Hauptinhalt

Deutsches Engagement

Mit der Wirtschaft kooperieren

Frauen pflücken Baumwolle.

Wenn es um die Durchsetzung von Umwelt- und Sozialstandards geht, ist die Privatwirtschaft ein wichtiger Partner der Politik. Das BMZ arbeitet darum in vielfältiger Weise mit ihr zusammen.

Im Rahmen der Kooperation zwischen deutscher Entwicklungszusammenarbeit und privaten Unternehmen werden zum Beispiel die Produktionsunternehmen in Entwicklungsländern dabei unterstützt, die Ziele des Textilbündnisses umzusetzen. Das BMZ arbeitet über das Public-Private-Partnership-Programm (develoPPP.de) schon seit mehreren Jahren mit verschiedenen Mitgliedern des Textilbündnisses zusammen.

Im Mai 2016 hat das BMZ zum Beispiel in Pakistan eine regionale Konferenz zu existenzsichernden Löhnen in der asiatischen Textilindustrie organisiert. 190 Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Regierungen, Produktionsunternehmen und internationalen Abnehmerfirmen aus 19 Ländern, unter anderem aus Vietnam, Indien, Bangladesch, China, Kambodscha und Pakistan, haben gemeinsam über das Thema Vereinigungsfreiheit, Kollektivverhandlungen in Produktionsländern und mögliche Ansätze zur Erhöhung der Lohnniveaus diskutiert.

Innerhalb der Textilbranche unterstützt das BMZ unter anderem die Initiative Cotton made in Africa, die eine nachhaltige Baumwollproduktion fördert. Textilunternehmen zahlen eine Lizenzgebühr, um ihre Ware mit "Cotton made in Africa"-Label anbieten zu dürfen. Diese Einnahmen werden in den afrikanischen Projektgebieten investiert. Bereits fast eine Million Kleinbäuerinnen und Kleinbauern profitieren von der Initiative.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen