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Mosambik

Bildung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre wirtschaftliche Situation verbessern können. Ein Schwerpunkt des deutschen entwicklungspolitischen Engagements in Mosambik liegt darum auf der Grund- und der beruflichen Bildung.

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Überblick

Gemeinsam Wege aus der Krise finden

Nach dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 1992 verbesserten sich die politische und wirtschaftliche Situation in Mosambik kontinuierlich – wenn auch auf niedrigem Niveau.

Seit 2015 hat sich die Lage jedoch wieder verschlechtert. Aktuell durchlebt das Land eine schwere Krise und ist mit tief greifenden Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören teils mit Waffengewalt ausgetragene innenpolitische Konflikte, eine extrem angespannte Wirtschaftslage, die weit verbreitete Korruption und hohe Staatsschulden.

Außerdem ist Mosambik immer wieder von extremen Wetterereignissen wie Überschwemmungen, Dürren und Zyklonen betroffen. 2016 erlebte das Land infolge des Klimaphänomens El Niño die schwerste Dürre seit Jahrzehnten. Experten gehen davon aus, dass Mosambik vom Klimawandel stark betroffen sein wird.

Extreme Armut

Obwohl die Wirtschaft zwischen 1992 und 2015 insgesamt deutlich gewachsen ist, gehört Mosambik zu den ärmsten Ländern der Welt. Laut Angaben der Weltbank leben dort 46 Prozent der Menschen unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Etwa ein Viertel der Bevölkerung gilt als unterernährt; die Lebenserwartung liegt bei nur 58 Jahren (Deutschland: 81 Jahre).

Auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung (HDI) belegt Mosambik Platz 180 von 189 Ländern.

Entwicklungszusammenarbeit

Das wichtigste Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Mosambik ist die Unterstützung des Landes bei der Armutsreduzierung. Die Wirtschaft Mosambiks soll sich nachhaltig entwickeln und die gesamte Bevölkerung soll an dieser Entwicklung teilhaben. Um das zu erreichen ist es wichtig, dass alle jungen Menschen Zugang zu Bildung und Ausbildung bekommen und eine Perspektive auf Beschäftigung haben. Zudem muss die Bevölkerung Vertrauen in die öffentlichen Institutionen aufbauen und Zugang zu staatlichen Dienstleistungen erhalten.

Deutschland arbeitet in drei Schwerpunktbereichen mit Mosambik zusammen: Grund- und Berufsbildung, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sowie Dezentralisierung und öffentliche Finanzen.

Zusätzlich engagiert sich Deutschland für die Verbesserung der Energieversorgung, für die Anpassung an den Klimawandel und für den Erhalt der natürlichen Ressourcen in Mosambik.

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Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit Mosambik

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Mosambik

Straßenszene in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik
Politische Situation

Schwieriger Prozess der Demokratisierung

Mosambik hatte einen schweren Start in die Selbstständigkeit. Nach jahrhundertelanger portugiesischer Kolonialherrschaft erkämpfte die Befreiungsbewegung FRELIMO (Frente de Libertação de Moçambique) 1975 die Unabhängigkeit des Landes. Mosambik wurde eine sozialistische Volksrepublik, die FRELIMO Staatspartei. Gegen dieses Regime kämpfte die Rebellenbewegung RENAMO (Resistência Nacional Moçambicana) in einem 16 Jahre dauernden Bürgerkrieg. Mehr als eine Million Menschen starben, ein Drittel der Bevölkerung musste aus der Heimat flüchten. Als die gegnerischen Parteien 1992 ein Friedensabkommen schlossen, war Mosambik zu großen Teilen zerstört.

Demokratisierung

Seit 1994 werden in Mosambik demokratische Wahlen abgehalten und das Land hat wichtige Schritte in Richtung Demokratisierung getan. Bei den Wahlen kam es jedoch immer wieder zu Unregelmäßigkeiten, in den vergangenen Jahren wurden sie von Mordanschlägen auf Oppositionelle überschattet. Die demokratische Legitimität des Parlaments und der Regierung sind vor diesem Hintergrund eingeschränkt.

Aktuell befindet sich das Land in einer politischen Krise, allerdings mit guten Aussichten auf einen baldigen dauerhaften Friedensschluss: Die inzwischen als Oppositionspartei etablierte RENAMO fordert von der seit der Unabhängigkeit ununterbrochen regierenden FRELIMO eine Beteiligung an der politischen Macht, vor allem auf Provinzebene. Es kam zu Morden an Führungskräften beider Seiten und zu regional begrenzten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Regierungskräften und dem bewaffneten Teil der RENAMO mit Hunderten Toten.

