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Togo

Fischerboot im Hafen von Lomé
Überblick

Große Herausforderungen – ambitionierte Ziele

Nach fast 40 Jahren Diktatur befindet sich Togo in einer Phase der Demokratisierung und gesellschaftlichen Öffnung. Entwicklungspolitisch steht das westafrikanische Land vor immensen Herausforderungen: Togo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und wird der Gruppe der fragilen Staaten zugeordnet. Auf dem aktuellen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen (HDI) belegt es Rang 167 von 189 Ländern.

In ihrer "Vision Togo 2030" hat sich die Regierung das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 zu einem Land mittleren Einkommens aufzusteigen. 2018 wurde Togo in die G20-Initiative "Compact with Africa" aufgenommen. Die Initiative wurde 2017 unter deutscher G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen und fördert privatwirtschaftliche Investitionen in Afrika.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Togo

Togo zählt zu den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, mit denen die Bundesrepublik auf Basis zwischenstaatlich vereinbarter Verträge eng zusammenarbeitet. 1993 hatte Deutschland – wie die meisten westlichen Geber – die staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit der togoischen Regierung unterbrochen. In den folgenden Jahren wurden nur regierungsferne Projekte zivilgesellschaftlicher und kirchlicher Organisationen gefördert, die unmittelbar der Bevölkerung zugutekamen. 2012 hat Deutschland die zwischenstaatliche Kooperation wieder aufgenommen und würdigt damit den von der togoischen Regierung angestoßenen Reformprozess. Die Bundesrepublik ist der größte bilaterale Geber des Landes.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die Bereiche gute Regierungsführung/Dezentralisierung, Landwirtschaft/ländliche Entwicklung sowie nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mit Fokus berufliche Bildung/Jugendbeschäftigung.

Scrollen Sie nach unten, um ausführliche Informationen über die Situation in Togo und das deutsche entwicklungspolitische Engagement im Land zu erhalten.

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Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Togo

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Togo

  • Wähler in Togo bei den Parlamentswahlen 2013
    Politische Situation

    Ermutigende Reformschritte

    In den vergangenen Jahren hat der Demokratisierungsprozess in Togo Fortschritte gemacht. Obwohl es bei der Regierungsführung und der Achtung der Menschenrechte noch Defizite gibt, sind ermutigende Schritte erfolgt.

  • Menschen in Sokodé, Togo
    Regierungsführung und Menschenrechte

    Fortschritte und Herausforderungen

    Die Regierung Togos zeigt sich reform- und dialogbereit. Allerdings mangelt es zurzeit noch an starken und unabhängigen Institutionen und auch der Kampf gegen die weitverbreitete Korruption bleibt eine Herausforderung.

  • Kind in einem Krankenhaus in Togo
    Soziale Situation

    Große Defizite in der Grundversorgung

    Die politischen Reformen und das stabile Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre wirken sich bislang nur wenig auf den Lebensalltag der Bevölkerung aus. Etwa die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner Togos lebt in extremer Armut.

  • Hafen von Lomé, Togo
    Wirtschaftliche Situation

    Handelsdrehscheibe am Golf von Guinea

    Die togoische Regierung strebt erkennbar nach wirtschaftlicher Stabilität und einer Erhöhung der staatlichen Einnahmen. In ihrer aktuellen Entwicklungsstrategie hat sie das Ziel formuliert, Togo zur Logistik- und Handelsdrehscheibe in Westafrika zu entwickeln.

Wähler in Togo bei den Parlamentswahlen 2013
Politische Situation

Ermutigende Reformschritte

In den vergangenen Jahren hat der Demokratisierungsprozess in Togo Fortschritte gemacht. Obwohl es bei der Regierungsführung und der Achtung der Menschenrechte noch Defizite gibt, sind ermutigende Schritte erfolgt. Die Politik des seit 2005 amtierenden Präsidenten Faure Gnassingbé ist entwicklungsorientiert: Die Regierung bemüht sich, politische und institutionelle Reformen auf den Weg zu bringen, soziale Schlüsselbereiche wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur zu stärken und die Geschäftsbedingungen für die private Wirtschaft zu verbessern.

