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Bangladesch

Ein Motorboot fährt durch den Hafen von Khulna, Bangladesch

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Überblick

Dynamisches Land mit großen Herausforderungen

Das Leben in Bangladesch wird vom Wasser bestimmt: Die Flüsse Padma (Ganges), Jamuna (Brahmaputra) und Meghna bilden die Existenzgrundlage der Menschen. Das nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegende Tiefland bringt durch den Wasserreichtum und die fruchtbaren Böden jährlich mehrere Ernten hervor.

Vom Wasser gehen aber auch große Gefahren aus. Monsunregen, Hochwasser und Wirbelstürme aus dem Golf von Bengalen führen immer wieder zu Überflutungen und forderten in den vergangenen Jahrzehnten zahllose Todesopfer. Heute bieten Schutzhäuser den Menschen bei Überschwemmungen mehr Sicherheit, die Zerstörung der Infrastruktur und der Ernte können sie jedoch nicht verhindern.

In Zukunft werden sich diese Wetterphänomene voraussichtlich noch verstärken. Bangladesch bemüht sich deshalb intensiv um internationale Unterstützung bei der Anpassung an den Klimawandel und sieht sich als Sprecher der davon besonders betroffenen Länder.

Bangladesch ist das bevölkerungsreichste der sogenannten Least Developed Countries (am wenigsten entwickelte Länder, LDCs). Das Land hat in den vergangenen Jahrzehnten bemerkenswerte Fortschritte erzielt, seine Wirtschaft entwickelt sich dynamisch. Setzt sich die positive Entwicklung fort, wird Bangladesch voraussichtlich im Jahr 2024 in die Kategorie Moderately Developed Countries (mäßig entwickelte Länder, MDCs) aufsteigen.

Entwicklungszusammenarbeit

Die Beziehungen zwischen Bangladesch und Deutschland sind freundschaftlich. Die Bundesrepublik ist nach den USA der zweitwichtigste Exportmarkt des südasiatischen Landes. Als langjähriger und verlässlicher Partner in der Entwicklungszusammenarbeit genießt Deutschland großes Ansehen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt Bangladesch vor allem in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz, gute Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte, Verbesserung der Sozial- und Umweltstandards in der Textilindustrie sowie Anpassung an den Klimawandel.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Bangladesch

  • Parlamentsgebäude in Dhaka, Bangladesch
    Politische Situation

    Demokratische Strukturen in Gefahr

    Bangladesch spaltete sich 1971 von Pakistan ab. Nach einer politisch unruhigen Zeit mit autokratischen Regierungen und einer Reihe von Putschen gelang dem Land 1991 die Rückkehr zur parlamentarischen Demokratie.

  • Straßenszene in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch
    Soziale Situation

    Das Wachstum erreicht nicht alle

    In Bangladesch leben mehr als 160 Millionen Menschen auf einer Fläche von nur 148.000 Quadratkilometern (etwa 40 Prozent der Fläche Deutschlands).

  • Ansicht von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch
    Wirtschaftliche Situation

    Land im Aufschwung

    Seit den 1990er Jahren wächst die Wirtschaft Bangladeschs. In den vergangenen zehn Jahren lag die jährliche Wachstumsrate nahezu konstant bei sechs Prozent oder darüber, 2018 wurde ein Plus von 7,9 Prozent erzielt.

  • Reisernte in Mongla, im Südwesten von Bangladesch
    Umweltsituation

    Wirtschaftswachstum und Klimawandel bedrohen Ressourcen

    Die zunehmenden Umweltschäden in Bangladesch sind unter anderem die Folge von Naturkatastrophen, der großen Bevölkerungsdichte und Armut.

Parlamentsgebäude in Dhaka, Bangladesch
Politische Situation

Demokratische Strukturen in Gefahr

Bangladesch spaltete sich 1971 von Pakistan ab. Nach einer politisch unruhigen Zeit mit autokratischen Regierungen und einer Reihe von Putschen gelang dem Land 1991 die Rückkehr zur parlamentarischen Demokratie.

