Marokko: Tourismus für die Zukunft

Marokko: Tourismus für die Zukunft

In ländlichen Gebieten Marokkos findet man unberührte Natur sowie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten, es gibt dort jedoch nur wenige Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten. Typische Beispiele für diese Situation sind die Küstenregion Souss Massa und Beni Mellal-Khenifra, eine Gebirgsregion im Hohen Atlas.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in diesen beiden Regionen Vorhaben zur Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus. Ziel ist, dass die natürlichen Ressourcen der Regionen rund um Naturparks und Schutzgebiete der gesamten Bevölkerung zugutekommen.

Dazu wird das touristische Angebot ausgebaut: Wasser- und Angelsport, Vogelbeobachtung, Trekking, Klettersport. Zudem werden neue Methoden zur Akquise von Touristen entwickelt und angewandt.

Es ist geplant, mindestens 2.000 Personen im Bereich des nachhaltigen Tourismus aus- und fortzubilden. Durch 50 neue Kleinunternehmen als Dienstleister für Touristen und vier neue touristische Unterkünfte sowie die Vermarktung und Entwicklung neuer lokaler Produkte sollen die beiden ländlichen Regionen auf lange Sicht zu eigenständigen und prosperierenden Touristenzielen werden.

Mehr Arbeitsplätze und höhere Einkommen

Nach rund drei Jahren fanden bereits 432 Personen, davon 186 Frauen, einen Arbeitsplatz. Rund 1.850 Menschen verdienen nun mehr als vorher oder profitieren von besseren Arbeitsbedingungen.

Projektdaten

Projektlaufzeit: November 2015 bis September 2020

Finanzvolumen: 5,77 Millionen Euro

Marokko: Tourismus für die Zukunft