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Nepal

Blick auf den Mount Everest vom Kala Patthar in 5.545 Meter Höhe

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Überblick

Ambitioniertes Reformprogramm im Binnenstaat

Seit dem Ende des Bürgerkriegs 2006 durchläuft Nepal einen grundlegenden politischen Wandlungsprozess. Regierung und Gesellschaft stehen vor der Herausforderung, den Friedensprozess zu vollenden und das Land politisch zu stabilisieren. Gleichzeitig muss Nepal die Folgen eines katastrophalen Erdbebens im Jahr 2015 meistern.

Von 1996 bis 2006 kämpften maoistische Rebellen gegen Staat und König; mehr als 13.000 Menschen starben durch die Auseinandersetzungen. Ein Friedensabkommen beendete 2006 den Krieg, 2008 wurde die Monarchie abgeschafft und die Demokratische Bundesrepublik Nepal ausgerufen.

Die folgenden Jahre waren von häufigen Regierungswechseln geprägt. Immer wieder kam es zu Unruhen, gewaltsamen Protestaktionen und Anschlägen.

Ein wichtiger Fortschritt wurde 2013 durch die erfolgreiche Wahl einer verfassunggebenden Versammlung erreicht. Sie verabschiedete im September 2015 eine neue Verfassung, die einen föderalen Staatsaufbau, die Einführung eines parlamentarischen Zweikammersystems, die Trennung zwischen Staat und Religion sowie das Staatsangehörigkeitsrecht und die Gerichtsbarkeit regelt.

2017 und 2018 fanden auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene Wahlen statt. Gleichzeitig wurde eine umfassende Strukturreform umgesetzt und Nepal wurde in 753 Kommunen aufgeteilt.

Ob diese Reformen und die neue Verfassung eine tragfähige Grundlage für die Stabilisierung des Landes bilden können, wird sich erst in Zukunft zeigen.

Erdbeben

Durch ein schweres Erdbeben und mehrere heftige Nachbeben im April und Mai 2015 wurde Nepals wirtschaftliche und soziale Entwicklung um Jahre zurückgeworfen. Mindestens 35 der 75 Regionen des Landes waren betroffen, darunter auch die Hauptstadt Kathmandu. Mehr als 8.800 Menschen kamen ums Leben, die Zahl der Verletzten wurde auf über 30.000 beziffert. Das Beben zerstörte mehr als 900.000 Häuser und 16.000 Schulen sowie wertvolle Kulturdenkmäler. Die internationale Gemeinschaft hat Nepal insgesamt 3,43 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau zugesagt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt 33 Millionen Euro für die Wiederherstellung von Gesundheitsstationen und anderen öffentlichen Gebäuden, Verkehrswegen sowie der Trink- und Abwasserversorgung zur Verfügung.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Nepal

Vom Erdbeben zerstörte Gebäude in Rasuwa, Nepal
  • Ein Mann schaut aus  einem Fenster auf einen Innenhof in Kathmandu.
    Politische Situation

    Reformen, Korruption und mangelnde Rechtsstaatlichkeit

    In Nepal wurden im Rahmen einer Territorialreform zahlreiche neue Kommunen und sieben Provinzen neu gebildet. Der dadurch erforderliche umfassende Umbau des Staates hat die Regierung in den vergangenen Jahren vor immense Herausforderungen gestellt.

  • Zwei Frauen in Nepal bieten getrocknete Blüten zum Verkauf an.
    Soziale und wirtschaftliche Situation

    Gebremstes Wachstum

    Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Südasiens. Das jährliche Bruttonationaleinkommen pro Kopf beträgt 790 US-Dollar (2017). Nur etwa zwei Drittel der Erwachsenen können lesen und schreiben.