Das geltende Mehrheitswahlrecht hat zur Herausbildung zweier großer Parteiblöcke, der Awami League (AL) und der Bangladesh Nationalist Party (BNP), geführt. Das politische Klima in Bangladesch ist durch eine äußerst konfrontative Politik dieser beiden Parteien geprägt, die bisher keine Bereitschaft zeigen, politische Kompromisse einzugehen.

Bei den Parlamentswahlen im Dezember 2018 gewann die Awami League 96 Prozent aller Stimmen. Die Umstände der Wahl wurden von der Opposition scharf kritisiert, sie beschuldigte die Regierung, Stimmen gefälscht und Kritiker bedroht zu haben. Es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen mindestens 17 Menschen ums Leben kamen. Vor den Wahlen war die Oppositionsführerin und ehemalige Premierministerin Khaleda Zia von der BNP wegen Korruption zu mehr als zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Menschenrechte

Versammlungs-, Vereinigungs-, Meinungs- und Pressefreiheit sind zwar in der Verfassung Bangladeschs garantiert. In der Praxis werden diese Grundrechte – und damit der Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft – jedoch immer stärker eingeschränkt. Nichtregierungsorganisationen und Naturschutzbewegungen sehen sich zunehmend staatlichen Repressionen ausgesetzt.

Auf dem Index der Pressefreiheit 2020 der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen liegt Bangladesch auf Platz 151 von 180 Ländern. Unter anderem stellt ein Gesetz zur Informations- und Kommunikationstechnologie in sozialen Netzwerken geäußerte Kritik am Staat oder am Islam unter Strafe.

Seit 2009 sollen in Bangladesch mehr als 2.000 Menschen bei politischen Gewalttaten getötet worden sein, darunter Blogger, Journalisten, Homosexuelle und bekennende Atheisten.

Korruption

Korruption und Vetternwirtschaft sind in Bangladesch weit verbreitet. Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International liegt das Land auf Rang 146 von 180 ausgewerteten Staaten. Die Antikorruptionsbehörde verfügt weder über ausreichende personelle und finanzielle Mittel noch über die nötige politische Unterstützung, um wirkungsvoll arbeiten zu können.

Die Situation der Rohingya

Seit 2017 sind Hunderttausende Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit aus dem benachbarten Myanmar nach Bangladesch geflohen. Die Zahl der Geflüchteten ist dort auf mehr als 860.000 angestiegen (Stand: April 2020). Die Versorgung der Flüchtlinge stellt Bangladesch vor immense infrastrukturelle, finanzielle, humanitäre, politische und kulturelle Herausforderungen. Die meisten Rohingya leben nahe der Grenze im Distrikt Cox's Bazar in einfachen Lagern.

Verhandlungen über die Rückkehr der Rohingya blieben bislang ohne Erfolg. Laut Vereinten Nationen sind die Voraussetzungen für eine freiwillige und sichere Rückkehr nach Myanmar nach wie vor nicht gegeben. Die bangladeschische Regierung drängt die internationale Gemeinschaft, den Druck auf Myanmar zu erhöhen, mehr Maßnahmen zur Lösung der Krise zu ergreifen und die aufnehmenden Gemeinden stärker zu unterstützen.

Rohingya, die aus Myanmar vertrieben wurden, im Flüchtlingslagers Kutupalong in Bangladesch
Straßenszene in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch
Soziale Situation

Das Wachstum erreicht nicht alle

In Bangladesch leben mehr als 160 Millionen Menschen auf einer Fläche von nur 148.000 Quadratkilometern (etwa 40 Prozent der Fläche Deutschlands). Damit ist Bangladesch der Flächenstaat mit der weltweit höchsten Bevölkerungsdichte. Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt aktuell bei 1,1 Prozent.

Armut

Der Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben, konnte in den Jahren zwischen 2000 und 2016 halbiert werden, von 48,9 Prozent auf 24,3 Prozent 2016.

Trotz dieses Erfolges bleibt die Armutsbekämpfung weiterhin eine der wichtigsten Aufgaben für die Regierung. Auf dem aktuellen Index der menschlichen Entwicklung (HDI) steht Bangladesch auf Platz 135 von 189 Ländern.

