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In einer Ausbildungseinrichtung für Solartechniker und Energieauditoren an der Strathmore University in Nairobi, Kenia, arbeitet eine Studentin an einer Solaranlage.
BMZ-Sonderseite zum UN Climate Action Summit und SDG Summit in New York City

Climate meets sustainable development

23. September und 24.–25. September 2019

 

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Patricia Espinosa, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Natione

"Damit das Pariser Klimaabkommen und die SDGs ihre volle Kraft entfalten können, müssen wir sie zusammen umsetzen."

Patricia Espinosa, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und
Liu Zhenmin, UN-Untergeneralsekretär für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten

Klima und nachhaltige Entwicklung: untrennbar verbunden

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihren 17 Zielen für globale Entwicklung sowie dem Pariser Klimaabkommen wurden 2015 globale Rahmen für die Bewältigung globaler Herausforderungen geschaffen.

Der Klimawandel etwa gefährdet schon heute unsere Lebensgrundlagen: Ungefähr vier Milliarden Menschen leiden bereits jetzt für mindestens einen Monat im Jahr unter Wasserknappheit. Felder vertrocknen, die Ernte bleibt aus. Die Anzahl der Hungernden weltweit ist zuletzt wieder auf mehr als 800 Millionen angestiegen.

Die Folgen des zunehmenden Klimawandels wirken sich unmittelbar auf die Lebensbedingungen der Menschen aus und treffen insbesondere die ärmsten Länder der Welt hart. Ohne Klimaschutz und Anpassung an den schon nicht mehr vermeidbaren Klimawandel gibt es keine nachhaltige Entwicklung, bereits erreichte Erfolge sind in Gefahr.

Gleichzeitig lassen sich über einen entschlossenen Umstieg auf klimafreundliches Wirtschaften enorme Entwicklungsfortschritte erzielen. Klimapolitik ist somit auch immer Entwicklungspolitik: Der Klimawandel beeinflusst die Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 unmittelbar.

Tram in Rio

Niemanden zurücklassen

Die Transformation zu einer klimafreundlichen und "klimafesten" Entwicklung kann nur gelingen, wenn auch wirtschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigt werden und niemand zurückgelassen wird. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung leisten auch dabei einen wichtigen Beitrag, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Lebensperspektive der betroffenen Menschen zu verbessern.

Bezahlbare und saubere Energie (SDG 7) verringert beispielsweise die Nutzung fossiler Energien. Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11) verbessern nicht nur die Lebensqualität ihrer Bewohner, sondern leisten auch einen Beitrag zu Klimaschutz und Anpassung an Klimawandelfolgen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet mit seinen Partnerländern daher auf integrierte Weise an der Erreichung aller SDGs im Sinne einer klimafesten Entwicklung.

Vor diesem Hintergrund trägt das BMZ zu zwei Meilensteinen von Klimapolitik und nachhaltiger Entwicklung bei: dem UN-Klimagipfel (UN Climate Action Summit) am 23. September 2019 und dem SDG-Gipfel (UN Sustainable Development Summit) am 24. und 25. September 2019 in New York.

Aktuelles

Symbolgrafik: 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

UNO-Bericht fordert Ambitionssteigerung bei der Umsetzung der Agenda 2030

12.09.2019 – Der heute veröffentlichte Globale Nachhaltigkeitsbericht (Global Sustainable Development Report, GSDR) unterstreicht die Notwendigkeit, in der Umsetzung der Agenda 2030 ambitionierter zu werden, um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 zu erreichen. Bundesentwicklungsminister Müller: "Wir müssen unseren Lebensstil und unsere Form des Wirtschaftens grundlegend ändern, das ist die Essenz des Berichts. Wir zerstören unsere eigenen Lebensgrundlagen und vor allem auch die der künftigen Generationen."

Überschwemmung in Mosambik. Menschen auf dem Weg zu einer Sammelstelle am Save-Fluss.

Minister Müller: Der Klimawandel ist da. – Es ist Zeit zu handeln.

10.09.2019 – Die Globale Anpassungskommission, die zu Maßnahmen für die Anpassung an den Klimawandel berät, hat heute anlässlich des bevorstehenden UN-Klimagipfels in New York ihren Bericht veröffentlicht. Minister Gerd Müller, der der Kommission angehört, erklärt dazu: "Die Weltgemeinschaft muss endlich ernst machen mit der Anpassung an den Klimawandel, sonst droht Millionen von Menschen der Rückfall in Hunger und Armut."

Eine Bäuerin in Malawi vor einer Solaranlage, die den Strom für die Pumpe eines Tröpfchenbewässerungssystems liefert

Minister Müller fordert zusätzliche Investitionen in internationalen Klimaschutz

08.08.2019 – Zur Vorstellung des Sonderberichts des "Weltklimarates" zum Thema "Klimawandel, Landnutzung und Ernährungssicherheit" erklärt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Der Sonderbericht des Weltklimarates ist ein Alarmsignal: [...] Steigt die globale Erwärmung auf zwei Grad, wäre die Lebensgrundlage von Hunderten Millionen Menschen bedroht. Wir müssen jetzt handeln und den Menschen ein Überleben in ihrer Heimat sichern."  

Dorf in der Somali-Region in Äthiopien, in dem sich wegen der anhaltenden Dürre Nomaden angesiedelt haben

UN-Nachhaltigkeitsforum

16.07.2019 – Beim Ministersegment des UN-Nachhaltigkeitsforums in New York hat Deutschland gefordert, gesellschaftliche Ungleichheiten und Klimawandel stärker in den Blick zu nehmen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Dr. Maria Flachsbarth, und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, vertreten die Bundesregierung gemeinsam auf dem Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung.

Logo: Climate Action Summit 2019
23. September 2019

UN Climate Action Summit

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Wir müssen jetzt handeln, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, wenn möglich 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und um bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels voranzukommen.

Um dies zu erreichen, müssen die Staaten aber nicht nur ihre derzeitigen nationalen Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) konsequent umsetzen. Denn selbst wenn alle Staaten ihre Ziele erreichen, würde das auf eine über 3 Grad Celsius wärmere Welt hinauslaufen – mit unabsehbaren Folgen. Daher müssen die Staaten neue, ehrgeizigere Pläne formulieren.

Die erste Aktualisierung der Nationally Determined Contributions steht 2020 an. Um das Engagement für die Umsetzung und Erneuerung der NDCs voranzubringen, hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, am 23. September in New York zu einem UN-Klimagipfel (UN Climate Action Summit) eingeladen. Ziel des Gipfels ist es, Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft an einen Tisch zu bringen und für eine ehrgeizigere Gestaltung der NDCs und deren entschlossene Umsetzung zu mobilisieren.

Das BMZ trägt auf vielfältige Weise zu einem erfolgreichen Klimagipfel bei, vor allem in den Bereichen Resilienz und Anpassung an den Klimawandel, Waldschutz, Energiespeicher, klimafreundlicher Transport, städtische Infrastruktur, internationale Klimafinanzierung und Unterstützung von Partnerländern bei der Überarbeitung ihrer NDCs. Das BMZ leistet zwischen 80 und 90 Prozent der jährlichen Unterstützung Deutschlands für Schwellen- und Entwicklungsländer bei Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel.

  • Das Dorf Jalpa im Distrikt Khotang in Nepal wurde durch die Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) elektrifiziert.
    Nepal: Zusammenarbeit konkret

    Kleinwasserkraft verbessert das Leben in ländlichen Gebieten

    In Nepal hat etwa jeder fünfte Einwohner in ländlichen Regionen des Landes keinen Zugang zu Strom. Auch die Bewohner der Gemeinde Jalpa im Distrikt Khotang waren vor drei Jahren noch auf Kerosin und Feuerholz als Lichtquelle angewiesen.

  • Urwald in Laos
    Laos: Zusammenarbeit konkret

    Nachhaltige Waldnutzung

    Wälder sind für die Bevölkerung von Khangkao, einem Bergdorf im Norden von Laos, seit Generationen eine Nahrungs- und Einkommensquelle. Dennoch werden dort immer mehr Waldflächen niedergebrannt, um die steilen Hänge für den Anbau von Trockenreis oder Mais nutzen zu können.

  • Auf dem Feld der beninischen Bäuerin Tohomé Hadonou wächst Niebe. Diese westafrikanische Bohne kann im Boden Stickstoff binden und gibt ihm dadurch wertvolle Nährstoffe zurück.
    Benin: Zusammenarbeit konkret

    "Ich gebe den Böden die Widerstandskraft zurück"

    Die beninische Bäuerin Tohomé Hadonou nennt 5,5 Hektar Land stolz ihr Eigen, eine gewöhnliche Bäuerin ist sie jedoch nicht. Vor fünf Monaten hat sie gemeinsam mit 46 weiteren Mitgliedern einer Frauengruppe eine Schulung für eine bessere Bodenfruchtbarkeit begonnen.

