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Kenia

Studentin neben Solaranlagen in einer Ausbildungseinrichtung für Solartechniker und Energieauditoren an der Strathmore University, Nairobi

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Überblick

Stabilitätsanker am Horn von Afrika

Kenia ist mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von mehr als fünf Prozent eine treibende ökonomische Kraft in Ostafrika und auch politisch bedeutend für die Stabilität in der Region.

Doch das Land steht vor erheblichen Herausforderungen: Die soziale, wirtschaftliche und regionale Ungleichheit ist ausgeprägt, mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch. Das starke Bevölkerungswachstum von mehr als 2,5 Prozent (2017) erschwert die Bekämpfung der Armut. Auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung (HDI) belegt Kenia Platz 146 von insgesamt 188 gelisteten Ländern. Korruption ist weit verbreitet.

Zwischen den mehr als 40 Ethnien, die in Kenia leben und rund 50 verschiedene Sprachen sprechen, kommt es regelmäßig zu Spannungen. Regionale Konflikte in den Nachbarländern Südsudan und Somalia haben diese noch erhöht. Mehr als 400.000 Flüchtlinge leben im Land, meist in Lagern in der Nähe der Grenzen.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Kenia

  • Passanten in Nairobi, Kenia
    Politische Situation

    Polarisierung der Gesellschaft

    Kenia hat in den vergangenen zehn Jahren wichtige Reformen auf den Weg gebracht. Die 2010 neu angenommene kenianische Verfassung enthält einen Grundrechtekatalog und sieht den Umbau des Zentralstaats zu einer dezentral aufgebauten Republik vor.

  • Eine Mitarbeiterin kontrolliert ein Fließband, auf dem Tetrapacks mit Fruchtsaft befördert werden.
    Wirtschaftliche Situation

    Solide Basis

    Kenia ist nach Äthiopien die zweitgrößte Volkswirtschaft Ostafrikas. Das Wirtschaftswachstum lag 2017 bei rund 4,9 Prozent, für die nächsten Jahre rechnet die Weltbank mit Wachstumsraten zwischen fünf und sechs Prozent.

Passanten in Nairobi, Kenia
Politische Situation

Polarisierung der Gesellschaft

Kenia hat in den vergangenen zehn Jahren wichtige Reformen auf den Weg gebracht. Die 2010 neu angenommene kenianische Verfassung enthält einen Grundrechtekatalog und sieht den Umbau des Zentralstaats zu einer dezentral aufgebauten Republik vor.

Im Jahr 2017 standen Präsidentschafts-, Gouverneurs- und Regionalregierungswahlen an. Der Wahlprozess war langwierig. Die Wahl zum Präsidenten fand am 8. August statt. Die Opposition klagte gegen das Ergebnis, das den Präsidenten Uhuru Kenyatta als Gewinner im Amt bestätigte. Nach der gerichtlichen Annullierung aufgrund von Verfahrensfehlern der Wahlbehörde musste die Wahl am 26. Oktober wiederholt werden.

Die Opposition boykottierte diesen erneuten Urnengang, da sie ihre Forderungen nach Wahlrechtsreformen nicht vollständig erfüllt sah. Nur rund 38 Prozent der wahlberechtigten Kenianerinnen und Kenianer gingen zur Wahl und stimmten mit großer Mehrheit für Kenyatta. Die Auseinandersetzung um die Präsidentschaftswahl hat das Land deutlich polarisiert, die Opposition erkennt das Wahlergebnis weiterhin nicht an. Jedoch haben sich die politischen Kontrahenten Uhuru Kenyatta und Raila Odinga mit einem symbolischen Händeschütteln Anfang 2018 verständigt.

Eine Mitarbeiterin kontrolliert ein Fließband, auf dem Tetrapacks mit Fruchtsaft befördert werden.
Wirtschaftliche Situation

Solide Basis

Kenia ist nach Äthiopien die zweitgrößte Volkswirtschaft Ostafrikas. Das Wirtschaftswachstum lag 2017 bei rund 4,9 Prozent, für die nächsten Jahre rechnet die Weltbank mit Wachstumsraten zwischen fünf und sechs Prozent.

Landwirtschaft wichtigster Wirtschaftssektor

Im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten kann Kenia eine solide wirtschaftliche Basis vorweisen. Das Land verfügt über gut ausgebildete Arbeitskräfte. Der wichtigste Wirtschaftsbereich ist die Landwirtschaft, von der etwa 70 Prozent der Bevölkerung leben. Tee und Kaffee sowie Schnittblumen sind die Hauptexportgüter des Landes.

