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Niger

Marktszene in Niamey

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Überblick

Agrarstaat in der Sahelzone

Reich an Bodenschätzen, entwicklungsorientiert und nach dem demokratischen Neuanfang 2011 politisch relativ stabil – aber zurzeit noch bitterarm: So könnte die Situation in Niger zusammengefasst werden.

1960 wurde das westafrikanische Land von Frankreich unabhängig. Die folgenden Jahrzehnte waren durch wechselnde Militärregierungen und diverse Staatsstreiche geprägt. Von 1999 bis 2009 regierte der demokratisch gewählte Staatspräsident Mamadou Tandja, unter dem das Land eine gewisse Stabilität erlangte. Die Hoffnung auf Demokratisierung und wirtschaftliche Entwicklung erfüllte sich nicht – Tandja regierte zunehmend autoritär.

Nachdem sich Präsident Tandja 2009 geweigert hatte, in Einklang mit der Verfassung nach zwei Amtszeiten abzutreten, wurde er 2010 vom Militär gestürzt. Es wurde eine neue Verfassung mit mehr Bürgerrechten erarbeitet, die von der Bevölkerung per Referendum angenommen wurde. Anfang 2011 fanden Wahlen auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene statt. Aus den Präsidentschaftswahlen ging der langjährige Oppositionsführer Mahamadou Issoufou als Sieger hervor, 2016 wurde er im Amt bestätigt. Die Wahlen verliefen trotz eines Boykottversuchs der Opposition rechtmäßig und ruhig. Das innenpolitische Klima hat sich seit Beginn der zweiten fünfjährigen Amtszeit von Präsident Issoufou verbessert.

Die nigrische Regierung hat sich ehrgeizige Entwicklungsziele gesetzt. Dazu zählen unter anderem die Verringerung der Armut und Ernährungsunsicherheit, die Festigung der Demokratie und die Verbesserung der Regierungsführung, der wirtschaftliche Aufschwung sowie die Stabilisierung der Sicherheitslage.

Entwicklungszusammenarbeit

Im Zuge der politischen Krise 2009/2010 wurden die vereinbarten Entwicklungsprogramme vorläufig gestoppt. Lediglich humanitäre Maßnahmen zur Linderung akuter Nahrungsmittelkrisen wurden finanziert.

Nach der Rückkehr Nigers zu demokratischen Strukturen hat Deutschland seine Zusammenarbeit mit dem Land 2011 wieder aufgenommen. Die Schwerpunkte der Kooperation liegen auf den Bereichen "Dezentralisierung und gute Regierungsführung" sowie "Produktive Landwirtschaft und Ernährungssicherung". Darüber hinaus unterstützt Deutschland Niger in den Bereichen Grundbildung und Gesundheit (Familienplanung).

Scrollen Sie nach unten, um ausführliche Informationen über die Situation in Niger und das deutsche entwicklungspolitische Engagement im Land zu erhalten.

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Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit Niger

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Niger

Sandsturm in der Tillaberi-Region, Niger
Politische Situation

Hoffnungen der Bevölkerung ruhen auf dem Präsidenten

Seit 2011 ruhen die Hoffnungen der Bevölkerung von Niger auf Präsident Mahamadou Issoufou und seiner Regierung. Von Issoufou wird erwartet, dass er das westafrikanische Land auf den Weg der Demokratie zurückführt, politische und wirtschaftliche Reformen einleitet und wirksame Lösungen für die großen sozialen Probleme entwickelt.

Reformkurs eingeschlagen

Nach seinem Amtsantritt hat der Präsident einen ermutigenden Reformkurs eingeschlagen, eine nationale Entwicklungsstrategie initiiert und sein Land in die regionale und internationale Staatengemeinschaft zurückgeführt. Die Stabilisierung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die Korruptionsbekämpfung. Issoufou hat eine Initiative zur Ernährungssicherung gestartet und die Erarbeitung einer langfristigen Strategie zur Förderung der ländlichen Entwicklung angestoßen.

