Innovationen fördern

Wir nehmen den gesamten Weg der Nahrungsmittel in den Blick

Um die Ernährungslage in einem Land dauerhaft zu verbessern und Einkommen und Beschäftigung für die Menschen im ländlichen Raum zu erhöhen, muss die Landwirtschaft produktiver und nachhaltiger werden. Außerdem müssen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihre Produkte besser verkaufen können. Das allein reicht aber nicht: Ein großer Teil der heute in Entwicklungsländern produzierten Nahrungsmittel verdirbt wegen falscher Lagerung oder während des Transports zur Weiterverarbeitung und zum Verbraucher.

Darum nehmen wir den gesamten Weg der Nahrungsmittel in den Blick. Wir unterstützen Innovationen in allen Teilbereichen der Ernährungswirtschaft – vom Acker über die Lagerung und Verarbeitung bis zum Teller des Konsumenten.

Grüne Innovationszentren

Eine produktive und umweltschonende Landwirtschaft ist ein Entwicklungsmotor für ländliche Regionen. Voraussetzung dafür sind Bildung, Beratung, Forschung, der Einsatz angepasster Techniken und leistungsfähige staatliche Institutionen.

Mit unserer Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" unterstützen wir den Aufbau von 14 "Grünen Innovationszentren". Damit schaffen wir Einkommen für Bäuerinnen und Bauern und Arbeitsplätze in der Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln. Die Innovationszentren unterstützen Ertragssteigerungen, die Integration von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Märkte, die Selbstorganisation von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Kooperativen und Genossenschaften und den Schutz von Wasser und Boden. Sie fördern landwirtschaftliche Ausbildung, angewandte Agrarforschung und landwirtschaftliche Beratung und vernetzen Menschen und Institutionen. Regierungsstellen werden zentral und dezentral bei Programmen beraten, die die Landwirtschaft nachhaltig fördern.

So arbeitet Samuel Ntim aus Ghana