Scrollen

Investition in die Zukunft
Gesundheitssystem gestärkt

Eine Investition in die Gesundheit von Kindern ist eine Investition in die Zukunft einer Gesellschaft. In Tansania hat man das erkannt und setzt es auch um. Mit Erfolg: Das ostafrikanische Land hat das 4. Millenniumsentwicklungsziel – Senkung der Kindersterblichkeit um zwei Drittel bis 2015 – bereits vor Fristablauf erreicht. Um dies zu schaffen, hat Tansania die medizinische Grundversorgung deutlich verbessert. Hierzu gehört auch die Versorgung mit Impfungen, die Kinder vor lebensbedrohlichen Krankheiten wie Lungenentzündung oder Durchfall schützen.

Mehr

 

Leben retten
Deutschland unterstützt Impfprogramme in Tansania

Deutschlands gezielte Unterstützung für die Impfprogramme in Tansania hat im Jahr 2012 dazu beigetragen, dass in dem Land mehr als 1,6 Millionen Kinder gegen fünf potenziell tödliche Krankheiten geimpft wurden: Tetanus, Keuchhusten, Diphterie, Hepatitis B und Haemophilus-influenzae-b-Infektionen.

Mehr

 

Schutz gegen Pneumokokken und Rotaviren
Impfungen schützen vor weit verbreiteten Krankheiten

Mit den von Deutschland zur Verfügung gestellten Mitteln konnte Tansania im Jahr 2013 mit Gavis Unterstützung Impfstoffe gegen Pneumokokken und Rotaviren einführen, die vor Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen schützen, zwei der Haupttodesursachen bei Kleinkindern in Entwicklungsländern.

Mehr

 

Impfungen nicht nur in Krankenhäusern
Hausbesuch zum Impftermin

Mwatima Khamis ist Krankenschwester in Ost-Sansibar. Um auch die Kinder zu impfen, die nicht in der Nähe einer Klinik wohnen, kommt sie zu den Familien nach Hause. Solche Besuche verbinden Gesundheitspflegerinnen wie Frau Khamis in der Regel damit, Mütter zur Gesundheitsvorsorge ihrer Kinder zu informieren.

Mehr

 

Jede Möglichkeit wird genutzt
Impfhelferinnen auf dem Weg zu ihren Patienten

Tansania hat ein Ziel: Jedes Kind mit lebensrettenden Impfungen zu erreichen – unabhängig davon, wo es lebt. Die Impfteams sind auch dort unterwegs, wo es keine Straßen mehr gibt oder man nur noch mit dem Boot vorankommt. Um die Kinder auf den Inseln des Sansibar-Archipels zu versorgen, müssen die Impfhelferinnen mit einem Segelboot übersetzen. Die Impfstoffe haben sie in Kühlboxen dabei, denn sie müssen permanent gekühlt werden, auch dort, wo es keine Kühlschränke gibt.

Mehr

 

Auch eine wirtschaftliche Investition
Kinder werden gegen Masern und Röteln geimpft

In seiner Schule in Kindi, einem Dorf in der Nähe von Moshi, Tansania, wartet ein Mädchen darauf, gegen Masern und Röteln geimpft zu werden. "Impfen ist nicht nur eine kostengünstige Möglichkeit, Krankheit zu bekämpfen und Todesfälle zu senken, sondern auch eine wirtschaftliche Investition in Familien und das gesamte Land", sagt Dr. Seif Rashid, Gesundheitsminister von Tansania.

Mehr

 

Kühlkette sicherstellen
Solarkühlschrank für Impfstoffe

Eine der größten Herausforderungen ist es, Impfstoffe kontinuierlich kühl zu transportieren und zu lagern. Dr. Flora Kessy zeigt einen Solarkühlschrank, in dem Impfstoffe gelagert werden. Das Krankenhaus Endulen liegt mitten im Ngorongoro-Nationalpark im Norden Tansanias. Die Stromversorgung erfolgt über Solarzellen und Gas.

Mehr

 

Krebskrankheiten eindämmen
Spezialklinik für Gebärmutterhalskrebs

Warteraum im Ocean Road Cancer Institute in Daressalam, dem einzigen Krankenhaus in Tansania, das sich auf Krebs spezialisiert hat. 2013 wurden hier über 5.400 Patienten behandelt, etwa 70 Prozent davon weiblich. Die Mehrheit leidet an Gebärmutterhalskrebs, oft im fortgeschrittenen Stadium, so dass nur noch palliativ geholfen werden kann. Umso wichtiger sind Impfungen, die Frauen vor dieser Krankheit schützen können.

Mehr

 

Erkrankungsrisiko durch Impfung reduzieren
Gebärmutterhalskrebs

Yustina, Irene und Aisha haben im November 2014 eine Impfdosis gegen Humane Papillomviren (HPV) bekommen, die Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Jedes Jahr sterben etwa 266.000 Frauen weltweit an dieser Krebsart, über 85 Prozent davon in armen Ländern, in denen Vorsorge und Behandlung bisher kaum möglich ist.

Mehr

 

Schutz vor Gebärmutterhalskrebs ausweiten
Impfung gegen Humane Papillomviren

Agatha, Norrine, Nancy und Ellen gehen in eine Klasse im Internat St. Dorcas in der Nähe von Moshi. Im November 2014 erhielten die vier Mädchen die zweite Impfdosis gegen Humane Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Agathas Mutter ist an dieser Krankheit gestorben, nur fünf Monate nach der Diagnose.

Mehr

 

Auch entlegene Regionen erreichen
Auf dem Motorrad zu den Patienten

Impfungen schützen nur die, die sie auch bekommen. Das Ziel ist es, jedes Kind mit Impfungen zu erreichen – unabhängig davon, wo es lebt oder ob es einen festen Wohnsitz hat. Der Arzt Samuel Selestine Ammo und sein Kollege sind auf dem Motorrad unterwegs, um im ländlichen Tansania zu impfen – zum Beispiel die Kinder der nomadisch lebenden Massai. Damit alle Kinder die Impfungen bekommen, die sie brauchen, ist ein leistungsfähiges Gesundheitssystem erforderlich.

Mehr