Kernthema Verantwortung für unseren Planeten: Klima und Energie Nutzung von Solar­energie aus­bauen

Trotz großer Investi­tionen gibt es in weiten Teilen Nigerias nur stunden­weise Elektri­zität. Etwa drei Viertel der ländlichen Bevölker­ung sind nicht ans Strom­netz ange­bunden, sondern versorgen sich über umwelt­schädliche und teure Diesel­generatoren mit Energie.

Solarbetriebener Wasserspeicher in Ikot Ada Udo im Niger-Delta

Solarbetriebener Wasserspeicher in Ikot Ada Udo im Niger-Delta

Solarbetriebener Wasserspeicher in Ikot Ada Udo im Niger-Delta

Deutschland unterstützt die nigeri­anische Regierung dabei, verstärkt in erneuer­bare Energien zu investieren, um eine Strom­versorgung aufzu­bauen, die Ressourcen und Umwelt schont.

Ein Beratungs­programm, das von der Europä­ischen Union mitfinanziert wird, zielt darauf ab, die Stromversorgung zuverlässiger und umweltfreundlicher zu machen. Unter anderem soll eine interaktive Datenbank für den Energie­markt in Nigeria aufgebaut werden. Sie soll Informationen zur Energie­versorgung und -effizienz enthalten und öffentlichen Stellen als Grund­lage für die Planung und Über­wachung von Strategien und Dienst­leistungen dienen sowie private Investitionen erleichtern. Diese können dann zum Beispiel Marktdaten für die Privat­wirtschaft bereitstellen.

In ausgewählten ländlichen Regionen wird mit deutscher Unter­stützung eine dezentrale Strom­versorgung über Photo­voltaik-Anlagen aufgebaut. Bis zu 100.000 Menschen profitieren bereits davon.

Die Zusammen­arbeit ist in die 2007 gegründete deutsch-nigerianische Energie­partner­schaft eingebettet. Diese konzentriert sich darauf, das privat­wirtschaft­liche Engagement deutscher Unter­nehmen zu unterstützen. Wirtschaft und Entwicklungs­zusammenarbeit werden somit aktiv mit­einander verzahnt.