Ein Mann schaut aus  einem Fenster auf einen Innenhof in Kathmandu.
Politische Situation

Reformen, Korruption und mangelnde Rechtsstaatlichkeit

2014 hat die nepalesische Regierung im Rahmen einer Territorialreform zahlreiche neue Kommunen gebildet. Die Verfassung von 2015 legte zudem einen föderalen Staatsaufbau mit sieben Provinzen fest. Der dadurch erforderliche umfassende Umbau des Staates hat die Regierung vor immense Herausforderungen gestellt: Unter anderem mussten die neuen Gebietskörperschaften mit ausreichenden Haushaltsmitteln ausgestattet und lokale Wahlen abgehalten werden.

Deutliche Mängel treten noch bei der Rechtsstaatlichkeit auf. Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Kaste, ethnischer Zugehörigkeit oder Religion sind weit verbreitet. Immer wieder werden auch Fälle von Folter und anderen schweren Misshandlungen durch die Polizei bekannt. Die Betroffenen haben kaum Möglichkeiten, sich juristisch zu wehren. Die zuständigen Behörden verfolgen Menschenrechtsverstöße oft nur schleppend oder gar nicht, Gerichtsurteile werden häufig nicht vollstreckt. Ein weiteres Problem ist die weit verbreitete Korruption. Auf dem Korruptionswahrnehmungsindex der Nichtregierungsorganisation Transparency International steht Nepal auf Platz 122 von 180 ausgewerteten Staaten.

Nepal setzt sich für eine verstärkte regionale Zusammenarbeit ein, unter anderem in der Südasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft (South Asian Association for Regional Cooperation, SAARC) und im Internationalen Zentrum für integrierte Entwicklung in Gebirgsregionen (International Centre for Integrated Mountain Development, ICIMOD). Beide Institutionen haben ihren Sitz in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu.

Zwei Frauen in Nepal bieten getrocknete Blüten zum Verkauf an.
Soziale und wirtschaftliche Situation

Gebremstes Wachstum

Nepal zählt zu den ärmsten Ländern Südasiens. Das jährliche Bruttonationaleinkommen pro Kopf beträgt 790 US-Dollar (2017). Nur etwa zwei Drittel der Erwachsenen können lesen und schreiben. Auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung () liegt Nepal auf Platz 149 der 189 aufgeführten Länder.

Der lange Bürgerkrieg hat die Entwicklung des Landes massiv behindert. Obwohl bereits 2006 ein Friedensprozess eingeleitet wurde, haben sich die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft bisher nur wenig verbessert. In den vergangenen Jahren hat Nepal zwar deutliche Fortschritte in der Armutsbekämpfung erzielt. Doch die schweren Erdbeben von 2015 haben das Land erheblich zurückgeworfen: Mindestens 700.000 Menschen wurden durch die Naturkatastrophe zusätzlich in Armut gestürzt. Besonders betroffen sind Frauen, Kinder und Angehörige von Minderheiten sowie traditionell benachteiligte Gruppen wie die Dalits. Diese sogenannten Unberührbaren stellen rund 20 Prozent der Bevölkerung.

Alle Regierungen der vergangenen Jahre bemühten sich um eine Liberalisierung der Wirtschaft, ein armutsorientiertes und beschäftigungsförderndes Wachstum, die Abmilderung des starken Stadt-Land-Gefälles sowie den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. Doch die politische Instabilität mit ständig wechselnden Regierungskoalitionen, eine schwerfällige Bürokratie, erhebliche Energieengpässe, ein unzureichendes Bildungssystem und der Mangel an Fachkräften behindern die Entwicklung Nepals und schrecken Investoren ab.

Nachdem Nepal über mehrere Jahre Wachstumsraten von drei bis fünf Prozent verzeichnete, brach die Wirtschaft 2016 in Folge von innenpolitischen Unruhen und einer Blockade des Handels mit Indien deutlich ein (nur 0,6 Prozent Wachstum). 2017 wuchs die Wirtschaft wieder deutlich (7,9 Prozent), für die nächsten Jahre werden Wachstumsraten von etwa 4 bis 5 Prozent erwartet.

