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Praxis der europäischen Zusammenarbeit

Nichtregierungsorganisationen – Mittler und Berater


Materialien des mobilen Gesundheitsservice von Medicins du Monde in Kolumbien. Die Organisation bietet psychologische Unterstützung für Kinder an, die unter den Folgen des Bürgerkrieges leiden.

Leistungsfähige und unabhängige Nichtregierungsorganisationen (NROs) in den EU-Mitgliedsstaaten und in den Entwicklungsländern sind ein wesentlicher Baustein für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der geförderten Länder.

Ein Ratsbeschluss zur "Beteiligung nichtstaatlicher Akteure an der EU-Entwicklungspolitik" ebnet den Weg dafür, dass besonders NROs aus dem Süden im Vordergrund der Unterstützung stehen. Auch die afrikanischen, karibischen und pazifischen (AKP-) Staaten haben sich im Abkommen von Cotonou aus dem Jahre 2000 dazu verpflichtet, nichtstaatliche Akteure an der allgemeinen Entwicklungspolitik der EU stärker zu beteiligen.

Für den Zeitraum 2014 bis 2020 gibt es innerhalb des Instruments für die Entwicklungszusammenarbeit (DCI) ein eigenständiges thematisches Programm für Organisationen der Zivilgesellschaft und lokale Behörden (CSO-LA). Für dieses Programm sind 2014 bis 2020 Mittel in Höhe von 1,907 Milliarden Euro vorgesehen.

In Brüssel werden die Interessen der NROs von ihrem europäischen Netzwerk CONCORD (European NGO Confederation for Relief and Development) wahrgenommen. Dieses europäische Netzwerk ist der wichtigste Ansprechpartner der Europäischen Kommission für die entwicklungspolitischen Anliegen der NROs. Die Europäische Union unterstützt aktiv den Aufbau solcher Netzwerke.

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Externe Links

Lexikon der Entwicklungspolitik

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