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Sambia

Sambier mit Sonnenschirm in Livingstone

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Überblick

Große Chancen und Herausforderungen

In der demokratischen Republik Sambia leben mehr als 70 verschiedene Ethnien weitgehend friedlich zusammen. Im regionalen Vergleich gilt das Land als politisch überwiegend stabil.

Allerdings sind zunehmende Defizite in der Regierungsführung zu verzeichnen. Die Regierung unter Präsident Edgar Lungu schränkt verstärkt die Versammlungs-, Presse- und Meinungsfreiheit ein und behindert die Arbeit der politischen Opposition und zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Sambia ist mit erheblichen Entwicklungsproblemen konfrontiert. Dazu zählen die weit verbreitete Armut, eine hohe Mangelernährungsrate, eine ausgeprägte soziale Ungleichheit, ein starkes Bevölkerungswachstum und eine extrem hohe Staatsverschuldung. Sambia steht auf dem fünften Platz des Welthungerindex 2018 (Rang 115 von 119 Ländern).

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Sambia

  • Freiheitsstatue in Lusaka, Sambia
    Politische Situation

    Mängel in der Regierungsführung

    Die letzten Machtwechsel verliefen friedlich, das sambische Staatswesen funktioniert im Wesentlichen. Jedoch wird der Handlungsspielraum für die Zivilgesellschaft, Medien, Oppositionsparteien und Menschenrechtsverteidiger von der aktuellen Regierung eingeschränkt.

  • Kupfermine in Kitwe, Sambia
    Wirtschaftliche Situation

    Hohe Staatsverschuldung

    Nach langen Jahren hoher Wachstumsraten ging das sambische Wirtschaftswachstum seit 2015 auf drei bis vier Prozent pro Jahr zurück. Vor allem die Aufnahme ausländischer Darlehen in Milliardenhöhe sowie überteuerte öffentliche Investitionen haben zu einer enormen Staatsverschuldung (über 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts) geführt.

  • Kinder in Mongu, Sambi, kehren vom Fischen zurück
    Soziale Situation

    Große Armut auf dem Land

    Auch während der wirtschaftlichen Wachstumsphase bis 2014 hat sich die Situation der in Armut lebenden Menschen in Sambia nur wenig verbessert. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung muss mit umgerechnet weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen, besonders kritisch ist die Situation auf dem Land.

  • Flusspferde in Sambia
    Umwelt

    Klimawandel und Waldverlust

    Die biologische Vielfalt in Sambia ist einzigartig und muss dringend geschützt werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Umweltschutzmaßnahmen sind vorhanden, ihre Umsetzung scheitert aber noch zu oft am fehlenden politischen Willen und Umweltbewusstsein sowie an zu geringen finanziellen Mitteln und Kapazitäten der zuständigen Institutionen.

Freiheitsstatue in Lusaka, Sambia
Politische Situation

Mängel in der Regierungsführung

Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1964 wurde Sambia für viele Jahre von Präsident und "Gründungsvater" Kenneth Kaunda regiert. Durch einen friedlichen Machtwechsel löste das "Movement for Multi-Party Democracy" (MMD) Kaunda 1990 ab und leitete damit das Ende des Einparteiensystems ein. Im Herbst 2011 gewann die oppositionelle "Patriotic Front" (PF) die Wahlen. Nach dem Tod des amtierenden Präsidenten Michael Sata im Oktober 2014 fand im Januar 2015 eine außerordentliche Präsidentschaftswahl statt. Aus ihr ging Edgar Lungu (PF) als Sieger hervor. Im August 2016 wurde er mit knapper Mehrheit im Amt bestätigt.

Regierungsführung

Die letzten Machtwechsel verliefen friedlich, das sambische Staatswesen funktioniert im Wesentlichen. Jedoch wird der Handlungsspielraum für die Zivilgesellschaft, Medien, Oppositionsparteien und Menschenrechtsverteidiger von der aktuellen Regierung eingeschränkt. Unter Berufung auf das "Gesetz über die öffentliche Ordnung", das noch aus der Kolonialzeit stammt, verletzen staatliche Stellen das Recht auf Meinungs-, Presse-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

Im Sommer 2017 wurde Oppositionsführer Hakainde Hichilema (United Party for National Development, UPND) für vier Monate inhaftiert und erst durch Vermittlung des Commonwealth frei gelassen. Der seitdem geplante "Nationale Dialog" zwischen Opposition und Regierung unter Vermittlung der Kirchen kam im Oktober 2018 in Gang. Jugendliche Parteikader sowohl von der Oppositions- als auch von der Regierungspartei schüchtern jedoch weiterhin Andersdenkende durch gewalttätiges Auftreten ein.