Etwa 90 Prozent aller nepalesischen Unternehmen sind Kleinbetriebe. Sie leisten zwar einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung, tragen aber nur wenig zum Bruttoinlandsprodukt bei. Etwa ein Drittel des Staatshaushalts wird von der internationalen Gebergemeinschaft im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit finanziert. Ein weiterer wichtiger Kapitalzufluss erfolgt durch die Rücküberweisungen der geschätzt sechs Millionen Nepalesinnen und Nepalesen, die im Ausland arbeiten. Die Finanztransfers der Arbeitsmigranten machen etwa ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts aus. Mit diesem Geld decken die Familien der Migranten jedoch in erster Linie ihre Lebenshaltungskosten – die Mittel stehen kaum für langfristig wirkende Investitionen zur Verfügung.

Landwirtschaft

Nepal ist ein Agrarstaat, in dem die Selbstversorgung im Vordergrund steht. Obwohl sich nur ein geringer Teil des Landes für die landwirtschaftliche Nutzung eignet und eine große Abhängigkeit vom Monsun besteht, arbeiten mehr als zwei Drittel aller Erwerbstätigen in diesem Wirtschaftszweig. Durch die verstärkte landwirtschaftliche Nutzung auch ungeeigneter Böden kommt es vielerorts zu Erosionsschäden, die das Risiko von Erdrutschen und Flutkatastrophen erhöhen.

Verschärft wird die Situation durch den globalen Klimawandel. Durch die Erderwärmung schmelzen die Gletscher im Himalaya-Gebirge. Die Folgen sind Überschwemmungen. Gleichzeitig ändern sich die Niederschlagsmuster, was negativ auf die Landwirtschaft wirkt, zum Beispiel in Form von häufigeren Unwettern und Dürren.

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal

Nach Ende des Bürgerkriegs im Jahr 2006 hat die Bundesregierung ihre Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal deutlich erhöht. Deutschland gehört zu den wichtigsten bilateralen Gebern des Landes. Durch ihre Unterstützung will die Bundesregierung einen Beitrag zur politischen Stabilität, zur Überwindung der Bürgerkriegsfolgen und zur Armutsbekämpfung leisten.

Bei Regierungsverhandlungen im September 2018 wurden Nepal Mittel in Höhe von insgesamt 55,6 Millionen Euro neu zugesagt. Davon entfallen 21,3 Millionen auf Vorhaben der finanziellen Zusammenarbeit und 19,3 Millionen Euro auf die technische Zusammenarbeit. Dazu kommen 15 Millionen Euro aus der Deutschen Klima- und Technologieinitiative (DKTI).

Die Zusammenarbeit Deutschlands mit Nepal konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Gesundheit
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Neben diesen Schwerpunktbereichen unterstützt die deutsche Entwicklungspolitik im Zuge der Territorialreform neu entstandene Gemeinden bei Themen wie kommunale Verwaltung und gute Regierungsführung.

Schwerpunkt erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Wasserkraft besser nutzen

Die wirtschaftliche Entwicklung Nepals wird massiv durch Engpässe in der Elektrizitätsversorgung behindert. Industrie, Gewerbe und Privathaushalte leiden unter ständigen Stromausfällen. Fast 30 Prozent der Landbevölkerung haben keinen Stromanschluss.

Doch Nepal verfügt über ein enormes Wasserkraftpotenzial – das ganze Land könnte störungsfrei mit klimafreundlichem Strom versorgt werden. Deutschland unterstützt Nepal bei der Nutzung dieses Potenzials. Unter anderem wurden in der Vergangenheit zwei Wasserkraftwerke am Marsyangdi, einem Fluss in Zentralnepal, gebaut.

Strom für ländliche Gemeinden

Im Rahmen der Multi-Geber-Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) wird die Elektrifizierung ländlicher Gemeinden gefördert. Die Kommunen werden dabei unterstützt, lokale Versorgungsnetze zu betreiben und die Abrechnung mit dem nationalen Stromversorger und den einzelnen Verbrauchern zu übernehmen.

