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Albanien

Berglandschaft bei Valbona, Nordalbanien

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Überblick

Auf dem Weg in die Europäische Union

Seit 1990 hat sich Albanien von einer stalinistischen Diktatur in eine parlamentarische Demokratie gewandelt. Im Land besteht ein politischer und gesellschaftlicher Grundkonsens im Hinblick auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Marktwirtschaft, NATO-Mitgliedschaft (seit 2009) und eine auf Verständigung ausgerichtete Regionalpolitik. Das wichtigste außenpolitische Ziel Albaniens ist die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. 2014 wurde dem Land der EU-Kandidatenstatus verliehen.

Zu den dringlichsten innenpolitischen Aufgaben zählen die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen vor allem in den ländlichen Regionen. Eine schlechte Infrastruktur, mangelhafte öffentliche Dienstleistungen und fehlende wirtschaftliche Perspektiven sorgen dafür, dass vor allem junge Menschen aus ländlichen Gebieten in die Städte oder ins Ausland abwandern.

Entwicklungszusammenarbeit

Albanien war 1988 das erste Land in Südosteuropa, in dem sich die Bundesrepublik Deutschland entwicklungspolitisch engagierte. Übergeordnetes Ziel der Zusammenarbeit ist, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Ein wirkungsvolles Instrument dafür ist die Heranführung des Landes an EU-Standards. Die deutsch-albanische Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich dazu auf die Schwerpunkte Energie, Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallmanagement sowie eine nachhaltige und soziale Wirtschaftsentwicklung.

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Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten aus Albanien

  • Der Skanderbegplatz mit einer Skulptur des Nationalhelden Skanderbeg und dem Kulturpalast in der albanischen Hauptstadt Tirana
    Politische Situation

    Konsequente Reformen erforderlich

    Die seit 2013 amtierende Regierung unter Ministerpräsident Edi Rama hat wichtige Reformschritte zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit eingeleitet und verzeichnet erste Erfolge im Kampf gegen Korruption und organisiertes Verbrechen. Allerdings werden viele Reformvorhaben noch nicht konsequent genug umgesetzt.

  • Straßenhändlerinnen in Tirana, Albanien
    Soziale Situation

    Armut und fehlende Perspektiven

    Die Armut in Albanien ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich gesunken. Doch noch immer gilt etwa ein Siebtel der Albanerinnen und Albaner als arm. Vor allem alte Menschen und Angehörige von Minderheiten sind von Armut betroffen.

  • Marktstand in Korça, Albanien
    Wirtschaftliche Situation

    Land im Aufschwung

    In den vergangenen 20 Jahren hat Albanien bedeutende wirtschaftliche Fortschritte erzielt. Das Land erreichte in der Vergangenheit regelmäßig Wachstumsraten von mehr als fünf Prozent.

Der Skanderbegplatz mit einer Skulptur des Nationalhelden Skanderbeg und dem Kulturpalast in der albanischen Hauptstadt Tirana
Politische Situation

Konsequente Reformen erforderlich

Die seit 2013 amtierende Regierung unter Ministerpräsident Edi Rama hat wichtige Reformschritte zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit eingeleitet und verzeichnet erste Erfolge im Kampf gegen Korruption und organisiertes Verbrechen. Allerdings werden viele Reformvorhaben noch nicht konsequent genug umgesetzt. Die politischen Parteien betreiben eine ausgeprägte Klientelpolitik. Wichtige Entscheidungen, etwa zur Justizreform, sind nur durch internationalen Druck zustande gekommen.

Die Kommunalwahlen 2015 und die Parlamentswahlen 2017 wurden von Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) überwiegend positiv bewertet. Kritisiert wurden allerdings technische Mängel und Stimmenkäufe.

Fehlende Rechtssicherheit und eine leistungsschwache öffentliche Verwaltung hemmen die Entwicklung des Landes. Im Korruptionswahrnehmungsindex 2018 von Transparency International liegt Albanien auf Platz 99 von 180 Staaten.

Europäische Union

Im April 2009 trat ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Albanien und der EU in Kraft. Gleichzeitig reichte die albanische Regierung ihren Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union ein. Nachdem der jährliche EU-Fortschrittsbericht dem Land hinreichende Fortschritte bei grundlegenden Reformen attestiert hatte, erlangte Albanien im Juni 2014 den Status eines EU-Beitrittskandidaten.

Regionales Engagement

Albanien pflegt gute Beziehungen zu seinen Nachbarländern und unterstützt die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, gemeinsame Sicherheits- und Wirtschaftsstrukturen in der Region aufzubauen. Das Land ist Mitglied des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA) und Mitglied im Regionalen Kooperationsrat (Regional Cooperation Council, RCC). Seit April 2009 ist Albanien Mitglied der NATO und hat auch für zahlreiche UN-Friedensmissionen Truppen gestellt.

Wachmann im Dienstsitz des albanischen Premierministers in Tirana
Straßenhändlerinnen in Tirana, Albanien
Soziale Situation

Armut und fehlende Perspektiven

Die Armut in Albanien ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich gesunken. Doch noch immer gilt etwa ein Siebtel der Albanerinnen und Albaner als arm. Vor allem alte Menschen und Angehörige von Minderheiten sind von Armut betroffen.

Laut Welthunger-Index 2018 sind mehr als fünf Prozent der Bevölkerung unterernährt. Etwa 18 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leiden unter Wachstumsverzögerungen.

