Klima­ange­passte Land­wirtschaft Mehr Acker­fläche für Niger

Zwar ist der größte Teil der Landesfläche in Niger zu trocken für den Ackerbau, doch lebt über 80 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft.

Bewässerungsparzellen in der Region Agadez, Niger

Bewässerungsparzellen in der Region Agadez, Niger

Bewässerungsparzellen in der Region Agadez, Niger

Die Ernten sind meist abhängig von den zunehmend unregelmäßig einsetzenden Niederschlägen. Die traditionellen Anbaumethoden reichen nicht aus, um die rasche wachsende Bevölkerung des Landes zu ernähren.

Die KfW Entwicklungsbank fördert daher im Auftrag des BMZ die Landwirtschaft in den Regionen Agadez, Taoua und Tillabéri. Sie finanziert Brunnen und Pumpen, um in kleinem Maßstab Flächen zu bewässern. Außerdem fördert die KfW die Anlage von Sohlschwellen, Steindämmen und Schutzbepflanzungen, damit nach Regenfällen das Wasser nicht ungenutzt abfließt. Auch Lagerhäuser und Pisten für den erleichterten Zugang zu Märkten werden finanziert.

Gruppen von Landwirten oder Gemeinden können Anträge auf Förderung stellen. Bisher wurden bereits mehr als 190 einzelne Vorhaben unterstützt. Langfristig soll das Programm die Versorgung der Menschen in den ländlichen Gebieten verbessern und für mehr Beschäftigung sorgen. Rund 460.000 Menschen haben bereits von der bereitgestellten Infrastruktur profitiert.