Im Sommer 2016 begannen Vermittlungsgespräche; seit Ende 2016 hält eine Waffenruhe und es laufen weitere Friedensgespräche. 2018 wurden mit der Unterzeichnung von Absichtserklärungen zu den Bereichen Dezentralisierung sowie Demobilisierung und Reintegration der RENAMO-Kämpfer wesentliche Schritte hin zu einem dauerhaften Frieden erreicht.

Korruption

Die Regierung betont zwar die Wichtigkeit von Korruptionsbekämpfung, Fortschritte sind jedoch kaum zu verzeichnen: Mosambik belegt auf dem Korruptionsindex 2017 der Nichtregierungsorganisation Transparency International Rang 153 von 180 Ländern.

Damit die mosambikanische Bevölkerung von den wirtschaftlichen Wachstumsraten profitieren kann, müssen vor allem kleinste, kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, zum Beispiel beim Zugang zu Finanzdienstleistungen.

Damit die mosambikanische Bevölkerung von den wirtschaftlichen Wachstumsraten profitieren kann, müssen vor allem kleinste, kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden, zum Beispiel beim Zugang zu Finanzdienstleistungen.

Ein Markt in Beira. In Mosambik fehlt gerade kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen oftmals der Zugang zu passender Finanzierung, um Investitionen tätigen und wachsen zu können. Ziel ist, dass private Banken insbesondere Kleinunternehmern im ländlichen Raum geeignete Kredit- und Finanzprodukte anbieten.

In Mosambik fehlt gerade kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen oftmals der Zugang zu passender Finanzierung, um investieren und wachsen zu können. Ziel ist, dass private Banken Kleinunternehmern im ländlichen Raum geeignete Kredite und Finanzprodukte anbieten.

Ausbildung zum Automechaniker in der Berufsschule Young Africa in Beira. Deutschland unterstützt Mosambik bei der Reform der Berufsbildung.

Ausbildung zum Automechaniker in der Berufsschule Young Africa in Beira. Deutschland unterstützt Mosambik bei der Reform der Berufsbildung.

Schulkinder auf dem Weg zur Schule. Deutschland berät die für Bildung und Berufsbildung zuständigen Ministerien. Ein Fokus liegt auf der Erhöhung der Unterrichtsqualität durch verbesserte Lehrerausbildung.

Schulkinder auf dem Weg zur Schule. Deutschland berät die für Bildung und Berufsbildung zuständigen Ministerien. Ein Fokus liegt auf der Erhöhung der Unterrichtsqualität durch verbesserte Lehrerausbildung.

Ein kleiner Junge schaut auf ein Haus, das langsam vom Meer weggespült wird. Mosambik ist besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen.

Ein kleiner Junge schaut auf ein Haus, das langsam vom Meer weggespült wird. Mosambik ist besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen.

Gezeitenanlage am Strand von Beira. Durch den Bau von solcher Anlagen, die den Zu- und Abfluss von Regenwasser und Flüssen regeln, soll die Küstenerosion in Mosambik verlangsamt werden.

Gezeitenanlage am Strand von Beira. Durch den Bau von solcher Anlagen, die den Zu- und Abfluss von Regenwasser und Flüssen regeln, soll die Küstenerosion in Mosambik verlangsamt werden.

Ein altes Schiff am Strand von Beira in der Abendsonne

Ein altes Schiff am Strand von Beira in der Abendsonne

Soziale Situation

Große Herausforderungen, positive Trends

Das Leben der Menschen in Mosambik ist von Armut geprägt. Das jährliche Bruttonationaleinkommen pro Kopf liegt bei nur 420 US-Dollar (2017).

Die Bevölkerung wächst in jedem Jahr um rund drei Prozent – dadurch ist in der Vergangenheit die absolute Zahl der Armen gleich hoch geblieben obwohl die prozentuale Armutsquote sank. Mehr als zwölf Prozent der 15- bis 49-Jährigen sind mit HIV infiziert.

Etwa 45 Prozent der Mosambikanerinnen und Mosambikaner sind jünger als 15. Das Bildungssystem ist dieser Herausforderung nicht gewachsen; nach Angaben der Weltbank schlossen 2015 nur 48 Prozent der Kinder die Grundschule ab.

