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Kapitel 4

Das Fundament des Marshallplans

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Kommentare (2)

Gabriele Weigt Dinah Radtke schrieb am 26.02.2017 23:36

Im Sinne der mit der Agenda 2030 und der New Urban Agenda gegebenen Versprechen, niemanden zurückzulassen, sind die im Fokus stehenden Bereiche Ernährung und Landwirtschaft, Energie und Infrastruktur sowie Gesundheit, Bildung und soziale Sicherung barrierefrei und inklusiv zu gestalten. Dies bedeutet u.a. die Sonderinititative „Eine Welt ohne Hunger“ inklusiv auszugestalten, Infrastruktur von vornherein barrierefrei zu gestalten und im Bereich der Stadtentwicklung die New Urban Agenda inklusiv umzusetzen.

 

Jan-Thilo Klimisch schrieb am 13.02.2017 14:58

Alle Themenbereiche dieses Kapitels sollten den Anspruch, niemanden zurückzulassen, explizit aufgreifen und dabei darlegen, wie sichergestellt werden kann, dass die bisher besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen in diesen Sektoren gleichberechtigt teilhaben können. Bitte einfügen in Kapitel 4.1: Deutschland: Sonderinitiative EINEWELT ohne Hunger inklusiv ausgestalten. Zu Kapitel 4.3: Hier muss es um gleichberechtigen Zugang zu sauberem Wasser für alle Bevölkerungsgruppen gehen. Die Kooperation in diesem Bereich muss barrierefreie Wasser- und Transport-Infrastruktur zum Ziel haben. Zu Kapitel 4.4: In diesem Kapitel kommen die Bemühungen um Gesundheitssystemstärkung und Universal Health Coverage deutlich zu kurz, wie sie die gemeinsame Initiative „Healthy Systems Healthy Lives“ von Bundesregierung, Weltbank und WHO gegenwärtig anschieben. Zudem sollten für eine bessere Gesundheitsversorgung besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen und zum Zwecke effektiverer Armutsbekämpfung auf dem afrikanischen Kontinent armutsassoziierte und vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) prominenter in den Fokus gerückt werden. Dies sollte u.a. durch eine umfassende Stärkung des neuen übergreifenden NTD-Bekämpfungsprogramms ESPEN unter Koordination des WHO-Regionalbüros Afrika geschehen. Darüber hinaus kann diesbezüglich auf innovative Partnerschaften wie das Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten DNTDs und seine internationalen Partner aufgebaut werden, einem Bündnis aus NGOs, Politik, Unternehmen und Wissenschaft. Bitte einfügen in Kapitel 4.4: Afrika: Ausreichend Mittel für gute, öffentliche, gebührenfreie und inklusive Bildung (15-20 Prozent des Haushalts) und Gesundheit für alle (15 Prozent) bereit- und Zugang für Frauen, Mädchen, Menschen mit Behinderungen und weitere diskriminierte Gruppen sicherstellen. Bitte einfügen in Kapitel 4.4: Afrika: Investitionen in soziale Sicherung für alle, insbesondere adäquate und menschenrechtsbasierte Sicherung für besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen, erhöhen und umfassende soziale Sicherungssysteme unter Berücksichtigung der Rechte und Bedarfe von besonders benachteiligten Gruppen, wie Menschen mit Behinderungen, sowie unter Berücksichtigung von Sozialtransfers und Beschäftigungsmaßnahmen aufbauen. Bitte einfügen in Kapitel 4.4: International: Die Globale Bildungspartnerschaft für effektive Koordinierung und Fokus auf Grundbildung in den ärmsten Ländern stärken, mit ausreichend Finanzmitteln ausstatten und besser auf die Einbeziehung besonders benachteiligter Bevölkerungsgruppen (Inklusion) ausrichten, u.a. durch "Earmarking" behinderteninklusiver Ansätze.

 

 

Lexikon der Entwicklungspolitik

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