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Südafrika

Situation und Zusammenarbeit


Frauen der Organisation Rural Women’s Assembly protestieren auf den Straßen von Durban.

Nach dem Ende des Apartheid-Regimes hat sich Südafrika zu einer stabilen Demo­kra­tie entwickelt. Die 1997 in Kraft getretene Ver­fas­sung zählt zu den fort­schritt­lichsten der Welt. Unter anderem enthält sie einen umfassenden Menschenrechtskatalog.

Wirtschaftlich und sozial ist Südafrika jedoch noch immer tief ge­spal­ten. Die Un­gleich­heit inner­halb der Be­völ­ke­rung, der Abstand zwischen Arm und Reich, ist extrem: Die reichsten 20 Prozent der Be­völ­ke­rung haben einen Anteil von fast 70  Pro­zent am Gesamt­ein­kommen, der Anteil der ärmsten 20 Pro­zent liegt bei knapp drei Prozent.

Vater mit Sohn auf dem Arm, der eine Cola-Dose festhält.

Mehr als ein Vier­tel der Süd­afri­ka­ne­rin­nen und Süd­afri­ka­ner sind gegen­wär­tig auf Sozial­leis­tungen an­ge­wie­sen. Knapp 14 Pro­zent der Be­völ­ke­rung leben von um­ge­rech­net weniger als 1,25 US-Dollar am Tag. Vor allem in den Sied­lungs­ge­bieten der schwar­zen Be­völ­ke­rung, in den ehe­ma­ligen Home­lands und Town­ships, be­ste­hen große De­fi­zite bei den öf­fent­lichen Dienst­leis­tun­gen wie Strom- und Wasser­ver­sorgung. Eine seit vie­len Jah­ren an­ge­strebte um­fas­sende Land­reform zu­gunsten der schwar­zen Be­völ­ke­rungs­mehr­heit kommt nur schleppend voran.

Die Unzufriedenheit wächst. Weder die zahl­reichen Sozial­transfers noch die in­ter­na­ti­o­nalen In­ves­ti­tio­nen zur Fußball-Welt­meister­schaft 2010 haben zu einer spür­baren Ver­bes­se­rung der Lebens­ver­hält­nisse geführt. Die sozialen Struk­turen sind instabil und die Kri­mi­na­li­tät liegt im in­ter­na­ti­o­nalen Vergleich auf er­schre­ckend hohem Niveau. Südafrika zählt zu den Län­dern mit den welt­weit höchsten Mord- und Vergewaltigungsraten.

2010 rief die Regierung unter Jacob Zuma eine Natio­nale Pla­nungs­kom­mis­sion ins Leben. Sie hat in einem offenen, dialog­orien­tierten Pro­zess bestehende Ent­wick­lungs­defi­zite analy­siert und eine lang­fristige Strategie für das Land er­ar­bei­tet. Im Sommer 2012  legte die Kom­mis­sion einen nationalen Ent­wick­lungs­plan bis 2030 vor. Er zielt darauf ab, die herr­schende Armut und soziale Un­gleich­heit zu überwinden.


Wirtschaft und Beschäftigung

Südafrika gilt als "Wirt­schafts­lo­ko­mo­tive" für den afri­­ka­­nischen Kon­­ti­­nent. Das Land trägt etwa 34 Pro­zent zum Brutto­­in­­lands­­pro­­dukt von ganz Sub­sa­hara-Afrika bei. Es ver­­fügt über eine star­ke Indu­strie und reiche natür­liche Ressourcen.

In den ver­gan­genen zehn Jah­ren konnte Süd­afrika sta­bile Wachs­tums­raten er­zie­len. Diese rei­chen je­doch nicht aus, um die sozialen Pro­bleme dauer­haft zu lösen. Vor allem pri­vate Unter­neh­men hal­ten sich mit In­ves­ti­tio­nen zurück. Zu den Grün­den zäh­len die Un­sicher­heit über den wirt­schafts­poli­tischen Kurs der Re­gie­rung, der Fach­kräfte­mangel, die Ener­gie­knapp­heit und die hohe Kri­mi­na­li­tät im Land.