Die weit verbreitete Korruption mindert das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat. Auf dem Korruptionswahrnehmungsindex der Nichtregierungsorganisation Transparency International belegte Sambia 2017 Rang 96 von 180 ausgewerteten Staaten.

Entwicklungsziele

Laut der Vision 2030 (PDF 752 KB, englisch) der sambischen Regierung soll sich Sambia bis 2030 zu einer "prosperierenden Nation mit mittlerem Einkommen" entwickeln. Die Umsetzung dieser Langzeitstrategie erfolgt über Fünf-Jahres-Pläne. Im aktuellen siebten nationalen Entwicklungsplan (2017–2021) formuliert die Regierung folgende Ziele: Reduzierung der Armut und sozialen Ungleichheit, Diversifizierung der Wirtschaft und breitenwirksames Wachstum, Verbesserung der Regierungsführung. Die tatsächliche Budgetplanung für 2019 setzt jedoch eher andere Akzente.

Kupfermine in Kitwe, Sambia
Wirtschaftliche Situation

Hohe Staatsverschuldung

Nach langen Jahren hoher Wachstumsraten ging das sambische Wirtschaftswachstum seit 2015 auf drei bis vier Prozent pro Jahr zurück. Vor allem die Aufnahme ausländischer Darlehen in Milliardenhöhe sowie überteuerte öffentliche Investitionen haben zu einer enormen Staatsverschuldung (über 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts) geführt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) stufte bereits im Herbst 2017 das Schuldenstress-Risiko Sambias als "hoch" ein. 20 Prozent des Haushalts werden für Kreditrückzahlungen verwandt.

Entwicklungspotenziale

Sambia ist reich an Bodenschätzen. Das Land ist der achtgrößte Kupferproduzent und der sechstgrößte Kobaltproduzent der Welt. Der Bergbausektor trägt fast 50 Prozent zu den Gesamtexporten Sambias bei (2015). Die starke Abhängigkeit von Kupfer- und Kobaltexporten führt jedoch dazu, dass sich schwankende Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt direkt auf die sambische Wirtschaft auswirken. Der Bedarf an Kobalt zum Bau von Elektroautos wird voraussichtlich stark steigen; dies kann eine Chance für Sambia sein.

Insbesondere die Landwirtschaft bietet große Entwicklungschancen. Bisher trägt sie nur etwa sieben Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei, beschäftigt jedoch mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Ein Großteil der sambischen Bevölkerung lebt von kleinbäuerlicher Landwirtschaft ohne maschinelle Hilfsmittel. Nach Einschätzung von Experten könnte Sambia deutlich mehr Nahrungsmittel produzieren – auch für den regionalen Export.

Sambia baut seine Energieerzeugung aus Wasserkraft und Sonne aus. Das Land verfügt über rund 40 Prozent der Wasservorräte im südlichen Afrika. 85 Prozent des Stroms wird mit Wasserkraft erzeugt. Bisher haben nur 23 Prozent der sambischen Bevölkerung Zugang zu Strom, in ländlichen Gebieten nur 4,4 Prozent. Hier sind unter anderem netzunabhängige Lösungen gefragt.

Weitere wichtige Wachstumsbereiche sind der Tourismus und der Bausektor. Allerdings besteht die Gefahr, dass große Infrastrukturprojekte, vor allem im Straßenbereich, durch Kredite finanziert werden müssen. Dies trägt zum Anstieg der Staatsverschuldung bei.

