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Weltbankgruppe und Deutschland kündigen Intensivierung der Zusammenarbeit bei Entwicklungsprojekten für Afrika an

Weltbankgruppe und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) starten gemeinsame Vorhaben in sechs Ländern


Kristalina Georgieva, CEO der Weltbank, und Martin Jäger, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

30.01.2019 |

Washington – Die Weltbankgruppe und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben heute ihre verstärkte Partnerschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit in sechs afrikanischen Ländern bekannt gegeben. Das BMZ wird im Rahmen der Partnerschaft erhebliche zusätzliche finanzielle Unterstützung leisten, während die Expertise der Weltbankgruppe vor Ort dazu beitragen wird, Investitionen, Beschäftigung und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern.

Die Partnerschaft geht auf eine gemeinsame Absichtserklärung zurück, die das BMZ und die Weltbankgruppe am 30. Oktober 2018 anlässlich des Africa Investment Summit in Berlin unterzeichneten. Sie steckt den Rahmen ab für gemeinsame Vorhaben in Marokko und Tunesien in Nordafrika und in Äthiopien, Côte d‘Ivoire, Ghana und Senegal in Afrika südlich der Sahara. Die Länder werden von gemeinsamer finanzieller Unterstützung für technische Zusammenarbeit, Entwicklungsvorhaben und andere Reformprogramme der Weltbankgruppe profitieren.

Die Partnerschaft umfasst auch einen Zeitplan für gemeinsame Besuche in den sechs Ländern und Leitlinien für Reformansätze zur Förderung von Privatkapitalzuflüssen und Beschäftigung. Die Partnerschaft deckt unter anderem die Sektoren erneuerbare Energien, Modernisierung von Stromnetzen, Aus- und Weiterbildung, Investitionspolitik- und Landreformen und Entwicklung des Automobilsektors ab.

"Millionen junger Menschen werden in den nächsten Jahren in Afrika auf den Arbeitsmarkt drängen", sagt Kristalina Georgieva, CEO der Weltbank. "Gute Reformen zahlen sich aus, weil sie ein dynamisches Geschäftsumfeld schaffen, in dem das Potenzial des Privatsektors sich entfalten kann. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesregierung, durch die wir unser gemeinsames Engagement in diesem wichtigen Handlungsfeld verstärken."

"Deutschland strebt mehr Investitionen und Arbeitsplätze für Afrika an und hat im Rahmen der G20-Initiative 'Compact with Africa' Reformländer identifiziert", sagt Martin Jäger, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. "Zu diesem Zweck wollen wir eine neue Form der Partnerschaft mit der Weltbankgruppe eingehen. Wir werden in viel engerer Abstimmung mit der Weltbankgruppe zusammenarbeiten und unser Engagement regelmäßig mit Politikreformen, konkreten Investitionen und technischer Unterstützung abgleichen und anpassen, um schnell, spürbare Ergebnisse zu erhalten."

Die vom BMZ ausgewählten sechs Länder sind Mitglieder der G20-Compact-with-Africa-Initiative, die 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft initiiert wurde. Die Compact-with-Africa-Initiative bringt mit Unterstützung der Weltbankgruppe, des Internationalen Währungsfonds und der Afrikanischen Entwicklungsbank die G20-Mitglieder und zwölf Länder in Afrika zusammen.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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