Hauptinhalt

Marshallplan mit Afrika

Afrika und Europa – Eine neue Partnerschaft für Entwicklung und Frieden

Logo Marshallplan mit Afrika

Das gesamte Dokument als PDF (1,7 MB) finden Sie hier.
Alle zu diesem Kapitel eingegangenen Kommentare finden Sie unter dem Text.


Afrika und Europa sind Nachbarkontinente, verbunden durch unsere gemeinsame Geschichte. Wir stehen in der Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft. Von einer erfolgreichen Bewältigung der großen Herausforderungen hängt nicht nur die Zukunft und das Schicksal Afrikas, seiner Menschen und seiner Natur, sondern auch die Zukunft Europas ab. Wir können die Herausforderung gemeinsam zum Nutzen beider Kontinente in einer neuen Dimension der Zusammenarbeit erfolgreich bewältigen.

2017 ist das Afrikajahr in Deutschland und in der Europäischen Union. Afrika ist das Schwerpunktthema der deutschen G20-Präsidentschaft. Die Europäische Union arbeitet an einem neuen Afrikakonzept. Mit einem neuen Partnerschaftsvertrag in Ablösung des Cotonou-Vertrags setzen die 28 Mitgliedstaaten die Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage. Jetzt ist der Zeitpunkt, neue Antworten auf neue Herausforderungen zu geben. Dieses Dokument ist ein dynamisches Dokument. Es beschreibt Potenziale, Probleme und Lösungsansätze. Es ist ein Anstoß zur Diskussion, zum Mitdenken und zur Mitarbeit aller gesellschaftlichen und politischen Gruppierungen. Es ist eine Einladung zur gemeinsamen Analyse und Lösungsentwicklung – mit dem Ziel einer neuen Lern- und Entwicklungspartnerschaft.

Es gibt nicht EINE Lösung, EINEN Weg, EINEN Plan, um auf die Herausforderungen des afrikanischen Kontinents zu reagieren. Selbstverständlich sind diese Herausforderungen nur bedingt vergleichbar mit der Situation Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Die notwendigen Kraftanstrengungen sind es dagegen schon.

Gleichzeitig steht der Marshallplan für den Willen und Optimismus zu einem erfolgreichen Weg des Friedens und der Entwicklung in der Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika. Er muss ein integriertes Gesamtkonzept der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten mit den Staaten der Afrikanischen Union sein. Schwerpunkte sind fairer Handel, mehr private Investitionen, mehr wirtschaftliche Entwicklung von unten, mehr unternehmerische Entfaltung und vor allem mehr Jobs und Beschäftigung.

Die Eigenverantwortung der afrikanischen Staaten muss gestärkt, die Zeit der "Entwicklungshilfe" und die Zeit von "Geber und Nehmer" abgelöst werden. Die EU und ihre Mitgliedstaaten stehen hierfür als gleichberechtigter Partner zur Verfügung. Es bedarf einer neuen Vereinbarung für eine politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation. Anknüpfungspunkt hierfür ist die Agenda 2063 der Afrikanischen Union.

Ziel ist ein prosperierendes und friedliches Afrika dessen Entwicklung alle einbezieht und von den Potenzialen der eigenen Bevölkerung vorangetrieben wird. Wir wollen afrikanische Lösungen für afrikanische Herausforderungen.

Unsere afrikanischen Partner, alle Experten der Zivilgesellschaft – aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kirchen und Verbänden – sowie aus den Politikfeldern, die gefordert sind, zum Gelingen des Marshallplans beizutragen, sind eingeladen, im kommenden Afrikajahr 2017 die hier aufgezeigten Vorschläge und Lösungsansätze zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Wir werden dazu eine Vielzahl von Veranstaltungen anbieten und alle Interessierten zu einem Online-Dialog einladen.


weiter zu den 10 Thesen für einen Marshallplan mit Afrika



Kommentare (23)

 

Gabriele Weigt schrieb am 27.02.2017 um 00:18 Uhr

bezev und ISL begrüßen eine neue Partnerschaftsinitiative mit Afrika, um den Kontinent in seiner Entwicklung zu stärken. Gleichwohl vermissen wir die Anbindung dieser Initiative an die Umsetzung der Agenda 2030 mit den Nachhaltigkeitszielen. Der Entwurf des Marshallplans weist ein deutliches Übergewicht der wirtschaftlichen Entwicklung aus und berücksichtigt zu wenig den wichtigen Dreiklang und Ausgewogenheit von wirtschaftlicher, ökonomischer und sozialer Entwicklung. Des Weiteren vermissen wir die Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung im Entwurf, obwohl sich Deutschland mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung zu einer inklusiven Entwicklungszusammenarbeit verpflichtet hat. Auch viele afrikanische Staaten haben die Konvention ratifiziert und sich damit verpflichtet, zu einer uneingeschränkten wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Teilhabe von Menschen mit Behinderung beizutragen. Auch die Europäische Union ist der UN-Konvention beigetreten und ist in der Verpflichtung, diese inklusiv zu gestalten. Die Bundesregierung sollte sich daher auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass das sich in Erarbeitung befindliche neue Afrikakonzept inklusiv gestaltet wird.

 

 