Kinder in Mongu, Sambi, kehren vom Fischen zurück
Soziale Situation

Große Armut auf dem Land

Auch während der wirtschaftlichen Wachstumsphase bis 2014 hat sich die Situation der in Armut lebenden Menschen in Sambia nur wenig verbessert. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung muss mit umgerechnet weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen, besonders kritisch ist die Situation auf dem Land. Etwa 45 Prozent der Menschen gelten als unterernährt; die Wachstumsverzögerung bei Kindern liegt bei 40 Prozent (Welthungerindex 2018); die Kindersterblichkeit bei 6,3 Prozent.

In nur wenigen anderen Ländern sind die Einkommen so ungleich verteilt wie in Sambia (Gini-Koeffizient 57). Zudem werden viele Entwicklungserfolge durch das hohe Bevölkerungswachstum (2017: drei Prozent) neutralisiert.

Die Wirtschaft Sambias ist noch zu einseitig auf den Kupferbergbau ausgerichtet, in dem nur vergleichsweise wenige Menschen Beschäftigung finden. Notwendig sind weitere Strukturreformen, um das Geschäftsklima zu verbessern und die Landwirtschaft weiter auszubauen. Der öffentlichen Verwaltung fehlt es an qualifizierten Fachkräften und finanziellen Mitteln, insbesondere auf der lokalen Ebene. Auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen (HDI) belegt Sambia Platz 144 von 189 Ländern.

HIV/Aids

Ein großes Problem ist die weite Verbreitung des HI-Virus. Mehr als jeder zehnte Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren ist infiziert. Ende der 1990er Jahre sank die durchschnittliche Lebenserwartung in Folge der Epidemie auf nur 41 Jahre. Inzwischen ist sie aufgrund der Verfügbarkeit von sogenannten antiretroviralen Medikamenten wieder auf 62 Jahre angestiegen. Gerade jungen Menschen fehlt aber häufig das Wissen zu HIV und Aids, so dass sie besonders gefährdet sind.

Situation der Mädchen und Frauen

Die soziale und rechtliche Stellung der Frauen ist – nicht nur in den ländlichen Gebieten Sambias – noch stark von Traditionen geprägt. Obwohl die Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung verankert ist und von einer zunehmend aktiven Frauenlobby eingefordert wird, vollziehen sich die gesellschaftlichen Veränderungen nur sehr langsam. Viele Mädchen verlassen frühzeitig die Schule, weil sie schwanger sind. Häusliche und sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist weit verbreitet und die staatlichen Maßnahmen gegen Gewalt und Unterdrückung von Frauen sind unzureichend.

Flusspferde in Sambia
Umwelt

Klimawandel und Waldverlust

Sambia ist zunehmend mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert und engagiert sich in internationalen Gremien für den Klimaschutz. Durch unregelmäßigere Niederschläge sind Dürren und Überflutungen häufiger geworden.

Die biologische Vielfalt in Sambia ist einzigartig und muss dringend geschützt werden. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Umweltschutzmaßnahmen sind vorhanden, ihre Umsetzung scheitert aber noch zu oft am fehlenden politischen Willen und Umweltbewusstsein sowie an zu geringen finanziellen Mitteln und Kapazitäten der zuständigen Institutionen.

Pflanzen- und Tierwelt bedroht

Besorgniserregend ist die dramatische, meist nicht regulierte kommerzielle Abholzung der sambischen Wälder. Auch weite Teile der Bevölkerung tragen zur Entwaldung bei, denn für die meisten Menschen sind Holz und Holzkohle die einzigen Energiequellen. Inzwischen hat Sambia eine der weltweit höchsten Entwaldungsraten. Die Abraumhalden der Kupferminen und der unsachgemäße Umgang mit Schadstoffen aus dem Bergbau belasten die Umwelt zusätzlich, insbesondere die Flüsse und das Grundwasser.

Der große Elefantenbestand Sambias ist durch Wilderei stark bedroht. Das Nashorn war bereits ausgerottet und wird erst seit wenigen Jahren wieder neu angesiedelt. Internationale Kritik rief die Ankündigung der sambischen Regierung im Sommer 2018 hervor, Flusspferde zur Jagd freizugeben.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Sambia

Die Bundesrepublik Deutschland und Sambia haben seit der Unabhängigkeit des Landes 1964 freundschaftliche Beziehungen. Deutschland gehört zu den größeren internationalen Kooperationspartnern Sambias.

