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Kolumbien

Kaffeesäcke aus Kolumbien

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Überblick

Hoffnung auf Frieden und Stabilität

Seit 2016 entwickelt sich Kolumbien überwiegend positiv: Die Sicherheitslage hat sich in weiten Landesteilen verbessert, ausländische Unternehmen investieren mehr Geld in die kolumbianische Wirtschaft, die Touristenzahlen steigen​. Spürbar ist die verbesserte Sicherheitslage vor allem in den ländlichen Gebieten, in denen die Kinder wieder in die Schule und Menschen abends wieder auf die Straße gehen.

Möglich wurde das durch ein Friedensabkommen, dass die Regierung 2016 mit der landesweit größten Guerillagruppe FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) geschlossen hat.

Zuvor wurde Kolumbien mehr als 50 Jahre lang durch einen bewaffneten Konflikt zwischen staatlichen Sicherheitskräften, linksgerichteten Guerillagruppierungen und rechtsgerichteten paramilitärischen Verbänden geprägt. Mehr als 260.000 Menschen starben durch die Kämpfe, das Schicksal von mehr als 80.000 Personen ist zudem ungeklärt, sie gelten als "verschwunden". Etwa acht Millionen Kolumbianerinnen und Kolumbianer wurden durch den Konflikt zur Flucht gezwungen, die meisten von ihnen (98 Prozent) fanden Zuflucht in anderen Regionen des eigenen Landes.

Die Hoffnung ruht nun darauf, dass es gelingt, das Land politisch und gesellschaftlich dauerhaft zu befrieden, bestehende Konflikte gewaltfrei zu lösen und begangene Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen angemessen aufzuarbeiten. Allerdings gab es in der letzten Zeit einige Rückschläge zu verzeichnen. Eine Splittergruppe der FARC verkündete, erneut zu den Waffen greifen zu wollen und Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung führte zu Generalstreiks im November und Dezember 2019.

Internationale Zusammenarbeit

Kolumbien gestaltet wichtige globale Entwicklungsprozesse wie die Agenda 2030 oder die Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen aktiv mit. In Anerkennung seiner Reformbestrebungen wurde das Land im Mai 2018 zum "globalen Partner" der NATO ernannt und als neues Mitglied in die OECD aufgenommen.

Beziehungen zu Deutschland

Deutschland und Kolumbien pflegen enge politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen. Kolumbien gehört zu den Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, mit denen die Bundesrepublik auf Basis zwischenstaatlich vereinbarter Verträge eng zusammenarbeitet. Die aktuellen Schwerpunkte der Kooperation sind Friedensentwicklung und Krisenprävention, Umweltpolitik und Ressourcenschutz sowie nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Kolumbien

  • Regierungsgebäude in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá
    Politische Situation

    Große Herausforderungen für Staat und Gesellschaft

    Der Konflikt in Kolumbien reicht bis in die 1960er Jahre zurück. Damals begannen linksgerichtete bäuerliche Guerillagruppen, sich mit Waffengewalt gegen Landraub und die extrem ungleiche Verteilung von Landbesitz zu wehren.

  • Ein Bauer in der Provinz Quindío, Kolumbien
    Soziale Situation

    Landverteilung entscheidend für gesellschaftlichen Frieden

    Durch zahlreiche Reformen in den Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft wurden in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Verringerung der Armut erzielt: Zwischen 2008 und 2018 sank die Armutsrate von 42 auf 27 Prozent.

  • Ansicht der Stadt Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste
    Wirtschaftliche Situation

    Zuwächse in der Land- und Bauwirtschaft

    Dank seines Rohstoffreichtums (Kohle, Erdöl) ist Kolumbien nach Brasilien und Mexiko die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas. Allerdings wirken sich die Weltmarktpreise für Rohstoffe dadurch direkt auf die ökonomische Entwicklung und die staatlichen Einnahmen aus.