  • Überschwemmung in der peruanischen Stadt Piura im März 2017
    Peru: Zusammenarbeit konkret

    InsuResilience Investment Fund

    Im Frühjahr 2017 wurde Peru von den schwersten Regenfällen und Erdrutschen seit 1998 heimgesucht. Öffentliche Einrichtungen, darunter auch Krankenhäuser, standen unter Wasser, Häuser wurden zerstört und kleine Dörfer waren teilweise komplett isoliert.

  • Kenia: Eine Gruppe Bauern in Kirinyaga zeigt die Stelle am Flussufer, an der Wasser aus einem Fluss auf die Felder der Bauernkooperative Mitooini abgeleitet wird.
    Kenia: Zusammenarbeit konkret

    Wassermangel und Dürren bekämpfen

    Kenia leidet stark unter den Auswirkungen des Klimawandels. Durch häufigere Dürren und seltenere Niederschläge sinkt der Grundwasserspiegel. Anfang 2017 war die Ernährungssicherheit von mehr als drei Millionen Kenianerinnen und Kenianern gefährdet, eine weitere halbe Million Menschen hatte keinen Zugang zu Wasser.

Das Dorf Jalpa im Distrikt Khotang in Nepal wurde durch die Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) elektrifiziert.
Nepal: Zusammenarbeit konkret

Kleinwasserkraft verbessert das Leben in ländlichen Gebieten

In Nepal hat etwa jeder fünfte Einwohner in ländlichen Regionen des Landes keinen Zugang zu Strom. Auch die Bewohner der Gemeinde Jalpa im Distrikt Khotang waren vor drei Jahren noch auf Kerosin und Feuerholz als Lichtquelle angewiesen. Sie mussten sechs Stunden laufen, um in Diktel, der nächstgelegenen Stadt, Kerosin zu kaufen. Ein Liter Kerosin kostete umgerechnet 85 Cent und war nach einer Woche verbraucht.

Durch das Globalvorhaben Energising Development (EnDev), das von Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Großbritannien, der Schweiz und Schweden finanziert wird, haben sich die Lebensbedingungen der Bewohner von Jalpa verbessert. In Nepal wird unter anderem der Bau von Kleinwasserkraftwerken gefördert, so auch im Distrikt Khotang.

Komitee verwaltet und betreibt das Kraftwerk

Zurzeit profitieren 195 Familien von dem klimafreundlichen Strom aus dem Lumju-Khola-Kleinwasserkraftprojekt. Purna Bahadur Rai aus Jalpa bezahlt für den nachhaltig erzeugten Strom jetzt umgerechnet 88 Cent pro Monat – und spart somit monatlich 2,80 Euro: "Es war früher sehr schwierig, besonders für Frauen und Kinder, weil sie viele Stunden in dunklen und verrauchten Räumen verbringen mussten. Das hat ihrer Gesundheit sehr geschadet. Heute ist unser Zuhause nicht mehr so verrußt und wir bleiben gesund. Wir verbrauchen auch weniger Feuerholz und das rettet unseren Wald", erklärt Rai und zeigt auf eine LED-Lampe, die er in seinem Haus installiert hat.

Er ist der Vorsitzende des Komitees, welches das Kraftwerk verwaltet und betreibt. Mit einem ordnungsgemäßen Abrechnungssystem und Verbrauchsverzeichnis der Haushalte hat das Verwaltungskomitee das Vertrauen der Dorfgemeinschaft gewonnen. Eine Finanzkooperative zahlt die Stromrechnung. Die Einwohner kennen die Betriebs- und Instandhaltungskosten ihres Wasserkraftwerks und planen vorausschauend. Unter anderem haben sie einen Reparaturfonds eingerichtet, der sich nach den starken Erdbeben im Jahr 2015 schon bewährt hat.

Strom für mehr als 27.000 Menschen

Mehr als 27.000 Menschen in ländlichen Regionen Nepals haben mithilfe von EnDev Zugang zu Strom durch Kleinwasserkraft erhalten. Die Familien in Jalpa und anderen Gemeinden profitieren sogar mehrfach: Die Stromversorgung ist zuverlässig, und sie benötigen kein teures und klimaschädliches Kerosin mehr. Außerdem wird im Wald weniger Brennholz geschlagen. Die in Nepal durch EnDev geförderte Wasserkraft spart pro Jahr 673 Tonnen Kohlendioxid ein, so viel wie durchschnittlich 132 Autos pro Jahr produzieren.