Die meisten Menschen aus den be­nach­tei­ligten Be­völ­ke­rungs­gruppen haben während des Apartheid-Regimes keine Berufs­aus­bildung er­hal­ten, die für den modernen Arbeits­markt aus­reicht. Der Mangel an gut aus­ge­bil­deten Fach­kräf­ten bremst daher nun die ehr­gei­zigen Wachs­tums­pläne von Regie­rung und Unter­nehmen. Rund sieben Mil­lionen Menschen gelten als Lang­zeit­arbeits­lose ohne Job­aus­sichten. Hinzu kommt die Kon­kur­renz von Mil­lionen Arbeits­mi­gran­ten aus den Nach­bar­staaten. In den ver­gan­genen Jahren ist es wie­der­holt zu aus­län­der­feind­lichen Aus­schrei­tungen ge­kom­men, ein An­zeichen für wach­sende soziale Spannungen.

2012 war der Bergbausektor von zahlreichen Streiks betroffen. Der Arbeits­kampf für höhere Löhne wurde teils durch gewalt­tätige Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwischen Arbei­tern, Gewerk­schafts­mit­glie­dern und der Poli­zei be­glei­tet. Für in­ter­na­ti­o­nales Auf­sehen sorgten Vor­fälle in der Platin­mine von Mari­kana im August 2012: Die Polizei er­öffnete das Feuer auf strei­kende Minen­arbeiter, 34 wurden getötet. Im Herbst 2012 weiteten sich die Streiks auf die Land­wirt­schaft aus, zahl­reiche Farm­arbeiter legten die Arbeit nieder.


Aids

Ein enormes Pro­blem für Süd­afri­kas Ge­sell­schaft und Wirt­schaft ist die Ver­brei­tung von HIV und Aids. Von rund 50 Mil­lionen Ein­woh­nern sind etwa 5,6 Mil­lionen HIV-positiv. Damit ver­bun­den ist eine Tuber­ku­lose-Epi­de­mie: Etwa 70 Pro­zent der Tuber­ku­lose-Kranken tra­gen den HI-Virus in sich; Tuber­ku­lose zählt zu den häu­figsten To­des­ur­sachen von Aids­kranken. Die süd­afri­ka­nischen Sozial­systeme stehen vor kaum noch lösbaren Problemen.

Die aktuelle Regierung unter Präsident Jacob Zuma unter­nimmt große An­stren­gungen, HIV und Aids ein­zu­däm­men. Die öffent­lichen Ge­sund­heits­aus­gaben wur­den deut­lich er­höht, Um­fang und Qua­li­tät der Be­hand­lung HIV-Infi­zierter und Tuber­kulose-Kranker er­heb­lich verbessert.

Südafrika verfügt inzwischen über das welt­weit größte Pro­gramm zur Aus­gabe spe­ziel­ler Medi­ka­mente, die den Ausbruch von Aids ver­zögern (so­ge­nannte anti­retro­virale Therapie). Rund 20 Mil­lionen Men­schen wur­den bisher auf HIV ge­tes­tet, etwa 1,9 Mil­lionen In­fi­zierte wer­den mit Me­di­ka­menten be­han­delt. Er­fol­ge sind bereits fest­zu­stel­len: Nach­dem die durch­schnitt­liche Le­bens­er­war­tung zwischen­zeitlich auf 52 Jahre ge­sun­ken war, liegt sie in­zwischen wieder bei 60 Jah­ren. Auch die HIV-Über­tra­gungs­rate von Müttern auf ihre Neu­ge­bo­re­nen konnte schon deut­lich gesenkt werden.


Entwicklungspotenziale

Südafrika hat große Ent­wick­lungs­potenziale, die weit über die Landes­grenzen hin­aus­reichen. Mittel­fristig kann es zur politischen, wirt­schaft­lichen und so­zi­alen Sta­bi­li­sie­rung der Region südlich der Sahara beitragen.

Weiteres wirtschaftliches Wachstum ist in Südafrika vor allem in der ver­ar­bei­tenden In­dus­trie, im Berg­bau, im Tou­ris­mus und im "grünen Sektor" möglich. Das größte – bisher noch un­zu­rei­chend ge­nutzte – Po­ten­zial sind jedoch die Men­schen im Land. Süd­afrika hat durch seine Ver­fas­sung die not­wen­digen Vor­aus­set­zungen ge­schaf­fen, um beim Zugang zu Bildung sowie zu materiellen und natür­lichen Ressourcen Chancen­gleich­heit her­zu­stellen. Damit ist die Basis für eine wei­ter­hin er­folg­reiche demo­kra­tische und plu­ra­lis­tische Ent­wick­lung der Ge­sell­schaft gelegt.


