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Rechte von Menschen mit Behinderungen

Zwei Jungen in einem Krankenhaus in Tansania

Hintergrund: Behinderung und Armut – ein Teufelskreis

Nach Schätzungen leben welt­weit über eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent von ihnen in Ent­wick­lungs­ländern. Dort werden Menschen mit Behinderungen häufig dis­kri­mi­niert und aus­gegrenzt. Sie sind vom politischen, wirt­schaft­lichen und sozialen Leben ausgeschlossen – ein Verstoß gegen ihre grund­legenden Menschen­rechte. Die inklusive deutsche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit fördert Gleich­berech­ti­gung und Teil­habe von Menschen mit Behinderung und betrachtet sie als aktive Partner bei der Umsetzung ihrer Rechte. Weiterlesen


Internationale Vereinbarungen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Lange galt Behinderung als ein indivi­duelles, vor­wiegend medi­zi­nisches Problem. Die Frage nach den Rechten von behinderten Menschen als gleich­berech­tigte Bürger wurde in der in­ter­na­tio­nalen Politik kaum gestellt. Erst seit einigen Jahren werden die Belange von Menschen mit Be­hin­de­run­gen in der politischen Dis­kussion besser berück­sich­tigt. Im Dezember 2006 ver­ab­schie­dete die UN-General­versammlung die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ziel der Konvention ist es, Menschen mit Behinderungen Chancen­gleich­heit und Teil­habe am gesell­schaft­lichen Leben in ihren Ländern zu ermöglichen. Weiterlesen


Inklusion von Menschen mit Behinderung –
Grundsatz der deutschen Entwicklungspolitik

Bei Menschen mit Behinderungen handelt es sich um eine heterogene Gruppe, die unterschiedliche Bedarfe hat (unter anderem Zugang zu öffentlichen Angeboten und Einrichtungen). Sie gehören oft zu den Ärmsten der Armen und sind damit generell schwierig zu erreichen. Menschen mit Behinderungen konnten in der Vergangenheit nicht immer von Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit profitieren. Oftmals werden gesellschaftlich ausgegrenzt. Dadurch können sie auch bei Projekten der Entwicklungszusammenarbeit ins Abseits geraten.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Dezember 2019 eine Strategie zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der deutschen Entwicklungspolitik verabschiedet (PDF 282 KB). Diese definiert Inklusion als wesentliches Element gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse und macht verbindliche Vorgaben zur inklusiven Gestaltung von Entwicklungsprojekten. Sie richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ​BMZ, an die Durchführungsorganisationen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit sowie an Kooperationspartner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.  Weiterlesen


Weiterführende Informationen

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Websites mit weiterführenden Informationen zum Thema Rechte von Menschen mit Behinderungen. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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