Widerstandsfähigkeit stärken

Wir arbeiten daran, dass es keine Hungersnöte mehr gibt

Menschen, die hungern, sind politischen Krisen und gewaltsamen Konflikten, Dürren, Überschwemmungen und dem Klimawandel besonders schutzlos ausgesetzt. Unsere Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" unterstützt sie dabei, sich auf diese Herausforderungen besser einzustellen und sich an neue Bedingungen anzupassen. Dazu werden zum Beispiel Ackerflächen wieder fruchtbar gemacht, Bewässerungsmethoden verbessert, Lagerkapazitäten für Getreide und Reis ausgebaut und unterschiedliche Einkommensquellen für Familien gefördert, aber auch Gemeinden dabei unterstützt, in Hungerkrisen politisch angemessen und vorausschauend reagieren zu können. So können Hungerkrisen vermieden oder zumindest besser bewältigt werden.

Ernährungssicherung und Stärkung der Widerstandsfähigkeit

Mit einem neuen Programm der Sonderinitiative tragen wir in zwölf Ländern dazu bei, dass den Menschen genügend nährstoffreiches Essen zur Verfügung steht. Aber das allein reicht nicht aus: Für eine gesunde Ernährung sind auch Kenntnisse über die richtige Verwertung, Lagerung und Zubereitung der Lebensmittel und zu Hygiene wichtig. Wir unterstützen unsere Partner bei der Vermittlung dieser Kenntnisse. Außerdem helfen wir dabei, die Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung vor Ort zu verbessern und soziale Sicherungssysteme aufzubauen.

Unser Programm konzentriert sich auf Haushalte mit besonders schlechter Ernährungssituation, speziell auf Familien mit Schwangeren und Kleinkindern. Denn fehlende Nährstoffe in den ersten 1.000 Tagen des Lebens haben Folgen für die gesamte körperliche und geistige Entwicklung eines Menschen.