Hohes Bevölkerungswachstum

Nachhaltige Entwicklungsfortschritte werden durch das extrem hohe Bevölkerungswachstum von jährlich knapp vier Prozent massiv erschwert: Die wirtschaftlichen Erfolge reichen nicht aus, um der wachsenden jungen Bevölkerung ausreichende Zukunftsperspektiven zu bieten. Pro Jahr müssen etwa 400.000 junge Menschen zusätzlich mit Arbeit, Dienstleistungen und Nahrung versorgt werden.

Angesichts des extremen Bevölkerungswachstums spricht Präsident Issoufou auch die Notwendigkeit von Familienplanung und Geburtenkontrolle offen an – in weiten Teilen der nigrischen Gesellschaft ein Tabuthema.

Schwierige politische Lage in den Nachbarländern

Niger liegt in einer Krisenregion. Die schwierige politische Situation in den Nachbarländern Libyen, Mali und Nigeria erschwert die Aufrechterhaltung der Versorgung und der inneren Sicherheit. Aufgrund von Konflikten flüchten zahlreiche Menschen aus den Nachbarländern nach Niger oder innerhalb Nigers. Seitdem die islamistische Terrororganisation Boko Haram von Nigeria aus auch Ziele im Südosten Nigers angreift, hat sich die Lage vor allem in der Region Diffa dramatisch verschärft.

Zudem ist Niger das wichtigste Migrations-Transitland Westafrikas. Ein Großteil der west- und zentralafrikanischen Migrantinnen und Migranten kommen über Niger, Libyen und schließlich über das Mittelmeer nach Europa. Migrationsursachen sind vor allem sozioökonomische Defizite in der gesamten Sahel-Region beziehungsweise Westafrika.

Die Brücke der Freundschaft China-Niger (pont de l’amitié Chine-Niger) in Niamey
Herausforderungen

Demokratie noch nicht ausreichend entwickelt

Trotz zu verzeichnender Fortschritte sind Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Niger noch nicht ausreichend entwickelt. Die Verfolgung von Einzelinteressen, die sich an ethnischer und regionaler Herkunft ausrichten, prägt den politischen Alltag. Korruption ist allgegenwärtig und trägt zur Schwäche der staatlichen Institutionen bei. Auf dem Korruptionswahrnehmungsindex der Nichtregierungsorganisation Transparency International nahm Niger 2017 Rang 112 von 180 ausgewerteten Staaten ein. Präsident Issoufou hat die Bekämpfung der Korruption zu einer Priorität seiner Regierung erklärt und mit der Einrichtung einer Antikorruptionsbehörde (HALCIA) einen ersten Schritt getan.

Die Justiz ist bisher nicht unabhängig: Gerichtsurteile werden durch politische Amtsträger, verwandtschaftliche Beziehungen und Klientelnetzwerke beeinflusst. Hinzu kommt, dass neben der staatlichen Gesetzgebung auch eine islamische und eine traditionelle Gesetzgebung existieren. Dies führt dazu, dass zum Teil diskriminierende Regelungen entgegen staatlicher Gesetze im Alltag weiterbestehen.

Einen Fortschritt im Bereich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stellt die Dezentralisierung der Verwaltung dar. Die Bevölkerung wurde allerdings auf diesen Prozess nicht ausreichend vorbereitet. Viele kommunale Funktionsträger sind nur mangelhaft ausgebildet. Auch ist die Verteilung der Finanzmittel vielerorts ungeklärt.

Zivilgesellschaftliche Organisationen haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Viele haben sich zu Dachverbänden und Netzwerken zusammengeschlossen, um ihre Kräfte zu bündeln. Die meisten Organisationen sind jedoch personell und finanziell zu schlecht ausgestattet, um stärkeren politischen Einfluss zu nehmen und eine Kontrollfunktion auszuüben.