Die Kindersterblichkeit ist hoch: 71 von 1.000 Neugeborenen sterben vor ihrem fünften Geburtstag.

Erste Erfolge

Die internationale Gemeinschaft hat seit 2000 mit ihrem entwicklungspolitischem Engagement auf vielen Gebieten Erfolge erzielt. Deutschland hat einen wichtigen Teil dazu beigetragen. So stieg zum Beispiel die Zahl der eingeschulten Kinder von 55 auf fast 90 Prozent, die Lebenserwartung erhöhte sich zwischen 2000 und 2016 um rund 10 auf 58 Jahre und der Anteil der Menschen, die unterernährt sind, sank von 40,3 Prozent (2000) auf 26,6 Prozent (2015).

Die Zahlen sind ermutigend, zeigen aber vor allem, dass noch sehr große Anstrengungen erforderlich sind, bis für alle Menschen in Mosambik die Menschenrechte verwirklicht werden – zum Beispiel das Recht auf Nahrung, das Recht auf ein höchstmögliches Maß an Gesundheit und das Recht auf Bildung.

Ein Bauarbeiter trägt Stahlrohre über eine Baustelle in Mosambiks Hauptstadt Maputo.
Wirtschaftliche Situation

Probleme trotz großer Potenziale

Mosambiks Wirtschaft ist in den Jahren 2011 bis 2014 um jeweils mehr als sieben Prozent gewachsen. Ab 2015 sank die Rate auf zuletzt 3,7 Prozent im Jahr 2017. Verschärft hat sich die Wirtschaftskrise, seit im Frühjahr 2016 bekannt wurde, dass Mosambiks Regierung von 2012 bis 2014 Kredite von Staatsunternehmen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar auf verfassungswidrige Weise durch Staatsgarantien abgesichert hatte. Es kam zu einer Vertrauenskrise, die internationalen Geber stellten ihre Budgethilfe an die Regierung ein und der Internationale Währungsfonds (IWF) stoppte sein Unterstützungsprogramm. Die finanziellen Handlungsspielräume der aktuellen Regierung sind dadurch extrem eingeschränkt. Aktuelle Einschätzungen deuten allerdings auf eine Verbesserung der makroökonomischen Lage in den Jahren 2018 und 2019 hin.

Wirtschaftliche Potenziale

Mosambik hat enorme wirtschaftliche Potenziale: Es verfügt über bedeutende Kohlevorräte und, wie seit 2011 bekannt ist, auch über enorme Gasvorkommen. Dazu findet man im Land weitere Bodenschätze wie Titan, Tantal, Graphit, sogenannte Seltene Erden, Gold, Diamanten und Uran. Die Voraussetzungen für Energieerzeugung aus Wasserkraft sind ebenfalls gut. Große Ackerflächen mit guten Böden eröffnen die Chance, die landwirtschaftliche Produktion erheblich zu steigern. Und die geografische Lage des Landes bietet die Möglichkeit, Transportkorridore für Nachbarstaaten ohne eigenen Küstenzugang anzubieten.

Die Rahmenbedingungen für Investitionen sind jedoch schwierig. Es fehlt an Rechtssicherheit, Infrastruktur, gesicherter Energieversorgung und an gut ausgebildeten Arbeitskräften.

In ihrem aktuellen Regierungsprogramm hat sich die Regierung das Ziel gesetzt, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, insbesondere der Landwirtschaft, zu steigern und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Infrastruktur soll erweitert werden, der Zugang zu Energie und die Qualifizierung von Arbeitskräften sollen verbessert, bürokratische Hürden abgebaut werden. Mit nennenswerten staatlichen Einnahmen aus der Erdgasförderung, die für diese Ziele eingesetzt werden könnten, ist aber frühestens ab 2025 zu rechnen.

Kohleabbau in Mosambik
Klimaschutz in Mosambik
Umwelt

An den Klimawandel anpassen, Ressourcen schonen

Mosambik wird in Zukunft stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein. Das zeigt sich bereits heute vor allem durch eine Zunahme extremer Wetterereignisse. Einerseits bedrohen ausbleibende Regenfälle und Dürren die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebenden Menschen. Andererseits kommt es in den Regionen an der Küste und entlang der Flüsse immer häufiger zu verheerenden Überschwemmungen, weil die Zahl der Stürme und Starkregenfälle zunimmt.

