Mongolei: Einkommen generieren

Mongolei: Mehr Einkommen durch Tourismus

Die Mongolei ist vor allem bei Naturliebhabern und Abenteuertouristen beliebt. Viele Gebiete stehen unter Naturschutz. Wer in das Land reist, kann durch Steppen-, Wüsten- und Berglandschaften reiten oder wandern und sich von Nomaden aus verschiedenen Volksgruppen Einblicke in alte Traditionen geben lassen. Im Jahr 2017 kamen rund 470.000 Touristen in die Mongolei. Durch sie erwirtschaftete das Land 360 Millionen US-Dollar, 24 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Im Rahmen einer trilateralen Zusammenarbeit mit Thailand und der Mongolei fördert Deutschland ein Projekt zur nachhaltigen Tourismusentwicklung, das sich auf drei mongolische Provinzen konzentriert. Ziel ist es, die Beschäftigungschancen in ländlichen Gebieten zu erhöhen und das bestehende Einkommen der Bevölkerung durch Einnahmen aus dem Tourismus zu ergänzen.

Dazu wurden Angebote für Ökotourismus und fairen Tourismus entwickelt und deren Vermarktung unterstützt. Der Tourismus wurde auf Provinz- und Dorfebene gefördert. Durch das Projekt sind neue Reiserouten, zum Beispiel zu den Bogenmachern in der Provinz Selenge, entstanden.

Bisherige Erfolge

Für die Projektprovinzen wurden angepasste Strategien zur Weiterentwicklung des Tourismus erarbeitet. Schon in der ersten Saison nach Start des Vorhabens wurden im Sommer 2018 etwa 700 in- und ausländische Touristen in den drei Projektprovinzen empfangen.

Projektdaten

Projektlaufzeit: August 2017 bis Juli 2020

Finanzvolumen: 542.000 Euro (trilaterales Kooperationsbudget)