Straßenbeleuchtung durch ein solargetriebenes Mini-Stromnetz in einem Dorf in Senegal

Kernthema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz Klimafreundliche und zuverlässige Stromversorgung

Energiemangel gehört zu den großen Entwicklungshemmnissen in Senegal. Nur rund 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner ländlicher Gebiete haben Zugang zu einer Stromversorgung. Um insbesondere für sie eine stabile Wirtschaftsentwicklung zu ermöglichen, trägt Deutschland dazu bei, den Zugang zu einer sicheren, zuverlässigen und klimafreundlichen Energieversorgung zu verbessern.

Deutschlands Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien wird in Senegal sehr geschätzt. Trotz der gefundenen Gas- und Ölvorkommen hält die senegalesische Regierung an ihrem Ziel fest, 30 Prozent des Strombedarfs durch erneuerbare Energien abzudecken.

Im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) fördert die KfW Entwicklungsbank (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) den Bau eines Photovoltaikkraftwerks südlich von Dakar, das neben Privathaushalten auch die Sonderwirtschaftszone Diass mit Energie versorgen soll. Finanziert werden außerdem mehrere ländliche Inselnetze aus kleineren Photovoltaik- und Hybridanlagen. In neun Städten werden die Stromverteilungsnetze modernisiert und Stromzähler installiert.