Der aktuelle nationale Entwicklungsplan (Plan national de développement 2018–2022) ist ausdrücklich auf die Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und die Agenda 2063 der Afrikanischen Union ausgerichtet.

Vielen oppositionellen Kräften gehen die Reformvorhaben der Regierung jedoch nicht weit genug. Ab August 2017 kam es landesweit zu Protesten. Hauptforderung war, die Macht des Präsidenten einzuschränken und eine vierte Amtszeit von Faure Gnassingbé zu verhindern. Unter Vermittlung der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) wurde ein Fahrplan zur Überwindung der Krise erarbeitet. Dieser Vereinbarung folgend fanden im Dezember 2018 Parlamentswahlen statt, die jedoch von einem Großteil der Opposition boykottiert wurden. Im Mai 2019 verabschiedete das Parlament eine Verfassungsreform, die unter anderem die Amtszeiten von Präsident und Abgeordneten beschränkt und einen zweiten Wahlgang bei der Präsidentschaftswahl vorsieht, sofern im ersten Wahlgang kein Kandidat beziehungsweise keine Kandidatin die absolute Mehrheit der Stimmen erhält. Die ersten Kommunalwahlen seit 1987 fanden im Juni 2019 statt.

Mittlerweile hat sich die Lage im Land beruhigt. Erneute Spannungen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2020 sind nicht auszuschließen.

Historischer Hintergrund

Die Region am Golf von Guinea ist bereits seit Jahrhunderten besiedelt. Der heutige Staat Togo entstand jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts. Damals sicherte sich das Deutsche Reich das Gebiet als Kolonie; die Grenzen wurden von den verschiedenen in der Region anwesenden Kolonialmächten festgelegt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Togo geteilt und unter britische und französische Verwaltung gestellt. Der britische Westteil Togos wurde 1957 Ghana angegliedert. Der französisch verwaltete Ostteil erhielt dagegen eine Teilautonomie und wurde 1960 als Republik Togo unabhängig. Die Bevölkerung Togos setzt sich aus mehr als 40 verschiedenen Ethnien zusammen.

1967 brachte ein Militärputsch Gnassingbé Eyadéma an die Macht. Er regierte das westafrikanische Land fast 40 Jahre lang diktatorisch. Aufgrund massiver Menschenrechtsverletzungen stellte die internationale Gebergemeinschaft ihre Unterstützung für Togo 1993 ein. Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen dieser Diktatur und der internationalen Isolierung sind bis heute spürbar.

Nach dem Tod Eyadémas 2005 setzte die Armee dessen Sohn Faure Gnassingbé als neues Staatsoberhaupt ein. Auf internationalen Druck hin fanden im selben Jahr äußerst umstrittene Präsidentschaftswahlen statt, die Gnassingbé gewann. 2010 und 2015 wurde er in international anerkannten Wahlen im Amt bestätigt.

Menschen in Sokodé, Togo
Regierungsführung und Menschenrechte

Fortschritte und Herausforderungen

Die Regierung Togos zeigt sich reform- und dialogbereit. Allerdings mangelt es zurzeit noch an starken und unabhängigen Institutionen und auch der Kampf gegen die weitverbreitete Korruption bleibt eine Herausforderung.

Seit 2010 wurden alle Wahlen international anerkannt. Unter anderem mit deutscher Unterstützung wurden die Rahmenbedingungen für die Durchführung der ersten Kommunalwahlen seit 1987 geschaffen. Nach mehrfacher Verschiebung fanden sie im Juni 2019 statt. Auch beim Dezentralisierungsprozess sind seit 2012 Fortschritte erreicht worden.

Laut Verfassung ist Togo eine Demokratie mit Gewaltenteilung und Mehrparteiensystem, zentrale Machtbefugnisse liegen jedoch beim Präsidenten. Parlament und Justiz füllen ihre Kontrollfunktion noch nicht ausreichend aus.

Die Rechtsprechung wird stark von der Politik beeinflusst. Viele Konflikte werden zudem von traditionellen Autoritäten auf Basis des Gewohnheitsrechts geschlichtet, was zur Rechtsunsicherheit beiträgt.

Korruption und Vetternwirtschaft sind weit verbreitet. Auf dem Korruptionswahrnehmungsindex 2018 der Nichtregierungsorganisation Transparency International steht Togo auf Platz 129 von 180 ausgewerteten Ländern. Die rechtlichen Grundlagen zur Bekämpfung der Korruption wurden zwar gelegt. Die staatlichen Organe sind jedoch derzeit weder personell noch finanziell in der Lage, die Einhaltung dieser Gesetze zu gewährleisten.

Menschenrechte

Die Menschenrechtslage hat sich seit Ende der Diktatur 2005 deutlich verbessert. Menschenrechtsorganisationen berichten jedoch weiterhin von vereinzelten Foltervorwürfen, willkürlichen Festnahmen und schlechten Haftbedingungen. Außerdem kritisieren sie die exzessive Gewaltanwendung der Sicherheitskräfte bei Demonstrationen.

Eine Kommission für Wahrheit, Gerechtigkeit und Versöhnung (Commission Vérité, Justice et Réconciliation) wurde eingesetzt, um Menschenrechtsverletzungen aus der Zeit zwischen 1958 und 2005 zu untersuchen. In ihrem Abschlussbericht formulierte sie 2012 umfassende Empfehlungen zur Aufarbeitung der gewaltsamen Vergangenheit des Landes. Bislang wurden jedoch nur wenige entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Zivilgesellschaftliches Engagement wurde unter der Herrschaft von Gnassingbé Eyadéma lange Zeit unterdrückt. Erst Anfang der 1990er Jahre konnten sich die ersten Organisationen bilden. Heute gibt es in Togo eine Vielzahl von Initiativen, Vereinen und Nichtregierungsorganisationen, die sich für unterschiedlichste Themen einsetzen und weitgehend frei agieren können.

Kind in einem Krankenhaus in Togo
Soziale Situation

Große Defizite in der Grundversorgung

Die politischen Reformen und das stabile Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre wirken sich bislang nur wenig auf den Lebensalltag der Bevölkerung aus. Etwa die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner Togos lebt in extremer Armut. Besonders betroffen sind die nördlichen Landesteile und die ländlichen Gebiete. Ein Großteil der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, die wenigsten Haushalte verfügen über eine angemessene Sanitärversorgung.

16 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind unterernährt, rund 70 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leiden unter Anämie (Blutarmut). Das Gesundheitssystem ist schwach, die Mütter- und Kindersterblichkeit sind hoch. Fast 40 Prozent der Erwachsenen sind Analphabeten.

Bevölkerung wächst rasant

Die togoische Bevölkerung hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als verdoppelt (1987: 3,5 Millionen, 2018: 7,9 Millionen Einwohner). In den kommenden 30 Jahren ist mit einer weiteren Verdopplung zu rechnen. Trotz stabiler wirtschaftlicher Wachstumsraten gibt es kaum berufliche Perspektiven für die junge Bevölkerung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung bergen ein großes soziales Konfliktpotenzial.

Situation der Frauen

Frauen sind in Togo zwar formal gleichberechtigt und im öffentlichen Leben, vor allem im Handel, sehr präsent. In politischen Gremien sind sie jedoch kaum vertreten, da traditionelle patriarchalische Überzeugungen in Politik und Gesellschaft noch stark verankert sind. Im aktuellen Kabinett sind 20 Minister und sechs Ministerinnen vertreten. Große Erfolge wurden bei der Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung verzeichnet: Im November 2012 verkündete Togo die offizielle Abschaffung dieser grausamen Praktik.