Regierungsgebäude in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá
Politische Situation

Große Herausforderungen für Staat und Gesellschaft

Der Konflikt in Kolumbien reicht bis in die 1960er Jahre zurück. Damals begannen linksgerichtete bäuerliche Guerillagruppen, sich mit Waffengewalt gegen Landraub und die extrem ungleiche Verteilung von Landbesitz zu wehren. Ihnen gegenüber standen zum einen die kolumbianische Armee, zum anderen paramilitärische Verbände, die oftmals im Auftrag von Großgrundbesitzern kämpften.

Im September 2016 unterzeichnete die damalige kolumbianische Regierung unter Präsident Juan Manuel Santos ein historisches Friedensabkommen mit der größten bewaffneten Guerillagruppierung FARC. Zwar lehnte eine knappe Mehrheit des kolumbianischen Volkes das Abkommen in einem Referendum ab. Doch ein nachverhandelter Vertrag wurde im November des Jahres von beiden Parlamentskammern angenommen. Santos erhielt den Friedensnobelpreis 2016.

Im Juni 2018 wurde der Mitte-Rechts-Kandidat Iván Duque zum neuen Präsidenten Kolumbiens gewählt. Während des Wahlkampfs trat er als Gegner des Friedensvertrags auf, nach seiner Wahl äußerte er sich dazu weniger kritisch.

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen im Oktober 2019 zeigen ein sehr gemischtes Ergebnis. Vielerorts wurden Alternativen zu den großen Parteien gewählt. So gewann in Bogotá eine grüne Politikerin die Wahl zur Bürgermeisterin, aber auch in kleinen Orten reflektieren die Ergebnisse der Wahlen die Diversität des Landes weit mehr als bisher.

Schwieriger Prozess der Aufarbeitung

Die Umsetzung des umfassenden Friedensvertrags, der auch die Ursachen für den bewaffneten Konflikt adressiert, ist anspruchsvoll und erfordert nicht nur den erklärten politischen Willen von Regierung und Zivilgesellschaft, sondern auch finanzielle Ressourcen in Milliardenhöhe. Bislang fällt die Bilanz gemischt aus. Zwar hat sich die Sicherheitslage deutlich verbessert und die Entwaffnung der ehemaligen FARC-Kämpferinnen und -Kämpfer wurde abgeschlossen. Doch staatliche Reintegrations- und Entwicklungsprogramme kommen nur schleppend voran. Die Kapitel des Friedensvertrags zur politischen Partizipation und zur Landreform wurden bisher noch kaum umgesetzt.

Die zur Aufarbeitung des Konflikts vorgesehenen Institutionen (Sondergerichtsbarkeit, Wahrheitskommission, Sondereinheit zur Suche Verschwundener) wurden eingerichtet, erhalten aber von der Regierung Duque nur wenig politische Unterstützung.

Hohes Gewaltniveau

Das weiterhin hohe Ausmaß an Gewalt, das sich unter anderem gegen Frauen und Männer, die in Gemeindevertretungen, Menschenrechtsgruppen und Gewerkschaften arbeiten, oder gegen lokale Führerinnen und Führer und Journalistinnen und Journalisten richtet, setzt die Regierung unter Druck. Ihr gelingt es nur unzureichend, das nach dem FARC-Abzug entstandene Machtvakuum in den ländlichen Regionen durch den Aufbau staatlicher Strukturen zu füllen.

Ein Friedensabkommen mit der zweitgrößten Guerillagruppe ELN (Ejército de Liberación Nacional) steht überdies noch aus. Nachdem sich die ELN im Januar 2019 zu einem Terroranschlag auf eine Polizeischule in Bogotá bekannt hatte, erklärte die Regierung die Verhandlungen mit der Gruppe für beendet.

Drogenbekämpfung

Kolumbien zählt zu den größten Kokainproduzenten weltweit. Sowohl die Guerillagruppen als auch die paramilitärischen Verbände haben sich zu großen Teilen durch das Drogengeschäft finanziert, das eng mit der organisierten Kriminalität verknüpft ist. Bandenkriege um die Vorherrschaft im Drogenhandel bedrohen bis heute die Sicherheitslage in vielen Regionen des Landes. Durch den Rückzug der FARC und das entstandene Machtvakuum trägt dieser Machtkampf erneut Gewalt in viele Landesteile.