Heike M. Zimmermann schrieb am 26.02.2017 um 20:58 Uhr

Dieser Marshallplan – der Name ist unglücklich gewählt - sollte die nötige eigenständige Entwicklung Afrikas und auch den Wandel durch die Digitalisierung stärker berücksichtigen. Die Gefahr von brain drain, der Exodus der Talente, so wird gefordert von Afrikanern, muss durch den Glauben an die eigene Stärke im Menschen aufgehalten werden. Der Wandel ermöglicht uns Europäern in kurzer Zeit den engeren Kontakt auf Augenhöhe zur Zivilgesellschaft in Afrika. Durch diese Vernetzung bekommen viele Bürger u.a. Wissen über die ungerechten Lieferketten und Zollschutzbestimmungen z.B. der EG gegenüber Afrika. Solange wir hier Überproduktionen an Lebensmitteln wie der Milch haben und diese unter dem dort üblichen Marktpreis den Afrikanern verkaufen, machen die hiesigen Unternehmen diese von unseren Lebensmitteln abhängig und es entstehen Gewinne auf Kosten einer dort unabhängig funktionierenden Landwirtschaft. Der Faire Handel hilft das Bewusstsein bei den Verbrauchern und damit bei den Global Playern langfristig zu verändern. Was unsere Fairtrade Initiative Saarbrücken (FIS) macht, ist Arbeit an der Basis, die hier den geforderten Aspekten wie die der Kultur, der Wirtschaft, der Ökologie, der Kinder und des Genderaspekts etc. Rechnung trägt. Nur um einen kleinen Einblick zu geben: Mit ihrem Partner “Endlich Afrika” unterstützt sie afrikanische Projekte und bindet sie in Europa ein. Durch Bildungsreisen z.B. nach Burkina Faso werden u.a. faire Seifen mit Karitébutter von dortigen Frauenkooperativen im Saarland hergestellt und auf kreative Weise auf die zivile Demokratiebewegung („Besenfest“) aufmerksam gemacht. U.a. werden Theaterprojekte aus Nairobi, um auf die Situation in den kenianischen Slums und die Vorzüge des Fairen Handels bei deutschen Bürgern aufmerksam zu machen, unterstützt. Die Bildungsarbeit zum Fairen Handel klärt u.a. auf über den Alltag der Kinder auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste auf, macht Siegel und vorbildlich ökologische Arbeitsstandards auf den kenianischen Blumenfarmen transparent. Hier zulande erhalten Schulen und Kitas Auszeichnungen als “Faire Klasse” “Fair Trade Schools” oder “Faire Kitas”, wenn sie ich mit Fairem Handel beschäftigt haben. Medienprojekte von FIS mit Geflüchteten aus Afrika im Saarland wurden ausgezeichnet.

 

 

Neville Ogolla schrieb am 26.02.2017 um 00:58 Uhr

Teil 2 von 2 7. Ein Marshall-Plan mit Afrika sollte eine fokussierte, tiefe Operation sein, Von Katastrophenschutz Geschwindigkeit und die Großenordnung Amazons. Wie der Marschall ähnliche Investition in Südafrika nach dem Gold Preis Boom in 1972-4 und 79 Wie der Marschall ähnliche Auseinandersetzung mit der Nordseeölproduktion von 1975 bis 1980 Marshall, mit Erlaubnis von Präsident Truman zu tun, was es braucht, musste das Betriebssystem von Deutschland wiederherstellen, und das von anderen Nationen auch. Er konzentrierte sich auf Ruhr Kohl, Stahl, Transport und dann alles andere. Er könnte sich auf die Ressourcen der US-Streitkräfte für immer verlassen, Und er hatte Zugang zu den Besten der Rostgürtel-Konzerne. Er hatte Geschwindigkeit und Große, seine Projekte liefen auf einer Autobahn Das hatte keine Kreuzungen mit einem Regierungsbezirk, Landesamt oder Brüssel Er hatte jeden Gang in Bewegung, zu jeder Zeit. Er tauchte tief, tat ein Lebensmittel und Treibstoff Blitz mit den bedingungslosen ERP-Fonds.Lief ein Netzwerk von direkten kombinierten manövern mit der Deutschland AG, Und hatte eine Bundesbank-Festung, um die frisch-in-Washington-DC- gedruckte DMark zu verteidigen Marshall hat es geschafft Lassen Sie uns "outside the Box" der Marshall Plan mit Afrika, Linux es. Skunk Work es, wie Modell X. Tippen wir auf Inga 3 Wasserkraftwerk. Und vierundzwanzig 100-Tage-Sprints laufe, unsere Atem 100 Monate haltend, 1 US-Präsidentschaft lang. Anhang Über eine Milliarde Menschen, weniger die Flüchtling und humanitäre Krise Bevölkerung 5 Länder verursachen mehr als die Hälfte der Unsicherheit, die Europa betrifft Und 5 beherrschen über die Hälfte des Handels mit Europa. Die Hälfte der Bevölkerung in 7 quadratischen Ländern Die Hälfte unter 18 sollte vor allem mit Lehrern und Ärzten, wegen Bildung und Gesundheit Die Hälfte über 18, die Ingenieure und Buchhalter benötigen, um für Versorgungsunternehmen und private Betriebe beschäftig werden zu können. 1950er Jahre - Präsident Nasser und der Suezkanal, nationale Unabhängigkeitsbewegungen gewinnen Tempo 60er Jahre - Präsident Kennedy und die Gewerkschaften, Hochschulbildung gewinnt tempo 70er Jahre - Präsident Nixon und der Goldstandard, Südafrika mit Gold und Nigeria mit Öl, werden reich, 80er Jahre - Präsident Reagan und der Fall der Mauer. Nach S & L Krise, finanzielle Globalisierung steigt, 90er Jahre - Deutschland wendet sich nach Osteuropa, Einwanderungswelle gewinnt tempo, 00 - China wendet sich nach Afrika. Infrastruktur für Energiehandel Modell 10 - Europa wendet sich nach Afrika. Marshall Plan mit Afrika Modell Links Marshall Plan -Club von Rom-: Suche nach denkschrift.pdf China-Afrika -GTZ 2006-: Suche nach giga chinas engagement in afrika.pdf Überweisungen -Weltbank-: Suche nach Africastudyentirebook.pdf EPA Westafrika -FES- Suche nach11509 pdf

 

 