Bislang wurden in 46 Gemeinden Haushalte mit mehr als 200.000 Bewohnern sowie 600 soziale Einrichtungen und fast 3.000 kleine und mittlere Unternehmen an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Abgelegene ländliche Regionen werden mit deutscher Unterstützung durch dezentrale Kleinwasserkraftanlagen versorgt. Um den Betreibern solcher Anlagen finanziellen Rückhalt zu bieten, wurde ein Schuldenfonds bei zwei örtlichen Geschäftsbanken eingerichtet.

Betreiber von 26 Kleinwasserkraftanlagen haben bislang die neue Möglichkeit genutzt, ein Darlehen aufzunehmen.

Mehr Energieeffizienz

Ein weiterer Fokus des deutschen Engagements liegt auf der Verbesserung der Energieeffizienz. Die KfW Entwicklungsbank fördert den Neubau von Übertragungsleitungen, damit klimafreundlich erzeugte Energie ohne größere Verluste die wirtschaftlichen Zentren Nepals erreicht.

Bei den Industrie- und Handelskammern werden sogenannte Energieauditoren ausgebildet. Diese beraten Industrieunternehmen dabei, wie sie ihre Produktionsprozesse energieeffizienter gestalten können. Die GIZ unterstützt Nepal bei der Etablierung von Energieeffizienz als essentiellen Bestandteil der Energieversorgung.

In Regionen, die gar keinen Zugang zum Stromnetz haben, finanziert die KfW den Aus- und Aufbau von Solar- und Biogasanlagen.

Zwei Frauen in Nepal bieten getrocknete Blüten zum Verkauf an.
Ein nepalesischer Arzt prüft den Blutdruck einer Patientin
Schwerpunkt Gesundheit

Sozial gerechtes Gesundheitswesen unterstützen

Der Gesundheitszustand der nepalesischen Bevölkerung hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert. Insbesondere ist es gelungen, die Zahl der Todesfälle von Müttern und Neugeborenen deutlich zu senken. Doch noch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Armen und Wohlhabenden sowie zwischen Stadt und Land. Qualität und Verfügbarkeit grundlegender Gesundheitsdienstleistungen sind für weite Teile der Bevölkerung nach wie vor unzureichend.

Absicherung im Krankheitsfall

Das BMZ unterstützt die nepalesische Regierung bei der Umsetzung ihrer Gesundheitssektorstrategie (2015–2020). Diese hat das Ziel, die Qualität von Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern, ihre nachhaltige und sozial gerechte Finanzierung zu sichern und eine bessere Versorgung benachteiligter Gruppen zu gewährleisten.

So hat ein Vorhaben der technischen Zusammenarbeit einen entscheidenden Beitrag zur politischen Debatte über die Gesundheitsfinanzierung und soziale Absicherung im Krankheitsfall geleistet. 2014 beschloss die nepalesische Regierung die Einführung einer nationalen Krankenversicherung. Bisher wurde sie in 36 der 75 Distrikte eingeführt und sichert bereits eine Million Menschen im Krankheitsfall finanziell ab.

Bessere Versorgung von werdenden Müttern

Ein weiterer Fokus des deutschen Engagements liegt im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit werden Gesundheitseinrichtungen in entlegenen Gebieten modernisiert und ausgebaut, um zum Beispiel Notfälle und Komplikationen bei der Schwangerschaft besser behandeln zu können. Weiter stärkt die Zusammenarbeit die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitspersonal und sowie die Verwaltung von Gesundheitseinrichtungen, zum Beispiel bei der Beschaffung von Medikamenten und Dienstleistungen.

Unter anderem werden in Geburtshilfeeinrichtungen neue Fortbildungsprogramme eingeführt. Außerdem wurde die politische Diskussion über die Einführung des Hebammenberufs erheblich vorangebracht und erste Hebammen werden bereits an zwei Standorten ausgebildet. Um möglichst viele Menschen direkt zu erreichen, werden im Rahmen einer Informationskampagne regelmäßig Kurznachrichten zu Themen wie Aufklärung und Verhütung auf Mobiltelefone gesendet.