Massive Umweltschäden sind in Mosambik zudem durch illegale Abholzungen und den Anbau von Monokulturen, etwa von Energiepflanzen zur Herstellung von Biokraftstoffen, zu befürchten. Auch der Kohleabbau und der Bau großer Wasserkraftwerke bergen ökologische Risiken. Die Artenvielfalt ist durch Wilderei bedroht.

Entwicklungspotenziale

Bislang wird in Mosambik nur ein Bruchteil des fruchtbaren Ackerlandes gewinnbringend genutzt. Der Agrarsektor trägt nur etwa 22 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung des Landes bei, obwohl dort etwa 73 Prozent der Bevölkerung beschäftigt sind. Die meisten Bäuerinnen und Bauern kultivieren das Land vorwiegend zur Selbstversorgung (Subsistenzwirtschaft). Bisher werden nur wenige Produkte für den Export angebaut, zum Beispiel Tabak, Zucker, Tee, Baumwolle und Cashew-Nüsse.

Potenzial hat auch der Tourismus: Mosambik verfügt über eine mehr als 2.700 Kilometer lange Küste am Indischen Ozean und über eine große Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen. Deutschland unterstützt mit der Transfrontier Conservation Area Great Limpopo ein Naturschutzgebiet, das auch Chancen für einen sozial- und umweltverträglichen Tourismus bietet.

Gute Voraussetzungen hat Mosambik außerdem im Bereich der erneuerbaren Energien. Zur Versorgung ländlicher Gebiete, die bisher kaum Zugang zu Energie haben, könnten regenerative Energiequellen wie Sonnenlicht und Wind, Biomasse und Erdwärme eingesetzt werden. Deutschland unterstützt Mosambik gemeinsam mit anderen Geberländern im Rahmen des Regionalprogramms "Energising Development" dabei, die Versorgung mit erneuerbaren Energien auf lokaler Ebene voranzutreiben.

Gemüseanbau in Mosambik
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei einem Treffen mit Filipe Nyusi, dem Präsident von Mosambik, im April 2016 in Berlin.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Mosambik

Deutschland und Mosambik arbeiten seit 1977 entwicklungspolitisch zusammen. Die Kooperation baut auf den Zielsetzungen des Marshallplans mit Afrika und der Agenda 2063 der Afrikanischen Union auf.

Das übergeordnete Ziel der Zusammenarbeit mit Mosambik ist eine nachhaltige Armutsreduzierung. Dazu setzt sie an den zentralen Entwicklungshemmnissen Mosambiks an: den großen Qualitätsdefiziten in der Grund- und Berufsbildung und den schlechten Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliches Engagement.

Regional konzentriert sich die Kooperation auf die Provinzen Inhambane und Sofala.

Für den Zeitraum 2015 bis 2017 sagte die Bundesregierung 134,1 Millionen Euro für die Entwicklungszusammenarbeit mit Mosambik zu.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • ​Grund- und Berufsbildung
  • Dezentralisierung und öffentliche Finanzen
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Weitere wichtige Arbeitsfelder der Zusammenarbeit sind der Erhalt der natürlichen Ressourcen wie zum Beispiel der Biodiversität, die Verbesserung der Versorgung mit nachhaltig erzeugter Energie sowie die Anpassung an den Klimawandel.

Im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger unterstützt das BMZ Mosambik außerdem durch ein Grünes Innovationszentrum. Ziel der Einrichtung ist, die Produktivität kleinbäuerlicher Betriebe nachhaltig zu steigern und deren Einkommen zu erhöhen, neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen und die lokale Versorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern.

  • Kinder einer Schulklasse in Mosambik
    Grund- und Berufsbildung

    Lehrkräfte ausbilden, Klassenräume bauen

    Das BMZ unterstützt die Umsetzung des strategischen Bildungsplans der mosambikanischen Regierung. In enger Zusammenarbeit mit anderen internationalen Gebern fördert Deutschland unter anderem den Bau von Klassenräumen und die Verbesserung der Lehrerausbildung.

  • Ein Techniker repariert die Straßenbeleuchtung in Chimoio, Mosambik
    Dezentralisierung und öffentliche Finanzen

    Leistungsfähigkeit der Verwaltung verbessern

    Ziel des deutschen Engagements ist, dass nationale, regionale und lokale Verwaltungseinheiten die Prinzipien einer guten finanziellen Regierungsführung anwenden und dass sich die Qualität der staatlichen Dienstleistungen insbesondere auf lokaler Ebene verbessert.