Schwerpunkte der deutschen Zusammenarbeit mit Südafrika

Während des Apartheid-Regimes beschränkte sich die Zu­sam­men­ar­beit mit Süd­afrika auf deutsche und süd­afri­ka­nische Nicht­re­gierungs­or­ga­ni­sa­tio­nen. Schwer­punkte der Arbeit waren die Un­ter­stüt­zung der außer­par­la­men­ta­rischen Op­po­si­tion und die För­de­rung von Bil­dung und Kul­tur. Die offi­zielle staat­liche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit mit Südafrika wurde 1992 eingeleitet.

Seit 1996 ist die Binationale Kommission (BNK) das wich­tigste Gremium für den deutschen Politik­dialog mit Süd­afrika. Die BNK besteht aus sechs Fach­kom­mis­sionen zu den Themen Ent­wick­lung, Ver­tei­di­gung, Um­welt, Wirt­schaft, Wissen­schaft/Forschung und Kultur und kommt alle zwei Jahre zusammen.

Im Mai 2012 fanden ent­wick­lungs­po­litische Re­gie­rungs­ver­hand­lungen statt. Dabei sagte die Bun­des­re­gie­rung Süd­afrika Mit­tel von 286,9 Mil­lionen Euro für die Jahre 2012 und 2013 neu zu. Von dieser Summe ent­fal­len 251,4 Mil­lionen Euro auf die finan­zielle und 35,5 Millionen Euro auf die tech­nische Zu­sam­men­ar­beit. Die Schwer­punkte der Ko­ope­ra­tion liegen auf folgenden Bereichen:

  • Energie und Klima

  • Regie­rungs­führung und öffentliche Verwaltung

  • HIV- und Aids-Prävention


Energie und Klima

Darling National Demonstration Wind Farm in der Nähe von Kapstadt.

Im Energie­sektor muss Süd­afri­ka große He­raus­for­de­run­gen be­wäl­tigen. Das Land steckt seit Jahren in einer Elek­tri­zi­täts­krise. Gleich­zei­tig ist die Re­gie­rung zu einem Um­bau der Strom­er­zeu­gung ge­zwun­gen, wenn sie in­ter­na­ti­o­nale Klima­schutz­ziele er­rei­chen will. Gegen­wär­tig deckt Süd­afrika seinen wach­senden Ener­gie­be­darf zu 93 Pro­zent mit Hilfe ein­hei­mischer Kohle – und erzeugt damit große Mengen an Treibhausgasen.

Die süd­afri­ka­nische Regie­rung hat sich ehr­gei­zige Ziele im Bereich er­neuer­bare Ener­gien und Ener­gie­ef­fi­zienz gesetzt: Die Strom­er­zeu­gung mit Wind- und Sonnen­ener­gie soll stark aus­ge­baut werden. Außer­dem hat die Re­gie­rung er­klärt, die Kohlen­dioxid­emis­sionen bis 2025 um 42 Pro­zent senken zu wol­len – gleich­zei­tig aber deut­lich gemacht, dass Süd­afrika diese Ziele nur mit Hilfe der in­ter­na­ti­o­nalen Ge­mein­schaft erreichen wird.

Deutsch­land unterstützt Südafrika bei der Moder­ni­sie­rung der Ener­gie­er­zeu­gung sowie beim Klima­schutz und der An­pas­sung an die Fol­gen des Klima­wan­dels. Unter Ein­be­zie­hung der Privat­wirt­schaft berät die GIZ das süd­afri­ka­nische Energie­ministerium, Distrikte und Kommunen dabei, die Nut­zung er­neuer­barer Ener­gien zu för­dern und die Ener­gie­ef­fi­zienz zu verbessern.

Im Rahmen der finanziellen Zu­sam­men­ar­beit werden über süd­afri­ka­nische In­sti­tu­tionen zins­ver­bil­ligte Dar­lehen an kleine und mittel­stän­dische Unter­neh­men ver­geben, die in er­neuer­bare Ener­gien und Ener­gie­ef­fi­zienz­maß­nahmen in­ves­tieren wollen. Außer­dem unter­stützen das BMZ und die KfW Ent­wick­lungs­bank den Bau eines solaren Turm­kraft­werks des staat­lichen Energie­ver­sorgers Eskom in der Provinz Northern Cape.

Neue Energieformen schaffen auch neue Beschäf­ti­gungs­mög­lich­keiten ("green jobs"). Darum fördert Deutsch­land bei­spiels­weise die Aus­bil­dung von Energie­audi­toren, die Energie­spar­maß­nahmen in öffent­lichen Gebäuden vorantreiben sollen.