Frauen mit Ziegen und Kamelen in Makanga
Frauen in Niamey
Menschenrechte

Frauen sind sozial und wirtschaftlich benachteiligt

Niger hat alle wichtigen internationalen Menschenrechtskonventionen ratifiziert. Auch in der Verfassung sind die elementaren Bürgerrechte verankert. Die nationale Gesetzgebung liegt jedoch in vielen Bereichen hinter diesen Vorgaben zurück.

Frauen sind in der nigrischen Politik und in den zivilgesellschaftlichen Organisationen unterrepräsentiert. Sie werden sozial und wirtschaftlich benachteiligt, etwa beim Zugang zu Bildung und eigenem Einkommen. Die weibliche Genitalverstümmelung wurde zwar zur Straftat erklärt, sie wird von einigen Volksgruppen aber noch immer vereinzelt praktiziert. Die Mehrheit der Mädchen wird vor Erreichen der Volljährigkeit verheiratet.

2015 wurde ein Gesetz gegen Menschenhandel und die Aktivitäten von Schleppern verabschiedet, welches jedoch bisher wenig Wirkung entfaltet hat.

Obwohl ein Gesetz von 2003 die Sklaverei unter Strafe stellt, gehen internationale Menschenrechtsorganisationen davon aus, dass etwa zehn Prozent der Bevölkerung unter sklavenähnlichen Bedingungen leben.

Der Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit hat sich unter Präsident Issoufou verbessert. Nigrische Medien haben in der Vergangenheit immer wieder über politische Missstände berichtet. Die Menschenrechtsorganisation Freedom House stuft Niger als "teilweise frei" ein.

Hausa-Frauen verkaufen Milch auf einem Markt  in Niger.
Straßenszene in Niamey
Soziale Situation

Große Armut

Niger gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen (HDI) belegt das Land den letzten Rang der 189 gelisteten Staaten.

Nach Angaben der Weltbank hatten 2012 knapp 40 Prozent der Kinder unter fünf Jahren Untergewicht (neuere Zahlen liegen nicht vor).

Die Analphabetenquote bei Erwachsenen liegt bei mehr als 80 Prozent. Vor allem auf dem Land fehlt es an Schulen und qualifiziertem Lehrpersonal.

Die Einschulungsquote hat sich zwar in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich verbessert. Doch etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler bricht die Grundschule vor Abschluss der sechsten Klasse ab.

Nur knapp 60 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner haben Zugang zu sauberem Trinkwasser; nur rund zehn Prozent sind an eine angemessene Sanitärversorgung angeschlossen und die Gesundheitsversorgung ist mangelhaft.

Die Kindersterblichkeit konnte zwar durch gezielte Impfkampagnen deutlich gesenkt werden, 2016 starben aber noch immer 91 von 1.000 Kindern, bevor sie fünf Jahre alt wurden.

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt mit 60 Jahren auf niedrigem Niveau.

Ein Mann in einem Boot auf dem Fluss Niger
Männer holen Wasser aus einem Brunnen in Südniger.
Blick auf den Fluss Niger
Frauen und Kinder in einem Ernährungstherapiezentrum in Südniger
Kinder in Niger
Landwirtschaft in Niger
Viehmarkt in der Diffa-Region, Niger.
Wirtschaftliche Situation

Dominierende Position des Agrarsektors

Trotz der ungünstigen geografischen Gegebenheiten stützt sich die Wirtschaft Nigers weitgehend auf den Agrarsektor. Nach Angaben der Weltbank trug er 2016 41,5 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt direkt von der Landwirtschaft – und ist damit von den nur unregelmäßig auftretenden Regenfällen abhängig.

Ein erhebliches Problem ist der große Anteil des informellen Sektors an der nigrischen Volkswirtschaft: Die überwiegende Mehrheit der Klein- und Kleinstunternehmen dient lediglich der Versorgung des Eigenbedarfs und leistet keinen Beitrag zu den staatlichen Einnahmen.

