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Akteure der bilateralen Zusammenarbeit

Durchführungsorganisationen


Das BMZ beauftragt die Durchführungsorganisationen mit der konkreten Umsetzung der ent­wick­lungs­po­litischen Vorhaben der Bun­des­re­gie­rung.

Zu den Aufgaben dieser Or­ga­ni­sa­ti­on­en gehören unter anderem:

  • die Durchführung von Projekten der Finanziellen und der Technischen Zu­sam­men­ar­beit
  • die Vorbereitung und Entsendung von deutschen Fachkräften und Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfern
  • die berufliche Fortbildung von Fach- und Führungskräften aus den Ko­ope­ra­tions­ländern

DEG Existenzgründerkurse in Afghanistan. Urheberrecht: AGEFVerantwortliche Or­ga­ni­sa­ti­on­en für die Finanzielle Zu­sam­men­ar­beit sind die KfW Entwicklungsbank (KfW) und die Deutsche Investitions- und Ent­wick­lungs­gesellschaft (DEG), eine 100prozentige Tochter der KfW Banken­gruppe.

Die Deutsche Ge­sell­schaft für In­ter­na­ti­o­nale Zu­sam­men­ar­beit (GIZ) ist für die Technische Zu­sam­men­ar­beit mit den Ko­ope­ra­tions­ländern, für die Vor­be­rei­tung und Ent­sendung von Entwicklungs­helferinnen und Entwicklungs­hel­fern und für die Personal­entwicklung und Weiter­bildung zuständig. Fach­kräfte für die Ko­ope­ra­tions­länder werden durch das Centrum für in­ter­na­ti­o­nale Migration und Ent­wick­lung (CIM) vermittelt.

Daneben gibt es weitere, auf einzelne Aufgaben spezialisierte Durch­füh­rungs­orga­nisationen der Technischen Zu­sam­men­ar­beit, wie zum Beispiel die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) oder die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB).

Die Vielfalt der Durchführungsorganisationen – sie werden auch Vor­feld­orga­ni­sa­tionen genannt – ist eine Besonder­heit der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Die einzelnen Or­ga­ni­sa­ti­on­en haben hoch spezialisierte Fähigkeiten entwickelt und kooperieren bei ihrer Arbeit in den Ko­ope­ra­tions­ländern intensiv miteinander.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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