Bei Regierungsverhandlungen im November 2018 sagte die deutsche Bundesregierung Sambia 62,98 Millionen Euro neu zu (Zusage 2016: 97,5 Millionen Euro). Davon entfallen 40 Millionen Euro auf die finanzielle und 22,98 Millionen Euro auf die technische Zusammenarbeit.

Im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative "Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren" werden zusätzlich 10 Millionen Euro für die Wasser- und Sanitärversorgung von Gemeinden bereitgestellt, die Flüchtlinge aus dem Kongo aufnehmen.

Außerdem ist Sambia Schwerpunktland der Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger". Für Maßnahmen zur Entwicklung der Landwirtschaft und zur Ernährungssicherung wurden 2018 Mittel in Höhe von bis zu 20,1 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Sambia verfolgt folgende Ziele:

  • Förderung verantwortungsvoller Regierungsführung
    Ziel ist die Stärkung von Reformkräften in Staat und Zivilgesellschaft, die Förderung von Transparenz und Rechenschaft sowie die Erhöhung der Eigeneinnahmen des Staates. Durch die Förderung der Dezentralisierung werden gezielt demokratische Strukturen vor Ort gestärkt.
  • Klimaschutz und -anpassung
    Priorität liegt auf dem Schutz der vom Klimawandel zunehmend bedrohten Wasserressourcen, um das große landwirtschaftliche Potenzial Sambias sowie die Kapazitäten zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft zu erhalten. Zudem wird der Ausbau erneuerbarer Energien (Solar- und Wasserkraft) gefördert.
  • Bekämpfung von Armut und Mangelernährung
    Ein wichtiger Schwerpunkt ist, den Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung für arme Zielgruppen zu verbessern. Als Pilotland der "Sonderinitiative Eine Welt ohne Hunger" werden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gestärkt, der Zugang zu landwirtschaftlichen Geräten ermöglicht und die Ernährungssituation von Frauen und Kindern verbessert. Ergänzend werden junge Menschen zu HIV/Aids aufgeklärt.

Falsche Verwendung von Entwicklungsgeldern

Im Sommer 2018 wurden Hinweise bekannt, dass in Sambia öffentliche Entwicklungsgelder in zwei Programmen internationaler Geber fehlverwendet worden waren. Die betroffenen Geber setzten daraufhin ihre Zahlungen für diese beiden Programme aus, bis Aufklärung erfolgt ist. Großbritannien setzte darüber hinaus alle Direktzahlungen auf sambische Konten aus.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) leistet über seine bilaterale Entwicklungszusammenarbeit bereits seit 2016 keine Direktzahlungen in den sambischen Haushalt mehr: Seitdem gibt es nur noch bilaterale Zusagen für neue Zusammenarbeit in konkreten Projekten mit engmaschiger Überwachung. In einem älteren Wasservorhaben, das noch auf Direktzahlungen beruhte, gab es im August 2018 Hinweise auf Mittelfehlverwendungen. Die Bundesregierung hat diesen Fall durch klare Forderungen und engen Dialog gelöst: Bei den letzten Regierungsverhandlungen wurden zum Beispiel zwei geplante Vorhaben im Wasserbereich nicht zugesagt. Die sambische Regierung überwies darauf hin Ende November die nicht korrekt verwendeten Mittel auf das gemeinsame Projektkonto zurück.

Wählerinnen und Wähler bei den Präsidentschaftswahlen 2011 in Sambia
Schwerpunkt Gute Regierungsführung

Transparenz und Teilhabe

Gute Regierungsführung bildet die Grundlage einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung und erfolgreichen Armutsbekämpfung. Deutschland fördert in Sambia eine gute finanzielle Regierungsführung (Good Financial Governance), die Verbesserung der politischen Teilhabe und den Dezentralisierungsprozess.

