Sport in Jordanien

Jordanien: Spielerisch in eine gemeinsame Zukunft

Sport macht Spaß. Er fördert die körperliche und seelische Gesundheit. Er vermittelt Werte wie Fairness, Toleranz, Respekt und Disziplin. Er stärkt das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen und fördert die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Sport wird deshalb in vielen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich eingesetzt, unter anderem zur Friedensförderung und Konfliktprävention.

Die Potenziale von Fußball nutzen

Streetfootballworld ist ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen. Mit dem Friedensprojekt "Spielerisch in eine gemeinsame Zukunft: Völkerverständigung durch Sport" bringt die Organisation syrische Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingslagern mit jordanischen Gleichaltrigen für gemeinsame Fußballspiele zusammen. So kommen die Jugendlichen in Kontakt und lernen sich besser kennen. Das Projekt hilft ihnen dabei, Kriegserfahrungen zu verarbeiten und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Dialog fördern und Gewalt vorbeugen

Das Friedensprojekt "Spielerisch in eine gemeinsame Zukunft: Völkerverständigung durch Sport" wird vom BMZ gefördert. Es erreicht rund 16.000 syrische und jordanische Jugendliche. Mehr als 600 Jugendliche werden zu freiwilligen Trainern ausgebildet: Sie lernen, was bei der Arbeit mit traumatisierten Kindern zu beachten ist, wie man den Dialog fördert und Gewalt vorbeugt . Allen Teilnehmern werden außerdem Wege gezeigt, wie sie nach Beendigung des Krieges in ihren Heimatorten als "peer-educators" die erlernten Fähigkeiten an andere Jugendliche weitergeben können. So können sie dazu beitragen, eine neue, friedliche Gesellschaft aufzubauen.