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Arbeitsweise

Zwei Kinder auf den Philippinen spielen auf der Straße mit alten Reifen.

Die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands mit seinen Kooperationsländern

Wenn die Bun­des­re­pu­blik einem Ent­wick­lungs­land einen günstigen Kredit vermittelt, wenn deutsche Experten die Regierung eines Staates bei der Bekämpfung der Armut beraten oder wenn eine private deutsche Orga­ni­sa­tion in einem afrikanischen Land Kleinbauerngenossenschaften fördert, sind das alles Wege der direkten Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit Deutsch­lands und seiner Partner. Die beid­seitige – bilaterale – Form der Kooperation mit Ent­wick­lungs­ländern ist unmittelbar und für jeden sicht­bar. Sie wird in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen als das deutsche En­gage­ment innerhalb der Europäischen Union, in den Vereinten Nationen oder in anderen in­ter­na­ti­o­nalen In­sti­tu­tionen. Die bilaterale Zu­sam­men­ar­beit ist darum im In- und Ausland das "Gesicht" der deutschen Ent­wick­lungs­politik. Weiterlesen


Die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands im Rahmen der Europäischen Union

Die Europäische Union (EU) und ihre 28 Mitgliedsstaaten leisten zusammen über 50 Prozent der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und sind damit der weltweit größte Geber. Als größter Binnenmarkt der Welt ist die EU zudem ein wichtiger Handelspartner vieler Entwicklungsländer und hat einen großen Einfluss auf die Welthandelsordnung. Die Kombination von finanziellem, wirtschaftlichem und politischem Einfluss sowie die vielfältigen historischen und kulturellen Beziehungen zur Mehrzahl der Entwicklungsländer machen die EU zu einem der entscheidenden Akteure internationaler Entwicklungspolitik. Weiterlesen


Die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands im Rahmen internationaler Organisationen

Breite Mitgliedschaft, politische Neutralität, Kapital und Know-how – das macht in­ter­na­ti­o­nale Or­ga­ni­sa­ti­on­en zu wichtigen Akteuren der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Sie bieten Foren für die Diskussion entwicklungspolitischer Grundsätze oder die Ent­wick­lung internationaler Standards in der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik. Auch bei der Durchführung und Koordinierung der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit in den Partnerländern spielen multilaterale In­sti­tu­tionen eine führende Rolle. Sie verwirklichen in den Partnerländern groß angelegte Programme und koordinieren aufgrund ihrer besonderen Legitimation häufig die Leistungen verschiedener Geber. Weiterlesen


Dreieckskooperationen

Durch ihre wachsende politische und wirt­schaft­liche Bedeutung spielen Schwellen­länder in der Entwicklungs­zusammen­arbeit eine zunehmend aktive und wichtige Rolle. Das erhöhte Engage­ment dieser Länder ermöglicht eine neue Form der entwicklungs­politischen Zusammen­arbeit: die Dreiecks­kooperation. Hier schließt sich meist ein Industrie­land (traditioneller Geber) mit einem Schwellen­land (Süd-Geber) und einem dritten Land (Empfänger­land) zusammen, um gemeinsame Maßnahmen zu verwirklichen. Dreieckskooperationen fördern den inter­nationalen Wissens­austausch und das gemein­same Lernen. Die deutsche Entwicklungs­zusammen­arbeit verfolgt dabei auch das Ziel, die Wirksam­keit von Entwicklungs­vorhaben weiter zu verbessern. Weiterlesen


Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

Ent­wick­lungs­po­li­tik ist eine Aufgabe der gesamten Ge­sell­schaft. Um eine friedlichere und gerechtere Welt zu schaffen und um allen Menschen die Freiheit zu sichern, ihr Leben ohne materielle Not und selbst­bestimmt zu gestalten, ist das En­gage­ment möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger erforderlich. Nur durch eine breite gesellschaftliche Unter­stützung kann Deutsch­land seine entwicklungs­politischen Ziele erreichen und seinen inter­nationalen Verpflichtungen gerecht werden.Um das gesellschaftliche En­gage­ment in Deutsch­land zu fördern, unterstützt das Bundes­ministerium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wicklung (BMZ) die entwicklungs­politische Informations- und Bildungsarbeit. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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