Bergbau

Die Regierung bemüht sich, die Volkswirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen. Sie fördert dazu die Ansiedlung von Industrie und privatisiert staatliche Betriebe. Im Mittelpunkt steht der Bergbau. Niger ist einer der größten Uranproduzenten der Welt und verfügt außerdem über Erdöl, Kohle, Gold, Eisen, Nickel, Kupfer und Phosphat. Der Uranabbau liegt allerdings weitgehend in der Hand ausländischer Unternehmen und wird bisher nicht ausreichend staatlich kontrolliert – erhebliche Umwelt- und Gesundheitsbelastungen sind die Folge.

Der Uranabbau hat in den vergangenen Jahren außerdem immer wieder zu gewalttätigen Konflikten geführt. Die Vorkommen liegen im Norden des Landes. Die dort lebende Bevölkerung – vor allem Tuareg – fordert ein größeres Mitspracherecht bei der Landnutzung und eine stärkere Beteiligung an den Einnahmen aus dem Uranexport.

Wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung ist der transparente und verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen des Landes. Niger hat in dieser Hinsicht wichtige Fortschritte erzielt: Nach einer Überprüfung im Rahmen der Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (EITI) wurde dem Land im März 2011 der Status "EITI compliant" verliehen, also die Umsetzung von Transparenzkriterien und politischen Reformen bescheinigt (Siehe auch: Entwicklungsfaktor Rohstoffe).

Markt in Niamey, der Hauptstadt von Niger
Flüchtlinge aus Mali
Migration und Flucht

Aufnahme- und Transitland für Geflüchtete

Die Krisen in Mali, Nigeria und Libyen beeinträchtigen auch die Entwicklung Nigers. Das Land sieht sich gleich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert, die seine Stabilität und innere Sicherheit gefährden.

Zum einen hat Niger eine hohe Zahl von Menschen aus Mali und Nigeria aufgenommen, die vor Angriffen islamistischer Terrororganisationen wie Al-Qaida im Maghreb oder Boko Haram geflohen sind. Unter ihnen sind auch viele nigrische Staatsangehörige, die sich in Nigeria niedergelassen hatten und nun wieder in ihrer Heimat Zuflucht suchen. Seit Februar 2015 hat Boko Haram auch Ziele im Südosten Nigers angegriffen. In der Grenzregion Diffa ist die Zahl der Binnenvertriebenen seitdem deutlich angestiegen.

Zum anderen ist Niger ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge und Migranten aus West- und Zentralafrika. Die beiden Hauptmigrationsrouten aus dem Süden und Südwesten des Landes verlaufen über die nigrische Wüstenstadt Agadez. Sie ist Ausgangspunkt für die Weiterreise nach Libyen und Algerien und von dort aus übers Mittelmeer nach Europa.

Vom staatlichen Zerfall Libyens ist Niger besonders stark betroffen: Traditionelle Handelsbeziehungen sind weggebrochen und zahlreiche nigrische Arbeitsmigranten mussten in ihr Land zurückkehren. Dort haben sie jedoch kaum eine Chance, gleichwertige Erwerbsmöglichkeiten zu finden. In der schwer zu kontrollierenden Grenzregion profitieren vor allem Waffen-, Drogen- und Menschenschmuggler, aber auch Terrorgruppen von der instabilen politischen Lage in Nigers Nachbarländern.

Aufnahmezentrum der Internationalen Organisation für Migration in Agadez, Niger
Deutsches Engagement für Flüchtlinge und Migranten

Maßnahmenpaket in Höhe von 66 Millionen Euro vereinbart

Um Niger bei der Situation der Flüchtlinge und Migranten zu unterstützen, wurde bei den deutsch-nigrischen Regierungsverhandlungen 2017 ein Maßnahmenpaket in Höhe von 66 Millionen Euro vereinbart. Niger soll beim Umgang mit migrationspolitischen Herausforderungen unterstützt werden. Insbesondere in der Region Agadez wird lokalen Gemeinden geholfen, den Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung, sowie der Migranten, Flüchtlinge und Rückkehrer besser zu begegnen. Zusätzlich werden die Folgen der Migrationsbewegungen von Beobachtungsstellen analysiert und die Kommunen bei der Umsetzung passender Maßnahmen unterstützt.

