Aufnahmeregionen stabilisieren

Aufnahmeregionen stabilisieren

Die Mehrzahl der Flüchtlinge flieht in die an ihre Heimat angrenzenden Länder. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Entwicklungsländer, rund 85 Prozent der Menschen auf der Flucht suchen dort Schutz.

Zu den Ländern, die besonders viele Menschen aufnehmen, gehören die Türkei, Pakistan, Uganda, der Libanon, Iran, Bangladesch, Sudan, Äthiopien und Jordanien. Der kurzfristige Zuzug von sehr vielen Menschen führt in den Aufnahmeländern oft zu massiven Problemen: Es fehlt an Unterkünften und Arbeitsmöglichkeiten, die Schulen können nicht alle Kinder aufnehmen, Wasser und Nahrungsmittel werden knapp.

Lebensgrundlagen sichern

Um die Situation in den Ländern, die Flüchtlinge aufnehmen, zu stabilisieren, investiert Deutschland in die Infrastruktur vor Ort – zum Beispiel in die Wasserversorgung und Gesundheitsversorgung – sowie in einkommensfördernde Maßnahmen.

Außerdem werden staatliche Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen dabei unterstützt, ihre Angebote aufrechtzuerhalten und auszuweiten.

Deutschland fördert auch den Dialog zwischen den Neuankömmlingen und der ansässigen Bevölkerung. Ziel ist, die Flüchtlinge gesellschaftlich zu integrieren, Konflikte zu vermeiden und die Lebensgrundlagen für alle zu sichern.