Neville Ogolla schrieb am 26.02.2017 um 00:55 Uhr

Teil 1 von 2 Am Ende des Tages geht es darum, den Menschen ein besseres Mittel zu geben, Dinge zu tun. Dinge, die sie sowieso tun werden. 1. Was ist mit den Afrikanern in den USA, Großbritannien und Frankreich, die regelmäßig Geld remmitieren? Remissionen haben keine Probleme mit Mittelabfluss, Absorptionsfähigkeit oder öffentlicher Rechenschaftspflicht. Eine Skizze für die Kanalisierung eines Fünftels der Remissionen auf Investitionen ist nicht Teil dieses Modells. 2. Etablierte liberale niederländisch-afrikanische Gemeinschaften, skandinavische NGOs und schottische Kirchen, ehemalige Schlüsselelemente von Goodwill in der Subsahara, sind nicht Teil dieses Modells. 3. Ein Marshall-Pilotprojekt in Ägypten oder Südafrika oder Angola könnte für ärmeren Länder nicht überzeugend sein. Sowohl Nigeria als auch Tansania scheinen auf EPA zögernd zu sein. 4. Der Elektrizität aus dem DR Kongo ist kein explizites Element der Gleichung. Die Verschiebung derren Finanzierung durch die Weltbank ist unglücklich. Wir sind alleine im Dunkeln. 5. Zum Beispiel und theoretisch ist ein zuverlässiger Brotkorb für den Kontinent, der sich in den Wassereinzugsgebieten zwischen dem Zambesi-Fluss und dem Tana-See in Äthiopien befindet, kein explizites Element der Gleichung. Ein Bedarf an der Mechnisierung der Produktion durch lokale Gemeinschaften. HANDWirtshaft wird es nicht beheben. Erbaut auf einem VW-DGB, ZF Bodensee Vertragstyp Community Land als Asset Ownership Model Hinzufügen der Frankreich Äquivalent von Hektar an mechanisierte Getreideproduktion in den nächsten 10 Jahren Der Raifeisenverband und BayWa für die Bauerngemeinschaften würde es ordentlich runden 6. Eine robuste Landmashinen-Produktion ist kein explizites Element des Plans. Eine ehemalige Landrover-Fabrik, die 10 Personenfahrzeuge am Tag macht, ist nicht überzeugend. Die Traktormotoren nach dem Gesetz von 1981 scheiterten an anderer Stelle. 300k Landmaschinen in Bayern. Über 1 Million Landmaschinen in Deutschland oder Frankreich oder Spanien. 500k Landmaschinen insgesamt in Afrika. 200k Landmaschinen in Sub Saharn Afrika 100k Landmaschinen in Nigeria und Südafrika, 100k Landmaschinen für die restlichen über eine halbe Milliarde Menschen. Landmaschinen Machen einen Unterschied in Indien, Vietnam und Thailand. Indien hat herrliche Probleme mit der Ernte. Getreide Lkw stecken im Verkehr auf der Autobahn. Verzögerungen bei Zollpapiere. Wie süß. Landmaschine sind 100 Jahre alt. 1917. Fordson Modell F, Fordson Putilowez. Erinnern die uns an Architekt Ernst May, Frankfurt, Magnitogorsk, Nairobi? Erinneren Sie sich an Rosie der Nieteneinschläger, in Willow Run, Michigan? Wer kann sich noch an die Hungersnöte Russlands erinnern 1901, 06, 11, 20, 21-23?

 

 

Neville Ogolla schrieb am 25.02.2017 um 23:32 Uhr

Part 2 of 2 7. A Marshall Plan with Africa should be a focused, deep operation, of Katastrophenschutz speed and Amazon like scale. Like the Marshal Like investment in South Africa after the Gold price boom in 1972-4 and 79 Like the Marshal Like trippling of North Sea Oil production from 1975 to 1980 Marshall, with permission from President Truman to do whatever it takes, had to restore the operating system of Germany, and that of other nations too. He was focused on Ruhr Coal, Steel, Transportation, and then all else. He could depend on the resources of the US armed forces forever, and he had access to the the best of the rust belt corporations. He had both speed and scale, ran his projects on a fast track autobahn that had no crossings with a Regierungsbezirk, Landesamt, or Brussels He had every cog in motion, at all times. He went deep, did a food and fuel blitz with the unconditional ERP funds, ran a network of direct combined arms maneuvers with the Deutschland AG, and had a Bundesbank fort to defend the freshly printed-in-Washington-DC DMark. Marshall did it Let us -outside the box- the Marshall Plan with Africa, Linux it. Skunk Work it, like the Model X. Tap Inga 3 Hydropower. And run twenty four 100-day sprints, holding our breadth for 100 months, 1 US presidency long. Appendix Major cities just a day apart. Most buildings at most three days apart. Cairo to Cape town for 800 dollars, Dakar to Addis Ababa from 8am to 8pm About a billion people, less the refugee and humanitarian crisis population 5 countries causing over half of the insecurity affecting Europe and 5 dominating over half of the trade with Europe. Half of the population living in 7 square countries Half under 18 should be mostly with teachers and doctors, doing education and health Half over 18, needing engineers and accountants, for utilities and employment 1950s - President Nasser and the Suez Canal, national independence movements gain tempo 60s - President Kennedy and the Unions, higher education gains tempo 70s - President Nixon and the Gold Standard, SouthAfrica with Gold, and Nigeria with Oil, get wealthy, 80s - President Reagan and the fall of the Wall. After S and L, financial globalisation surges, 90s - Germany turns towards Eastern Europe, immigration gains tempo, 00s - China turns to Africa. Infrastructure for Energy Trade Model 10s – Europe turns to Africa. Marshall Plan with Africa Model Links Marshall Plan -Club of Rome-: search for denkschrift.pdf China-Africa -GTZ 2006-:search for giga chinas engagement in afrika.pdf Remittances -World Bank-: search for Africastudyentirebook.pdf EPA West Africa -FES- search for11509 pdf

 

 

Neville Ogolla schrieb am 25.02.2017 um 23:18 Uhr

Part 1 of 2 At the end of the day it is about giving people a better means for doing things. Things they will do anyway. Years ago in the 2006 GTZ Report I read between the lines, that a civilian, fast paced, large scale Marshall like Programm in Africa was on course.A Trade and Finance Blitz, with multiple State Coroprations doing Infrastructure maneuvers, and aggresive textile FDIs that were swiftly setting up shop, and cotton was getting complicated. Is this Marshall Plan with Africa and EPAs an answer to that Report? 1. What about the Africans in the USA, UK and France sending remmitances regularly? Remmitances have no issues with Mittelabfluss, Absorptionsfähigkeit or public accountability. A sketch for channeling a fifth of the remmitances towards investments is not part of this model. 2. Established liberal Dutch-African communites, Scandinavians NGOs and Scotish Churches, former key elements of Goodwill in the Subsahara, are not part of this model. 3.) A Marshall Pilot Project in Egypt or South Africa or Angola might not be convincing for poorer countries. Both Nigeria and Tanzania already seem hesitant on EPA. 4. The electricity to come from DR Congo is not an explicit element of the equation. The postponement of its funding by the world bank is unfortunate. We are alone in the dark. 5. For example and theoretically, a reliable breadbasket for the continent located in the water catchment areas between Zambesi River and Lake Tana in Ethiopia is not an explicit element of the equation. A need for mechnization of production by local communities. HANDWirtshaft wont fix it. Built on a VW-DGB, ZF Bodensee type Community Land as an Asset Ownership Model Adding the France equivalent of hectarage to mechanised grain production in next 10 year Raifeisenverband and BayWa for crop services would round it up neatly 6. A robust Landmashinen production is not an explicit element of the plan. A former landrover factory making 10 passenger vehicles a day is not convincing. The tractor engines by law of 1981 failed elsewhere. 300k Landmaschinen in Bayern. Over 1 million Landmaschinen in Germany, or France or Spain. 500k Landmaschinen in total in Africa. 200k Landmaschinen in Sub Saharn Africa 100k Landmaschinen in Nigeria and South Africa, 100k Landmaschinen for the remaining over half a billion. Landmaschinen. are making a difference in India, Vietnam and Thailand. India is having splendid problems with bringing in the harvest. Grain trucks stuck in traffic on the highway. Delays with customs paperwork. How sweet. Landmaschine are 100 years old. 1917. Fordson Model F, Fordson Putilowez. Remember Architekt Ernst May, Frankfurt, Magnitogorsk, Nairobi? Remember Rosie the Riveter, in Willow Run, Michigan? Who can still remember the famines of Russia in 1901, 06, 11, 20, 21-23?