Grundversorgung

Bei der Grundversorgung der Bevölkerung sind noch große Defizite zu verzeichnen. So haben nur 55 Prozent der Menschen in Bangladesch Zugang zu einer sicher betriebenen Trinkwasserversorgung. Nur etwa zwei Drittel der schwangeren Frauen werden medizinisch betreut, nur etwa die Hälfte der Geburten wird von ausgebildetem medizinischem Personal betreut. Etwa ein Viertel der Erwachsenen kann nicht lesen und schreiben, nur etwa 15 Prozent der Bevölkerung nutzen das Internet.

Situation der Frauen

Frauen werden in Bangladesch weiterhin vielfältig diskriminiert. In Politik und Wirtschaft sind sie stark unterrepräsentiert, insbesondere in den ländlichen Gebieten. Häusliche Gewalt gegen Frauen ist verbreitet, im Heirats-, Trennungs- und Scheidungsrecht sind sie benachteiligt. Bangladesch gehört außerdem zu den Ländern mit der höchsten Eheschließungsrate unter Minderjährigen. Zwei von drei Mädchen sind bei der Hochzeit jünger als 18 Jahre.

Ehrgeizige Entwicklungsziele

Die bangladeschische Regierung hat in ihrer Langzeitstrategie "Vision 2021" ein ehrgeiziges Ziel formuliert: Bangladesch soll bis zum 50. Unabhängigkeitstag im Jahre 2021 den Status eines Landes mit mittlerem Einkommen (Middle-Income Country) erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen noch viele grundlegende Entwicklungshemmnisse beseitigt werden. Seit Juli 2015 stuft die Weltbank das Land bereits als Land mit niedrigem mittlerem Einkommen (Lower Middle-Income Country) ein.

Anfang 2018 hat sich Bangladesch für den Aufstieg aus der von den Vereinten Nationen definierten Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries, LDC) qualifiziert. Setzt sich der positive Trend bei der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung fort, wird Bangladesch die Gruppe voraussichtlich 2024 verlassen.

Ansicht von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch
Wirtschaftliche Situation

Land im Aufschwung

Seit den 1990er Jahren wächst die Wirtschaft Bangladeschs. In den vergangenen zehn Jahren lag die jährliche Wachstumsrate nahezu konstant bei sechs Prozent oder darüber, 2018 wurde ein Plus von 7,9 Prozent erzielt. Auch für 2019 und die folgenden Jahre rechnet die Weltbank mit einem Wachstum in dieser Größenordnung. Träger des Aufschwungs sind vorrangig die Städte.

Mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet der Dienstleistungssektor, die Industrie trägt etwa 28 Prozent zum BIP bei. In Bangladesch entwickeln sich zurzeit neben der Textilindustrie neue exportorientierte Wirtschaftssektoren mit Wachstumspotenzial wie Schiffbau, Keramikproduktion, Pharmaindustrie, Fahrradherstellung und der IT-Sektor.

Neben den Erlösen aus dem Export sind die Transferleistungen von bangladeschischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die im Ausland arbeiten (vor allem in den Golfstaaten), eine der wichtigsten Devisenquellen des Landes. 2018 überwiesen sie umgerechnet mehr als 15 Milliarden US-Dollar in ihr Heimatland.

Investitionshemmnisse

Eine wichtige Ursache für die Armut in Bangladesch ist Unterbeschäftigung. Die Regierung will durch die Förderung arbeitsintensiver produktiver Wirtschaftszweige mehr Arbeitsplätze schaffen und wirbt mit Steuer- und Zollerleichterungen um ausländische Investoren. Den vergleichsweise günstigen formalen und rechtlichen Rahmenbedingungen stehen jedoch eine ineffiziente Bürokratie, mangelnde Transparenz und Korruption gegenüber.

Der Doing Business 2020-Bericht der Weltbank, der das Geschäftsklima weltweit bewertet, listet Bangladesch auf Platz 168 von 190 Staaten.