Hafen von Lomé, Togo
Wirtschaftliche Situation

Handelsdrehscheibe am Golf von Guinea

Die togoische Regierung strebt erkennbar nach wirtschaftlicher Stabilität und einer Erhöhung der staatlichen Einnahmen. In ihrer aktuellen Entwicklungsstrategie hat sie das Ziel formuliert, Togo zur Logistik- und Handelsdrehscheibe in Westafrika zu entwickeln. So dient der gut ausgebaute Tiefwasserhafen der Hauptstadt Lomé als Umschlagplatz für den Warenverkehr in die Sahelländer und nach Nordafrika. Außerdem wurden der internationale Flughafen und zahlreiche Überlandstraßen ausgebaut.

Private Investitionen benötigt

Die hohen Ausgaben für den Ausbau der Infrastruktur haben allerdings zu einem finanziellen Engpass in Togo geführt. In einem Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich die Regierung 2017 verpflichtet, die öffentlichen Ausgaben drastisch zu senken. Sie ist daher bemüht, die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern.

Der Doing-Business-Report 2019 der Weltbank, der das Geschäftsklima in 190 Staaten bewertet, benennt Togo als eines der zehn reformfreudigsten Länder. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte es sich um 19 Plätze und liegt nun auf Rang 137. Gewürdigt werden insbesondere Fortschritte in den Bereichen Unternehmensgründung, Stromversorgung und Registrierung von Grundeigentum. Das Volumen der Direktinvestitionen in Togo stieg 2017 um 24 Prozent, auch zahlreiche deutsche Unternehmen haben Interesse an Investitionen in Togo. Potenzielle Investoren werden jedoch oftmals durch die mangelhafte Infrastruktur, politische Spannungen, Rechtsunsicherheit und Korruption abgeschreckt.

Mehr Wertschöpfung im Land

Das togoische Wirtschaftswachstum lag in den vergangenen Jahren bei vier bis sechs Prozent. Einziger bedeutender Rohstoff des Landes ist Phosphat – Togo verfügt über die viertgrößten Vorkommen der Welt. Der Rohstoff wird als Mineraldünger in der Landwirtschaft eingesetzt und weltweit stark nachgefragt.

Exportiert werden bislang vor allem unverarbeitete Rohstoffe, entsprechend anfällig ist Togo für Preisschwankungen auf dem Weltmarkt. Die Regierung fördert eine stärkere Weiterverarbeitung im eigenen Land und baut landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten mit hohem Beschäftigungs- und Exportpotenzial aus. Zurzeit dienen die meisten Agrarbetriebe ausschließlich der Selbstversorgung.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Togo

Nach fast 20-jähriger Unterbrechung hat Deutschland 2012 die staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit Togo wieder aufgenommen. 2016 sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zu, die Kooperation zu vertiefen und auf alle fünf Regionen des Landes auszuweiten. Im Sinne des Marshallplans mit Afrika will das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Togo Perspektiven für junge Menschen schaffen und einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in einem der am wenigsten entwickelten Länder der Welt leisten.

Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Arbeitsschwerpunkte: 

  • Gute Regierungsführung/Dezentralisierung
  • Landwirtschaft/Ländliche Entwicklung
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mit Fokus Berufliche Bildung/Jugendbeschäftigung

Darüber hinaus fördert das BMZ die Stärkung des togoischen Gesundheitssystems, insbesondere in den Bereichen Mutter-Kind-Gesundheit und Familienplanung, und den Aufbau einer dezentralen und klimafreundlichen Energieversorgung im ländlichen Raum.

Bei Regierungsverhandlungen im März 2019 sagte Deutschland dem Kooperationsland eine Unterstützung in Höhe von 49,7 Millionen Euro für zwei Jahre zu. Davon entfallen 33,7 Millionen Euro auf die finanzielle und 16 Millionen Euro auf die technische Zusammenarbeit. Zusätzlich stellt das BMZ bis zu 16,8 Millionen Euro im Rahmen seiner Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" zur Verfügung.