 

 

Bernhard Wölfle schrieb am 25.02.2017 um 14:57 Uhr

"Eigenverantwortung der afrikanischen Staaten muss gestärkt, die Zeit der "Entwicklungshilfe" und die Zeit von "Geber und Nehmer" abgelöst werden. Die EU und ihre Mitgliedstaaten stehen hierfür als gleichberechtigter Partner zur Verfügung. Es bedarf einer neuen Vereinbarung für eine politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation." Besser: Jeder Staat ist eigenverantwortlich, sonst stellt man sich immer über die Partner. Mit Missionierung hat doch das Problem begonnen: Adveniat und "Nick-Negerle" ... gibt es heute noch, davon muss man sich klar distanzieren. "Kooperation" bedeutet geben und nehmen, gemeinsam entwickeln, gemeinsame Interessen finden und verfolgen durch diplomatische Vertretungen, Informations- und Personal-Austausche und institutionelle Einrichtungen. Nachrichten dürfen nicht nur "Notfälle" berichten, wenn man sonst NICHTS weiß, also Dauer-Austausch oder keine. Machtübernahmen durch Kolonien müssen endgültig aufgearbeitet und beendet werden. NEU anfangen!

 

 

Matthias Brust-Braun schrieb am 24.02.2017 um 17:56 Uhr

Ich schlage die Etablierung einer innovativen Sonderwirtschaftszone in Ägypten vor. Die Eckpunkte lauten wie folgt: - Ägypten (oder ggf. ein anderes Land) bietet der EU einen 100-jährigen Pachtvertrag eines großen ungenutzten Gebiets in der Wüste an - Das Areal bleibt ägyptisches Staatsgebiet, doch für die Dauer des Pachtvertrags gilt dort EU-Recht - Die EU bietet interessierten Mitgliedsstaaten Teilgebiete an, in denen dann nationales Recht gilt - Die Mitgliedsstaaten treiben die Entwicklung der Sonderwirtschaftszone voran mit dem Ziel Unternehmen anzusiedeln, Investoren für Bauprojekte zu gewinnen und hochmotivierte Schüler und Studenten auszubilden - Der Schwerpunkt liegt auf innovativen Produkten und Dienstleistungen, wie z. B. erneuerbare Energien, Industrieelektronik, Software-Entwicklung, sowie Bio-, Nano- und weitere Schlüsseltechnologien - Firmen, bei denen Fachkräftemangel herrscht, werden Steuervorteile gewährt - Das Gebiet benötigt einen Flughafen, Schiffshafen, Wasserentsalzungsanlagen, öffentlichen Nahverkehr, Krankenhäuser, Solarthermie- und Fotovoltaik-Anlagen sowie andere elementare Infrastruktur - Es ist zu erwarten, dass Ägypten vom Kapitalfluss, Handel und Wissensaustausch mit der Sonderwirtschaftszone profitiert und der Tourismussektor im ganzen Land deutliche Zuwächse erleben wird - Nach Ablauf des Pachtvertrags wird Ägypten Eigentümer der öffentlichen Infrastruktur und der Gebäude, Privatbesitz bleibt unverändert erhalten - Bei der Registrierung werden Ausbildungsstand, Berufserfahrung und Arbeitswünsche erfasst - Für ägyptische Staatsbürger gilt ein Fast-Track-Registrierungs- und Zuteilungsprozess (als Anreiz für das Land diesen Pachtvertrag anzubieten) - Die Sonderwirtschszone bietet Sprachkurse, kulturelles Training, Schulunterricht, Berufs- und Hochschulausbildung an (Mittlere Reife, Abitur, Bachelor, Master, Dr. oder vergleichbare Qualifikation) - In den Anfangsjahren entstehen die meisten Arbeitsplätze beim Aufbau der Infrastruktur - Die Sonderwirtschaftszone bietet politisch Verfolgten aber auch anderen Migranten Sicherheit und Zukunftsperspektiven – sie können schon gleich zu Anfang beim Aufbau helfen - die Sicherheit muss unbedingt gewährleistet sein (durch Grenzkontrollen etc.) - Migranten dürfen nach einer definierten Anzahl von Jahren erfolgreicher Beschäftigung eine Arbeitserlaubnis in einem EU-Staat (dessen Sprache sie erlernt haben) beantragen - Das Konzept schafft Entlastung vor allem für EU-Staaten mit hohen Flüchtlingszahlen - Migranten bleibt die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer erspart - Abgelehnten Asylbewerbern könnte das Angebot gemacht warden, eine Ausbildung in der Sonderwirtschaftszone zu beginnen mit Aussicht auf eine spätere Beschäftigung

 

 

Albert Eiden schrieb am 23.02.2017 um 15:28 Uhr

Es wird eine integriertes Gesamtkonzept der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten mit den Staaten der Afrikanischen Union angestrebt, mit einer neuen Vereinbarung für eine politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Kooperation unter gleichberechtigten Partnern. Dieses Anliegen ist begrüßenswert (auch wenn der Name Marshallplan dieses in dieser Form nicht assoziiert), es sollte jedoch deutlicher werden wie dieses Gesamtkonzept und die Vereinbarung erreicht werden sowie in welchen Strukturen dies dann umgesetzt werden kann. Es wäre wünschenswert wenn ein umfassenderes Entwicklungsverständnis ins Zentrum der neuen Partnerschaft gestellt würde, welches der Agenda 2030 und den SDGs entspricht und es hier deutlich wird, in welchen Verhältnis die neue Partnerschaft zur Agenda 2030 stehen soll.