  • Fahrradwerkstatt  in Mosambik
    Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

    Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen fördern

    Das BMZ unterstützt die mosambikanische Regierung bei der Verbesserung der rechtlichen, politischen und institutionellen Rahmenbedingungen für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen. Insbesondere Wirtschaftskreisläufe im ländlichen Raum werden gestärkt.

Kinder einer Schulklasse in Mosambik
Grund- und Berufsbildung

Lehrkräfte ausbilden, Klassenräume bauen

Bildung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre wirtschaftliche Situation aus eigener Kraft verbessern können. Doch in Mosambik – einem Land, in dem 45 Prozent der Menschen jünger als 15 Jahre alt sind – gibt es zu wenige Schulen, zu wenig Lehrmaterial und auf jede Lehrkraft kommen 55 Grundschulkinder. Zudem fehlt den meisten Lehrerinnen und Lehrern eine fundierte Ausbildung, sie verdienen nur wenig und müssen unter schwierigen Bedingungen arbeiten und leben. Folge: Nicht einmal die Hälfte der mosambikanischen Kinder schließt die Grundschule ab. Im Bereich der beruflichen Bildung treten die beschriebenen Probleme in ähnlicher Form auf.

Das tut Deutschland

Das BMZ unterstützt die Umsetzung des strategischen Bildungsplans der mosambikanischen Regierung. In enger Zusammenarbeit mit anderen internationalen Gebern fördert Deutschland unter anderem den Bau von Klassenräumen und die Verbesserung der Lehrerausbildung.

Die Bundesrepublik unterstützt außerdem eine arbeitsmarktorientierte Reform der Berufsbildung. Schwerpunkte sind eine verbesserte Ausstattung der Schulen, eine bessere Aus- und Fortbildung von Berufsschullehrern, eine stärkere Praxisorientierung und die Einführung von Ausbildungsgängen für Metall- und Elektroberufe.

Das wurde bisher erreicht

Das entwicklungspolitische Engagement im Bildungsbereich zeigt Wirkung:

  • Die Einschulungsrate hat sich seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt und liegt nun bei 90 Prozent.
  • 90 Prozent der rund 100.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer verfügen inzwischen über eine Ausbildung (2005 waren es nur 40 Prozent).
  • Jährlich werden 1.800 Jugendliche in Berufsschulen ausgebildet, davon 33 Prozent Mädchen.
  • Zusammen mit anderen Gebern hat Deutschland den Bau von mehr als 5.500 Schulen unterstützt.
Ausbildung zum Tischler in der Berufsschule "Young Africa" in Beira, Mosambik
Ein Techniker repariert die Straßenbeleuchtung in Chimoio, Mosambik
Dezentralisierung und öffentliche Finanzen

Leistungsfähigkeit der Verwaltung verbessern

Mosambik ist ein Flächenstaat mit geringer Bevölkerungsdichte. Für die staatlichen Institutionen ist es daher schwierig, auf lokaler Ebene präsent zu sein und Dienstleistungen zu erbringen. Die Regierung Mosambiks hat einen Dezentralisierungsprozess eingeleitet, durch den Verantwortung an die Distrikte und Gemeinden übertragen wird. Doch noch können die lokalen Verwaltungen die ihnen zugewiesenen Aufgaben nicht in der nötigen Qualität erfüllen. Defizite gibt es insbesondere beim Finanzmanagement.

Das tut Deutschland

Ziel des Engagements ist, dass nationale, regionale und lokale Verwaltungseinheiten die Prinzipien einer guten finanziellen Regierungsführung anwenden und dass sich die Qualität der staatlichen Dienstleistungen insbesondere auf lokaler Ebene verbessert. Dazu werden entsprechende Kapazitäten in den Verwaltungen aufgebaut und die Eigeneinnahmen der Gemeinden erhöht (zum Beispiel durch die Vergabe von Unternehmenslizenzen).

Um die Transparenz zu erhöhen und Korruption zu verhindern, stärkt Deutschland darüber hinaus das externe Rechnungsprüfungswesen sowie die interne Finanz- und Verwaltungskontrolle. Unter anderem wurden bislang 5.000 Prüfungen des Rechnungshofes unterstützt. 2.800 Distriktbeamte und 600 Gemeindeangestellte wurden in den Bereichen öffentliche Finanzen, Beschaffung und Projektmanagement fortgebildet.

In ausgewählten Kommunen fördert Deutschland zudem den Auf- und Ausbau sozialer und wirtschaftlicher Infrastruktur. Außerdem wird die Anpassung an die Folgen des Klimawandels unterstützt.