Auch die Dienstleistungsbranchen, insbesondere der IT-Sektor und der Tourismus, spielen eine wichtige ökonomische Rolle. Allerdings war Kenia in den vergangenen Jahren immer wieder Ziel von Anschlägen der somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation. Insbesondere der Tourismus leidet unter der angespannten Sicherheitslage.

Ostafrikanische Gemeinschaft

Kenia ist Gründungsmitglied und treibende Kraft der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC), der auch Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi angehören. Seit 2010 existiert ein gemeinsamer Binnenmarkt mit freiem Waren- und Personenverkehr für die mehr als 130 Millionen Bürger der fünf Staaten. Langfristiges Ziel der Gemeinschaft ist eine politische Union mit einer gemeinsamen Währung nach dem Vorbild der EU.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Kenia

Deutschland unterstützt die kenianische Regierung dabei, wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen, die Armut im Land nachhaltig zu verringern, und soziale Ungleichheiten abzubauen.

Bei Regierungsverhandlungen im Jahr 2016 wurden Kenia für die Jahre 2016 bis 2018 insgesamt rund 252 Millionen Euro zusagt, davon 117,5 Millionen Euro für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit (92 Millionen Euro finanzielle und 25,5 Millionen Euro technische Zusammenarbeit). Die restlichen Mittel verteilen sich hauptsächlich auf die Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger", die Sonderinitiative Flucht sowie auf Darlehen der KfW Entwicklungsbank im Energiesektor.

Mit der kenianischen Regierung wurden folgende Schwerpunkte vereinbart:

  • Landwirtschaft
  • Gesundheit
  • Beschäftigungsförderung und berufliche Bildung für junge Menschen

In den Regierungsverhandlungen 2016 wurde beschlossen, die Zusammenarbeit im Schwerpunkt Wasser- und Sanitärversorgung auslaufen zu lassen.

Bäuerin in der landwirtschaftlichen Kooperativee Mitooini in Kenia, die mit einem innnovativen Bewässerungskonzept die Erträge steigert.
Schwerpunkt Landwirtschaft

Ernährungssicherheit und Dürreresilienz stärken

Die Ernährungssicherheit und die Steigerung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren stehen seit 2013 verstärkt im Fokus der deutsch-kenianischen Entwicklungszusammenarbeit. Mit deutscher Unterstützung soll in Kenia eine Landwirtschaft entstehen, die trotz Dürreperioden genügend Nahrungsmittel für die wachsende Bevölkerung produzieren kann.

Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger"

Im Rahmen der Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" ist in Kenia ein Grünes Innovationszentrum entstanden. Es unterstützt kleinbäuerliche Betriebe dabei, ihre Produktion und ihr Einkommen nachhaltig zu steigern. Schwerpunkte sind dabei die Milchwirtschaft und der Anbau von dürreresistenten Süßkartoffeln.

Zusätzlich unterstützt die deutsche Regierung Kenia bei Vorhaben zur Verbesserung der Böden, bei der Aus- und Fortbildung von Frauen im Landwirtschaftsbereich sowie bei der Agrarfinanzierung.

Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftsbereich Kenias – 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) können ihr direkt zugeordnet werden. Da viele Kleinbauern jedoch nur zur Eigenversorgung wirtschaften, dürfte die Agrarwirtschaft informell noch eine weit größere Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes spielen.

70 Prozent der Landfläche Kenias sind Trockengebiete. Vor allem der Norden und Nordwesten sind häufig von Dürren betroffen. In diesen Landesteilen leben viele Viehzüchter und Kleinbauern. 2015 bis 2017 verursachte das Klimaphänomen "El Niño" in großen Teilen Ostafrikas eine lang anhaltende Dürre – mit verheerenden Auswirkungen auf die Ernten und die Viehwirtschaft.

Die Regierung Kenias ist bislang nicht in der Lage, den tief greifenden Folgen der Klimaschwankungen vorzubeugen und die Bevölkerung langfristig vor Notsituationen wirksam zu schützen. Deswegen ist Ernährungssicherheit eines der vier prioritären Ziele der kenianischen Regierung.

Schwerpunkt Landwirtschaft

Zusammenarbeit konkret

Bäuerin in der landwirtschaftlichen Kooperativee Mitooini in Kenia, die mit einem innnovativen Bewässerungskonzept die Erträge steigert.

EverGreen Agriculture

"Früher konnte ich kaum genug Nahrung für den Eigenverbrauch ernten. Das lag an den schlechten Böden und dem Befall von Unkraut, trotz des ganzen chemischen Düngers. Jetzt hat sich die Produktivität meiner Farm immens verbessert", erklärt Cosmas Oduor. Er ist einer von 36 Landwirten, die begonnen haben, "EverGreen Agriculture" zu praktizieren, eine besondere Form der Mischkultur.