 

 

TransFair e.V. schrieb am 23.02.2017 um 14:51 Uhr

• Der Begriff „fairer Handel“ im Sinne des BMZ bedarf einer Definition. Derzeit ist unklar, ob es sich dabei um das Verständnis gemäß der Charta des fairen Handels handelt, oder um eine andere Auffassung. Wir sind der Auffassung, dass das Fairhandelskonzept, das in der Charta übergreifend durch die Akteure des Fairen Handels weltweit beschlossen wurde, nicht verwässert werden darf.

 

 

TransFair e.V. schrieb am 23.02.2017 um 14:50 Uhr

• Integriertes Gesamtkonzept der europäischen Union ist grundsätzlich begrüßenswert, hat allerdings bisher gefehlt – EZ-Politik wurde von den Ländern der EU bisher immer national verantwortet – und ist auch in absehbarer Zeit nicht erreichbar, zumindest wird dafür kein Weg aufgezeichnet. • Ein solches Gesamtkonzept müsste auch die Anpassung ordnungspolitischer Rahmenbedingungen betrachten – z.B. Zollsätze, Steuersätze – die so gestaltet werden sollten, dass afrikanische Länder nicht bloße Rohstofflieferanten bleiben, sondern auch verarbeitende Industrien aufbauen können, damit größere Anteile der Wertschöpfungskette in Afrika verbleiben, und damit Jobs und Beschäftigung fördern. (Gegenbeispiel: Steuern auf fertig gerösteten, gemahlenen Kaffee, die so hoch sind dass es unwirtschaftlich ist, Kaffee vor Ort weiter zu verarbeiten).

 

 

Claudio Ettl schrieb am 22.02.2017 um 16:30 Uhr

Insgesamt zeigt dieser Marshall-Plan, dass es an allererster und wichtigster Stelle weiterhin um Wirtschaftsinteressen geht, ein wenig garniert um das Zusatzthema Nachhaltigkeit (vgl. nur unter 1.3.: „Die wichtigste Frage, auf die ein Marshallplan Antworten geben muss, ist: Wie entstehen jedes Jahr 20 Millionen neue Jobs, um der Jugend eine Perspektive zu geben, ohne dabei die Umwelt zu zerstören.“). Diesen wirtschaftlichen Interessen untergeordnet sind weitere Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Energie etc. Ob damit tatsächlich, wie in der Einleitung mit schönen Worten ausgedrückt, ein grundlegender Perspektivenwechsel - weg von einer Situation des Gebens und Nehmens hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöge etc.) erreicht werden kann - ja, ob dies tatsächlich gewollt ist - scheint mir angesichts dieses wirtschaftlichen Übergewichts der Agenda mehr als fraglich. Bereiche wie Friedens- und Versöhnungsarbeit, politische Bildung, Begegnungsarbeit etc. kommen in diesem Entwurf jedenfalls viel zu kurz. Die letzte der 10 Thesen macht diese Fundamentalkritik auch sprachlich mehr als deutlich: Die Formulierung der Überschrift "Wir lassen niemanden zurück" impliziert gewohnte europäisch-überhebliche Denmuster: "Wir Europäer" sind (wie immer) voraus, Afrika hinkt (wie immer) hinterher - und deshalb lassen wir uns darauf ein bzw. dazu herab, niemanden zurück zu lassen - ein gemeinsamer Weg mit Dialog auf Augenhöhe, wie er in der Präambel formuliert wird, sieht anders aus... Hier wie an anderen Stellen des Textes wäre ein sprachlicher Perspektivenwechsel dringend angebracht - sofern die damit einhergehende neue, andere Haltung auch tatsächlich gewollt ist.

 

 

Conrad Schetter und Marie Müller-Kone schrieb am 16.02.2017 um 15:49 Uhr

Braucht Afrika einen Marschallplan? Ja, Afrika braucht Investitionen und Infrastruktur. Aber welche Aspekte des ursprünglichen Marschallplan (European Recovery Program 1948-52) sollen hier fortgeführt werden? Der US-amerikanische Marschallplan für Westeuropa bestand aus Krediten und Zuschüssen, Lebensmitteln und Waren. Die meisten Mittel (über 12 Milliarden US-Dollar) flossen in Form direkter Zuschüsse mit der Auflage, davon US-amerikanische Waren zu kaufen. Die offizielle Entwicklungszusammenarbeit ist gerade dabei sich von dieser Form der gebunden Hilfe (tied aid) Schritt für Schritt zu lösen. Ein Zurück zu dieser Art von Abhängigkeit kann nicht gewollt sein. Ein Marschallplan verspricht außerdem den Transfer gewaltiger Summen öffentlicher Gelder nach Afrika. Dem widerspricht die Betonung auf privatwirtschaftlichen Investitionen und der „Eigeninitiative“ in den Finanzierungsplänen des „Marschallplan mit Afrika“. Das Prinzip der Reformpartnerschaften könnte eine neue Richtung für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afrika einschlagen. Dass das repressiv regierte Ägypten als eines der Reformländer genannt wird, dämpft die Hoffnung wiederum. Conrad Schetter und Marie Müller-Koné (BICC)

 

 

Jan-Thilo Klimisch schrieb am 13.02.2017 um 15:45 Uhr

Die cbm begrüßt die Initiative, gemeinsam zum wechselseitigen Nutzen in eine neue Dimension der Zusammenarbeit zu treten. „Gemeinsam mehr erreichen“, unter dieses Motto stellt auch die cbm ihre weltweiten Bemühungen der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe – und richtet dabei einen besonderen Fokus auf benachteiligte und diskriminierte Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Behinderungen. Im Marshallplan wird angekündigt, eine breite Diskussion anstoßen zu wollen, die alle gesellschaftlichen und politischen Gruppierungen einbeziehen soll. Um dies zu unterstützen, beteiligen wir uns als Team für politische Arbeit der cbm hier in Deutschland an Ihrer Online-Konsultation. Zugleich haben wir den Marshallplan aber auch an unsere cbm-Regionalbüros in Afrika weitergeleitet und diese, sowie unsere Partner und Selbsthilfeorganisationen vor Ort, um Stellungnahme gebeten. Rückmeldungen dazu leiten wir weiter. Das in der Einfürhung auf Seite 4 formulierte Ziel „ein prosperierendes und friedliches Afrika, dessen Entwicklung alle einbezieht“ sollte sich als konkretisierter Handlungsauftrag durch den gesamten Marshallplan ziehen – entlang der Prämissen der 2030-Agenda (Leave no one behind-Grundsatz, Ausrichtung an Menschenrechten). Die Ablösung der „Geber-Nehmer-Mentalität“ und die angestrebte gleichberechtigte Partnerschaft sollte im Sinne der „Neuen Globalen Partnerschaft“ der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung ausgestaltet werden. Diese Partnerschaft ist in einem Geist der globalen Solidarität umzusetzen, insbesondere mit den Ärmsten und mit Menschen in vulnerablen Situationen. Neue Vereinbarungen für Kooperationen dürfen von diesen, auf UN-Ebene einstimmig getroffenen Verpflichtungen nicht abweichen.