Transparenz im Rohstoffsektor

Die wachsenden Investitionen im Rohstoffsektor stellen die mosambikanische Regierung vor die Herausforderung, die Rohstoffeinnahmen transparent zu verwalten und für ein breitenwirksames Wachstum und die Reduzierung der Armut einzusetzen. Das Land hat sich daher 2010 der Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI) angeschlossen. 2012 wurde Mosambik in die Gruppe der Länder aufgenommen, die die Transparenzstandards von EITI erfüllen.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit berät das Rohstoff- und Energieministerium sowie Distrikte und Gemeinden in Bergbauregionen, um das Management im Rohstoffsektor zu verbessern.

Fahrradwerkstatt  in Mosambik
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen fördern

In Mosambik kommen jährlich rund 300.000 neue Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt. Nur sehr wenige von ihnen finden eine reguläre Beschäftigung.

Für ein nachhaltiges und breitenwirksames Wirtschaftswachstum und für mehr reguläre Arbeitsplätze sind Entwicklungsimpulse für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMUs) notwendig.

Das BMZ unterstützt die mosambikanische Regierung bei der Verbesserung der rechtlichen, politischen und institutionellen Rahmenbedingungen für KKMUs. Insbesondere Wirtschaftskreisläufe im ländlichen Raum werden gestärkt.

Unter anderem beraten deutsche Expertinnen und Experten das zuständige Industrie- und Handelsministerium bei der Erarbeitung konkreter Reformschritte und deren Umsetzung auf Provinzebene. So hat zum Beispiel die Einführung einer vereinfachten Lizenzierung 40.000 Unternehmungsgründungen ermöglicht.

Ein Schneider arbeitet in einem Armenviertel der mosambikanischen Stadt Beira mit seiner Nähmaschine auf der Straße.

Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Im Rahmen von Entwicklungspartnerschaften arbeitet die deutsche Entwicklungszusammenarbeit direkt mit ausgewählten Unternehmen zusammen und kombiniert damit die Innovationskraft der Wirtschaft mit den Ressourcen, dem Wissen und den Erfahrungen der Entwicklungszusammenarbeit. Besonders im Fokus stehen dabei agrarwirtschaftliche Wertschöpfungsketten (siehe auch: Grünes Innovationszentrum Mozambik).

Bislang wurden in 22 Entwicklungspartnerschaften rund eine Million Euro privates Kapital mobilisiert.

Zugang zu Krediten für Kleinstunternehmer

Darüber hinaus fördert Deutschland auch die Stärkung des Finanzsystems, zum Beispiel über die Einführung eines Einlagensicherungsfonds.

Gerade kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen fehlen oftmals passende Finanzierungsmöglichkeiten, um zum Beispiel Arbeitsgeräte und Maschinen anschaffen und damit ihr Geschäft ausweiten zu können.

Ziel ist, dass private Banken insbesondere Kleinst- und Kleinunternehmern im ländlichen Raum geeignete Kredit- und Finanzprodukte anbieten. Da es auf dem Land nur sehr wenige Bankfilialen gibt, fördert Deutschland auch innovative Vertriebsmodelle für Finanzprodukte. Auch hier sind Erfolge zu verzeichnen: 30.000 KKMU wurden an das Finanzsystem angebunden, mehr als 65 Prozent davon werden von Frauen geführt.

Karte von Mosambik

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Mosambik Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Mosambik Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Maputo, etwa 1,6 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 799.380 km² (2017) 357.380 km² (2017)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 180 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.PUBL.ZS

Öffentliche Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Summe der laufenden und Kapital­ausgaben aus staatlichen Haus­halten (zentrale Ebene und Gebiets­körper­schaften), externen Krediten und Zuschüssen (einschließlich Zuwen­dungen internationaler und nicht­staatlicher Organisa­tionen) sowie sozialen (oder gesetzlichen) Kranken­versicherungen.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TETC.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lungen 50-99. Hierzu zählt die Wert­schöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handels­bereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transport­wesen sowie aus staat­lichen, finanziellen, fachlichen und persön­lichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versor­gung und Immo­bilien­dienst­leistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Import­abgaben sowie alle statistischen Diskre­panzen, die den erfassenden Stellen auf natio­naler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produktions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

In einem Slum im Stadtgebiet von Beira spielen Kinder mit einem alten Autoreifen. Mosambiks Bevölkerung ist sehr jung, rund 45 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind jünger als 15 Jahre.
Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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