Es gibt nur geringe staatliche Sozialleistungen. Ein Teil der sozialen Unterstützung wird durch Nichtregierungsorganisationen geleistet, die überwiegend von internationalen Geldgebern finanziert werden.

Migration

Das Wirtschaftswachstum konzentriert sich auf die städtischen Regionen Tirana und Durrës. In den ländlichen Gebieten haben die Menschen kaum wirtschaftliche Perspektiven, es mangelt an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Versorgung mit grundlegender Infrastruktur ist unzureichend. Deshalb ziehen viele Menschen in die Städte oder emigrieren ins Ausland. Rücküberweisungen von Emigranten kommen zwar den daheim gebliebenen Familienmitgliedern zugute, werden allerdings bislang kaum gewinnbringend in Geschäftsideen investiert.

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) unterstützt albanische Migrantinnen und Migranten in Deutschland dabei, freiwillig in ihr Heimatland zurückzukehren und sich dort eine Existenz aufzubauen. Mehr zum Programm "Perspektive Heimat" finden Sie hier.

Menschenrechte

Albanien hat die meisten internationalen Konventionen zum Schutz der Grundrechte ratifiziert, bei der Umsetzung besteht jedoch noch Handlungsbedarf. Zu den Herausforderungen zählen die weit verbreitete Gewalt gegen Frauen und Kinderarbeit. Ethnische Minderheiten, insbesondere Roma, werden gesellschaftlich ausgegrenzt und haben häufig einen schlechteren Zugang zu staatlichen Dienstleistungen, Wohnraum, Bildung und Beschäftigung.

Zwei alte rote Sitzbänke im Garten eines Wohnhauses in Pogradec, Albanien
Marktstand in Korça, Albanien
Wirtschaftliche Situation

Land im Aufschwung

In den vergangenen 20 Jahren hat Albanien bedeutende wirtschaftliche Fortschritte erzielt. Das Land erreichte in der Vergangenheit regelmäßig Wachstumsraten von mehr als fünf Prozent. Aufgrund der engen Handelsbeziehungen zur EU, insbesondere zu den Nachbarländern Italien und Griechenland, wirkte sich jedoch die Euro-Krise vorübergehend negativ auf die albanische Wirtschaft aus – ab 2008 ging das Wachstum stark zurück.

Seit 2014 erholt sich albanische Volkswirtschaft wieder. 2017 lag die Wachstumsrate bei 3,8 Prozent. Für die Jahre bis 2020 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit ähnlichen Werten.

Aufgrund der anhaltenden Emigration und einer ausgeprägten Schattenwirtschaft ist die Arbeitslosenrate nur schwer zu ermitteln. Staatlichen Quellen zufolge liegt sie bei rund zwölf Prozent. Besonders der Anteil an Jugendlichen, die weder einer Aus-/Fortbildung oder einer Beschäftigung nachgehen, ist mit über 30 Prozent besorgniserregend hoch.

Landwirtschaft

Das Rückgrat der albanischen Wirtschaft bildet die Landwirtschaft. Zwar liegt ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt nur noch bei knapp 20 Prozent. Doch fast 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor – die meisten als Kleinbauern, die Landwirtschaft nur zur Eigenversorgung betreiben (Subsistenzwirtschaft). Die Agrarwirtschaft und die Lebensmittelindustrie könnten wesentlich stärker zur Wirtschaftsentwicklung beitragen. Dafür müsste jedoch die ländliche Infrastruktur (Straßen, Märkte, Wasser, Energie) deutlich verbessert werden.

Entwicklungspotenziale

Wachstumsmotoren der albanischen Wirtschaft sind die Textil- und Lederverarbeitung, die Telekommunikationsbranche und der Tourismus. Das Land verfügt über eine große Artenvielfalt, es zählt zu den "Biodiversitäts-Hotspots" Europas. Noch fehlt es jedoch sowohl am politischen Willen als auch an der finanziellen und personellen Ausstattung, um eine Einhaltung der vorhandenen Umweltschutzgesetze zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden.

Straßenbau in Albanien

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Albanien

Für die Entwicklungszusammenarbeit mit Albanien hat die Bundesrepublik für die Jahre 2018 und 2019 147,9 Millionen Euro an Darlehen und Zuschüssen für die finanzielle Zusammenarbeit und 20,5 Millionen Euro für die technische Zusammenarbeit bereitgestellt. Zusätzlich wurde im Rahmen der Regierungsverhandlungen 2018 ein Förderkredit über 150 Millionen Euro zur Reform des Energiesektors vereinbart. 100 Millionen Euro stellt die KfW bereit, 50 Millionen Euro kommen von der französischen Entwicklungsagentur AFD.

Die deutsch-albanische Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Energie
  • Trinkwasserversorgung / Abwasserentsorgung / Abfallmanagement
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (inklusive berufliche Bildung)

Albanien ist außerdem in zahlreiche länderübergreifende Regionalvorhaben des BMZ eingebunden. Beispiele dafür sind die offenen Regionalfonds zu den Themen Außenwirtschaft, Energieeffizienz, kommunale Dienste, EU-Integration und Biodiversität.

Bau einer Hochspannungsleitung bei Shkoder, Albanien
Schwerpunkt "Energie"

Kostendeckende und umweltfreundliche Stromversorgung sicherstellen

Das deutsche Engagement in Albanien soll zu einer stabilen, nachhaltigen, kostendeckenden und sicheren Energieversorgung im Land und in der Region Südosteuropa sowie zum globalen Klimaschutz beitragen.

