wahrung der finanziellen Stabilität eine optimale Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung sowie einen steigenden Lebensstandard zu erreichen und dadurch zur Entwicklung der Weltwirtschaft beizutragen,

  • in den Mitglieds- und Nichtmitgliedsstaaten, die in wirtschaftlicher Entwicklung begriffen sind, zu einem gesunden wirtschaftlichen Wachstum beizutragen und

  • im Einklang mit internationalen Verpflichtungen auf multilateraler und nichtdiskriminierender Grundlage zur Ausweitung des Welthandels beizutragen.


Der OECD-Entwicklungsausschuss (DAC)

Die OECD hat mehr als 200 Ausschüsse, Arbeits- und Expertengruppen, darunter den Ausschuss für Entwicklung (Development Assistance Committee, DAC). Ziel des DAC ist es, eine Plattform für Konsultation zu bieten, um die Qualität und Quantität der Entwicklungszusammenarbeit seiner Mitglieder zu verbessern.

Der Ausschuss legt unter anderem Qualitätsstandards für die Entwicklungszusammenarbeit fest und erarbeitet Grundsätze und Leitlinien zur Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit.

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Ausschusses bilden die DAC-Länderprüfungen (Peer Reviews): Der DAC überprüft nach einheitlichen Verfahren und in regelmäßigen Abständen (alle vier bis fünf Jahre) das entwicklungspolitische Engagement seiner Mitgliedsländer.

Der Ausschuss hat 29 Mitglieder: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Korea, Luxemburg, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien,  Tschechische Republik, USA und die Europäische Union.


Das OECD-Development Centre

Das OECD-Development Centre (OECD-Entwicklungszentrum) wurde 1962 als halbautonome Einrichtung innerhalb der OECD gegründet. Das Zentrum erforscht wirtschaftliche und soziale Fragen der Entwicklungszusammenarbeit und veranstaltet Dialogforen. An den Foren nehmen Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teil. Das Zentrum dient dem Erfahrungsaustausch und auch als Bindeglied zwischen den OECD-Mitgliedern und den Entwicklungsländern.


Weitere Informationen

Kontakt

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

2, rue André Pascal
75775 Paris Cedex
16
Frankreich
Telefon: 00 33 / 1 / 45 24 82 00
Fax: 00 33 / 1 / 45 24 85 00

OECD Berlin Centre

Schumannstraße 10
10117 Berlin
Telefon: 030 / 28 88 35-3
Fax: 030 / 28 88 35-45

Informationen

Externe Links

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen

BMZ-Adventskalender 2017

Gewinnen Sie 24 Einblicke in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und mit etwas Glück eine Überraschung!

Hier geht es zum BMZ-Adventskalender 2017!