Bäuerin in der landwirtschaftlichen Kooperativee Mitooini in Kenia, die mit einem innnovativen Bewässerungskonzept die Erträge steigert.

Farmer-Feldschulen

Lucy Aloo Odamna bebaut im Dorf Gongo in Westkenia mit ihren sechs Kindern eine Fläche von 1,7 Hektar. Nach vielen Jahren einseitiger Bewirtschaftung fielen die Ernten immer schlechter aus. Im Rahmen des Programms "Bodenschutz und -rehabilitierung für Ernährungssicherung" hat sie sich an einer Farmer-Feldschule weitergebildet.

Blutabnahme in einem Krankenhaus
Schwerpunkt Gesundheit

Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen verbessern

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, armen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen einen verbesserten Zugang zu qualitativ hochwertigen Basisgesundheitsdienstleistungen zu ermöglichen.

Da das kenianische Gesundheitsministerium einen Korruptionsfall von größerem Ausmaß bisher nicht aufgeklärt hat und damit Zweifel an seinem Reformwillen aufkommen lässt, ist die Zusammenarbeit in diesem Bereich deutlich eingeschränkt.

Die Gesundheitsversorgung in Kenia weist große Defizite auf. Sehr deutlich wird das zum Beispiel bei der hohen Müttersterblichkeit, die 2015 bei 510 pro 100.000 Lebendgeburten lag (Deutschland: 6 pro 100.000 ).

Zwar sind die Basisgesundheitsdienste in Kenia theoretisch kostenfrei. Trotzdem sind Krankheitskosten für den Großteil der Bevölkerung mit dem Risiko des finanziellen Ruins verbunden. Nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung sind für den Krankheitsfall versichert.

Es besteht daher ein dringender Bedarf, ein solides soziales Gesundheitsversicherungssystem zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der WHO will Kenia nun eine allgemeine Krankenversicherung einführen.

Eine Studentin prüft Solarpanels auf dem Dach einer Ausbildungseinrichtung für Solartechniker und Energieauditoren an der Strathmore University, Nairobi
Schwerpunkt Beschäftigung / Berufliche Bildung

Perspektiven für junge Menschen schaffen

Die Jugendarbeitslosigkeit in Kenia ist hoch. Eine Studie des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) kommt zu dem Ergebnis, dass bis zu 35 Prozent der Zwanzigjährigen keine Arbeit finden. Und jedes Jahr kommen 800.000 Jugendliche neu auf den Arbeitsmarkt.

Bundesminister Müller hat bei seinem Besuch in Kenia 2017 die deutsch-kenianische Berufsbildungsinitiative (Kenyan-German TVET Initiative, KGTI) mit 22 Partnern aus der Privatwirtschaft ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem kenianischen Bildungsministerium werden Exzellenzzentren für berufliche Bildung aufgebaut.

Ziel der Initiative ist, dass kenianische Jugendliche an den neu geschaffenen Exzellenzzentren erfolgreich eine arbeitsmarktrelevante Berufsausbildung (hohe Qualität und Praxisorientierung) abschließen, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren und gleichzeitig dem kenianischen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Mitarbeiter im Stellwerk des städtischen Wasserwerks in Nyeri, Kenia
Wasser

Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen verbessern

Mehr als ein Drittel der Menschen in Kenia haben keinen angemessenen Anschluss an eine Trinkwasserversorgung, etwa 70 Prozent verfügen über keine angemessenen sanitären Anlagen.

Die Bundesregierung unterstützt darum die Reformbemühungen der kenianischen Regierung im Wasser- und Sanitärsektor. Ziel ist es, dazu beizutragen, den nachhaltigen und gleichberechtigten Zugang zu sauberem Wasser und grundlegenden sanitären Einrichtungen zu verbessern. Wichtige Arbeitsfelder sind:

  • Verbesserung der Rahmenbedingungen: Beratung von Institutionen von der lokalen Ebene bis zum nationalen Umwelt- und Wasserministerium
  • Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in städtischen Armutsgebieten: Investitionen in die Infrastruktur der mittelgroßen Städte am Viktoriasee und in der Wachstumsregion Nairobi; Unterstützung des Water Sector Trust Fund, über den seit 2009 mehr als 1,4 Millionen Menschen in städtischen Armutsgebieten einen verbesserten Zugang zur Wasserversorgung und mehr als 150.000 Personen Zugang zu Basissanitäreinrichtungen erhalten haben.
  • Integriertes Wasserressourcenmanagement: Schutz der Umwelt und der wichtigsten Wassereinzugsgebiete vor weiterer Zerstörung

Die Zusammenarbeit im Wassersektor läuft in Absprache mit der kenianischen Regierung aus. Die letzte Zusage erfolgte 2016.