Albanien produziert mehr als 90 Prozent seiner Elektrizität mit Wasserkraft. Wenn es lange nicht oder nur wenig regnet, muss Strom importiert werden. Durch den Ausbau von Übertragungsleitungen in die Nachbarländer soll einerseits der Stromimport erleichtert, vor allem aber auch der Verkauf von Elektrizität an die Nachbarländer gefördert werden. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Albanien beim Ausbau der Hochspannungsnetze, etwa nach Montenegro, in den Kosovo und nach Nordmazedonien.

Darüber hinaus finanziert Albanien mit deutscher Unterstützung den Neu- und Ausbau von Übertragungs- und Verteilungsstationen, verbessert die Sicherheit der Wasserkraftwerke und investiert in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude.

Diskussion im  Dorf Mishter in der Region Gurre, Albanien, über ein Trinkwasserversorgungsvorhaben
Schwerpunkt "Trinkwasser, Abwasser, Abfall"

Flächendeckende Versorgung, umweltgerechte Entsorgung

Nur knapp 70 Prozent der albanischen Bevölkerung verfügen über eine sichere Trinkwasserversorgung. Erhebliche Mängel in der Infrastruktur bestehen vor allem in den ländlichen Gebieten. Auch die Entsorgung der Abwässer und Abfälle verläuft in vielen Gebieten noch ungeregelt: Etwa ein Drittel der Haushalte ist nicht ans Abwassernetz angeschlossen, Müll wird häufig auf wilden oder schlecht geführten Deponien entsorgt.

Die Regierung unternimmt große Anstrengungen, den Wassersektor grundlegend zu reformieren. Unter anderem werden die Wasser- und Abwasserbetriebe nun nicht mehr zentral verwaltet, sondern sind in den Besitz der Städte und Kommunen übergegangen. Außerdem hat die Regierung eine Abfallwirtschaftsstrategie vorgelegt und zahlreiche Gesetze und Richtlinien, etwa zu den Themen Abfalltrennung, Kompostierung und Recycling, verabschiedet.

Investitionen und Beratung

Deutschland unterstützt Albanien dabei, die Infrastruktur zu modernisieren und auszubauen und das Trinkwasser- und Abwassermanagement an die Standards der Europäischen Union anzupassen.Bislang haben rund 15 mittelgroße Städte und 50 Gemeinden von neuen Trinkwasserreservoirs, Wasserwerken und Kläranlagen profitiert und es wurden viele Hunderte Kilometer Rohre neu verlegt. Die Unterstützung beruht auf einem Leistungskonzept, das den Versorgungsunternehmen finanzielle Mittel in Aussicht stellt, wenn sie bestimmte Mindestanforderungen erfüllen.

Begleitend werden Ministerien, Kommunen und Versorgungsbetriebe beraten, wie das Wasser-, Abwasser- und Abfallmanagement umweltgerecht, ressourcenschonend und kostendeckend gestaltet werden kann. Im Rahmen eines Modellvorhabens werden drei Partnergemeinden dabei unterstützt, Abfallwirtschaftspläne auszuarbeiten und umzusetzen und entsprechende Finanzierungsmodelle zu entwickeln.

Einbeziehung der Bevölkerung

Das Vorhaben erfolgt unter breiter Bürgerbeteiligung. Zum einen werden die Menschen dafür sensibilisiert, dass eine ungeregelte Abfall- und Abwasserentsorgung negative Folgen für Umwelt und Gesundheit hat. Ziel ist, dass sie sich stärker für eine Mülltrennung engagieren und die Notwendigkeit von Wasser- und Abfallgebühren akzeptieren. Zum anderen sollen benachteiligte Bevölkerungsgruppen, die mit der informellen Sammlung wiederverwertbarer Abfälle ihren Lebensunterhalt verdienen, in die kommunale Planung eingebunden werden.

Wasserwerk von Shkoder in Albanien.
Ausbildung von Köchen in einer Berufsschule in Kamza, Albanien
Schwerpunkt "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung"

Perspektiven für junge Menschen schaffen

Fast alle albanischen Betriebe sind Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen (KKMU); viele von ihnen sind im informellen Sektor tätig. Das Bildungssystem und insbesondere die berufliche Bildung sind nicht auf die Bedürfnisse der Unternehmen ausgerichtet. Das macht es jungen Menschen schwer, eine geeignete Beschäftigung zu finden und viele Firmen beklagen sich, dass sie keine geeigneten Fachkräfte finden. Viele – vor allem auch gut ausgebildete – Arbeitnehmer suchen ihr Glück im Ausland.

Deutsches Engagement

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, mehr und vor allem zukunftsfähige Jobs und höhere Einkommen zu schaffen. Gemeinsam mit der albanischen Regierung wurde eine Beschäftigungsförderungsstrategie erarbeitet, die nun umgesetzt wird:

  • Deutschland unterstützt neben einer Berufsschule auch bei der Professionalisierung von zehn Berufsbildungszentren und arbeitet eng mit privaten Ausbildungseinrichtungen zusammen.
  • In Zusammenarbeit mit Ausbildungseinrichtungen und Wirtschaftsverbänden werden Weiterbildungsmöglichkeiten für Unternehmer geschaffen, die ihre kaufmännischen Fähigkeiten verbessern wollen.
  • Benachteiligte Bevölkerungsgruppen (Jugendliche, Frauen, Minderheiten, Menschen mit Behinderungen) werden durch Berufsvorbereitungskurse unterstützt, sich neue berufliche Perspektiven erschließen. Auch Menschen, die eine Zeit lang im Ausland, insbesondere in Deutschland gelebt haben, werden aktiv einbezogen.

