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Vor Ort

Internationaler Dialog


Internationaler Dialog

Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist ein Gut, das nur durch multilaterale Zusammenarbeit geschützt und gestärkt werden kann. Deshalb ist eine starke Vernetzung auf europäischer und internationaler Ebene entscheidend. Denn nur gemeinsam können wir uns erfolgreich für die Rechte verfolgter und diskriminierter Minderheiten einsetzen.

Der Beauftragte nimmt regelmäßig an internationalen Foren zu Religions- und Weltanschauungsfreiheit teil. So hat er bereits dreimal beim von den USA initiierten „Ministerial to Advance Religious Freedom" die Bundesrepublik Deutschland vertreten. Um die 80 Delegationen reisen zu diesen jährlich stattfindenden Expertengesprächen an und tauschen sich darüber aus, wie Religions- und Weltanschauungsfreiheit weltweit gestärkt werden könne. Dabei kommen beispielsweise aus China oder dem Irak auch „survivors" zu Wort, die Opfer religiös motivierter Verfolgung geworden sind.

Weitere Themen des Austauschs sind Islamophobie und der weltweit zunehmende Antisemitismus. Auch die wichtige Rolle von Frauen und Mädchen gerade auch in der globalen Entwicklungszusammenarbeit und der Erreichung der Ziele der „Agenda 2030" wird im Kontext der Religions- und Weltanschauungsfreiheit diskutiert.

In seiner bilateralen wie multilateralen Arbeit betont der Beauftragte auch immer wieder den engen Zusammenhang mit anderen Menschenrechten. Religionsfreiheit zu gewähren bedeutet auch beispielsweise Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit zu achten. Der Schutz dieser Grundrechte geht auf die Anerkennung der Würde des Menschen zurück und stellt eine unerlässliche Voraussetzung für Wohlstand und Frieden dar.

Vor diesem Hintergrund tauscht sich der Beauftragte auch regelmäßig mit seinen europäischen Amtskollegen aus und setzt sich aktiv für einen stärkeren und menschenrechtsbasierten Ansatz zu Religions- und Weltanschauungsfreiheit auf europäischer Ebene ein.


Lexikon der Entwicklungspolitik

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