Industriemechaniker in einem Berufsbildungszentrum in Mexiko

Zusammenarbeit mit Kammern und Verbänden Berufsbildungspartnerschaften

Um die Kompetenzen der deutschen Kammern und Wirtschaftsverbände mit ihren mehr als 800 Berufsbildungszentren für die Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen, hat das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) 2010 das Berufsbildungspartnerschaftsprogramm gestartet.

Die deutschen Kammern und Verbände arbeiten in einer Berufsbildungspartnerschaft mit einer ähnlichen Einrichtung in einem Entwicklungs- oder Schwellenland zusammen. Ziel ist, das berufliche Bildungssystem im Partnerland zu verbessern und dadurch zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und zur Reduzierung der Armut beizutragen.

Berufsbildungspartnerschaften (BBP) sollen die Maßnahmen der staatlichen bi- und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung ergänzen.

Die Entwicklungsorganisation der deutschen Wirtschaft, sequa, setzt die Berufsbildungspartnerschaften im Auftrag des BMZ um.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind:

  • Verbesserung der Organisationsstruktur von Berufsbildungseinrichtungen
  • Verbesserung von Ausbildungsinhalten und -methoden
  • Einführung von praxisorientierten Pilotausbildungen in neuen Berufsfeldern
  • Beratung der Partnereinrichtungen bei der Entwicklung von Qualifikations- und Prüfungsstandards