Das Dorf Jalpa im Distrikt Khotang in Nepal wurde durch die Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) elektrifiziert.
Urwald in Laos
Laos: Zusammenarbeit konkret

Nachhaltige Waldnutzung

Wälder sind für die Bevölkerung von Khangkao, einem Bergdorf im Norden von Laos, seit Generationen eine Nahrungs- und Einkommensquelle. Sie liefern Bau- und Brennholz, Pilze, Wurzeln und Medizinpflanzen.

Dennoch werden in Khangkao immer mehr Waldflächen niedergebrannt, um die steilen Hänge für den Anbau von Trockenreis oder Mais nutzen zu können. Die steigende internationale Nachfrage nach Mais verstärkt diesen Trend und führt zudem zur Übernutzung großer Anbauflächen.

Wälder sind aber nicht nur eine Existenzgrundlage für Menschen in Dörfern wie Khangkao, sie spielen auch eine sehr wichtige Rolle beim internationalen Klimaschutz, denn sie speichern Kohlendioxid und mildern dadurch den globalen Treibhauseffekt ab.

Klimaschutz durch Walderhalt

Das Programm "Klimaschutz durch Walderhalt" des BMZ setzt an dieser Stelle an: Die Bewohner von Khangkao erarbeiten einen Plan zum Erhalt des Waldes und zu seiner nachhaltigen Nutzung. Das Projekt soll den Weg für ergebnisbasierte Zahlungen im Rahmen von REDD+ ebnen. Diese Abkürzung steht für "Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation", übersetzt "Minderung von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern". Die Grundidee von REDD+ ist, Regierungen und die lokale Bevölkerung für vermiedene Entwaldung zu belohnen und Emissionen nachweislich zu mindern. Laos wurde 2015 in die dafür eingerichtete multilaterale Waldkohlenstoffpartnerschaft (Forest Carbon Partnership Facility, FCPF) der Weltbank aufgenommen.

Ziel des Projekts in Khangkao ist, die wirtschaftliche Situation der Dorfbewohner mit Einnahmen aus nachhaltiger Waldnutzung sowie technischer und finanzieller Unterstützung so zu verbessern, dass sie die Rodung in lang existierende Waldgebiete nicht mehr ausweiten müssen.

Die Dorfbewohner sind eng in das Projekt eingebunden. Am Anfang wurden sie über die Möglichkeiten und Risiken der Waldnutzung aufgeklärt. In einem zweiten Schritt analysierten sie die verschiedenen Waldtypen und ihre Nutzung. Mit Hilfe dieser Ergebnisse erstellten sie einen Waldmanagement-Plan.

Ein Waldmanagement-Vertrag mit der Distriktregierung stellt nun sicher, dass die Dorfbewohner finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie sich für den Erhalt des Waldes einsetzen und ihn nachhaltig nutzen. Sie beteiligen sich zum Beispiel, indem sie Grenzmarkierungen anlegen, den Wald durchforsten und Verantwortung für das Feuermanagement übernehmen.

Die bereits geschädigten Wälder sollen sich regenerieren, damit man sie auch in Zukunft nachhaltig nutzen kann. Das Projekt unterstützt die Dorfbewohner zudem dabei, alternative Einkommensquellen zu erschließen: durch Diversifizierung, durch Nischenprodukte sowie klimafreundliche Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion und Tierhaltung. Aus Dorfentwicklungs-Fonds erhalten sie finanzielle Mittel  und technische Beratung.

70 Dörfer werden unterstützt

Das Projekt ist erfolgreich, weil die Dorfbevölkerung an den Neuerungen teilhat und internationale Klima-Instrumente wie REDD+ zum Einsatz kommen. So wird Khangkao auch nach Abschluss des Projekts Gelder für den Waldschutz erhalten.

Das Projekt fördert die langfristige und nachhaltige Entwicklung in insgesamt 70 Dörfern in zwei nördlichen Distrikten von Laos und leistet einen wichtigen Beitrag zum internationalen Klimaschutz entsprechend dem Pariser Abkommen.