Eine Mutter mit ihrem Kind in einem Krankenhaus in Nepal
Fair gehandelte Teppiche aus Nepal
Schwerpunkt Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Mehr Menschen am Wachstum teilhaben lassen

In seiner wirtschaftlichen Entwicklung kann Nepal nicht mit seinen erfolgreichen Nachbarn Indien und China mithalten. Die Wachstumsraten der vergangenen Jahre reichen nicht aus, um die Armut im Land nachhaltig zu verringern.

Ein wichtiges Ziel der deutsch-nepalesischen Zusammenarbeit ist, dass sich die Wirtschaft sozial ausgewogen entwickelt und damit zur Einkommenssicherung, Beschäftigung und Friedensbildung beiträgt. Berücksichtigt werden die Bedürfnisse der unter anderem aus sozialen, ethnischen oder religiösen Gründen benachteiligten Einwohner Nepals. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Aktivitäten von Genossenschaften und Kleinunternehmern gefördert.

Einkommen verbessert sich

Deutschland unterstützt den Dialog zwischen Wirtschaft, Staat und Gesellschaft und berät kleine und mittlere Unternehmen, Kammern, Wirtschaftsverbände und Genossenschaften auf lokaler und regionaler Ebene.

Die wirtschaftliche Teilhabe der Zielgruppen wird durch die Stärkung ausgewählter Wertschöpfungsketten (zum Beispiel Honig, Milch, Heil- und Aromapflanzen) gefördert. Die Hälfte der mehr als 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Programm konnten ihr Einkommen um mehr als 200 Euro im Jahr erhöhen.

Daneben werden Banken, vor allem im ländlichen Raum, dabei unterstützt, das Kreditwesen und Finanzsystem generell weiterzuentwickeln, sodass kleine und mittlere Unternehmen einen besseren Zugang zu Krediten bekommen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Unterstützung der Steuerbehörden

Das Steueraufkommen Nepals ist eines der niedrigsten in Südasien. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung berät die GIZ die nepalesische Steuerbehörde bei der Verbesserung der Steuererhebungssysteme, das heißt bei der Erfassung aller Unternehmensgruppen sowie bei der Erhöhung der Qualität von Service, Management, Verwaltung und Informationssystemen.

Gewinnung von ätherischem Öl aus Zitronengras in Nepal
Weiterer Kooperationsbereich

Kommunalverwaltung

In der 2015 verabschiedeten neuen Verfassung ist die Einführung eines föderalen dezentralen Regierungssystems vorgesehen.

Im März 2016 begann die nepalesische Regierung mit der Umstrukturierung der lokalen Verwaltungsebene. Dieser Prozess führte zur Bildung von 753 Kommunalverwaltungen. Damit diese ihre Verwaltungsfunktion erfüllen können, unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Training und Ausbildung von Personal und Experten unter anderem bei der Nutzung von Planungs- und Baurichtlinien, kommunaler Verwaltung und öffentlichem Finanzmanagement.

Ein Mann in Nepal arbeitet am Computer

Karte von Nepal

Diese Kartendarstellung gibt nicht in jedem Einzelfall die völkerrechtliche Position der Bundesregierung wieder.

Busfahrt in Nepal

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Nepal Deutschland
Ländernamea16173184 Demokratische Bundesrepublik Nepal Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Kathmandu, im Großraum etwa 3,5 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 147.180 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 149 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.PUBL.ZS

Öffentliche Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Summe der laufenden und Kapital­ausgaben aus staatlichen Haus­halten (zentrale Ebene und Gebiets­körper­schaften), externen Krediten und Zuschüssen (einschließlich Zuwen­dungen internationaler und nicht­staatlicher Organisa­tionen) sowie sozialen (oder gesetzlichen) Kranken­versicherungen.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TETC.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lungen 50-99. Hierzu zählt die Wert­schöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handels­bereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transport­wesen sowie aus staat­lichen, finanziellen, fachlichen und persön­lichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versor­gung und Immo­bilien­dienst­leistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Import­abgaben sowie alle statistischen Diskre­panzen, die den erfassenden Stellen auf natio­naler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produktions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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