Ministerien und Behörden werden hinsichtlich  der Vorbereitung und Umsetzung eigener Strategien und Projekte zur Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigungsförderung und zur Verbesserung des Investitionsklimas beraten.

IT-Ausbildung von Jugendlichen in einer Berufsschule in Kamza, Albanien

Karte von Albanien

Entwicklungspolitische Zahlen und Fakten

  Albanien Deutschland
Ländernamea16173184 Republik Albanien Bundesrepublik Deutschland
Hauptstadta16173156 Tirana, etwa 625.000 Einwohner Berlin, etwa 3,7 Millionen Einwohner
Flächea16173142 28.750 km² (2018) 357.580 km² (2018)
Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)a16173170 68 von 189 (2017) 5 von 189 (2017)
http://data.worldbank.org/indicator/AG.SRF.TOTL.K2

Fläche

Die Gesamtfläche eines Landes einschließlich der Gebiete, die von Binnengewässern oder bestimmten küstennahen Wasserstraßen bedeckt sind.

http://hdr.undp.org/en/statistics/

Rang im Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch: Human Development Index, HDI) erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebenserwartung bei der Geburt, das Bildungsniveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzelindikatoren wird eine Rangliste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durchschnittlichen Entwicklung eines Landes abzuleiten.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.RUR.TOTL.ZS

Anteil der Landbevölkerung

Die Einwohner, die in den von den nationalen Statistikbehörden als ländlich definierten Gebieten leben. Berechnungsgrundlage: Differenz zwischen Gesamtbevölkerung und Stadtbevölkerung.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

Bevölkerungswachstum pro Jahr

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt bezeichnet die Anzahl der Jahre, die ein neugeborenes Kind leben würde, wenn die Sterblichkeitsrate zum Zeitpunkt seiner Geburt sein ganzes Leben lang unverändert bliebe.

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.65UP.TO.ZS

Anteil der Menschen, die 65 Jahre oder älter sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.0014.TO.ZS

Anteil der Menschen, die jünger als 15 Jahre sind

 

http://data.worldbank.org/indicator/SN.ITK.DEFC.ZS

Anteil der Menschen, die unterernährt sind

Der Prozent­satz der Bevölkerung, der nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt, um den täglichen Energie­bedarf kontinuierlich zu decken. Wenn dieser Wert 2,5 beträgt, bedeutet dies eine Prävalenz von Unter­ernährung von weniger als 2,5 Prozent.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.NAHC

Anteil der Menschen, die unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben

Prozentsatz der Bevölkerung, die unterhalb der nationalen Armuts­grenze lebt. Die nationalen Schätzwerte beruhen auf bevölkerungs­gewich­teten Unter­gruppen­schätzungen aufgrund von Haushalts­erhebungen.

http://data.worldbank.org/indicator/SI.POV.DDAY

Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben

Anteil der Bevölkerung, die mit weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen muss; umgerechnet auf die lokale Kaufkraft, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2011. Die Weltbank hat die Armutsgrenze zuletzt im Oktober 2015 angepasst. Davor lag dieser Wert bei 1,25 US-Dollar pro Tag, basierend auf dem internationalen Preisniveau von 2005. Diesen älteren Wert verwenden noch fünf Länder: Bangladesch, Cabo Verde, Jordanien, Kambodscha, Laos

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.CMPT.ZS

Anteil der Kinder, die die Grundschule abschließen (Primarschulabschlussrate)

Prozentsatz der Schüler, die die Primar­schule bis zum letzten Jahr durchlaufen haben. Berechnet wird die Primar­schul­abschluss­rate aus der Gesamt­zahl der Schüler in der letzten Primarschul­klasse minus die Anzahl der Wieder­holungs­schüler der Klasse, dividiert durch die Gesamt­zahl der Kinder im offiziellen Schul­abschluss­alter.

Dieser Berechnungs­schlüssel kann bei einigen Ländern zu einer Zahl größer als 100 Prozent führen, was nichts anderes heißt, als dass im be­treffen­den Schul­jahr mehr Kinder die Grund­schule ab­ge­schlossen haben als sich im offi­ziellen Schul­ab­schluss­alter befun­den haben.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.NENR

Anteil der Kinder im schulpflichtigen Alter, die eine Grundschule besuchen

Anteil der Kinder, die gemäß der "International Standard Classification of Education" von 1997 im offiziell festgelegten Schul­besuchs­alter sind und eine Schule besuchen, an der Gesamt­bevölke­rung im entsprechen­den Schul­alter. Die Grundschul­bildung vermittelt den Kindern grund­legende Fähigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie ein grundlegendes Verständnis von Fächern wie Geschichte, Geografie, Naturkunde, Sozial­kunde, Bildende Kunst und Musik.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.ADT.LITR.ZS

Anteil der Menschen, die lesen und schreiben können

Der Prozentsatz von Personen ab 15 Jahren, die eine kurze, einfache Aussage zu ihrem alltäglichen Leben mit Verständnis lesen und schreiben können.

