Zwiebelfelder an einem Berghang im Südwesten Ugandas

Schwerpunkt Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Produktivität steigern, Arbeitsplätze schaffen

Hauptziel der Zusammenarbeit in diesem Schwerpunkt ist die Wertsteigerung der landwirtschaftlichen Produktion. Vor allem im Norden Ugandas sollen Wachstumsimpulse für die ländliche Wirtschaft gesetzt werden.

Durch die Steigerung der Produktivität soll sich die Ernährungssituation nachhaltig verbessern und es sollen neue Beschäftigungsmöglichkeiten im ländlichen Raum entstehen. An den Fortbildungen des 2018 neu aufgenommenen Programms haben bislang schon rund 11.700 Bäuerinnen und Bauern teilgenommen.

Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel. Gemeinsam mit lokalen Bauerngemeinschaften werden Aktionspläne für eine klimaintelligente Landwirtschaft erarbeitet und umgesetzt. Dabei geht es zum Beispiel um die Kombination von Ackerbau und Forstwirtschaft, das Anpflanzen von Mischkulturen und die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen. Bis zum Jahr 2022 sollen 25.000 Landwirtinnen und Landwirte von den Trainings profitieren.

"EINEWELT ohne Hunger"

Im Rahmen der Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" fördert das BMZ eine verantwortungsvolle Landpolitik. Rund 50.000 Menschen haben bereits an Schulungen zum Thema Landrechte teilgenommen. 26.000 Parzellen wurden vermessen, um Land- und Nutzungsrechte zu sichern. Weitere Arbeitsfelder sind die Förderung einer nachhaltigen Fischereiwirtschaft sowie die Ausweitung der Kartoffelproduktion, -verarbeitung und -vermarktung.