Urwald in Laos
Auf dem Feld der beninischen Bäuerin Tohomé Hadonou wächst Niebe. Diese westafrikanische Bohne kann im Boden Stickstoff binden und gibt ihm dadurch wertvolle Nährstoffe zurück.
Benin: Zusammenarbeit konkret

"Ich gebe den Böden die Widerstandskraft zurück"

Die beninische Bäuerin Tohomé Hadonou nennt 5,5 Hektar Land stolz ihr Eigen, eine gewöhnliche Bäuerin ist sie jedoch nicht. Vor fünf Monaten hat sie gemeinsam mit 46 weiteren Mitgliedern einer Frauengruppe eine Schulung für eine bessere Bodenfruchtbarkeit begonnen.

Jetzt kann sie verstehen, warum ihre Erträge in den letzten Jahren so stark zurückgegangen sind. Jedes Jahr hat sie auf ihrem 1,5 Hektar großen Acker nur Guri gepflanzt. Nach der Ernte schwelten traditionell auf allen Feldern Feuer – so hat es auch Tohomé Hadonou gehandhabt. Doch von Überresten verbrannter Erde oder von Guri ist auf dem Acker der 41-Jährigen jetzt nichts mehr zu sehen.

Ein Lächeln breitet sich über ihr Gesicht aus: "Nein, das Abfackeln der Felder nach der Ernte ist bei mir passé. Jetzt gebe ich meinem Boden mit neuen Methoden Kraft zurück!"

Ernterückstände auf den Feldern nicht mehr zu verbrennen, schützt die Mikroorganismen im Boden und mindert den Ausstoß von Treibhausgasen, die in Benin zu 68 Prozent aus der Verbrennung von Biomasse stammen.

Auf dem ehemaligen Guri-Feld wächst heute Niebe. Diese westafrikanische Bohne ist eine Körnerleguminose. Sie kann im Boden Stickstoff binden und gibt stark beanspruchter Erde wertvolle Nährstoffe zurück. Zudem ist die Bohne äußerst proteinreich und enthält zahlreiche Vitamine und Mineralien. Um die Böden langfristig zu regenerieren, bedarf es jedoch weit mehr. Nach der Ernte lässt Hadonou die Reste der abgeernteten Pflanzen auf den Feldern liegen , damit sie sich allmählich zersetzen – eine natürliche Kompostierung.

Und noch einen Trick verrät die Bäuerin: "Hier laufen die Pflanzreihen horizontal zum Gefälle, und um das Feld ist ein Wall aus Pflanzenresten angelegt, damit das Wasser im Boden bleibt."

Der Regen wird immer unberechenbarer, manchmal kommen die Regenfälle so spät, dass ein Teil der Aussaat verdorrt. Deshalb plant Hadonou ihren Anbau jetzt zeitversetzt, um das Risiko von kompletten Ernteverlusten zu mindern. Durch diese Praktiken, sowie den Einsatz von klimaangepassten Maissorten mit kürzerem Vegetationszyklus steigerte sie ihren Maisertrag zuletzt um 30 Prozent im Vergleich zu anderen Flächen.

Insgesamt wurden im Projekt Bodenschutz und -rehabilitierung für Ernährungssicherung in Benin seit 2015 fast 20.0000 Kleinbäuerinnen und -bauern ausgebildet.

Ziel ist es, dass weltweit Ackerflächen von kleinbäuerlichen Betrieben wieder fruchtbar werden, um zu einer nachhaltigen, an den Klimawandel angepassten Intensivierung der Landwirtschaft zu gelangen.

Überschwemmung in der peruanischen Stadt Piura im März 2017
Peru: Zusammenarbeit konkret

InsuResilience Investment Fund

Der Klimawandel macht sich bemerkbar. So auch in Peru: Im Frühjahr 2017 wurde das Land von den schwersten Regenfällen und Erdrutschen seit 1998 heimgesucht. Öffentliche Einrichtungen, darunter auch Krankenhäuser, standen unter Wasser, Häuser wurden zerstört und kleine Dörfer waren teilweise komplett isoliert. Über eine halbe Millionen Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen, mindestens 70 von ihnen sind dabei ums Leben gekommen. Unter den Langzeitfolgen leiden besonders Kleinbauern und kleinere Unternehmen, die durch die Katastrophe ihren Lebensunterhalt teilweise ganz verloren haben.

Gegen die Auswirkungen von Überflutungen, Starkwinden und Dürren sind die meisten Menschen in Entwicklungsländern nicht abgesichert, sondern dann schnell von Armut bedroht. Bei jedem Sturm und jedem Regenschauer fürchten sie um den Ausfall ihrer Ernte. Doch wer zahlt am Ende für gebrochene Dämme, zerstörte Gebäude und Ernten?

Der InsuResilience Investment Fund (IIF), von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit 2015 gegründet, unterstützt die Einführung und Weiterentwicklung von Versicherungsprodukten, die unter anderem in Peru Menschen vor Klimaschäden absichern. Der IIF investiert in Versicherungsunternehmen und Finanzinstitutionen vor Ort wie zum Beispiel in die lokale Mikrofinanzinstitution Caja Sullana und unterstützt diese mit technischer Expertise.

So hilft der IIF der Caja Sullana, Versicherungen gegen die Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren für Kleinbauern und kleine bis mittelgroße Unternehmen anzubieten. Insgesamt erhielten 466 Bauern und Kleinunternehmen in Folge von zwei Überflutungen, darunter auch die vom März 2017, und einer Dürre Versicherungsleistungen in Höhe von 630.000 US-Dollar. Die Kleinbauern konnten damit ihre Felder neu anlegen und erneut aussäen, Unternehmen konnten beschädigte Gebäude reparieren.

Bisher stellte der IIF 54 Millionen US-Dollar sowie technische Unterstützung für elf qualifizierte Versicherer und Unternehmen bereit, die armen und verwundbaren Haushalten und kleinen Unternehmen in Entwicklungsländern Versicherungslösungen für Klimarisiken anbieten.

Um künftig noch mehr Versicherungsprodukte auf den Weg zu bringen, können seit Mitte 2017 auch private Anleger in den IIF investieren. 30 Millionen US-Dollar kamen seither von drei privaten Investoren. Perspektivisch sollen rund 100 Millionen arme und vulnerable Menschen in Entwicklungsländern durch heutige und zukünftigen Investitionen des IIF abgesichert werden.

Kenia: Eine Gruppe Bauern in Kirinyaga zeigt die Stelle am Flussufer, an der Wasser aus einem Fluss auf die Felder der Bauernkooperative Mitooini abgeleitet wird.
Wirkungen des NDCP-Country-Engagement-Prozesses in Kenia

Wassermangel und Dürren bekämpfen

Kenia leidet stark unter den Auswirkungen des Klimawandels. Durch häufigere Dürren und seltenere Niederschläge sinkt der Grundwasserspiegel. Das Land ist stark von natürlichen Ressourcen wie Wäldern abhängig, welche vom Klimawandel betroffen sind. Anfang 2017 war die Ernährungssicherheit von mehr als drei Millionen Kenianerinnen und Kenianern gefährdet, eine weitere halbe Million Menschen hatte keinen Zugang zu Wasser.

Kenias nationaler Klimabeitrag

Um die Treibhausgasemissionen zu senken und die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen, hat Kenia in seinem nationalen Klimabeitrag (englisch Nationally Determined Contribution, NDC) zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens unter anderem folgende Ziele definiert:

  • Unter der Voraussetzung, dass Kenia dafür internationale Unterstützung erhält, will die Regierung die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 30 Prozent (im Vergleich zu "business as usual") mindern. Der Großteil der Reduktionen soll durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und durch eine Steigerung der Energieeffizienz erreicht werden.
  • Zur Anpassung an den Klimawandel plant Kenia, seine Infrastruktur widerstandsfähiger gegenüber seinen Auswirkungen zu machen (Energie, Verkehr, Gebäude, IKT) und auch die Widerstandskraft von Ökosystemen zu verbessern.

Entwicklung eines Aktionsplans

Kenia ist seit 2017 Mitglied der NDC-Partnerschaft, einer globalen Koalition von Ländern und Institutionen, die sich dafür engagieren, technische und finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung der nationalen Klimabeiträge zu mobilisieren.

Die "NDCP Support Unit" und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) fördern in Kenia im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums und des Bundesumweltministeriums die Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans zum Klimawandel (National Climate Change Action Plan, NCCAP). In diesem Plan legt Kenia fest, wie es seinen nationalen Klimabeitrag umsetzen möchte.

Im Rahmen des NDCP-Prozesses haben sich verschiedene Entwicklungspartner und nicht staatliche Akteure zusammengeschlossen, um Kenia zu unterstützen, unter anderem USAID, DFID, Transparency International, die Pan-Africa Climate Justice Alliance, die Friedrich-Ebert-Stiftung sowie das Sustainable Environmental Development Watch Network (SusWatch).

Gemeinsames Ziel ist, den kenianischen nationalen Klimabeitrag schnell und effektiv umzusetzen und schrittweise ambitionierter zu gestalten.

Deutschland unterstützt Kenias Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auch im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit, zum Beispiel im Energie- oder Agrarsektor.

Programme und Strategien zur Umsetzung des NDC

Kenias Nationaler Aktionsplan zum Klimawandel 2018–2022 (NCCAP) legt unter anderem fest, dass die Baumbestände auf zehn Prozent der gesamten Landfläche ausgedehnt und geschädigte Landflächen wiederhergestellt werden sollen. Beides dient dazu, Ökosysteme widerstandsfähiger zu machen.

Weitere Maßnahmen sind auf das Problem der Wasserknappheit und der Dürren ausgerichtet. Sie umfassen zum Beispiel eine effizientere Wassernutzung, neue Infrastruktur zur Gewinnung und Speicherung von Wasser und einen besseren Hochwasserschutz.

Durch emissionsarme und an den Klimawandel angepasste Anbau- und Vertriebsmethoden soll die Produktivität und Widerstandskraft der Landwirtschaft verbessert werden. So erhöht der NCCAP auch die Ernährungssicherheit in Kenia.

Ein höherer Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung sowie die Entwicklung eines bezahlbaren, sicheren und effizienten öffentlichen Verkehrssystems sollen den Ausstoß von Treibhausgasen mindern.

Durch die Unterstützung bei der Umsetzung des NCCAP leistet die NDC-Partnerschaft einen wichtigen Beitrag dazu, dass Kenia die Herausforderungen, die durch den Klimawandel entstehen, bewältigen kann.

Kenia: Biogasanlagen wandeln Gülle aus der Viehhaltung zu Energie und Dünger um.
Klimawandel und Entwicklung

BMZ-Publikationen

Kurz erklärt: Klimawandel und Entwicklung

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Laut Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist die Temperatur seit der industriellen Revolution im weltweiten Durchschnitt um 1,0 Grad Celsius gestiegen. Grund dafür ist vor allem die Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle und Öl, welche die Konzentration von Treibhausgasen wie CO2 in der Atmosphäre ansteigen lässt. Dadurch gelangt weniger des von der Erde absorbierten Sonnenlichts als Wärmestrahlung zurück ins Weltall, die Erde erwärmt sich.

Um die Erderwärmung aufzuhalten, muss der Ausstoß von Treibhausgasemissionen drastisch gesenkt werden, beispielsweise durch die Nutzung von erneuerbaren Energien. Klimaschutz kann den bereits laufenden Klimawandel zwar begrenzen, jedoch nicht rückgängig machen. Deshalb müssen sich Gesellschaften auch an die Folgen des Klimawandels anpassen.

Entwicklungsländer sind vom Klimawandel besonders betroffen, können diesem aber oft wenig entgegensetzen. Das BMZ hilft ihnen daher, mit den Auswirkungen des Klimawandels proaktiv umzugehen und wirtschaften zu können und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Eine Nomaden-Frau in Nordkenia schöpft Wasser aus einem gegrabenen Loch, um Ziegen zu versorgen.

Der Klimawandel ist eine Überlebensfrage der Menschheit. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 ist ein Meilenstein der internationalen Klimapolitik: Mit 195 Vertragsstaaten haben sich erstmals fast alle Länder der Welt zu konkreten Klimabeiträgen verpflichtet. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius, möglichst 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und sich an die bereits unvermeidbaren Folgen des Klimawandels anzupassen.

Schon heute drohen die Folgen des Klimawandels – wie Dürren, Stürme und Überschwemmungen – bereits erreichte Entwicklungserfolge zunichte zu machen. Deshalb nimmt das Pariser Klimaabkommen ausdrücklich Bezug auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und erkennt dadurch die enge Verknüpfung von Entwicklung und Klima an.

Hashtag der Weltklimakonferenz COP21 in Paris, 2015

Das Kernstück des Pariser Klimaabkommens bilden die nationalen Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs). Darin setzen sich sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer eigene Klimaziele und verpflichten sich, konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz und meist auch zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen.