http://data.worldbank.org/indicator/SE.XPD.TOTL.GD.ZS

Öffentliche Ausgaben für Bildung

Summe der öffentlichen laufenden und Kapital­ausgaben für Bildung. Hierzu zählen staatliche Aus­gaben für (öffentliche wie private) Bildungs­einrichtungen, die Bildungs­verwaltung sowie Subven­tionen für private Stellen (Schüler und Studenten/ Haushalte und andere private Stellen).

http://data.worldbank.org/indicator/SE.PRM.ENRL.TC.ZS

Zahl der Grundschulkinder pro Lehrerin oder Lehrer

Wird errechnet durch Division der Anzahl aller Grundschüler durch die Anzahl der Grundschul­lehrkräfte (unabhängig vom jeweiligen Unterrichts­deputat).

http://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SAFE.ZS

Anteil der Bevölkerung mit angemessenem Anschluss an eine Trinkwasserversorgung

Der Prozentsatz der Bevöl­kerung, die angemessenen Zugang zu einer ausreichenden Wasser­menge aus einer verbesser­ten Quelle hat, wie beispiels­weise einem Haus­anschluss, einer öffent­lichen Zapf­stelle, einem Bohrloch, einem gesicherten Brunnen oder einer gesicherten Quelle oder einer Regen­wasser­sammel­anlage. Zu den nicht verbesserten Quellen gehören Wasser­verkäufer, Tank­fahrzeuge sowie nicht gesicherte Brunnen und Quellen. Angemessener Zugang bezeichnet die Verfüg­barkeit von mindestens 20 Litern pro Kopf und Tag aus einer Quelle, die höchstens einen Kilo­meter von der Wohn­stätte entfernt liegt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.IMM.IDPT

Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind

Der Prozentsatz der Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten, die vor ihrem ersten Geburts­tag oder zu einem beliebigen Zeit­punkt vor der Erhe­bung geimpft wurden. Ein Kind gilt als aus­reichend vor Diphtherie, Keuch­husten und Tetanus geschützt, wenn es drei Impf­dosen erhalten hat.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ACSN

Anteil der Einwohner mit angemessenem Anschluss an eine Abwasserentsorgung

Der Prozent­satz der Bevölkerung, die zumindest aus­reichenden Zugang zu einer Fäkalien­entsor­gung hat, die verhindert, dass Menschen, Tiere oder Insekten mit den Fäkalien in Berüh­rung kommen. Verbesserte Sanitär­einrich­tungen reichen von einfachen, aber umbauten Gruben­latrinen bis hin zu Spül­toiletten mit Anschluss an eine Ab­wasser­leitung. Solche Vorrich­tungen müssen, um wirklich effektiv zu sein, fach­gerecht gebaut und korrekt gewartet werden.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.SMSS.ZS

Anteil der Einwohner mit Zugang zu einer fachgerechten Abwasserentsorgung (% der Gesamtbevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die verbesserte sanitäre Einrichtungen nutzen, die nicht mit anderen Haushalten geteilt werden und in denen Ausscheidungen sicher vor Ort entsorgt oder außerhalb des Hauses transportiert und behandelt werden. Zu den verbesserten Sanitäranlagen gehören Spülungen in Rohrleitungen, Kläranlagen oder Grubenlatrinen: belüftete, verbesserte Grubenlatrinen, Verbundtoiletten oder Grubenlatrinen mit Platten.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.BRTC.ZS

Anteil der Geburten, die unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal stattfinden

Der Prozentsatz von Geburten, bei denen Fach­personal anwesend ist, das darin ausgebildet wurde, Frauen während der Schwanger­schaft und der Wehen und nach der Geburt ange­messen zu über­wachen, zu versorgen und zu beraten, eigen­ständig eine Geburt zu leiten und Neuge­borene zu versorgen.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.ANVC.ZS

Anteil der Schwangeren, die medizinisch betreut werden

Der Prozent­satz der Frauen, die mindestens einmal während der Schwanger­schaft aus schwanger­schafts­bedingten Gründen von medizi­ni­schem Fach­personal betreut worden sind.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.MORT

Anzahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben (pro 1.000 Lebendgeburten)

Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren gibt die Wahrschein­lich­keit (pro Tausend) an, dass ein neuge­borenes Kind vor Vollen­dung seines fünften Lebens­jahres stirbt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.MMRT

Anzahl der Mütter, die während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes sterben (pro 100.000 Lebendgeburten)

Mütter­sterblich­keitsrate gibt die Anzahl der Frauen an, die – pro 100.000 Lebend­geburten – während der Schwanger­schaft und Geburt an schwan­ger­schafts­beding­ten Ursachen sterben. Die Werte werden mittels Regressions­modell unter Ein­beziehung von Informa­tionen zu Frucht­barkeit, Geburts­hilfe und HIV-Verbrei­tung geschätzt.

http://data.worldbank.org/indicator/SH.DYN.AIDS.ZS

HIV-Quote (Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren)

Der Prozent­satz der 15- bis 49-Jährigen, die mit HIV infiziert sind.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.GHED.GD.ZS

Öffentliche inländische Gesundheitsausgaben in Prozent des Bruttoinlandsproduktes

Öffentliche Ausgaben für Gesundheit aus inländischen Quellen als Anteil der Wirtschaft, gemessen am BIP.

