Peru: Wasserverluste reduzieren

Peru: Wasserverluste reduzieren

Peru leidet in weiten Teilen unter Wasserknappheit. Der Klimawandel verschärft die Lage. Hinzu kommt die ungleiche Besiedelung des Landes: An der pazifischen Küsten leben über der Hälfte der Peruaner, die gleichzeitig fast 90 Prozent des Trinkwassers im Land verbrauchen.

Allerdings ist ausgerechnet diese Region die mit Abstand trockenste in Peru. Weniger als fünf Prozent der nationalen Süßwasservorkommen finden sich dort. Um dem drohenden "Wasserstress" durch den Klimawandel vor allem in den Küstenstädten entgegenzuwirken, unterstützt die KfW Entwicklungsbank die Wasserversorgungsunternehmen in den Städten Tacna und Chimbote dabei, Wasserverluste zu reduzieren.

Sparsamen Umgang mit Wasser fördern

Zu den Maßnahmen zählen beispielsweise die Reparatur von undichten Stellen in Wasserverteilernetzen, die Installation von Hauswasser- und Großwasserzählern oder die Einführung von Katastern, die auf Geoinformationssystemen basieren.

Gleichzeitig sollen Kampagnen die peruanische Bevölkerung sensibilisieren, sich des Wertes von Wasser bewusst zu werden und die Wasserverschwendung in privaten Haushalten zu verringern. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden klimatischen Veränderungen sind solche Maßnahmen dringend notwendig, damit auch in Zukunft eine ausreichende Versorgung der peruanischen Bevölkerung mit Trinkwasser gesichert ist.