Die beschlossenen Maßnahmen konzentrieren sich auf die Beseitigung von Fluchtursachen. Es werden beispielsweise Schulen gebaut und ausgestattet sowie der Aufbau von Basisinfrastruktur (Gesundheitsstationen, Märkte) durch arbeitsintensive Programme unterstützt, um Arbeit für die lokale Bevölkerung zu schaffen. Weitere Projekte umfassen Berufsbildung, Qualifizierung und Beschäftigungsförderung (unter anderem ländliche Berufe, Mechaniker, Schneider), Hilfe bei Unternehmensgründungen durch Anschubfinanzierungen, Alphabetisierung sowie Kampagnen zu Sexualaufklärung und Familienplanung. Ein Beratungsvorhaben unterstützt Niger bei der Entwicklung und Umsetzung einer ganzheitlichen und abgestimmten Politik, um die Herausforderungen der Migration zu bewältigen. Dabei werden Austauschforen gefördert – zwischen Ministerien oder mit der Zivilgesellschaft.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller trifft Mahamadou Issoufou, den Präsident von Niger

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Niger

Nach der Rückkehr Nigers zur Demokratie konnte die zuvor vorübergehend eingestellte Entwicklungszusammenarbeit 2011 wiederaufgenommen werden. Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Niger finden alle drei Jahre statt.

2014 erfolgten Zusagen in Höhe von 62 Millionen Euro für die Jahre 2014 bis 2017.

2015 und 2016 wurden zusätzlich 30 Millionen Euro zugesagt.

Deutschland ist nach Frankreich und den USA der drittgrößte bilaterale Geber des Landes. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte:

  • Dezentralisierung und gute Regierungsführung
  • Produktive Landwirtschaft und Ernährungssicherung

Darüber hinaus unterstützt die Bundesrepublik Deutschland die Republik Niger in den Bereichen Grundbildung und Gesundheit.

  • Dorfbevölkerung in Südniger
    Dezentralisierung und gute Regierungsführung

    Kommunale Strukturen stärken

    Seit 2004 verfolgt Niger eine Politik der Dezentralisierung mit dem Ziel, die kommunalen Strukturen im Land zu stärken. Eine der Herausforderungen dabei ist, den Kommunen nicht nur die Kompetenzen für bestimmte Gebiete zu übertragen, sondern auch die zur Erfüllung dieser Aufgaben notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen.

  • Hirse ist ein Hauptnahrungsmittel in Niger
    Landwirtschaft und Ernährungssicherung

    Natürliche Ressourcen schützen

    Niger ist ein Binnenstaat. Die Sahara bedeckt den größten Teil der Landesfläche, der Rest Nigers gehört zur semiariden, also überwiegend trockenen Sahelzone. Dadurch ist nur ein geringer Teil des Landes landwirtschaftlich nutzbar.

  • Schulkinder in Niamey
    Gesundheit und Grundbildung

    Bildungsqualität verbessern, Gesundheitszentren aufbauen

    Im Grundbildungsbereich richtet sich das deutsche Engagement auf ausgewählte Kernprobleme. Deutschland fördert die Umsetzung des Bildungssektorprogramms der nigrischen Regierung, unter anderem durch den Bau von Schulklassen und die Fortbildung von Lehrkräften.

Dorfbevölkerung in Südniger
Dezentralisierung und gute Regierungsführung

Kommunale Strukturen stärken

Seit 2004 verfolgt Niger eine Politik der Dezentralisierung mit dem Ziel, die kommunalen Strukturen im Land zu stärken. Eine der Herausforderungen dabei ist, den Kommunen nicht nur die Kompetenzen für bestimmte Gebiete zu übertragen, sondern auch die zur Erfüllung dieser Aufgaben notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen.