Erdwärmekraftwerk Olkaria, Kenia.

Weitere Kooperationsbereiche

Neben der Zusammenarbeit in den vereinbarten Schwerpunkten arbeiten Deutschland und Kenia noch in weiteren Bereichen zusammen. Unter anderem unterstützt die Bundesregierung Kenia beim Ausbau der erneuerbaren Energiern, bei der Bekämpfung der Korruption und der Versorgung von Flüchtlingen.

Erneuerbare Energien

Ausbau der Energieversorgung

Kenia gewinnt mehr als 70 Prozent seiner Energie aus Geothermie und Wasserkraft. Doch die Energieversorgung ist bisher noch nicht ausreichend: Etwa 40 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Energie. Der Ausbau der Energieversorgung zählt daher zu den dringenden Aufgaben der kenianischen Regierung. Deutschland unterstützt das Land im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Gute Regierungsführung

Bekämpfung von Korruption

Ein wesentliches Entwicklungshemmnis ist die weit verbreitete und oft ungeahndete Korruption in Politik, Polizei und Justiz. Auf dem Korruptionswahrnehmungsindex 2017 der Nichtregierungsorganisation Transparency International nimmt Kenia Platz 143 von 180 untersuchten Staaten ein. Deutschland fördert in Kenia deshalb Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und zur Verbesserung von Transparenz und Rechenschaftspflicht.

Ansicht von Nairobi, der Hauptstadt Kenias
Flucht

Unterstützung bei der Versorgung von Flüchtlingen

Kenia ist ein Hauptaufnahmeland für Flüchtlinge in der Region. Mehr als 400.000 Flüchtlinge aus Somalia und dem Südsudan leben im Land, meist in Lagern nahe der Grenze (Stand: Juli 2018). Mit Mitteln der Initiative "Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren" unterstützt Deutschland seine kenianischen Partner bei der Verbesserung der Lebensgrundlagen und der Zukunftschancen der geflüchteten Menschen.

Flüchtlinge vor ihren Hütten im Flüchtlingslager Dadaab
Flucht

Zusammenarbeit konkret

Standbild aus dem BMZ-Video "Perspektiven für Flüchtlinge schaffen"
Video

Zukunfsperspektiven für Flüchtlinge schaffen

Fernsehjournalist Jenke von Wilmsdorff im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia

Standbild aus dem BMZ-Video über ein Ofen-Projekt für Flüchtlinge in Kenia
Video

Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge schaffen

Ein Ofen-Projekt in Kenia fördert den Dialog zwischen Flüchtlingen und Einheimischen.

Standbild aus dem BMZ-Video über eine Schule für Flüchtlinge in Kenia, die kostenlose Grundausbildungen im EDV-Bereich anbietet
Video

Ausbildungsangebote für Flüchtlinge schaffen

Eine Schule in Kenia bietet kostenlose Computerkurse für Flüchtlinge an

Männer befüllen eine Biogasanlage am Grünen Innovationszentrum am Bukura Agricultural College in Kenia.

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Kenia Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Kenia Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Nairobi, etwa 3 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 580.370 km² (2017) 357.380 km² (2017)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 146 von 188 (2015) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.PUBL.ZS

Öffentliche Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Summe der laufenden und Kapital­ausgaben aus staatlichen Haus­halten (zentrale Ebene und Gebiets­körper­schaften), externen Krediten und Zuschüssen (einschließlich Zuwen­dungen internationaler und nicht­staatlicher Organisa­tionen) sowie sozialen (oder gesetzlichen) Kranken­versicherungen.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TETC.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lungen 50-99. Hierzu zählt die Wert­schöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handels­bereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transport­wesen sowie aus staat­lichen, finanziellen, fachlichen und persön­lichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versor­gung und Immo­bilien­dienst­leistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Import­abgaben sowie alle statistischen Diskre­panzen, die den erfassenden Stellen auf natio­naler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produktions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Meldungen

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Ausbildung zum Automechaniker in einer Berufsschule in Beira, Mosambik

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller besichtigt während seines Besuchs in einem Grünen Innovationszentrum in Kenia einen Kuhstall, der die Vorteile der Stallhaltung gegenüber der Tierhaltung am Rande der Landstraßen verdeutlichen soll.

Meldung 30.03.2016

Müller: "Ernährungssicherung und Fluchtursachen bekämpfen gehen Hand in Hand."

Karte von Kenia

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

Projekt- und Organisationsdaten aus Kenia

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Linktipps

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