https://data.worldbank.org/indicator/SH.H2O.SMDW.ZS

Personen, die sicher betriebene Trinkwasserversorgungsanlagen nutzen (% der Bevölkerung)

Der Prozentsatz der Menschen, die Trinkwasser aus einer verbesserten Quelle verwenden, die in den Räumlichkeiten zugänglich ist, bei Bedarf verfügbar ist und frei von Fäkalien und vorrangiger chemischer Kontamination ist. Zu den verbesserten Wasserquellen gehören Rohrleitungswasser, Bohrlöcher oder Rohrbrunnen, geschützte gegrabene Brunnen, geschützte Quellen und verpacktes oder geliefertes Wasser.

http://www.bmz.de

Deutsche staatliche Mittel für Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit

Durch die Bundesrepublik im Rahmen zwischenstaatlicher Verträge zugesagte Mittel für die Ent­wicklungs­zusammen­arbeit (Tech­nische und Finan­zielle Zu­sam­men­arbeit)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.CD

Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingun­gen (abzüglich etwaiger Tilgungs­leistungen) sowie Zu­schüssen, die von öffent­lichen Stellen der Mit­glieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Län­dern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der Förderung der wirtschaft­lichen Entwicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­stan­dards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfänger aufge­führten Ländern und Gebieten dienen. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschuss­ele­ment von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Ab­zinsungs­satz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechsel­kurse)

http://data.worldbank.org/indicator/DT.ODA.ODAT.PC.ZS

Summe der pro Einwohner erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Pro Einwohner erhaltene Auszahlungen von Darlehen zu vergünstigten Bedingungen (abzüglich etwaiger Tilgungsleistungen) sowie Zuschüs­sen, die von öffentlichen Stellen der Mitglieder des OECD-Ent­wick­lungs­aus­schusses (Develop­ment Assistance Committee, DAC), von multi­lateralen Institutionen und von Nicht-DAC-Ländern vergeben werden. Berücksichtigt werden Mittel, die der För­derung der wirtschaft­lichen Ent­wicklung und der Ver­besse­rung des Lebens­standards in den in der DAC-Liste der ODA-Empfän­ger aufgeführten Ländern und Gebieten dienen. Der Betrag wird errechnet, indem die Gesamtsumme der erhaltenen öffentlichen Mittel für Entwicklungs­zusammenarbeit durch die geschätzte Bevöl­kerungs­zahl zur Jahresmitte dividiert wird. Dies schließt auch Darlehen mit einem Zuschusselement von mindestens 25 Prozent (berechnet zu einem Abzinsungssatz von 10 Prozent) mit ein. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse)

http://data.worldbank.org/indicator/IT.NET.USER.ZS

Internetnutzer (Anteil der Bevölkerung in %)

Internetnutzer sind Personen, die das Internet (von jedem beliebigen Standort aus) in den letzten 3 Monaten genutzt haben. Der Zugang zum Internet kann zum Beispiel über Computer, Mobiltelefon, PDA (Personal Digital Assistant), Spiele-PC, Smart-TV, usw. erfolgen.

http://data.worldbank.org/indicator/IT.CEL.SETS.P2

Mobilfunkanschlüsse (pro 100 Einwohner)

Mobilfunkanschlüsse sind Anschlüsse bei einem Betreiber eines öffent­lichen Mobilfunk­dienstes, die den Zugang ins öffentliche Telefon­netz ermöglichen. Hierunter fallen sowohl Mobil­funk­verträge als auch Prepaid-Kar­ten.

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.AGRI.ZS

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der gesamten Landfläche

Der Anteil der Landfläche, die Ackerland, Dauer­kultur­land oder Dauerweide­fläche ist. Zum Acker­land zählt nach der FAO-Defi­nition mit verschie­denen Kulturen bewirtschaftetes Land (Flächen mit zwei Kulturen pro Jahr werden nur einmal gezählt), temporäres zum Mähen oder als Weide genutztes Grün­land, Nutz­gärten zur kommerziellen oder privaten Nutzung sowie temporär brachliegendes Land. Land, das im Rahmen des Wander­feldbaus aufgegeben wurde, zählt nicht mit. Dauer­kultur­land ist mit Kulturen bewirtschaftet, die dort langfristig stehen und nicht nach jeder Ernte neu angebaut werden müssen, beispiels­weise Kakao, Kaffee und Kautschuk. Hierzu zählt auch mit Blüten­gehölzen, Obst­bäumen, Nussbäumen oder Reb­stöcken bewirtschaf­tetes Land, nicht aber mit Bäumen zur Holz­nutzung bewirtschaftetes Land. Dauer­weide­fläche ist Land, das fünf Jahre lang oder länger als Grün­futter­quelle genutzt wird, sowohl mit natür­lichem als auch mit gepflanz­tem Bewuchs.

http://data.worldbank.org/indicator/ER.LND.PTLD.ZS

Anteil der Naturschutzgebiete an der gesamten Landesfläche

Gebiete, die von den natio­nalen Behörden offiziell als Schutz­gebiete ausge­wiesen sind

http://data.worldbank.org/indicator/AG.LND.FRST.ZS

Anteil der Waldfläche an der gesamten Landfläche

Landfläche mit natürlichem oder angepflanztem Baum­bestand mit einer Mindest­höhe von 5 Metern (unabhängig davon, ob es sich um Nutz­wald handelt). Nicht mitgerechnet werden Baum­bestände in land­wirt­schaft­lichen Produktions­systemen (beispielsweise Obstplantagen und Agroforst­systeme) sowie Bäume in städti­schen Parks und Gärten.