Regie­rungs­führung und öffentliche Verwaltung

Fachkräftemangel, Ineffizienz und Kor­rup­tion erschweren die Regierung und Ver­wal­tung Südafrikas – nicht nur auf nationaler Ebene, sondern vor allem in den Pro­vinzen und Distrikten. Gute Regie­rungs­führung ist jedoch eine wichtige Vor­aus­set­zung für nach­hal­tige Ent­wick­lung. Auch der 2012 von der süd­afri­ka­nischen Re­gie­rung ver­ab­schie­dete natio­nale Ent­wick­lungs­plan betont die Not­wen­dig­keit eines leistungs­fähigen öffent­lichen Sektors, der in der Lage ist, staat­liche Dienst­leis­tun­gen ver­läss­lich und bürger­orien­tiert zu erbringen. Dafür soll der politische Einfluss auf Ver­wal­tungs­ent­schei­dungen redu­ziert und der öffent­liche Dienst profes­sio­nalisiert werden. Ein weiteres Ziel ist, die Zu­sam­men­ar­beit zwischen National­regierung, Provinzen und Kommunen zu verbessern.

Die deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit unterstützt Südafrika beim Aufbau einer effi­zienten Ver­wal­tung, die allen Bürgern in gleicher Weise zur Ver­fügung steht. Schwer­punkte der Zu­sam­men­ar­beit sind die Stärkung der Ver­wal­tungs­zen­tralen (centers of gov­ern­ment), Kor­rup­tions­be­kämp­fung, der Aufbau des Justiz­wesens und die Ver­bes­se­rung des Personal­managements im öffent­lichen Sektor.

Außerdem unter­stützt die Bun­des­re­pu­blik Maß­nah­men zur kom­mu­nalen Ge­walt­prä­ven­tion. Dazu zäh­len zum Bei­spiel die Ver­bes­se­rung sozialer und wirt­schaft­licher Infra­struk­tur (sichere Fuß­wege, öf­fent­liche Plätze, Sport­plätze, Bürger­zentren und Ein­zel­han­dels­flächen), der Auf­bau von Sicher­heits­patrouillen und die Un­ter­stüt­zung von Stadt­teil­orga­ni­sa­tionen in so­zi­alen Brenn­punkten (Rechts­beratung, HIV-Präventionszentren).

Deutsch­land engagiert sich auch für Gewaltprävention durch Kinder- und Jugend­fußball. Über das Fuß­ball­spielen unter Anleitung und be­glei­tende Frei­zeit­akti­vi­täten sowie den Bau von Bolz­plätzen in ehe­ma­ligen Town­ships lernen Kinder und Jugend­liche die Be­deu­tung von Team­geist, Fair Play und sozialem Mit­ein­ander kennen und schätzen. Ge­för­dert werden ver­schie­dene Mög­lich­keiten der gewalt­freien Konflikt­lösung, HIV/Aids-Aufklärung und Umweltbewusstsein.


HIV- und Aids-Prävention

Die Ausbreitung von HIV und Aids bedroht nicht nur die wirt­schaft­liche Ent­wick­lung Süd­afrikas, sondern auch seine soziale Sta­bi­li­tät. Die Immun­schwä­che­krank­heit ge­fähr­det die Existenz zahl­loser Familien. Eine Viel­zahl von Kin­dern pflegt kranke Fami­lien­an­ge­hörige. Die schät­zungs­weise mehr als zwei Mil­lionen Aids­waisen  sind dem Risiko wirt­schaft­licher und sexueller Aus­beu­tung be­son­ders aus­ge­setzt. Durch die wieder­holte Er­fah­rung von Leid und Tod sind zahl­reiche Kinder und Jugend­liche zudem schwer trau­ma­ti­siert. Viele von ihnen sehen in Gewalt und Kri­mi­na­li­tät die einzige Lösung für ihre Probleme.

Defizite im medizinischen Bereich und eine über Jahre hin­weg un­ent­schlossene HIV/Aids-Politik der Regie­rung gelten als mit­ver­ant­wort­lich für die immensen sozial- und gesund­heits­politischen Probleme. Erst seit Beginn der Regierung Zuma im April 2009 wird die Be­kämp­fung von HIV ernst­haft vorangetrieben.

Deutsch­land unterstützt unter anderem Programme zur Ver­brei­tung frei­wil­liger HIV- und Tuber­kulose-Tests in stark be­trof­fenen Pro­vinzen, um die Neu­in­fek­tions­raten zu sen­ken. Es wird Auf­klä­rung über HIV und Aids und andere sexuell über­trag­bare Krank­heiten ge­leistet, und der Auf­bau von HIV-Präventions­struk­turen, der so ge­nannten Aids-Räte, wird auf allen Regie­rungs­ebenen unter­stützt. In Ent­wick­lungs­partner­schaften mit der Wirt­schaft (PPP) för­dert das BMZ Pro­gramme zur HIV-Aufklärung, Vor­beu­gung und Be­hand­lung von Aidskranken in Firmen.