 

 

Dr. Johannes Tacken schrieb am 13.02.2017 um 08:48 Uhr

Der Name des Programms sollte unbedingt geändert werden. Der Marshallplan wird in der ganzen Welt mit Krieg und Zerstörung assoziiert. Vor zwei Tagen wurde mir das noch einmal bestätigt, als ich den Bürgermeister von Harare zu Gast hatte. Auf die Terminologie hin angesprochen meinte er als erstes: "Ich will hier keinen Krieg!", obwohl er das Programm als solches sehr begrüßt. Ich frage mich auch, warum wir den Namen einer amerikanischen Nachkriegsinitiative kopieren müssen, wenn wir eine Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika beschreiben wollen. Etwas mehr Selbstbewußtsein täte Europa schon ganz gut.

 

 

Petra Bernhardt schrieb am 10.02.2017 um 10:29 Uhr

Ich finde diese Vorgehenweise und den gesamten Ansatz überragend! Bei allen Bemühungen, die ich in meinen 6 Jahren als Ehrenamtliche in Tansania erlebt habe, möchte ich anmerken: Die Menschen lieben ihr Land, sie sind sehr dankbar für Hilfe und ich kenne keinen, der freiwillig gehen würde. Um jedoch die Lebenssiuationen der überwiegend Armen zu verbessern, müsste eine Änderung der angelernten Strukturen her. Meine Erfahrungen sagen mir, dass Hilfe in selbstständigen Handeln und zukunftsorientiertes Denken ein wichtiger Baustein für Aufbau sind. Dies kann nur durch ein modernes Schulsystem und moderne Lerntechniken gewährleistet werden. Daran arbeite ich auch mit meinem Projekt futurechances.org. Desweiteren nehme ich auf all meinen Reisen eine hohe Zahl an Volunteers aus vielen europäischen Ländern wahr, die gerne helfen möchten. Aus eigener Erfahrung möchte ich anmerken, dass die Förderung von eingereichten Projekten, die Ehrenamtliche in ihrer Freizeit vorbereiten, doch mit erheblichen Hürden versehen sind. Hier fände ich eine Vereinfachung des Prozesses sehr hilfreich, vor allem auch für Volunteers, die kurzfristig helfen wollen. Ein weiterer Punkt ist die unzureichende Infrastrukur wie z.B. geteerte Straßen. Dies verhindert aus meiner Sicht auch, dass Menschen aus dem Hinterland eine Chance auf den Verkauf von ihren Waren haben. Zu überdenken ist die Ratio von Import vs. Export, aber das wird ja bereits beschrieben. Dramatisch finde ich das auch im Bezug auf die Müllthematik. Tansania erstickt mittlerweile in Plastikmüll und es gibt keinerlei Konzepte. Ich habe mich bewusst entschieden, in EINEM Ort zu helfen. Hier plane ich von dem Thema Bildung, über die Starthilfe für Arme schliesslich auch auf weitere Themen wie Müll zu kommen. Das alles plane ich unter Einbeziehung der Ortsvorsteher. Ich sehe das als einen guten Weg, die verschiedenen Themen Schritt für Schritt anzugehen. Das würde ich mir auch von diesem Marshallplan wünschen. Uns Allen wünsche ich viel Erfolg und diese Entwicklung macht mich glücklich!

 

 

Uwe Tams schrieb am 09.02.2017 um 22:29 Uhr

Sehr geehrtes Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung es ist eine erfreuliche Entwicklung. Es gibt nur nicht nur die eine Welt, es gibt auch die Welt von Morgen! Es ist die Welt unser aller Kinder! Um den Kindern von Heute ,und den Kindern von Morgen die Welt lebenswert zu erhalten, bin ich 2016 im Januar 2016 und auch 2017 für ca. vier Wochen in Togo gewesen. 2016 habe ich das Land und die Menschen etwas näher kennen gelernt und das hat mich veranlasst privat in meinem ehemaligen Berufsbereich tätig zu werden. Durch meine Kenntnisse aus der Fernmeldetechnik habe ich begonnen Solaranlagen aufzubauen, zuwarten und auch defekte wieder Instand zu setzen bzw. bedingt betriebsbereit zu machen. Es waren viele Schwierigkeiten zu überwinden, Material nicht zugänglich oder Werkzeug fehlte. Die Kenntnisse der Elektriker im Bereich sind sehr gut, jedoch die Berufserfahrung fehlt zum Improvisieren, auch die Wartungskenntnisse. Außerhalb der Hauptstadt, zum Beispiel: 1 Solarmodul, 1 Laderegler, ein Spannungswandler und eine afrikanische Familie hat Strom für Licht, kleine Haushaltsgeräte, Wasserpumpe, elektrische Geräte für die Werkstatt und die Leute können am Leben mit Radio, Handyaufladen und Fernsehen teilnehmen. Wegwerfbatterien (Akaline), Stromaggregate erübrigen sich, das schont die Umwelt nachhaltig! Ich wünsch mir das das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit es ermöglicht auch private Einsätze zu unterstützen, wie zum Beispiel wie bei mir oder die projekte wie: Njonuo Fe Mo : Frauenwege in Togo www.frauenwege-in-togo.de

 

 

