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Konzepte & Themen

Soziale und ökologische Aspekte

Grubenwässer in einem verlassenen Tagebau

Menschenrechte

Arbeitsbedingungen in Serra Pelada, Brasilien

Der Menschenrechtsansatz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sieht die konsequente Orientierung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit an menschenrechtlichen Prinzipien vor – auch und vor allem im Rohstoffsektor. Das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung fördert die Umsetzung des Menschenrechtsansatzes über das gesamte Portfolio der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Rohstoffsektor und unterstützt die Projekte im Ausland in der menschenrechtlichen Orientierung ihrer Aktivitäten. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Menschenrechte im Rohstoffsektor. Weiterlesen


Bergbau und Wasser

Wasserablaufbecken einer stillgelegten Goldmine in Honduras

Die Nutzung von Wasserressourcen zum Abbau von Rohstoffen führt in vielen Ländern häufig zu Spannungen, da die oftmals knappe Ressource sowohl als Trinkwasser als auch für die Landwirtschaft unentbehrlich ist. Um Verteilungskonflikte frühzeitig zu vermeiden arbeitet das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung an Lösungsansätzen wie Schwachstellen bei bestehende Verfahren verbessert werden können. Erfahren Sie hier mehr über das Thema Wasser und Bergbau. Weiterlesen


Reduktion von "Gas Flaring"

Das Abbrennen von Erdölbegleitgas durch eine horizontale Fackel

Im Themenfeld ‚Reduktion von Gas Flaring‘ liegt der Schwerpunkt auf einer energieeffizienteren Nutzung fossiler Rohstoffe. Das Abfackeln von Erdölbegleitgas stellt eine gängige Praxis in der Erdölindustrie, welche mit der Erreichung der Pariser Klimaziele schwer zu vereinbaren ist. Das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung sucht daher nach Strategien, wie Schwellen- und Entwicklungsländer das Erdgas einer Nutzung zuführen können. Erfahren Sie hier mehr über das Thema ‚Gas Flaring‘. Weiterlesen


Geschlechtergerechtigkeit im Rohstoffsektor stärken

Frau in ASM in Kono (Westafrika)

Auswirkungen des Bergbausektors betreffen Frauen und Mädchen anders als Männer. Frauen leiden mehr unter den negativen Folgen des Bergbaus, wie der Verschmutzung des durch sie betriebenen Vieh- und Ackerbodens oder der Gefahr von Krankheiten. Gleichzeitig profitieren sie seltener von seinen positiven Auswirkungen, wie beispielsweise dem Zugang zu gut bezahlten Arbeitsplätzen. Bergbau gehört zu den am wenigsten geschlechtergerechten Arbeitsbereichen der Welt. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Geschlechtergerechtigkeit im Bergbau und wie sich das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung im Rohstoffsektor dafür einsetzt. Weiterlesen


Verantwortung entlang der Lieferketten

Regulierung ASM

Bei der Auswahl von Konsumprodukten achten Verbraucher*innen heute nicht mehr nur auf Qualität, sondern auch auf eine verantwortungsbewusste Herstellung. Es ist ihnen wichtig, dass die in ihren Produkten verarbeiteten Rohstoffe nicht zu Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden beigetragen haben. Blutdiamanten, Kinderarbeit und Umweltschäden schrecken Verbraucher*innen ab. Unternehmen sind deshalb zunehmend in der Pflicht, in der gesamten Lieferkette - also vom Rohstoffabbau über die Verhüttung bis hin zur Produktfertigung- soziale und ökologische Standards zu berücksichtigen. Allerdings ist das keine einfache Aufgabe, denn die Liefer- und Produktionsketten sind komplex und vielschichtig, besonders wenn der Rohstoffabbau in Ländern mit schwachen Regierungsstrukturen und/oder in Krisenregionen stattfindet. Mehr zu diesem Thema und den Aktivitäten des Programms Rohstoffe und Entwicklung. Weiterlesen


Klimasensibler und umweltbewusster Bergbau

Umwelt und Bergbau

Die weltweit wachsende Nachfrage nach Mineralen und Metallen bietet für rohstoffreiche Entwicklungsländer Chancen, stellt sie jedoch auch vor Herausforderungen: Ohne klima- und umweltfreundliche Bergbaupraktiken können negative Auswirkungen des Bergbaus zunehmen, kann die Klimabilanz belastet und die Umwelt in den umliegenden Gemeinden beeinträchtigt werden. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Weiterlesen


Kleinbergbau

Kleinbergbau in Mosambik

In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern werden mineralische Rohstoffe neben dem industriellen Bergbau auch im Kleinbergbau gefördert. Die Weltbank geht davon aus, dass 80 bis 100 Millionen Menschen weltweit existenziell vom Kleinbergbau abhängig sind. 20 Prozent der weltweiten Goldproduktion werden im Kleinbergbau gefördert. Damit stellt der Kleinbergbau sowohl einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor als auch eine wichtige Einkommensquelle dar. Der Kleinbergbau ist gleichzeitig eine der größten Herausforderungen im Rohstoffsektor, da Rohstoffe oft illegal und unter prekären Arbeitsbedingungen abgebaut werden. Erfahren Sie mehr über das Thema Kleinbergbau. Weiterlesen


Rohstoffe und Konflikte

Columbit-Tantalit Erz

Der Abbau und Handel bestimmter Rohstoffe hat in einigen Ländern zur Finanzierung gewalttätiger Konflikte beigetragen. Die Eindämmung der illegalen Rohstoffproduktion und des -handels an Orten, an denen sie der Finanzierung von Konflikten dienen, ist deshalb für die internationale Staatengemeinschaft ein wichtiges Handlungsfeld. Das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung fördert die Entwicklung und Verbreitung von Herkunftsnachweisen und Zertifizierungen im Rohstoffsektor. Erfahren Sie hier mehr über das Thema Rohstoffe und Konflikte. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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