Kolumbiens Regierung verfolgt bei der Drogenbekämpfung eine zweigleisige Strategie: Einerseits werden Kokafelder zerstört. Andererseits sollen wirtschaftliche und soziale Maßnahmen den Bauern in den Drogenanbaugebieten dabei helfen, freiwillig auf andere landwirtschaftliche Produkte umzusteigen. In den vergangenen Jahren hat die Anbaufläche von Koka allerdings wieder stark zugenommen.

Ein Bauer in der Provinz Quindío, Kolumbien
Soziale Situation

Landverteilung entscheidend für gesellschaftlichen Frieden

Durch zahlreiche Reformen in den Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft wurden in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Verringerung der Armut erzielt: Zwischen 2008 und 2018 sank die Armutsrate von 42 auf 27 Prozent. Doch noch immer sind Einkommen und Vermögen in Kolumbien im regionalen und globalen Vergleich extrem ungleich verteilt. Überdurchschnittlich groß ist die Armut in ländlichen Regionen, in denen ethnische Minderheiten leben.

Deutliche Defizite sind weiterhin bei der Wasser- und Sanitärversorgung zu verzeichnen. Die offizielle Arbeitslosenquote lag 2018 bei 9,1 Prozent, die Unterbeschäftigung wird auf über 25 Prozent geschätzt.

Vertreibung und Landraub

Kolumbien ist nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) das Land mit den meisten Binnenvertriebenen der Welt: Im Zuge des Konflikts mussten sich fast acht Millionen Menschen in anderen Landesteilen in Sicherheit bringen. Besonders betroffen ist die indigene und afrokolumbianische Bevölkerung. Zugleich wurden die militärischen Auseinandersetzungen gezielt zur illegalen Landnahme genutzt. Mehrere Millionen Hektar Ackerfläche wurden von bewaffneten Gruppen besetzt und nach Vertreibung der Kleinbäuerinnen und -bauern für agroindustrielle Großprojekte vereinnahmt.

Zwar hat die Regierung 2011 ein Gesetz zur Opferentschädigung verabschiedet, die Landrückgabe erfolgt bislang jedoch nur schleppend. Und auch nach dem Friedensschluss zwischen der Regierung und der Guerillagruppe FARC wird in vielen Gebieten um die politische Vormachtstellung und den Zugang zu Ressourcen gekämpft. Nach Angaben des UNHCR wurden 2018 erneut rund 118.000 Menschen gewaltsam vertrieben. Aktivistinnen und Aktivisten, die sich für die Opfer von Landraub einsetzen, riskieren ihr Leben – die Anzahl der Morde an Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern ist in den vergangenen Jahren massiv angestiegen.

Die Regierung Duque plant, ein landesweites Kataster aufzubauen. Dies wäre ein wichtiger Schritt um die Landrückgabe an Vertriebene zu beschleunigen und perspektivisch auch Fragen der Landneuverteilung angehen zu können.

Zuwanderung aus Venezuela

Eine weitere Herausforderung für Staat und Gesellschaft stellt die politische und wirtschaftliche Instabilität in Venezuela dar: Kolumbien hatte Ende 2019 bereits rund 1,5 Millionen Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten aus dem Nachbarland aufgenommen. Es wird für die aufnehmenden Gemeinden immer schwieriger, die soziale Grundversorgung für die Geflüchteten und die eigene Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Dies beeinträchtigt die ohnehin fragile Friedenssituation im Land.

Ansicht der Stadt Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste
Wirtschaftliche Situation

Zuwächse in der Land- und Bauwirtschaft

Dank seines Rohstoffreichtums (Kohle, Erdöl) ist Kolumbien nach Brasilien und Mexiko die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas. Allerdings wirken sich die Weltmarktpreise für Rohstoffe dadurch direkt auf die ökonomische Entwicklung und die staatlichen Einnahmen aus: Während die kolumbianische Wirtschaft in den Jahren 2013 und 2014 um mehr als vier Prozent wuchs, lag die Wachstumsrate 2018 bei nur noch 2,6 Prozent, stieg aber 2019 wieder auf 3,4 Prozent. Für die Folgejahre erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein robustes Wachstum mit möglicherweise noch höheren Werten.