Gute finanzielle Regierungsführung

Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Stärkung von Transparenz und Rechenschaftspflicht, um eine ordnungsgemäße und effiziente Verwendung öffentlicher Gelder zu gewährleisten. Die sambische Budgetplanung, -umsetzung und -kontrolle erfolgt häufig nicht ausreichend transparent, systematisch und strukturiert. Die staatlichen Eigeneinnahmen sind zu gering, Korruption und nicht ausreichend transparente Verfahren sind zu verbreitet. Deutsche Expertinnen und Experten unterstützen die zuständigen sambischen Ministerien sowie die Steuerbehörde dabei, die Haushaltsplanung und -ausführung transparenter und effizienter zu gestalten, das Steueraufkommen zu erhöhen, das öffentliche Auftragswesen so zu reformieren, dass Korruption erschwert wird, und die fiskalische Dezentralisierung voranzutreiben

Bürgerbeteiligung

Im Handlungsfeld Bürgerbeteiligung stärkt Deutschland zivilgesellschaftliche Akteure insbesondere darin, sich wirksam für Transparenz und Rechenschaft einzusetzen. Zugleich werden staatliche Einrichtungen dabei unterstützt, die staatlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass faire Bedingungen für die Teilhabe der Zivilgesellschaft und der sambischen Bürgerinnen und Bürger insgesamt entstehen. So wird zum Beispiel die sambische Regierung bei der Reform der Gesetzgebung für zivilgesellschaftliche Organisationen beraten und daran mitgearbeitet, dass zivilgesellschaftliche Organisationen selbst Gehör finden in diesem Prozess.

Gemeinsam mit der EU wird daran gearbeitet, den Zugang insbesondere ärmerer Menschen zu Justiz und Rechtshilfe zu verbessern. Die Anzahl der Personen, die von der staatlichen Rechtshilfebehörde in den geförderten Zielprovinzen Rechtshilfe erhielten, stieg dadurch von 514 Personen im Jahr 2014 auf 2.843 Personen im Jahr 2017 an. Wenn zum Beispiel Untersuchungshäftlinge solche Unterstützung erfahren, verkürzt sich häufig die Dauer ihrer Haft.

Dezentralisierung

Die sambische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Kommunen mehr Aufgaben zu übertragen und staatliche Dienstleistungen zunehmend auf lokaler Ebene zu erbringen. Dies kann die Chancen auf politische Teilhabe und eine Reduzierung der Armut deutlich verbessern.·

​Deutschland unterstützt die Umsetzung der sambischen Dezentralisierungspolitik. Auf nationaler Ebene wird die zuständige Koordinierungsstelle im Kabinett sowie zuständigen Ministerien beraten, aber auch ausgewählte Kommunen werden direkt zu Themen wie Haushaltsplanung, Finanzmanagement, Raumordnung und Dienstleistungsorientierung unterstützt. Gefördert werden außerdem der Ausbau kommunaler Infrastruktur (Busstationen, Märkte) und die Modernisierung einer Verwaltungsfachschule, in der Kommunalbeamte fortgebildet werden.

Bezirke in der Südprovinz, die besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, werden dabei unterstützt, Anpassungsmaßnahmen zu planen und eine klimaresistente Infrastruktur aufzubauen. So soll sichergestellt werden, dass grundlegende öffentliche Dienste auch bei extremen Wetterbedingungen zugänglich bleiben.

Mitarbeiter bei der Reinigung eines Filterbeckens eines Wasserwerkes in Livingstone, Sambia
Schwerpunkt Wasser- und Sanitärversorgung

Versorgung der Menschen sicherstellen

Sambia verfügt über enorme Wasserressourcen. Trotzdem hat ein erheblicher Teil der Bevölkerung keinen Zugang zu Trinkwasser. Vor allem der Zugang zu angemessener Sanitärversorgung ist schlecht, insbesondere in den ländlichen Regionen und den stark anwachsenden Stadtrandgebieten, wo ein Großteil der Bevölkerung in Armut lebt. Die dadurch bedingten Durchfallerkrankungen schwächen die häufig mangelernährten Menschen zusätzlich. Deswegen liegt ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit im Ausbau der Sanitärversorgung in den ärmeren städtischen Gebieten und auf dem Land.

Angesichts des Klimawandels liegt ein weiterer wichtiger Fokus der Zusammenarbeit darauf, das nachhaltige Management der sambischen Wasserressourcen zu verbessern. Wasser wird für die Versorgung der Menschen, aber auch für die Energiegewinnung, die Landwirtschaft, den Bergbau sowie Industrie und Gewerbe benötigt. Damit die wertvollen Wasserressourcen trotz Klimawandel dem Land und der Region erhalten bleiben, ist eine gute Planung und Kooperation aller Beteiligten notwendig. Die dazu erforderlichen Prozesse werden von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit intensiv unterstützt.

