Lebensgrundlagen erhalten

Wir schützen Böden, damit sie fruchtbar bleiben

Damit die wachsende Weltbevölkerung mit ausreichend Nahrung versorgt werden kann, muss die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern produktiver werden. Gleichzeitig müssen aber die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten und geschützt werden: Wasser, Boden und Artenvielfalt.

Bisher verlieren pro Jahr weltweit rund sechs Millionen Hektar Boden ihre Fruchtbarkeit. Die Äcker vertrocknen, versalzen, werden abgetragen oder laugen aus, weil sie falsch oder zu intensiv genutzt werden. Man nennt diesen Vorgang Bodendegradation. Der Klimawandel verstärkt das Problem.

Im Rahmen unserer Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" haben wir ein Programm zum Schutz von Böden gestartet. In fünf Ländern erproben wir neue Ansätze, wie die Bodenfruchtbarkeit erhalten oder wiederhergestellt werden kann. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen auf andere Regionen übertragen werden.

Ackerflächen wieder nutzbar machen

Im Zentrum unseres Programms "Bodenschutz und Bodenrehabilitierung" steht das Ziel, Ackerflächen von kleinbäuerlichen Betrieben zu schützen und wieder nutzbar zu machen. Dabei geht es zum Beispiel um Themen wie Bewässerung, organische Düngung und Fruchtwechsel.

Auf politischer Ebene setzten wir uns im Rahmen des Programms dafür ein, finanzielle Anreize für eine verantwortungsvolle Bodennutzung zu schaffen.