Jordanien: Neue Tourismusstrategie

Jordanien: Neue Tourismusstrategie entwickeln

Jordanien bietet für Touristen aus der ganzen Welt eine Vielzahl an historischen Stätten, religiösen Orten und Outdoor-Aktivitäten. Die Felsenstadt Petra, eines der von der UNESCO benannten Weltwunder, das Tote Meer oder die Wüstenregion Wadi Rum sind nur einige der beliebten Attraktionen des Landes. Der Tourismussektor leistet einen erheblichen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt. Zudem lebt die Branche von der Arbeitskraft der Menschen vor Ort – eine besondere Chance für Kleinst-, Klein-, und mittelständische Unternehmen (KKMU). Von den regionalen Unruhen 2011 konnte sich Jordanien inzwischen erholen, was sich durch einen Anstieg der Tourismusankünfte 2017 zeigt.

Wettbewerbsfähigkeit verbessern

Das Projekt "Beschäftigungsorientierte KKMU-Förderung in Jordanien" unterstützt diese Unternehmen im Einklang mit den Plänen der jordanischen Regierung. Der Fokus liegt dabei auf Tourismus sowie Lebensmittelverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechnologien – alles Sektoren mit Wachstums- und Beschäftigungspotenzialen.

Ziel des Projektes ist eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Kompetenzförderung von KKMUs sowie eine Entwicklung des Unternehmens- und Investitionsklimas in diesen Sektoren.

Das Projekt führte eine umfassende Analyse des jordanischen Tourismussektors durch, um Fördermöglichkeiten für KKMUs aufzuzeigen. Die Daten wurden gemeinsam mit Akteuren der Tourismusbranche erhoben. Ziel ist, Wachstumsmöglichkeiten für KKMUs aufzuzeigen. Aktuell unterstützt das Projekt die digitale Transformation von Tourismusdienstleistern und baut die Zusammenarbeit der Industrie auf lokaler und internationaler Ebene aus.

Projektdaten

Projektlaufzeit: Januar 2018 bis April 2024

Finanzvolumen: 10 Millionen Euro