impfstoffe symbolbild

Gestaltungsspielraum Gesundheit Impfstoffproduktion aufbauen

Um eine gerechtere globale Verteil­ung der Impf­stoffe gegen Covid-19 zu erreichen, unter­stützt Deutsch­land die inter­nationale Impfstoff­allianz COVAX. Darüber hinaus fördert die Bundes­regier­ung den Ausbau der welt­weiten Produktions­kapazi­täten, mit Schwer­punkten in Süd­afrika, Ghana und Senegal. In Afrika wird bisher nur ein sehr geringer Teil der dort ein­gesetz­ten Impf­stoffe her­gestellt.

Mit einem Paket von 50 Millio­nen Euro unterstützt das BMZ die Bemüh­ungen süd­afrikanischer Partner, eine eigene Impf­stoff­produk­tion aufzu­bauen: Gefördert werden Maß­nahmen zur Op­ti­mie­rung der Impf­stoff­logistik und des Kühl­ketten­manage­ments sowie zur Stär­kung der Regulier­ungs- und Zer­ti­fi­zie­rungs­orga­nisa­tionen.

Durch Trainings- und Aus­bildungs­maß­nahmen sowie Forschungs­förderung soll Südafrika in die Lage versetzt werden, weitere Impf­stoffe zu entwickeln.

Darüber hinaus beteiligt sich die Deutsche In­ves­titions- und Ent­wick­lungs­ge­sellschaft (DEG (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen)) an einer Kon­sortial­finanz­ierung für die südafrikanische Firma Aspen, die seit April 2021 den Vektor-Impfstoff von Johnson und Johnson in Lizenz produziert. Durch diese Finanzierung mehrerer Geber wird die Produktion von jährlich 300 Millionen Dosen auf 600 Millionen Dosen pro Jahr gesteigert werden können.