Indien Reform des Sozialsystems unterstützen

Seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie haben viele Menschen in Indien ihren Arbeitsplatz verloren oder erzielen ein niedrigeres Einkommen. Indien hatte zunächst mit einem Lockdown die Pandemie eingedämmt. Dadurch rutschten vor allem Tagelöhner und viele der rund neun Millionen Wanderarbeiter in die Armut ab.

Passanten in einem Slum in Neu-Delhi, Indien, in dem die Bevölkerung hauptsächlich vom Müllsammeln lebt.

Passanten in einem Slum in Neu-Delhi, Indien, in dem die Bevölkerung hauptsächlich vom Müllsammeln lebt

Passanten in einem Slum in Neu-Delhi, Indien, in dem die Bevölkerung hauptsächlich vom Müllsammeln lebt
Siehe auch
Motorrad-Taxis stehen in zwei langen Reihen nebeneinander auf einer Straße in Delhi, Indien.

Die indische Regierung hat mit Hilfsprogrammen gegengesteuert. Bereits 800 Millionen Menschen haben Nahrungsmittel wie Weizen und Reis bekommen, zusätzlich wurden 320 Millionen Inderinnen und Inder finanziell unterstützt. Das BMZ unterstützt die Regierung gemeinsam mit der Weltbank dabei, diese Lasten zu schultern.

Der Großteil der Begünstigten sind Frauen, insbesondere Mütter mit Kindern, die ohnehin aufgrund ihrer Belastung in der Familie selten berufstätig sein können.

Darüber hinaus unterstützt die Weltbank Indien gemeinsam mit Deutschland und anderen Gebern bei der Reform des Sozialsystems. Bisher ist es in mehr als 400 Einzelprogramme zersplittert. Diese werden nun zusammengefasst und in ein nachhaltiges soziales Sicherungssystem integriert.


Stand: 11.10.2022