Deutschland unterstützt die Gemeinden auf vielfältige Weise beim Aufbau ihrer Selbstverwaltung. So wurden mit ausgewählten Projektgemeinden Entwicklungspläne erarbeitet. In die Erstellung der Pläne wurden alle gesellschaftlichen Gruppen einbezogen.

Auf nationaler Ebene berät die Bundesrepublik die nigrische Regierung bei der Erarbeitung einer Dezentralisierungsstrategie. Sie beteiligt sich außerdem am Aufbau eines kommunalen Aus- und Fortbildungszentrums.

Eine wichtige Aufgabe für den nigrischen Staat ist die Einrichtung eines Instrumentes zum nationalen Finanzausgleich. Deutschland unterstützt die Agentur zur Finanzierung der Gebietskörperschaften (ANFICT). Sie soll die verschiedenen Förderetats zentral verwalten und den transparenten Einsatz der Mittel kontrollieren, damit die Gemeinden finanziell hinreichend ausgestattet sind.

Die verschiedenen Instrumente der deutschen Entwicklungszusammenarbeit werden so eingesetzt, dass sie sich gegenseitig ergänzen: Ein von der KfW Entwicklungsbank betreuter bilateraler Investitionsfonds für dezentrale Institutionen (FICOD) stellt den Gemeinden Mittel zur Verfügung, um die wirtschaftliche, soziale und öffentliche Infrastruktur zu verbessern.

Durch Beratung und Ausbildung durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) werden die kommunalen Vertreter der Gebietskörperschaften in die Lage versetzt, eigene kommunale Entwicklungspläne zu erstellen und auf dieser Grundlage Finanzierungsleistungen des Fonds zu beantragen. So werden auf Antrag zum Beispiel Schulen gebaut, Gesundheitsstationen und Busbahnhöfe instand gesetzt, Märkte errichtet oder Zufahrtswege von den Dörfern zu überregionalen Straßen angelegt.

Hirse ist ein Hauptnahrungsmittel in Niger
Produktive Landwirtschaft und Enährungssicherung

Natürliche Ressourcen schützen

Niger ist ein Binnenstaat. Die Sahara bedeckt den größten Teil der Landesfläche, der Rest Nigers gehört zur semiariden, also überwiegend trockenen Sahelzone. Dadurch ist nur ein geringer Teil des Landes landwirtschaftlich nutzbar.

Abholzung, Überweidung und Übernutzung der Böden führen dazu, dass immer größere Flächen auslaugen und unfruchtbar werden. Schon jetzt leidet Niger wegen ausbleibender Regenfälle regelmäßig unter Dürren – die Auswirkungen des Klimawandels werden die Situation wahrscheinlich noch verschärfen.

Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass Niger immer wieder von Nahrungsmittelkrisen betroffen ist.

Deutschland unterstützt sein Partnerland Niger dabei, die natürlichen Ressourcen zu schützen und zerstörte Flächen für die Land-, Forst- und Weidewirtschaft zurückzugewinnen. Mit traditionellen und modernen Methoden wird die Bodenerosion gestoppt und die Nutzung des Regenwassers verbessert. Dabei konzentriert sich das deutsche Engagement auf die Regionen Tahoua, Agadez und Tillabéry.

Bei einem Programm zur produktiven Landwirtschaft liegt der Fokus des deutschen Engagements auf Maßnahmen der Kleinbewässerung, was eine Priorität der Partnerregierung darstellt. Unter anderem wurde dafür gemeinsam mit anderen Gebern das Bewässerungspotenzial der einzelnen Regionen des Landes erfasst.