http://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.PC

Kohlendioxid-Emission pro Kopf (in Tonnen)

Kohlendioxid-Emissionen sind die Emissionen, die bei der Verbren­nung fossiler Brenn­stoffe und der Herstellung von Zement frei­gesetzt werden. Die Emissionen schließen Kohlen­dioxide ein, die beim Verbrauch von festen, flüssigen oder gas­förmigen Brenn­stoffen sowie durch das Ab­fackeln von Gas entstehen.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.USE.ELEC.KH.PC

Stromverbrauch pro Person

Stromerzeugung aus Kraft­werken und Kraft-Wärme-Anlagen minus Über­tra­gungs-, Vertei­lungs- und Um­spann­verluste sowie minus Eigen­ver­brauch der Anlagen.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.AGR.EMPL.ZS

Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft (gemessen an der gesamten Erwerbsbevölkerung)

Beschäftigte sind Personen, die für einen öffent­lichen oder privaten Arbeit­geber tätig sind und dafür Löhne, Gehälter, Provi­sionen, Trink­gelder, Akkord­löhne oder Sachbezüge erhalten. Die Landwirt­schaft entspricht Abteilung 1 (ISIC-Über­arbei­tung 2) oder den Ab­schnitten A und B (ISIC-Überar­beitung 3) und umfasst auch Jagd, Forst­wirt­schaft und Fischerei.

http://data.worldbank.org/indicator/EG.IMP.CONS.ZS

Anteil der Energieimporte am gesamten Energieverbrauch

Geschätzte Differenz zwischen Energie­verbrauch und -erzeugung (beide Werte in Öl­einheiten). Ein negativer Wert bedeutet, dass das Land Netto-Expor­teur ist. Der Energie­verbrauch bezieht sich auf den Verbrauch an Primär­energie vor der Umwand­lung in andere Brenn­stoffe für den End­verbrauch, was der Summe aus einheimi­scher Erzeugung, Importen und Bestands­verände­rungen abzüglich der Exporte und der bereit­gestellten Brenn­stoff­menge für auf internationalen Routen verkeh­rende Schiffe und Flug­zeuge entspricht.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.TLF.0714.ZS

Anteil der Kinder zwischen 7 und 14 Jahren, die arbeiten

Kinder, die in der von der Erhe­bung erfassten Referenz­woche mindestens eine Stunde lang erwerbstätig waren.

http://data.worldbank.org/indicator/SL.UEM.TOTL.ZS

Arbeitslosenquote

Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, der keine Arbeit hat, aber für eine Erwerbs­tätig­keit verfügbar und erwerbs­suchend ist. Erwerbs­bevölke­rung und Arbeits­losig­keit werden je nach Land unter­schied­lich definiert.

http://data.worldbank.org/indicator/BX.KLT.DINV.CD.WD

Ausländische Direktinvestitionen pro Jahr in US-Dollar

Nettozuflüsse von Investitionen zum Erwerb einer dauer­haften Beteili­gung (mindestens 10 Prozent der Stimm­rechts­aktien) an einem Unternehmen, das in einer anderen Volks­wirt­schaft tätig ist als der Investor. Sie sind die Summe aus Beteiligungs­kapital­bewe­gungen, Reinvesti­tionen der Gewinne und anderen lang­fristigen Kapital­bewe­gungen und den kurz­fristigen Kapital­bewe­gungen, wie sie in der Zahlungs­bilanz ausge­wiesen sind. Dargestellt sind Netto­zuflüsse (Netto-Investitions­zuflüsse abzüglich Des­investi­tion) von auslän­dischen Investoren in die bericht­erstattende Volks­wirtschaft. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/DT.DOD.DECT.CD

Auslandsverschuldung gesamt

Schulden gegenüber nicht im Land ansässi­gen Parteien, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistun­gen zu begleichen sind. Die Gesamt-Auslands­verschul­dung entspricht der Summe aus öffentlichen, öffentlich garan­tierten und privaten nicht garan­tierten lang­fristigen Schulden, der Nutzung von IWF-Krediten und kurz­fristigen Schulden. Kurzfristige Schulden umfassen alle Schulden, deren ursprüngliche Lauf­zeit maximal ein Jahr betragen hat, sowie überfällige Zinsen auf langfristige Schulden. Angaben in US-Dollar (jeweilige Preise und Wechselkurse).

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.ATLS.CD

Bruttonationaleinkommen pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inlän­dischen und auslän­dischen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus auslän­dischen Quellen. Die Umrechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Welt­bank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswirkungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GNP.PCAP.CD

Bruttonationaleinkommen pro Kopf pro Jahr in US-Dollar

Das Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf bezeichnet das BNE geteilt durch die Bevöl­kerungs­zahl zur Jahres­mitte. Das BNE misst die gesamte Wert­schöpfung von Inländern aus inländi­schen und ausländi­schen Quellen. Das BNE umfasst das Brutto­inlands­produkt (BIP) zuzüglich der Netto­übertra­gungen aus Primär­einkom­men aus ausländi­schen Quellen. Die Um­rechnung von der jeweiligen Landes­währung in US-Dollar zum jeweils geltenden Kurs erfolgt nach der Atlas-Me­thode der Weltbank. Dabei werden Drei­jahres­durch­schnitte der Wechsel­kurse verwendet, um die Auswir­kungen vorübergehender Wechsel­kurs­schwan­kungen zu glätten.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.EXP.GNFS.ZS