Markt in Togo
Schwerpunkt "Gute Regierungsführung/Dezentralisierung"

Bessere Infrastruktur und Dienstleistungen in den Kommunen

Zu Beginn der 1990er Jahre hatte die Regierung Togos einen Dezentralisierungsprozess in Gang gesetzt. Dieser geriet jedoch ins Stocken. Seit 2016 ist eine neue Dynamik zu verzeichnen: Die Regierung hat einen Fahrplan zur Dezentralisierung beschlossen, die Verwaltungsstruktur reformiert und neue Kommunen geschaffen. Die wiederholt verschobenen Kommunalwahlen haben im Juni 2019 stattgefunden – erstmals seit 1987.

Noch fehlen den Gemeindeverwaltungen allerdings die nötigen Fachkräfte und finanziellen Mittel, um ihre neuen Aufgaben zu erfüllen. Das deutsche Engagement zielt darauf ab, die Grundversorgung mit wirtschaftlicher Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen sowie die politische Teilhabe auf kommunaler Ebene zu verbessern.

Mehr Einnahmen und Investitionen

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden zunächst die Verwaltungen von sechs Pilotgemeinden dabei unterstützt, ihre Eigeneinnahmen zu erhöhen und die Bürgerorientierung zu verbessern. Unter anderem werden lokale Entwicklungspläne erarbeitet, Steuerregister aufgebaut, Bürgerbüros eingerichtet und kommunale Angestellte aus- und fortgebildet. Außerdem wird das Personenstandswesen modernisiert. Über Kampagnen wird die Bevölkerung über die Bedeutung von Geburtsurkunden für die Einschulung der Kinder informiert.

In den Pilotgemeinden konnten die Eigennahmen bereits um bis zu 45 Prozent und die öffentlichen Investitionen um 23 Prozent gesteigert werden. Seit 2017 ermöglicht eine Kofinanzierung der EU die regionale Ausweitung des Programms auf alle fünf Regionen des Landes.

Aufbau lokaler Infrastruktur

Begleitend finanziert die Bundesregierung den Aufbau lokaler Infrastruktur. Gefördert wird insbesondere der Bau von Marktplätzen in mittelgroßen Städten, die eine wichtige Rolle in den lokalen und regionalen Wirtschaftskreisläufen spielen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich über ihre Mobiltelefone direkt an der Planung und Überwachung der Maßnahmen beteiligen.

Das BMZ hat außerdem weitere Unterstützung für den Bau von Rathäusern in den neu geschaffenen Kommunen in Aussicht gestellt.

Eine Frau in Togo bei der Salaternte
Schwerpunkt "Landwirtschaft/Ländliche Entwicklung"

Ernährung sichern, Perspektiven schaffen

Die Landwirtschaft ist für die ökonomische Entwicklung, die Ernährungssicherung und die Arbeitsmarktlage in Togo von großer Bedeutung. Noch ist sie allerdings sehr traditionell geprägt – also wenig technisiert und vor allem auf die Eigenversorgung ausgerichtet. Nur wenige Agrarprodukte werden bisher in Togo selbst weiterverarbeitet. Vor allem die junge Bevölkerung sieht darum auf dem Land keine Beschäftigungsperspektiven und wandert in die Städte ab.

Von der Produktion bis zum Verkauf

Das deutsche Engagement zielt darauf ab, in enger Zusammenarbeit mit kleinbäuerlichen Kooperativen, kleinen und mittleren Verarbeitungsbetrieben sowie Händlerinnen und Händlern ausgewählte Wertschöpfungsketten modellhaft zu verbessern (Kaffee, Kakao, Cashew, Gemüse, Ananas und andere Früchte). Die Landwirtinnen und Landwirte sollen über maßgeschneiderte Schulungen in die Lage versetzt werden, ihre Erträge auf nachhaltige Weise zu steigern, internationale Qualitätsstandards zu erfüllen, die Produktionskosten zu senken, ihre eigene Versorgung zu sichern und über den Verkauf ihrer Produkte zusätzliches Einkommen zu erzielen. Durch die lokale Verarbeitung von Agrarprodukten sollen neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum entstehen.