Darüber hinaus werden Fortbildungsmodule für private und öffentliche Agrardienstleister entwickelt. Diese lernen, Kleinbäuerinnen und -bauern fachgerecht zu Themen wie Bodenbearbeitung, Fruchtfolge, Saatgutauswahl, Düngung, Pflanzenschutz und Arbeitssicherheit zu beraten. So werden Landwirte bei der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Betriebe oder Genossenschaften unterstützt.

Das Programm ermöglicht die Finanzierung von Kleinstanlagen zur Bewässerung und die Absicherung von Investitionen der Bauern. Auch der Bau von Lagern und die Errichtung und Erweiterung von Märkten wird ermöglicht.

Um die immer wiederkehrenden Nahrungsmittelprobleme wirksam zu bekämpfen und Hungersnöten vorzubeugen, unterstützt das BMZ weiterhin die nigrische Vorsorgeeinrichtung gegen Nahrungsmittelkrisen (Dispositif National de Prévention et de Gestion des Crises Alimentaires, DN). Diese soll dafür sorgen, dass landesweit ausreichende Getreide- und Saatgutreserven gebildet werden. Langfristig kann die Nahrungsmittelunsicherheit nur mit strukturellen Reformen im Bereich ländliche Entwicklung, Landnutzung und Ernährungssicherung vermindert werden.

Agrarfinanzierung
Agrarfinanzierung  | BMZ-Positionspapier

05/2017 | pdf | 240 KB | 14 S. | barrierefrei Sammelmappe

Schulkinder in Niamey
Gesundheit und Grundbildung

Bildungsqualität verbessern, Gesundheitszentren aufbauen

Im Grundbildungsbereich richtet sich das deutsche Engagement auf ausgewählte Kernprobleme. Deutschland fördert die Umsetzung des Bildungssektorprogramms der nigrischen Regierung, unter anderem durch den Bau und die Ausstattung von Schulklassen, die Fortbildung von Lehrkräften und Schulverwaltungspersonal und die Erhöhung der Aufnahmekapazitäten von Grundschulen. Daneben werden die Partner bei der Kapazitätsentwicklung in Bildungsplanung und Bildungsverwaltung, insbesondere im Personalressourcenmanagement unterstützt.

Ziel ist, den Zugang zu Grundbildung und die Qualität und Effizienz der Grundbildung in Niger zu verbessern. So trägt Deutschland mit seinem Engagement zu einem gleichberechtigten Bildungszugang von Mädchen und Jungen, zu höheren Abschlussraten und zum Abbau der Bildungsunterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gegenden bei.

Der Fokus im Bereich reproduktive Gesundheit liegt auf dem Ausbau und der Ausstattung ländlicher Gesundheitszentren sowie auf der Einführung eines ergebnisorientierten Erstattungsmechanismus für Gesundheitsdienstleistungen. Im Zusammenhang mit dem gravierenden Bevölkerungswachstum werden Aufklärungskampagnen zur Familienplanung durchgeführt. Außerdem soll langfristig die Mütter- und Neugeborensterblichkeit in Niger reduziert werden.

Gesundheitszentrum in Niger

Karte von Niger

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Niger Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Niger Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Niamey, etwa 1,5 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 1.267.000 km² (2017) 357.380 km² (2017)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 189 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.PUBL.ZS

Öffentliche Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Summe der laufenden und Kapital­ausgaben aus staatlichen Haus­halten (zentrale Ebene und Gebiets­körper­schaften), externen Krediten und Zuschüssen (einschließlich Zuwen­dungen internationaler und nicht­staatlicher Organisa­tionen) sowie sozialen (oder gesetzlichen) Kranken­versicherungen.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TETC.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lungen 50-99. Hierzu zählt die Wert­schöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handels­bereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transport­wesen sowie aus staat­lichen, finanziellen, fachlichen und persön­lichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versor­gung und Immo­bilien­dienst­leistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Import­abgaben sowie alle statistischen Diskre­panzen, die den erfassenden Stellen auf natio­naler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produktions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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