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Bilaterale Zusammenarbeit

Wege der bilateralen Zusammenarbeit Deutschlands mit seinen Kooperations­ländern


Die direkte Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit Deutsch­lands mit seinen Ko­ope­ra­tions­ländern beruht im Wesentlichen auf zwei Instrumenten, der Finanziellen und der Technischen Zu­sam­men­ar­beit. Beides sind rein staatliche Instru­men­te. Die staat­liche Zu­sam­men­ar­beit wird im Auftrag der Bun­des­re­gie­rung von einigen spezialisierten Or­ga­ni­sa­ti­on­en ausgeführt.

Finanzielle Zusammenarbeit

Bei der Finanziellen Zu­sam­men­ar­beit handelt es sich überwiegend um güns­ti­ge Kredite, die Deutsch­land dem Ko­ope­ra­tions­land zur Ver­fü­gung stellt. Für die ärmsten Ent­wick­lungs­länder (Least Developed Countries, LDC) wird das Geld als Zuschuss gewährt, der nicht zurück­gezahlt werden muss.

Mit den Mitteln der Finanziellen Zu­sam­men­ar­beit können zum Beispiel In­ves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur und Finanzsysteme, Sachgüter oder der Aufbau leistungsfähiger Strukturen finanziert werden. Umfang und Ziele der Un­ter­stüt­zung werden zwischen Deutsch­land und dem Ko­ope­ra­tions­land ver­trag­lich vereinbart.

Eine spezielle Form der Finanziellen Zu­sam­men­ar­beit ist die Programm­orientierte Gemein­schafts­finanzierung, bei der die zur Verfügung gestellten Mittel nicht in einzelne Projekte, sondern in den Haushalt des Kooperations­landes fließen (Budgethilfe).

Technische Zusammenarbeit

Technische Zu­sam­men­ar­beit wird immer als Zuschuss erbracht. Sie hat vor allem das Ziel, über Beratung und Vermittlung von Wissen und Fähig­keiten die Leistungs­fähig­keit von Menschen und Or­ga­ni­sa­ti­on­en in den Ko­ope­ra­tions­ländern zu fördern, von der kleinen Selbst­hilfe­gruppe bis zur Re­gie­rungs­behörde.

Planung und Durchführung der Finanziellen Zu­sam­men­ar­beit und Technischen Zu­sam­men­ar­beit im engeren Sinne

Verfahrensablauf für die Planung und Durchführung der Finanziellen und Technischen Zusammenarbeit

Weitere Arbeitsbereiche

Neben der Finanziellen und Technischen Zu­sam­men­ar­beit gibt es ver­schie­dene weitere Arbeits­bereiche der direkten Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit – von der Entsendung und Vermittlung von Fachkräften, über den ent­wick­lungs­po­litischen Freiwilligen­dienst und die Hochschul­kooperation bis zur Reintegration von Fach­kräften, die aus Deutsch­land in ihr Heimatland zurückkehren.

Detaillierte Informationen über die Arbeits­bereiche finden Sie in den fol­gen­den Unterkapiteln:

Lexikon der Entwicklungspolitik

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