Auch der schlechte Zustand der Infrastruktur schreckt potenzielle Investoren ab. Viele Straßen und Bahnstrecken sind überlastet und baufällig, außerdem behindern versandete Flussläufe und Häfen den Transport von Waren.

Zudem hemmt die mangelhafte Stromversorgung die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2021 eine vollständige Elektrifizierung des Landes zu erreichen.

Textilindustrie

Bangladesch ist nach China der weltweit zweitgrößte Textil- und Bekleidungsproduzent. Die Branche erwirtschaftet mehr als 80 Prozent der Exporterlöse des Landes und beschäftigt rund vier Millionen Frauen und Männer. Hauptabnehmer der Textilien sind Deutschland und die USA. Bangladesch spielt damit eine zentrale Rolle in deutschen Initiativen wie dem Bündnis für nachhaltige Textilien und dem Grünen Knopf.

Wegen schlechter Sicherheitsbedingungen in den Textilfabriken kommt es in Bangladesch immer wieder zu Unglücksfällen. Der schwerste Fabrikunfall in der Geschichte des Landes ereignete sich 2013, als nahe der Hauptstadt Dhaka das Rana Plaza, ein neunstöckiges Geschäfts- und Fabrikgebäude, einstürzte. Mehr als 1.100 Menschen wurden getötet, mehr als 2.000 verletzt.

Auf internationalen Druck wurden inzwischen weitreichende Vereinbarungen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit im Textilsektor auf den Weg gebracht. Die in Bangladesch angestoßenen Initiativen könnten auch über das Land hinaus richtungsweisend wirken, die Umsetzung kommt jedoch vielfach langsamer voran als erhofft.

Als eines der am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries) hat Bangladesch zollfreien Zugang zu den EU-Märkten. Erreicht es den Status eines Landes mit mittlerem Einkommen (Middle Income Country), laufen diese Handelspräferenzen aus. Bangladesch muss sich dann nicht nur einem verstärkten Preiswettbewerb stellen. Um weiterhin zollfrei in die EU exportieren zu können, muss das Land auch strengere Anforderungen in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltschutz und gute Regierungsführung erfüllen.

Arbeiterinnen der Textilfabrik Zaber und Zubair Fabrics Ltd. in Tongi, Bangladesch
Reisernte in Mongla, im Südwesten von Bangladesch
Umweltsituation

Wirtschaftswachstum und Klimawandel bedrohen Ressourcen

Die zunehmenden Umweltschäden in Bangladesch sind unter anderem die Folge von Naturkatastrophen, der großen Bevölkerungsdichte und Armut. Durch Bodenerosion und Abholzung werden Wälder, Feuchtgebiete und landwirtschaftliche Nutzflächen zerstört. Die Steigerung der industriellen Produktion belastet die Umwelt zusätzlich, etwa durch die Einleitung ungeklärter Abwässer in die Flüsse. Hinzu kommt, dass ein Teil des Trinkwassers durch natürliche Arsenvorkommen belastet ist. Der Langzeitkonsum dieses Wassers verursacht teils schwerwiegende Krankheiten.

Bangladesch ist besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die Häufigkeit und Intensität von Naturkatastrophen wird nach Einschätzung von Experten weiter zunehmen.

Landwirtschaft

Rund 40 Prozent der Erwerbstätigen in Bangladesch sind in der Landwirtschaft beschäftigt, die jedoch nur etwa 13 Prozent zur Wertschöpfung des Landes beiträgt. Das wichtigste landwirtschaftliche Produkt ist Reis. Das fruchtbare Tiefland wird regelmäßig überflutet und ermöglicht so mehrere Ernten im Jahr.

Bisher konnte die Nahrungsmittelproduktion mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten. Die instabilen klimatischen Bedingungen erhöhen jedoch das Risiko von Nahrungsmittelkrisen. Der Umfang der Überflutungen nimmt zu, in der Folge gehen Ernten verloren und Fortschritte beim Ausbau der Infrastruktur werden zunichte gemacht. Experten gehen davon aus, dass der Klimawandel diese Probleme in Zukunft weiter verschärfen und die landwirtschaftliche Produktion sich dadurch verringern wird.