Peer Wiessner schrieb am 08.02.2017 um 17:12 Uhr

• Die Betonung der „Eigenverantwortung der afrikanischen Staaten“, die die „Zeit von ‚Geber und Nehmer‘ ablöst“, und einer „gleichberechtigten Partnerschaft“ relativiert, wer letztlich für die Misere in den meisten afrikanischen Staaten nach Jahrzehnte- oder eher Jahrhundertelangem Kolonialismus, Imperialismus, Rassismus und unvermindert fortbestehender Ausbeutung verantwortlich zeichnet. Die wiederkehrende Betonung von hausgemachter Misswirtschaft und Korruption erhebt Symptome zu den eigentlichen Ursachen. • Der anhaltende ausbeuterische „Run“ auf Afrika als „letztem noch nicht erschlossenen Markt“ durch staatlich unterstützte Privatwirtschaft, also vor allem internationalen Konzernen wird verharmlost durch euphemistische Textpassagen wie etwa „Aber auch internationale Konzerne haben noch Schwächen bei der Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards vor Ort und der Erfüllung von Compliance-Vorgaben“. • Der sprachliche Duktus in der Art der Agenda 2010 mit Begriffen wie etwa „Fördern und Fordern“, „Klartext statt diplomatischer Zurückhaltung bei Reformverweigerern“, „Jahrzehntelange Geber-Nehmer-Mentalität“ usw. verdeutlicht, dass „Partnerschaft“ keineswegs mit „Gleichberechtigung“ in eins gesetzt wird, sondern offen die Drohung beinhaltet, der Stärkere im Bunde wird gegebenenfalls seine Interessen durchzusetzen wissen. Während in diesem Sinne die beschworene Verantwortung Deutschlands rein deklarativ und ohne jegliche konkrete Verpflichtung ist, wird diejenige der afrikanischen Staaten in „deutlich mehr Eigenmittel(n) – zum Beispiel ein höheres Steueraufkommen“ vorab eingefordert. Es ist schwer ersichtlich, was an solcher Haltung neu gegenüber afrikanische Staaten sein soll.

 

 

Peter Wiessner schrieb am 08.02.2017 um 15:17 Uhr

Als Aktionsbündnis gegen AIDS denken wir, dass es gut gewesen wäre, die Zivilgesellschaft frühzeitig in die Konzeption und die Erstellung des Papiers einzubeziehen. Eine relativ späte Beteiligung macht es schwieriger, grundsätzliche Probleme anzusprechen und entsprechende Korrekturen zu erreichen. Unter gleichberechtigter Partizipation verstehen wir etwas anderes. Die Einführung blendet die historische Verantwortung Deutschlands und Europas für die koloniale Ausbeutung und ihre verheerenden Folgen für die humane Entwicklung aus. Wer nicht bereit ist, die damit verbundene Verantwortung anzuerkennen, kann schwerlich als seriöser Partner wahrgenommen werden. Das Papier enthält praktisch keine Selbstverpflichtungen, um die für die Bevölkerungsmehrheit in Afrika nachteiligen oder oft ausbeuterischen Wirtschaftsstrukturen zu überwinden und finanzielle Ressourcen für die Verbesserung der Entwicklungschancen insbesondere in den für die humane Entwicklung entscheidenden Bereichen aufzubringen. Stattdessen werden von oben herab Verpflichtungen der afrikanischen Staaten dargelegt, meist ohne darauf einzugehen, ob diese ohne internationale Zusammenarbeit überhaupt umzusetzen sind. Diese Einseitigkeit läuft dem Grundprinzip der gemeinsamen Verantwortung zuwider und beschädigt die eigene Glaubwürdigkeit. Das Eckpunktepapier hinterlässt an vielen Stellen einen eher paternalistischen Eindruck: es stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang Partner aus Afrika eingebunden und konsultiert worden sind? Sind sie mit den vorgenommenen Bewertungen einverstanden? Wir mögen uns täuschen, aber bei der Durchsicht des Eckpunktepapiers ergibt sich nicht der Eindruck, dass eine angestrebte neue Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe anvisiert ist. Als Aktionsbündnis gegen AIDS halten wir den Begriff Marshallplan im Untertitel für komplett verfehlt. Der ursprüngliche Marshallplan unterschied sich grundlegend von der jetzt für die afrikanische Entwicklung notwendigen Initiative. Das gilt nicht nur für die historische Ausgangslage, sondern auch für die dahinterstehenden sowohl humanitären aber auch geopolitischen Absichten. Der einzige vernünftige Bezug würde darin bestehen, dass Deutschland allen Grund hat, der Weltgemeinschaft etwas zurückzugeben. Wäre Deutschland ungeachtet der von der Nazi-Diktatur verübten schrecklichsten Menschheitsverbrechen nicht wieder in die Weltgemeinschaft aufgenommen worden und hätte wirtschaftliche Unterstützung erfahren, dann wäre das Wirtschaftswunder ausgeblieben und wir hätten eine Flüchtlingsproblematik mit ganz anderen Vorzeichen gesehen. Die Situation afrikanischer Länder mit deren kollektiver Erfahrung der Sklaverei und jahrhundertelangen Ausbeutung ist eine ganz andere. Unsere Bitte deshalb: Streichen sie das Wort Marshallplan im Untertitel. Anbieten würden sich Begriffe wie: wir werden unserer historischen Verantwortung gerecht oder Eckpunkte einer verbindlichen Verpflichtung etc.

 

 

Boulo Moulo, Allahdoum schrieb am 07.02.2017 um 18:03 Uhr

Sehr geehrtes Bundesministerium für Wirtschaft Zusammenarbeit, Der Marshallplan, eine Gedanke der ein Tragweite bedarf. Aber für manche Frankophone Staaten, wird dieser ein lange weg sein. Da deren Entwicklung quasi von der französische Wirtschaft so negativ verflochten ist, so dass jeglicher Entwicklung in dieser Länder kaum perspektive ein weiterkommen zu erwarten ist. Meiner Aussage, impliziert keine Defätistische Gedanke. Nein, ich möchte eher feststellen, dass dieser Länder eine Währung im Jahr 1949 auf oktroyiert bekommen haben und dieser Währung ist an der Euro Gebunde ist(der Euro ist stärker als der Dollar). Somit ist jegliche Produktion im Land, sei es die Verarbeitung der eigene Rohstoff am Ort und Stelle, sehr teuer macht. Dieser Länder verkaufen ihren Rohstoff auf der Weltmarkt in Dollar. Sie sind stets in fast allen ihren Bilanzen, Defizitär. Hinzukommt, dieser Währung ein feststehend Wechsel Kurs hat und nirgend wo auf dieser Verdammte Erde nicht Umtauschbar. Es gleicht sich dem Monopoly Geld. Wenn der Marshall Plan in der Entstehung bzw. ins Leben gerufen wird, einer afrikanischer Währung beinhalten wurde, so kann dieser Gedanken die Entwicklung Afrikas vorantreiben. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg, begann man in Deutschland bekräftigt man nicht nur der Aufbau der Industrie, sondern hat man mit der Umsetzung der Soziale Marktwirtschaft auch die Währungsreform vollzogen. Auch das soll Teil der Marshallplan sein. Nach der Marshallplan, hat Deutschland seiner Gewinn aus dem Verkauf von Industrie Produkten, zu Beginn, nie im Ausland gespart. Dieser Gewinn haben ein Investivkapital Gebildet spricht es wurde reinvestiert um auch mancher Kreativen Geist, kreative Unternehmung in deren Entstehung zu ermöglichen. Ich persönliche finde dieser Gedanke Wunderbar.

