Die Freiheitsbrücke über die Donau bei Novi Sad, Serbien

Entwicklungspotenziale Wichtiger Markt in Südosteuropa

Serbien zählt zu den wichtigsten Märkten in Südosteuropa. Seine gute logistische Anbindung und wettbewerbsfähige Löhne bieten dem Land die Chance, sich einen Namen als Fertigungsstandort für Zulieferindustrien, etwa der Automobilbranche, zu machen.

Dafür müsste allerdings die Ausbildung praxisbezogener gestaltet und die Abwanderung von Fachkräften gestoppt werden.

Die serbische Regierung ist grundsätzlich zu Reformen der Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie in den Bereichen Regierungsführung und Justiz bereit. In dieser Reformbereitschaft liegt großes entwicklungspolitisches Potenzial.

Der offizielle Status als EU-Beitrittskandidat ermöglicht es Serbien, bereits jetzt Finanzmittel der Europäischen Union abzurufen. Mit diesen Mitteln werden zum Beispiel die Verwaltungsreform, die Entwicklung des ländlichen Raums und die Modernisierung und der Ausbau der Infrastruktur unterstützt. Die Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung verbessern sich dadurch stetig.