Blick auf die Schornsteine von Ziegelbrennereien in Savar, Bangladesch

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Bangladesch

Mit einem Volumen von rund drei Milliarden Euro seit Beginn der Entwicklungszusammenarbeit ist Deutschland ein wichtiger bilateraler Geber für Bangladesch. Für die Jahre 2017 und 2018 hat die Bundesregierung Bangladesch insgesamt 221,4 Millionen Euro zugesagt. Darüber hinaus erfolgte 2019 eine Zwischenzusage über 85 Millionen Euro.

Die Kooperation der beiden Staaten konzentriert sich gegenwärtig auf die folgenden drei Schwerpunktbereiche:

  • Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Gute Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte
  • Anpassung an den Klimawandel in städtischen Gebieten
Solaranlage, die eine Grundwasserpumpe betreibt.
Schwerpunkt "Erneuerbare Energien und Energieeffizienz"

Kostendeckende und umweltfreundliche Stromversorgung sicherstellen

Mit zunehmender industrieller Produktion verschärft sich die bestehende Energiekrise in Bangladesch. Versorgungsengpässe führen zu häufigen Stromausfällen, die überlastete und veraltete Infrastruktur hemmt die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig hat sich Bangladesch im Rahmen des Pariser Klimaabkommens dazu verpflichtet, seinen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Dazu will das Land verstärkt erneuerbare Energien einsetzen und die Infrastruktur zur Energieübertragung modernisieren und ausbauen.

Deutschland unterstützt Bangladesch bei der Reform des Energiesektors. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die bessere Versorgung der ländlichen Gebiete, die noch nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen sind. So fördert das BMZ unter anderem häusliche Biogasanlagen sowie solarbetriebene Pumpen zur landwirtschaftlichen Bewässerung. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden Investitionen zur Verbesserung des Stromnetzes und zur Vermeidung von Übertragungsverlusten.

Im Rahmen des globalen Programms "Energising Development" (EnDev) trägt Deutschland auch zur Verbesserung der Energieeffizienz bei, zum Beispiel durch den Einsatz effizienter Kochherde. Diese werden von lokalen Betrieben hergestellt und vertrieben. Im Zuge des Programms erhielten mehr als 2,4 Millionen Menschen über Solarsysteme Zugang zu Strom und mehr als 5,4 Millionen Menschen Zugang zu energieeffizienten und gesundheitsschonenden Kochtechniken.

Ein Mann transportiert Jeans auf einer Rikscha
Schwerpunkt "Gute Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte"

Sozialstandards und unabhängige Justiz stärken

Die Lage der Menschenrechte in Bangladesch gibt Anlass zur Sorge. Grundrechtsverletzungen werden nicht hinreichend konsequent und effektiv verfolgt. Zudem sind die Bürgerinnen und Bürger noch nicht ausreichend über ihre Rechte informiert.

Fortschritte hat es bei den Rahmenbedingungen gegeben: Bangladesch hat alle internationalen Menschenrechtsabkommen ratifiziert, 2010 auch als erster Staat Südasiens das Statut des Internationalen Strafgerichtshofs. Kontrollinstanzen wie eine nationale Menschenrechtskommission und eine Antikorruptionskommission sind eingerichtet. Ihre personelle und finanzielle Ausstattung ist allerdings noch unzureichend.

Justiz

Das Justizwesen in Bangladesch ist von Korruption, Ineffizienz und politischer Einflussnahme geprägt. Die Gerichte sind überlastet, Verfahren dauern daher oft viele Jahre, die Gefängnisse sind überbelegt und die Haftbedingungen menschenunwürdig. Vielen Inhaftierten sind die Möglichkeiten zur Rechtsbeihilfe unbekannt.

Deutschland unterstützt Bangladesch bei einer umfassenden Justiz- und Gefängnisreform. Unter anderem wird das Justizministerium bei der Überarbeitung veralteter Gesetze beraten. Ziel ist der gleichberechtigte Zugang der Bürgerinnen und Bürger zu fairen Gerichtsverfahren.