Export von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der ins Ausland gelieferten Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistun­gen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staat­licher Dienst­leistungen. Nicht mitge­rechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Ein­kommen aus Geld­anlagen sowie Transfer­zah­lungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NE.IMP.GNFS.ZS

Import von Waren und Dienstleistungen (Anteil am Bruttoinlandsprodukt )

Der Wert der aus dem Ausland erworbenen Güter und Dienst­leistungen. Dies umfasst den Wert der Waren, Fracht­kosten, Versicherungs­kosten, Transport­kosten, Reise­kosten, Lizenz­gebühren und anderer Dienst­leistungen wie Nachrichten-, Bau-, Finanz-, Infor­mations- und Geschäfts­dienst­leistungen sowie persön­licher und staatlicher Dienst­leistungen. Nicht mitgerechnet werden die Entlohnung von Beschäftigten und Einkom­men aus Geld­anlagen sowie Transfer­zahlungen.

http://data.worldbank.org/indicator/FP.CPI.TOTL.ZG

Inflationsrate

Die anhand des Verbraucher­preis­indexes gemessene Inflation entspricht der jähr­lichen prozen­tualen Veränderung der Kosten, die dem Durch­schnitts­verbraucher für den Kauf eines Waren- und Dienst­leistungs­korbs entstehen, der dauerhaft definiert sein kann oder in festgelegten Abständen (beispiels­weise jährlich) aktualisiert werden kann. Im Allgemeinen wird die Laspeyres-For­mel verwendet.

http://data.worldbank.org/indicator/DT.TDS.DECT.EX.ZS

Schuldendienst gesamt (in Prozent der Ausfuhren von Gütern und Dienstleistungen sowie des Nettoeinkommens aus dem Ausland)

Summe der Tilgungs- und Zins­zah­lungen für lang­fristige Schulden, die in Devisen, Waren oder Dienst­leistungen tatsächlich geleistet werden, Zinszahlungen auf kurzfristige Schulden sowie Rück­zahlungen (Rückkäufe und Gebühren) an den IWF. Ausfuhren von Gütern und Dienst­leistungen um­fassen auch Ein­kom­men und Heimat­über­wei­sungen.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.IND.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Industrie in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der In­dustrie ent­spricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abtei­lun­gen 10-45 und umfasst die Sek­toren Berg­bau, verarbeitende Industrie, Bau­wesen sowie Strom-, Gas- und Wasser­versor­gung. Die Wert­schöpfung ist die Netto­pro­duktions­menge eines Wirt­schafts­bereichs, nach Summie­rung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbei­tung 3) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NV.AGR.TOTL.ZS

Wertschöpfung der Landwirtschaft in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung der Land­wirtschaft entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Ab­tei­lungen 1-5 und schließt Jagd, Forst- und Fi­scherei­wirtschaft sowie die Pflan­zen- und Tier­produk­tion mit ein. Die Wert­schöpfung ist die Netto­produk­tions­menge eines Wirtschafts­bereichs nach Summierung aller Produktions­mengen und abzüglich aller Vor­leistungen. Der Ursprung der Wert­schöpfung wird nach der ISIC (Über­arbeitung 3) bestimmt.

https://data.worldbank.org/indicator/NV.SRV.TOTL.ZS

Wertschöpfung des Dienstleistungssektors in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

Die Wertschöpfung des Dienstleistungs­sektors entspricht den "International Standard Industrial Classification (ISIC)"-Abteilungen 50-99. Hierzu zählt die Wertschöpfung aus dem Großhandels- und Einzel­handelsbereich (auch Hotels und Gaststätten), dem Transportwesen sowie aus staatlichen, finanziellen, fachlichen und persönlichen Dienst­leistungen wie Bildung, medizinische Versorgung und Immobiliendienstleistungen. Mitgezählt werden auch fiktive Gebühren für Bankdienst­leistungen, Importabgaben sowie alle statistischen Diskrepanzen, die den erfassenden Stellen auf nationaler Ebene auffallen, und durch Umskalierung entstehende Diskrepanzen. Die Wert­schöpfung ist die Nettoproduktionsmenge eines Wirtschaftsbereichs nach Summierung aller Produktionsmengen und abzüglich aller Vorleistungen. Der Ursprung der Wertschöpfung wird nach der ISIC (Überarbeitung 3 oder 4) bestimmt.

http://data.worldbank.org/indicator/NY.GDP.MKTP.KD.ZG

Wirtschaftswachstum pro Jahr

Die jährliche Wachstumsrate des Brutto­inlands­produkts (BIP) wird aus dem BIP zu konstan­ten Preisen in Einheiten der Landes­währung errechnet. Die Gesamt­summen sind in US-Dollar zu konstan­ten Preisen von 2000 ausgedrückt. Das BIP ist die Brutto­wert­schöpfung zu Käufer­preisen aller in dem jeweiligen Land ansässigen Personen zuzüglich Steuern und abzüglich Subven­tionen, die nicht im Produkt­wert enthalten sind.

Internationale Initiative für Transparenz in der Entwicklungszusammenarbeit (IATI)

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