Neue Finanzprodukte und Ausbau ländlicher Wege

Auf nationaler Ebene wird die togoische Regierung beraten, wie sie die Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion und den Export verbessern kann. Gemeinsam mit Finanzdienstleistern werden außerdem Kreditangebote entwickelt, die an die spezifischen Bedingungen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft angepasst sind. Über die Westafrikanische Entwicklungsbank (BOAD) werden zum Beispiel Mikrokredite für kleinbäuerliche Betriebe bereitgestellt.

Mit Mitteln der finanziellen Zusammenarbeit werden ländliche Wege saniert und ausgebaut, um einen ganzjährigen guten Zugang und Transport zu Feldern und Betrieben zu schaffen. Betriebsmittel wie Saatgut und Ernteprodukte können so schneller und günstiger transportiert werden. Der Schwerpunkt liegt in den Anbaugebieten der Exportprodukte Baumwolle und Kaffee.

Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger"

Togo gehört zu den Ländern, die das BMZ im Rahmen seiner Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" unterstützt mit dem Ziel, die Ernährung im Land zu sichern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Hungerkrisen zu stärken. Außerdem sollen Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft dazu beitragen, die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern, das Einkommen von kleinbäuerlichen Betrieben zu steigern und Arbeitsplätze zu schaffen. Im Rahmen der Initiative ist in Togo ein Grünes Innovationszentrum entstanden.

Ein Bauer in Togo schöpft Wasser aus einem Tümpel, um seine Felder zu bewässern.
Schüler des Ausbildungsganges KFZ-Mechanik der Berufsschule in Sokodé (Togo) reparieren ein Motorrad.
Schwerpunkt "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung mit Fokus berufliche Bildung/Jugendbeschäftigung"

Ausbildungs- und Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen

Obwohl die Wirtschaft unter Fachkräftemangel leidet, finden Jugendliche in Togo nur sehr schwer einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Das Berufsbildungssystem weist große Defizite auf. Es fehlt an Geld und Ausstattung, an praxisnah ausgebildeten Lehrkräften und an ausreichenden Angeboten für Mädchen und junge Frauen sowie Menschen mit Behinderungen. Die Ausbildungsinhalte entsprechen zudem oft nicht den Bedürfnissen der Wirtschaft.

Duale Ausbildung in Schule und Betrieb

Mit deutscher Unterstützung werden die Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten von Jugendlichen in ausgewählten Wachstumsregionen Togos verbessert. Dazu wurde gemeinsam mit Handwerksverbänden und -kammern ein duales Berufsbildungssystem etabliert: Zurzeit können in sechs togoischen Städten fünf verschiedene Handwerksberufe im dual-kooperativen System erlernt werden. Der erste Jahrgang hat seine Ausbildung im Herbst 2018 abgeschlossen und wird nun beim Übergang ins Berufsleben unterstützt.

Im Rahmen des Vorhabens wurden außerdem mehr als 40 togoische Expertinnen und Experten darin ausgebildet, Lehrpläne und Lehrmaterialen zu modernisieren. Auf diese Weise wurden die Voraussetzungen für eine selbstständige Entwicklung weiterer Ausbildungsgänge geschaffen.

Darüber hinaus fördert Deutschland die Sanierung, Erweiterung und Ausstattung von Berufsschulen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, künftig mehr Jugendliche aufzunehmen sowie moderne Werkzeuge und Maschinen anzuschaffen. Auch die Qualifizierung der Lehrkräfte wird finanziell unterstützt.

Förderung von Existenzgründungen

Über unternehmerische Qualifizierungsmaßnahmen werden darüber hinaus junge Menschen gefördert, die sich selbstständig machen oder ihr bestehendes Unternehmen besser führen wollen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Bedürfnissen junger Frauen und Männer mit geringer oder fehlender Schulbildung sowie auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die togoische Arbeitsagentur wird dabei unterstützt, ihre Angebote zur beruflichen Orientierung zu verbessern.

Polsterer in Togo

Karte von Togo

Grundschule im Dorf Yelivo, Togo

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Togo Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Togo Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Lomé, 1,2 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,75 Millionen Einwohner
Flächea16173142 56.790 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 167 von 189 (2018) 4 von 189 (2018)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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