Agrotourismus in Kirgisistan

Agrotourismus in Kirgisistan

Rund 30 Prozent der kirgisischen Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft. Doch die Bäuerinnen und Bauern aus Kirgisistan sind international kaum wettbewerbsfähig, ihre Produktivität ist noch zu gering. Deutschland fördert in Kirgisistan deshalb ein "Programm für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung", das die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöhen wird. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die Wertschöpfungsketten verschiedener Branchen weiterentwickelt, unter anderem die des Agrotourismus.

Das große touristische Potenzial nutzen

Insgesamt wurden 86 Landwirtinnen und Landwirte ausgebildet. In Zusammenarbeit mit lokalen Reiseveranstaltern wurden zudem touristische Angebote entwickelt. Und um diese Angebote bekannt zu machen, wurden Informationsreisen für internationale Reiseveranstalter organisiert.

Kirgisistan hat ein großes touristisches Potenzial. Die Landschaft ist vielfältig und bietet neben schneebedeckten Siebentausendern, grünen Almen und Bergseen auch schöne Canyons und den zweitgrößten Bergsee der Welt. Die Natur ist noch weitgehend unberührt.

 

Bisherige Erfolge

Inzwischen beherbergen schon mehr als 20 Gastgeber Individualtouristen und Gruppen von Reiseveranstaltern. Die Zahl der Touristen aus Europa stieg von 200 auf 2.000 pro Jahr. Zudem wurde eine Internetseite zum Agrotourismus in Kirgisistan eingerichtet und der Agrotourismus hat in Kirgisistan insgesamt an Popularität gewonnen.

Projektdaten

Projektlaufzeit: 2014 bis 2019

Finanzmittel: 150.000 Euro