Togo: Regionalentwicklung

Togo: Regionale Entwicklung durch Tourismus fördern

Mit knapp 500.000 Ankünften von Touristen im Jahr 2017 hat Tourismus in Togo ein niedriges Niveau. Das Land liegt im internationalen Ranking nur auf Platz 161 von 185 Ländern. Doch die Besucherzahlen steigen. Mit einem Anstieg von 46,7 Prozent verzeichnete Togo 2017 laut Welttourismusorganisation nach Ägypten weltweit den größten Zuwachs an Touristen. Die Regierung hat zur Förderung des Sektors einen Tourismusentwicklungsplan erarbeitet.

Wirtschaftliches Standbein

Im Rahmen eines Programms zur Unterstützung von guter Regierungsführung und Dezentralisierung fördert Deutschland in Togo auch Maßnahmen zur Tourismusentwicklung, zunächst für die Kommune Kpalimé.

Ziel des deutschen Engagements in Kpalimé ist es, Tourismus zu einem wirtschaftlichen Standbein für die Entwicklung der Region zu machen. Dazu sollen die Akteure des Tourismussektors besser vernetzt werden, ein Dialog zwischen kommunalen und privaten Vertreterinnen und Vertretern angestoßen werden und eine regionale Tourismusstrategie erarbeitet werden. Hinzu kommen Marketing- und Qualifizierungsmaßnahmen.

Bisherige Erfolge

Das erste Tourismuskonzept für die Region ist in einem partizipativen Prozess erarbeitet worden und in den kommunalen Entwicklungsplan eingeflossen. In einem Tourismuskomitee bringen Vertreterinnen und Vertreter der Privatwirtschaft, von Nichtregierungsorganisationen und Gebietskörperschaften die touristische Entwicklung gemeinsam voran. Es wurden Fortbildungen veranstaltet und erste Marketingkonzepte erarbeitet. Die Beteiligten haben sich außerdem auf die Einführung touristischer Steuern geeinigt.

Projektdaten

Projektlaufzeit: 2016 bis 2021, Tourismusbaustein seit Juni 2017

Finanzvolumen: 25.114.696 Euro