Weitere Kooperationsbereiche

Ausbau erneuerbarer Energien

Angesichts des Klimawandels fördert Deutschland im Rahmen eines regionalen Ansatzes vordringlich die Nutzung erneuerbarer Energien im südlichen Afrika. Unter anderem wurde das innovative "Get Fit"-Programm gestartet, dass den sambischen Staat darin unterstützt, private Investitionen für den Ausbau von Solarstrom und Kleinwasserkraft zu gewinnen. Außerdem unterstützt die Bundesregierung die Sanierung und den Ausbau eines Wasserkraftwerks an den Chishimba-Fällen im besonders armen Norden des Landes.

Solaranlage auf einer latrine im ländlichen Sambia

Landwirtschaftliche Entwicklung und Ernährungssicherung

Sambia ist Pilotland der BMZ-Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger". Durch ein Grünes Innovationszentrum werden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern darin unterstützt, sich zusammenzuschließen, ihre Produktion nachhaltig und bodenschonend zu steigern und somit ihr Einkommen zu verbessern. Außerdem wird die Weiterverarbeitung ihrer Produkte entlang der Wertschöpfungsketten Milch und Hülsenfrüchte gefördert.

Viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Sambia arbeiten noch mit der Handhacke. Durch zwei Vorhaben der Agrarfinanzierung wird es ihnen ermöglicht, Saatgut oder Landmaschinen zu leasen oder per Kredit zu kaufen und zugleich Kenntnisse in Betriebsführung zu erlangen.

Ein weiterer für Sambia besonders wichtiger Schwerpunkt ist die Bekämpfung der Mangelernährung. Ein Vorhaben unterstützt kommunale Gremien in zwei Distrikten der Ostprovinz, damit diese eigenverantwortlich die vielen Aufgaben, die für eine gute Ernährungssicherung notwendig sind, planen und koordinieren können. Zusätzlich werden vor allem junge Mütter direkt zu ausgewogener Ernährung und guten Hygienepraktiken beraten.

Frauen bereiten das Essen in einem Camp für sambische Fischer zu.

Schutz vor Infektionen und ungewollten Schwangerschaften

Hauptziel des – relativ kleinen, aber wirkungsvollen – deutschen Engagements in diesem Bereich ist es, Jugendliche vor HIV-Infektionen und ungewollten Schwangerschaften zu schützen und insbesondere die Rechte von Mädchen zu stärken. In Schulen werden Mitmachparcours angeboten, bei denen den Schülerinnen und Schülern durch Quizfragen, Spiele und Diskussionen grundlegendes Wissen über HIV vermittelt wird.

Kind in Luapula im Nordwesten Sambias an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo

Unterstützung bei der Versorgung von Flüchtlingen

Sambia hat rund 75.000 Geflüchtete aus anderen afrikanischen Staaten aufgenommen, die meisten aus der Demokratischen Republik Kongo (Stand: August 2018). Deutschland unterstützt Sambia bei der Versorgung der Flüchtlinge. So wird ein Programm des UN-Kinderhilfswerks UNICEF finanziell gefördert, das die Trinkwasser- und Sanitärversorgung in den Aufnahmegemeinden verbessert.

Karte von Sambia

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Sambia Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Sambia Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Lusaka, etwa 2 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 752.610 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 144 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.PUBL.ZS

Öffentliche Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Summe der laufenden und Kapital­ausgaben aus staatlichen Haus­halten (zentrale Ebene und Gebiets­körper­schaften), externen Krediten und Zuschüssen (einschließlich Zuwen­dungen internationaler und nicht­staatlicher Organisa­tionen) sowie sozialen (oder gesetzlichen) Kranken­versicherungen.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TETC.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lungen 50-99. Hierzu zählt die Wert­schöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handels­bereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transport­wesen sowie aus staat­lichen, finanziellen, fachlichen und persön­lichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versor­gung und Immo­bilien­dienst­leistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Import­abgaben sowie alle statistischen Diskre­panzen, die den erfassenden Stellen auf natio­naler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produktions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

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