 

 

Dustin Breitschuh schrieb am 03.02.2017 um 23:30 Uhr

Sehr geehrtes Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, als aller erstes möchte ich ihnen ein besonders großes Dankeschön aussprechen. Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit Afrikas zukünftiger Entwicklung und hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass sie nicht mehr dieses große Potenzial erkennen würden. Der "Marshallplan mit Afrika" ( auch wenn es sich ein wenig drastisch anhören mag ) scheint mir der richtige Weg zu sein, um die Chancen für diesen zukunftsweisenden Kontinent auszuloten. Ich selbst sehe meine Zukunft in Afrika, da der Kontinent und besonders Staaten wie Kenia, Äthiopien, Angola, Ghana oder Nigeria ein unheimliches Potential, besonders für Unternehmensgründer, bietet. Schade ist jedoch, dass das Fächerangebot an Universiäten in Bezug auf Afrikanisches Unternehmertum ( z.B. Steuerrecht ) in Deutschland sehr eingeschränkt ist und eigentlich nur die Möglichkeit besteht, teure Kurse von Privatcoachen in Anspruch zu nehmen. Dies kann nicht der Anspruch eines Landes wie Deutschland sein und muss auf jeden Fall verbessert werden. Ich bitte sie an dieser Stelle darum sich vielleicht einmal Gedanken darüber zu machen und vielleicht doch auch die Universitäten in Fragen zum Marshallplan einzubeziehen. Desweiteren sage ich ihnen Vorraus, dass sie dieses Forum über den 26 Februar hinaus geöffnet lassen werden, da die Beteiligung bis zu dem Zeitpunkt zu gering sein wird. An dieser Stelle ein kleiner Tipp von mir:" Machen sie doch bei nächsten mal ein wenig mehr Werbung für ein solch wichtiges Thema. Ansonsten freue ich mich, weitere Interessante Vorschläge zum Thema Afrika zu hören und werde den Marshallplan weiterhin verfolgen. Mit freundliche Grüßen Dustin

 

 

Olivier Ndjimbi-Tshiende schrieb am 02.02.2017 um 15:48 Uhr

1) Endlich ein Marshallplan für Afrika. Vielen Dank. Die Katastrophe Afrikas, die eine solche Aktion fordert, heißt Sklavenhandel, Kolonialisierung, Unabhängigkeitsbewegungen ohne gründliche Überlegung, Rassismus, Neukolonialisierung, Geiselnahme Afrikas, Gettoisierung Afrikas und Absturz in die Bedeutungslosigkeit und Chaos. Welche Mittel sind dagegen geeignet? 2)Verhungern Afrikaner, weil sie zu viel Kinder bekommen? So dass da Wachstum der Bevölkerung ein Problem sei? Eine Familie ohne ein einziges Kind verhungert genauso wie die anderen. 3) Ist Afrika überbevölkert oder unterbevölkert? 4) Ist Afrika unterentwickelt weil er überbevölkert wäre? Die aktuelle Lage sieht anders aus. 5)Was die Entwicklung Europas oder des Westens hervorgerufen hat, wird es auch für Afrika tun oder wird Afrika nie entwickelt werden. Welcher Weg hat Europa zur Entwicklung geführt? Nicht die Geburtenkontrolle oder nur die Partnerschaft in der Wirtschaft. Die "Geburtenkontrolle" kam nach der Industrialisierung nicht umgekehrt. 6)Konflikte und Misswirtschaft in Afrika werden durch eine Bewusstseinsänderung gelöst werden. Wir brauchen neue Menschen (mit Leib und Seele)in Afrika. Dies kann nur durch ein gutes und organisiertes Bildungswesen geschehen und wird durch Jahrhunderte andauern. Der Marshallplan könnte ein Einfang dafür sein. Aber bitte, keine "Abtreibung" des neu zu gebärenden Afrikas betreiben und keine "Frühgeburt" provozieren. 9 Monate braucht das neue Kind im Schoss der Mutter Erde, das kann bedeuten 9 Jahrhunderte, im Glücksfall 9 Jahrzehnte. Zum Wohl Europas und der ganzen Welt, weil unsere Welt nur die eine ist, jeder Kontinent nur ein Glied davon ist. Danke, BMZ, für den Anstoß.

 

 

BORDA e.V. schrieb am 01.02.2017 um 11:33 Uhr

Voraussetzung für die Schwerpunkte fairer Handel, mehr private Investitionen, mehr wirtschaftliche Entwicklung von unten, mehr unternehmerische Entfaltung und vor allem mehr Jobs und Beschäftigung ist die nachhaltige Verfügbarkeit der Ressource Wasser. Drei von vier Jobs weltweit sind von Wasser abhängig. Wirtschaftliche Entwicklung braucht stabile Energieversorgung, der Energiesektor ist stark wasserabhängig. Hohe Gesundheitskosten und Fehlzeiten von Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind direkt und indirekt auf Mängel in der Wasser- und Sanitärversorgung zurückzuführen. Marktfähige Produkte können nur mit hygienisch sicherem und verfügbarem Wasser hergestellt werden. Solange Frauen und Mädchen die Hauptlast der Wasserversorgung tragen müssen, bleibt ihr soziales und wirtschaftliches Potenzial weit zurück, Geschlechtergerechtigkeit kann nicht erreicht werden ohne Wasser- und Sanitärversorgung für alle. Solange urbane Arbeitersiedlungen katastrophale sanitäre Bedingungen aufweisen, kann die Gesellschaft und Wirtschaftskraft sich nicht voll entfalten. Wasser ist die Grundlage für nachhaltige Entwicklung und prosperierende Gesellschaften. Die Verschmutzung oder Übernutzung von Wasserressourcen führt hingegen zu sozialen und wirtschaftlichen Problemen und kann der Grund für gewaltsame Konflikte und Migration oder Flucht sein. Lokale Folgen des Klimawandels bilden sich in Dürren oder Überschwemmungen ab, nachhaltiges Wasser ist ein Schlüssel zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels.

 

 

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen