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Informationen über die Corona-Pandemie

Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller

"Wir können die Ausbreitung von Corona nur gemeinsam stoppen – bei uns und überall in der Welt."

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller

Zusammen gegen Corona – hier und weltweit

Die Corona-Pandemie ist die größte globale Gesundheitskrise seit Jahrzehnten. Wir müssen die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen und letztlich stoppen, in Deutschland und weltweit.

Die Menschen in unseren Partnerländern stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen wie wir. Viele Länder, vor allem in Afrika, sind mit ihren schwachen Gesundheitssystemen darauf aber schlecht vorbereitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, dass die afrikanischen Gesundheitssysteme schnell überfordert sind, sollte sich das Corona-Virus großflächig ausbreiten.

Deshalb stärken wir gezielt die Gesundheitsinfrastruktur in Entwicklungsländern, insbesondere mit: Hygienemaßnahmen, der Ausbildung von medizinischen Fachkräften und Fortbildungen zur Erkennung des Virus und zur Behandlung. So können wir den Ausbruch weltweit verlangsamen, Leben retten und die wirtschaftlichen Schäden in den betroffenen Staaten so gering wie möglich halten.

Ein­satz der Schnell einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit (SEEG) in To­go, 2016: Las­sa­fie­ber-Dia­gnos­tik

Experten helfen in Afrika gegen Corona

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Länder in Afrika und auch in Asien dabei, infizierte Menschen zu erkennen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Das geschieht zum Beispiel durch:

  • Die "Schnell einsetzbare Expertengruppe Gesundheit"
    Experten des Robert-Koch-Instituts, des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) bereiten derzeit den Aufbau benötigter Diagnostik in verschiedenen Ländern vor, so dass diese in der Lage sind, das Virus schnell und sicher nachzuweisen.
  • Die "Schnell einsetzbare Expertengruppe Gesundheit" hat Benin bereits 2018 während eines Ausbruchs des Lassafiebers unterstützt und half während des Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika dabei, eine Diagnostik für das Virus aufzubauen.

 

Probenröhrchen, das negativ auf Covid-19 getestet wurde
Aktuelles

Freiwillige des Weltwärts-Programms

Aktuell sind über 3.000 Freiwillige im Rahmen des Freiwilligendienstes weltwärts in rund 80 Ländern tätig. Das Auswärtige Amt hat dringend empfohlen, für eine schnelle Rückreise der Freiwilligen nach Deutschland zu sorgen. Das Bundesentwicklungsministerium hat daher am Montag alle Entsendeorganisationen informiert. Das BMZ steht in ständigem Austausch mit dem Auswärtigem Amt, den Botschaften und den Entsendeorganisationen, um die Rückkehr zu unterstützen.

Die Freiwilligen werden derzeit über die Entsendeorganisationen kontaktiert, unter anderem auch über die Krisenvorsorgeliste der deutschen Auslandsvertretungen. Die Entsendeorganisationen, das Auswärtige Amt und das BMZ arbeiten daran, eine zeitnahe Ausreise der Freiwilligen zu ermöglichen.

Angehörige der Weltwärts-Teilnehmer finden hier weitere Informationen zur Rückholaktion der Bundesregierung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Entsendeorganisation.

Weitere Informationen finden Sie auch hier (PDF 114 KB).

Logo: weltwärts - Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst

Presseschau

Lexikon der Entwicklungspolitik

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