Umfangreiches Investitionsprogramm

Wirtschaftliche Zuwächse sind vor allem in der Landwirtschaft und in der Baubranche zu verzeichnen. Die Bauwirtschaft profitiert insbesondere von staatlichen Großaufträgen wie dem Autobahnbau. Der von Präsident Duque im August 2018 vorgelegte Nationale Entwicklungsplan 2018–2022 sieht staatliche Investitionen von umgerechnet rund 350 Milliarden US-Dollar vor. Unter anderem sollen 520.000 Sozialwohnungen gebaut werden.

Neuausrichtung der Handelspolitik

Unter Duques Vorgänger Juan Manuel Santos hatte Kolumbien diverse Handelsabkommen abgeschlossen, unter anderem mit den USA und der Europäischen Union. Präsident Duque führt diese Politik der Marktöffnung nicht weiter. Er strebt vor allem an, aus den bestehenden Abkommen den größtmöglichen Nutzen für sein Land zu ziehen.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Kolumbien

Im Rahmen von Regierungsverhandlungen im November 2018 haben Deutschland und Kolumbien eine "Allianz für Frieden und nachhaltige Entwicklung" beschlossen. In ihrem Zentrum steht die Förderung des Friedensprozesses.

Zur Umsetzung der Allianz hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dem Partnerland rund 535 Millionen Euro zugesagt, davon 500 Millionen Euro in Form zinsvergünstigter Entwicklungskredite. Im Vergleich zu 2016 haben sich die deutschen Zusagen verdoppelt. Hinzu kommen circa 55 Millionen Euro, mit denen das BMZ zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen sowie die politischen Stiftungen unterstützt.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Friedensentwicklung/Konfliktprävention
  • Umweltpolitik und Ressourcenschutz
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Das deutsche Engagement konzentriert sich auf die vom Konflikt besonders stark betroffenen Regionen Norte de Santander an der Grenze zu Venezuela sowie Meta und Caquetá in Zentralkolumbien.

Kolumbien nimmt außerdem am BMZ-Programm "Migration für Entwicklung" teil. Es unterstützt Menschen, die ihr in Deutschland gewonnenes Wissen in ihren Herkunftsländern einbringen wollen, zum Beispiel, indem sie als Fachkräfte oder Existenzgründer in ihre Heimat zurückkehren oder indem sie sich von Deutschland aus für ihr Herkunftsland engagieren.

Cielo Gomez, eine Kaffeebäuerin El Tablón de Gómez, im Südosten des Nariño-Territoriums in Kolumbien. Ihre Familie hat im Rahmen des Friedensprozesses Land, das illegal besetzt war, wieder zurückerhalten. Durch ein UN-Women-Projekt hat sie erreicht, dass ein Teil des Landes auf ihren Namen eingetragen ist. Gemeinsam mit anderen Kaffeebäuerinnen in der Region kann sie sich jetzt eine wirtschaftlich stabilere Zukunft aufbauen.
Schwerpunkt "Friedensentwicklung und Konfliktprävention"

Das Friedensabkommen mit Leben füllen

Um die Friedensentwicklung in Kolumbien zu fördern, unterstützt Deutschland staatliche Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen dabei, den Konflikt gemeinsam aufzuarbeiten und Modelle der Gewaltprävention zu entwickeln. Arbeitsfelder sind unter anderem:

  • Strafrechtliche Aufarbeitung des Konflikts, Unterstützung der Justiz und der Wahrheitskommission
  • Suche nach vermissten Personen
  • Aufnahme des Themas Friedensentwicklung in regionale und lokale Entwicklungspläne
  • Opferentschädigung und Landrückgabe beziehungsweise Neuverteilung von Land an Bürgerkriegsflüchtlinge und Vertriebene
  • Aufbau öffentlicher Infrastruktur und eines landesweiten Bodenkatasters
  • Sport für Entwicklung: Ausbildung von Fußballtrainerinnen und -trainern, die Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenzen vermitteln und friedliche Wege der Konfliktlösung aufzeigen
  • Stadtentwicklung Bogotá: Nachhaltige urbane Mobilität
  • Unterstützung der Friedensmission der Organisation Amerikanischer Staaten

Über einen Friedensfonds der EU werden Projekte gefördert, die sich der konkreten Umsetzung des Friedensabkommens von 2016 widmen. Die Vereinbarungen sollen so für die Bevölkerung greifbarer werden und es soll neues Vertrauen zum Staat und zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen aufgebaut werden.

Die Regierungen von Deutschland und Kolumbien haben vereinbart, dass die deutschen Darlehen im Bereich Frieden nur ausgezahlt werden, wenn die kolumbianischen Friedensinstitutionen ungehindert arbeiten können.

Landschaft südlich von Bogotá
Schwerpunkt "Umwelt- und Ressourcenschutz"

Nachhaltige Alternativen zur illegalen Landnutzung

Kolumbien zählt zu den artenreichsten Ländern der Welt. Mehr als die Hälfte der Landesfläche ist bewaldet, etwa 15 Prozent stehen unter Naturschutz. Allerdings hat das Land in den vergangenen 30 Jahren mehrere Millionen Hektar Wald verloren. Zu den Ursachen zählen die Ausweitung der Landwirtschaft, der Drogenanbau sowie illegaler Holzeinschlag und der Abbau von Bodenschätzen. Aufgrund fehlender staatlicher Kontrolle dienten und dienen viele Waldgebiete Guerillabewegungen und kriminellen Gruppen als Rückzugsgebiet und wirtschaftliche Basis.

Um Umweltschutz und Friedenssicherung zu verbinden, gilt es daher, Alternativen zur illegalen Landnutzung zu entwickeln, Arbeitseinkommen für die lokale Bevölkerung zu schaffen und zugleich die natürlichen Ressourcen zu schützen. Um neue Konflikte zu vermeiden, ist es entscheidend, dass Umweltbehörden und Regionalregierungen die betroffene Bevölkerung eng in alle Planungs- und Entwicklungsprozesse einbinden und auch die Rechte indigener und afrokolumbianischer Gemeinschaften berücksichtigen.

Deutsches Engagement

Deutschland unterstützt Kolumbien unter anderem dabei, eine REDD+-Strategie auszuarbeiten. Grundidee ist, lokale Gemeinschaften finanziell dafür zu belohnen, dass sie die Entwaldung – und damit den Ausstoß von Treibhausgasen – nachweislich verringern.

Hierzu haben Deutschland, Norwegen und Großbritannien im Dezember 2019 mit Kolumbien bei der UN-Klimakonferenz (COP25) in Madrid eine Absichtserklärung unterzeichnet, die ambitionierte Ziele für eine geringere Entwaldungsrate und eine nachhaltige Entwicklung definiert. Kolumbien soll zur Erreichung dieser Ziele die notwendige Unterstützung erhalten.

Unter anderem werden mit deutscher Unterstützung Agroforstmodelle zur nachhaltigen Kaffee-, Kakao- und Kautschukproduktion erarbeitet und Schulungen für die Bäuerinnen und Bauern angeboten. Regionale Umwelteinrichtungen werden gestärkt und es werden Finanzierungsinstrumente und Förderprogramme entwickelt, die den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung entsprechen.

