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EITI

7. Globale Konferenz der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Lima

Eröffnung des deutschen Info-Stands

05.04.2016 |

Für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor fand vom 24. bis zum 25. Februar 2016 die siebte Globale Konferenz der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Lima, Peru statt. Zum Thema „From Reports to Results“ trafen sich fast 1200 Delegierte aus mehr als 100 Ländern, um über die Wirkungen der EITI in den nunmehr  51 EITI implementierenden Staaten zu diskutieren.

Bei der EITI handelt es sich um eine internationale Initiative für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht bei öffentlichen Einnahmen aus dem Rohstoffsektor. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit fördert die EITI seit dem Entstehen der Initiative im Jahr 2003 in politischer, finanzieller und technischer Hinsicht. Darüber hinaus setzt auch Deutschland als viertes OECD-Land (neben den USA, Großbritannien und Norwegen) die EITI im heimischen Rohstoffsektor um. Im Zuge der Globalen Konferenz wurde die Bundesrepublik erfolgreich als Kandidatenland in die EITI aufgenommen.

Auf der „National Expo“, der Landesausstellung der Konferenz, konnte vor zahlreichen interessierten Besuchern sowohl das nationale, als auch das internationale Engagement der Bundesregierung zur Umsetzung der Initiative dargestellt werden. Das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung veranstaltete am deutschen Stand u.a. vor breitem Publikum eine Diskussionsrunde zu einer im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführten Studie zur Wirkungsorientierung der EITI.

Beschäftigen Sie sich mit der EITI? Dann beteiligen Sie sich hier an unserer Umfrage über die Wirkungen der EITI.

Für weitere Informationen zum deutschen Engagement für die EITI oder der Globalen Konferenz klicken Sie hier oder kontaktieren Sie unsere EITI-Beraterin Lena Link.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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