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der rechtlichen Unterstützung und Rehabilitation von Inhaftierten.

So hat der von Deutschland geförderte Einsatz sogenannter Paralegals – von Nichtregierungsorganisationen gestellte Rechtsbeistände – zwischen 2012 und 2019 zur Entlassung von mehr als 22.000 nicht verurteilten Inhaftierten geführt. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde der Dienst auf weitere Distrikte ausgeweitet.

Sozial- und Umweltstandards

Um die Arbeitsbedingungen in der bangladeschischen Textilindustrie zu verbessern und die Sicherheit der Beschäftigten zu erhöhen, setzt sich Deutschland aktiv für die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards ein. Unter anderem fördert Deutschland die Ausbildung von staatlichen Arbeitsinspektoren und die nachhaltige Entsorgung von Industrieabfällen und -abwässern.

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie mit den Niederlanden berät Deutschland die Regierung Bangladeschs zudem beim Aufbau einer Unfallversicherung für die Beschäftigten in der Textil-, Bekleidungs- und Lederindustrie. Darüber hinaus werden Finanzinstitute und Textilfabriken dabei unterstützt, in Sicherheits- und Umweltmaßnahmen zu investieren und neu geschaffene Weiterbildungs- und Informationsangebote zu diesem Thema zu nutzen.

Durch ein regionales Vorhaben werden Produzenten in mehreren asiatischen Ländern miteinander vernetzt, damit sie sich über Initiativen, Aktivitäten, Erfahrungen und Handlungsbedarf rund um das Thema Nachhaltigkeitsstandards austauschen können. Auch ein regionales Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, die sich für die Rechte von Frauen in der Textilindustrie einsetzen, wurde mitaufgebaut. Darüber hinaus hat das BMZ mit der Gründung des Bündnisses für nachhaltige Textilien 2014 eine Plattform geschaffen, um die Umwelt- und Sozialstandards innerhalb der gesamten Lieferkette zu verbessern.

Ausführliche Informationen darüber finden Sie hier.

Arbeiter beim Bau einer neuen Dammstraße in Khulna
Schwerpunkt "Anpassung an den Klimawandel in städtischen Gebieten"

Auf Klimarisiken vorbereitet sein

Bangladesch gehört zu den Ländern, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Bei anhaltender Klimaerwärmung wird im Golf von Bengalen bis zum Jahr 2050 mit einem deutlichen Anstieg des Meeresspiegels und dem Verlust von etwa einem Zehntel der Landesfläche gerechnet. Laut Schätzungen könnte dies zur Migration von etwa 15 Millionen Menschen und insbesondere zu einem starken Zuzug in die großen Städte des Landes führen.

Vor diesem Hintergrund unterstützt Deutschland die Regierung Bangladeschs dabei, Klimarisiken stärker in ihrer Entwicklungs- und Investitionsplanung zu berücksichtigen. Auch soll sie in die Lage versetzt werden, die Finanzierung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel besser zu koordinieren und Gelder aus internationalen Förderprogrammen zu beantragen.

Im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit werden ausgewählte Städte dabei unterstützt, sich für den Klimawandel zu wappnen und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern wirtschaftliche und soziale Perspektiven zu eröffnen. Dazu wird unter anderem der Bau von sicheren Hauptstraßen gefördert, damit wichtige öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen auch bei Hochwasser oder Sturm erreichbar bleiben. Außerdem investiert Deutschland in die Befestigung von Wegen in die städtischen Armenviertel sowie in die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung.

Mehr zu diesem Vorhaben finden Sie hier und hier.

Karte von Bangladesch

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Bangladesch Deutschland
Ländernamea16173184 Volksrepublik Bangladesch Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Dhaka, etwa 18 Millionen Einwohner Berlin, etwa 3,75 Millionen Einwohner
Flächea16173142 147.630 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 135 von 189 (2018) 4 von 189 (2018)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

Projekt- und Organisationsdaten aus Bangladesch

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Luftaufnahme des Flüchtlingslagers Kutupalong in Bangladesch, in dem Rohingya leben, die aus Myanmar vertrieben wurden.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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