Bauernmärkte als "neues" Vermarktungsmodell: Für die Bauern aus den entlegenen Dörfern des Departamento del Meta ist es schwierig, ihre Produkte zu vermarkten – die Straßen sind schlecht und Supermärkte als Verkaufsmöglichkeit zu weit entfernt. Mit Unterstützung der regionalen Universität suchen sie nach neuen Möglichkeiten, um ihr Obst und Gemüse besser zu verkaufen.
Schwerpunkt "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung"

Neue Einkommenschancen im ländlichen Raum

Große Teile des ländlichen Raums sind von der durchaus dynamischen Wirtschaftsentwicklung Kolumbiens abgeschnitten. Die lokalen und regionalen Märkte sind kaum entwickelt, Kleinproduzentinnen und -produzenten nur wenig in Wirtschaftskreisläufe eingebunden. Den Jugendlichen fehlen Arbeitsperspektiven – sie wandern in die Städte ab.

Deutschland unterstützt benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Regionen Meta, Caquetá und Norte de Santander dabei, sich auf ökologisch verantwortungsvolle Weise neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen. Hierbei wird verstärkt auf eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft gesetzt. Die Erfahrungen werden durch lokale Partner in andere Regionen weitergetragen.

Gefördert werden zum Beispiel Bauernmärkte, die eine Direktvermarktung ermöglichen, die Nutzung von Solarenergie zur Kühlung von Milch, die Zertifizierung nachhaltiger Anbaumethoden bei Obst und Gemüse, alternative Produktionsmethoden in den Randzonen von Naturparks, lokale Ökotourismus-Initiativen und eine ressourcenschonende Vieh- und Fischzucht.

Staatliche Stellen werden dabei unterstützt, Programme zur Beschäftigungsförderung und Unternehmensgründung stärker an den Bedürfnissen der Jugendlichen in ländlichen Regionen auszurichten. Berufliche Perspektiven eröffnen sich zum Beispiel in der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte.

Neuanfang für Vertriebene – Hilfe für Geflüchtete aus Venezuela

Fast acht Millionen Menschen mussten im Laufe des bewaffneten Konflikts in Kolumbien vor der Gewalt fliehen. Sie suchten meist in größeren Gemeinden und in den Randgebieten der Städte Zuflucht, wo sie nun häufig in großer Armut leben und kaum Zugang zu staatlichen Dienstleistungen haben. Die Entwaffnung der Kämpfer der Guerillagruppe FARC nach dem Friedensabkommen von 2016 bietet vielen Binnenvertriebenen die Chance, wieder in ihre Heimatdörfer zurückzukehren.

Wegen der derzeitigen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela sind außerdem rund 1,5 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner nach Kolumbien geflüchtet.

Das BMZ unterstützt im Rahmen seiner Sonderinitiative Flucht sowohl die Geflüchteten, Binnenvertriebenen und zurückkehrenden Menschen als auch die Gemeinden, die sie aufgenommen haben beziehungsweise wiederaufnehmen. Die Betroffenen erhalten psychosoziale Betreuung, um ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Gemeinsam mit staatlichen und nichtstaatlichen kolumbianischen Partnern entwickelt Deutschland Programme, um Qualifizierungsmaßnahmen und Kleinstunternehmen im städtischen Raum zu fördern. Die Geflüchteten und Vertriebenen werden so in die Lage versetzt, Einkommen für ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften.

Ein weiterer Arbeitsbereich ist die Legalisierung illegaler Stadtrandsiedlungen. Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren von der Anbindung an städtische Versorgungssysteme und erhalten Rechtssicherheit beim Bebauen von Grundstücken.

Im ländlichen Raum werden Rückkehrende und arme Bäuerinnen und Bauern in den aufnehmenden Gemeinden bei der Ausweitung der landwirtschaftlichen Produktion unterstützt. So arbeiten in der Region Meta beispielsweise 25 Produzentenvereinigungen daran, die Herstellung und Vermarktung von Honig sowie Kaffee- und Kakaoprodukten zu verbessern.

UN-Beobachter in der Entwaffnungszone für FARC-Rebellen in La Guajira, Kolumbien

Karte von Kolumbien

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Kolumbien Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Kolumbien Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Bogotá, etwa 8,4 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,75 Millionen Einwohner
Flächea16173142 1.141.748,99 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 79 von 189 (2018) 4 von 189 (2018)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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