Dreieckskooperationen

Um die Zu­sam­men­ar­beit und regionale Ent­wick­lung im süd­lichen Afrika zu stär­ken, för­dert Deutsch­land seit 2006 Drei­ecks­koope­ra­tionen mit Süd­afrika. Das heißt, dass die Bun­des­re­pu­blik zu­sam­men mit Südafrika und einem anderen afri­ka­nischen Land oder einer pan­afri­ka­nischen In­sti­tu­tion über­grei­fende Ent­wick­lungs­vor­haben in Dritt­ländern plant und um­setzt. Ziel ist dabei auch, süd­afri­ka­nische Struk­turen für die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit mit Drittländern aufzubauen.

Gemeinsam haben Deutsch­land und Südafrika zum Beispiel die kon­go­le­sische Re­gie­rung bei der Ein­füh­rung einer Anti­kor­rup­tions­stra­tegie unter­stützt. An der Uni­ver­si­tät Kwa­Zulu Natal wird ein Forschungs-, Trainings- und In­for­ma­tions­zentrum für die African Ombuds­man and Media­tors Asso­cia­tion (AOMA) auf­ge­baut. Außer­dem unter­stützt Deutsch­land ein Projekt zum Feuer­manage­ment, das Süd­afrika mit Tansania ver­folgt: Um die nega­tiven Folgen von Wald­bränden zu ver­rin­gern, wird ein Kontroll­zentrum auf­ge­baut und es werden Trai­nings­maß­nahmen zur kom­mu­nalen Feuer­be­kämpfung entwickelt.


Weitere Informationen

Sport und Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit

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17.10.2013 - Die südafrikanerische Nationalspielerin Keneilwe Mathibela nutzt ihre Bekannt­heit und ihren Erfolg, um be­nach­tei­lig­ten Jugend­lichen mittels Fußball dabei zu helfen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. In dem Projekt "Youth De­vel­op­ment Through Football" der deutschen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit bildet Keneilwe Jugend­liche zum Coach aus – und vermittelt ihnen auf spielerische Weise Werte wie Fair Play, Respekt, Teamgeist und Solidarität.

17.10.2013

Die südafrikanerische Nationalspielerin Keneilwe Mathibela nutzt ihre Bekannt­heit und ihren Erfolg, um be­nach­tei­lig­ten Jugend­lichen mittels Fußball dabei zu helfen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. In dem Projekt "Youth De­vel­op­ment Through Football" der deutschen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit bildet Keneilwe Jugend­liche zum Coach aus – und vermittelt ihnen auf spielerische Weise Werte wie Fair Play, Respekt, Teamgeist und Solidarität.

Die südafrikanische Fuß­ball­na­tio­nal­spielerin Keneilwe Mathibela bildet Jugend­liche zum Coach aus. Sie ver­mit­telt ihnen auf spiel­er­ische Weise Werte wie Fair Play, Respekt, Team­geist und Solidarität.

Publikationen

Neue Akzente in unserer
Afrikapolitik | Zwischenbilanz nach einem Jahr

PDF 5 MB, barrierefrei

Die neue Afrika-Politik des BMZ
Afrika auf dem Weg vom Krisen- zum Chancenkontinent

PDF 1,2 MB, barrierefrei

Regionale Kooperation in Afrika – Der ent­wick­lungs­po­li­tische Bei­trag Deutschlands

PDF 7,3 MB, barrierefrei

Entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Globalen Entwicklungspartnern | Gemeinsam Verantwortung wahrnehmen – nachhaltige Entwicklung gestalten
Positionspapier

PDF 550 KB, barrierefrei

Dreieckskooperationen in der deutschen ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Zu­sam­men­arbeit
BMZ-Strategiepapier

PDF 938 KB, barrierefrei

Klimawandel und Entwicklung
BMZ Informationsbroschüre

PDF 6 MB, barrierefrei

Gute Regierungsführung konkret

PDF 3,5 MB, barrierefrei

Die Förderung konstruktiver Staat-Gesell­schaft-Be­ziehungen – Le­gi­ti­mi­tät, Trans­parenz, Rechenschaft.
Strategiepapier

PDF 491 KB, barrierefrei

Lexikon der Entwicklungspolitik

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