Um das 1,5-Grad-Celsius-Ziel zu erreichen, müssen alle Länder ihre NDCs schnell und entschlossen umsetzen und schrittweise ihre Klimaziele anheben. Um Entwicklungsländer dabei zu unterstützen, wurde die NDC-Partnerschaft von Deutschland zusammen mit Marokko und dem World Resources Institute ins Leben gerufen. Durch sie können die Länder ihre Klimaziele erreichen, Ambitionen steigern und gleichzeitig ihre nachhaltige Entwicklung voranbringen.

Logo: NDC Partnership
Logo: SDG Summit 2019
24.–25. September 2019

UN Sustainable Development Summit

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist unser Weltzukunftsvertrag. Sie ist die Richtschnur für unsere Politik und weist uns den Weg in eine Zukunft ohne Armut, mit Gleichberechtigung der Geschlechter und hochwertiger Bildung für alle Menschen. Die Agenda 2030 beinhaltet 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs), die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen.

Dabei müssen die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (sozial, ökonomisch, ökologisch) gleichberechtigt nebeneinander betrachtet werden. Die Agenda 2030 greift die großen Herausforderungen unserer Zeit auf. Dazu gehören unter anderem Bevölkerungswachstum, Flucht und Migration, Urbanisierung und nicht zuletzt der Klimawandel.

Alle Länder weltweit sind für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verantwortlich. Ein solider und transparenter Überprüfungsmechanismus hilft ihnen dabei, die Erreichung der SDGs strukturiert zu messen. Das High Level Political Forum (HLPF) ist das zentrale Gremium für die Überprüfung der Agenda 2030 auf globaler Ebene. Es tritt jedes Jahr im Juli für acht Tage in New York zusammen und fördert den notwendigen Austausch zu Erfahrungen, Erfolgen und Herausforderungen.

In diesem Jahr findet am 24. und 25. September ergänzend zum HLPF der UN-Nachhaltigkeitsgipfel (UN Sustainable Development Summit, auch: "SDG-Gipfel") statt, bei dem Staats- und Regierungschefs in New York zusammenkommen. Dort stehen eine globale Bestandsaufnahme der Agenda 2030-Umsetzung, unter anderem auf Basis des ersten Global Sustainable Development Reports (GSDR), sowie die Überprüfung des HLPF-Formats auf der Tagesordnung.

Der SDG-Gipfel wird entscheidend dazu beitragen, das politische und öffentliche Momentum für die Umsetzung der Agenda 2030 zu nutzen. Auf dem Gipfel soll außerdem eine politische Erklärung von den Staats- und Regierungschefs angenommen werden.

Übersicht: Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Kurz erklärt: Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Das High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) dient der jährlichen Überprüfung und Berichterstattung zur Umsetzung der Agenda 2030 auf UN-Ebene. Das HLPF ist das entscheidende Gremium zur Abstimmung der globalen Nachhaltigkeitspolitik und bringt einmal im Jahr alle Staaten zusammen, um die Fortschritte bei den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung zu diskutieren.

Im Rahmen des HLPFs präsentieren die Staaten ihre Voluntary National Reviews (VNRs): die nationalen Berichte über die Umsetzung der Agenda 2030 in den Nationalstaaten.

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorbereitungskonferenz zum Nachhaltigkeitsforum 2019 in Berlin, die auf Einladung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (untere Reihe, zweite von links) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (untere Reihe, zweiter von rechts) stattfand.

Die Agenda 2030 definiert fünf Kernbotschaften, ohne die ihre Umsetzung nicht gelingen kann. Sie sind das handlungsleitende Grundgerüst nachhaltiger Entwicklung: People, Planet, Prosperity, Peace und Partnership (auf Deutsch: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft). Nur im Einklang dieser fünf Kernbotschaften lässt sich nachhaltige Entwicklung verwirklichen.

Dies spiegelt auch die Idee eines integrierten Ansatzes bei der Implementierung der Agenda 2030 wider, die all diese Aspekte gleichzeitig in den Blick nimmt.

 

Video: Die Agenda 2030

Die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind die Richtschnur des deutschen Regierungshandelns. Dabei setzt Deutschland die Agenda 2030 auf vielfältige Weise um – nicht nur auf internationaler Ebene und durch die Kooperation mit Partnerländern.

Auch in Deutschland implementiert die Bundesregierung durch die Gesamtheit aller Ressorts die SDGs im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Das BMZ verantwortet dabei eine Reihe von Indikatoren und Politikbereichen – insbesondere mit Bezug auf die globalen Auswirkungen unseres Handelns.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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